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iPhone, iPad & Co.

Anleitung: iPhone schneller aufladen

Smartphones sind inzwischen weit mehr als mobile Telefone und Surf-Helfer. Um so wichtiger ist, dass sie immer korrekt aufgeladen sind.

Wer ein iPhone besitzt, weiß: Nichts ist schlimmer als ein leerer Akku. Zum Glück besitzt das Apple-Handy inzwischen eine praktische Schnellladefunktion – dafür müsst ihr allerdings das richtige iPhone-Netzteil zur Hand haben – und wissen, mit welcher Geschwindigkeit ihr rechnen könnt.

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Welche iPhone Modelle lassen sich schneller aufladen?

Zunächst die gute Nachricht: Alle aktuellen iPhone-Modelle unterstützen das schnelle Aufladen. Und auch ältere Modelle sind dazu in der Lage: Das erste Modell, dass diese Funktion unterstützt hat, war das iPhone 8. Wenn ihr also ein iPhone mit rahmenfüllendem Display ohne Home-Button wie das iPhone X, XS, XR, 11, 12 oder 13 besitzt, seid ihr auf der sicheren Seite, ebenso beim iPhone SE2 und eben dem iPhone 8. Ältere Modelle unterstützen die Funktion nicht: Hier ist kein schnelles Laden möglich.

Was für das schnelle Aufladen des iPhones benötigt wird

Grundsätzlich benötigt ihr für das schnelle Aufladen eures iPhones natürlich ein Netzteil, das entsprechend viel Leistung liefert. Es muss sich auf jeden Fall um ein Netzteil mit USB-C-Schnittstelle handeln, da der USB-A-Anschluss maximal 15 Watt Leistung liefern kann – nicht genug, um ein Gerät wie das iPhone effektiv schnell zu laden.

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Zusätzlich braucht ihr natürlich noch ein iPhone-Ladekabel USB-C- auf Lightning: Das war entweder bei Eurem iPhone dabei (iPhone 12 und neuer) oder ihr könnt es Euch preiswert im Netz schießen.

Tipp: Wenn Ihr einen HomePod Mini oder ein aktuelles iPad Pro besitzt, könnt ihr dessen 20-Watt-Netzteil auch für das schnelle Laden am iPhone verwenden. Das 20W-Netzteil von Apple hat zudem den Vorteil, dass es optimal auf den Akku von iPhones und iPads abgestimmt ist. Auf diese Weise wird Euer iPhone immer optimal aufgeladen. Natürlich sind auch Netzteile von Drittanbietern kein Problem.

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Achtet beim Kauf eines Drittanbieter-Netzteils darauf, dass die Leistungsangabe in Watt auch stimmt: Mehr ist kein Problem, Smartphone und Netzteil sprechen sich ab. Ladegeräte mit mehreren Ladeanschlüssen werden aber oft mit der Gesamtleistung beworben: Steckt ihr an ein 20-Watt-Netzteil zwei Geräte an, halbiert sich die Leistung pro Buchse, solange beide Geräte laden.

Ideal ist ein Ladegerät mit mehreren Ports. Hier solltet ihr aber auf die Gesamtleistung achten. (Foto: C. Rentrop)
Ideal ist ein Ladegerät mit mehreren Ports. Hier solltet ihr aber auf die Gesamtleistung achten. (Foto: C. Rentrop)

Empfehlenswert ist daher, immer pro Buchse die 20 Watt anzusetzen und dann zu rechnen: Zwei USB-C-Buchsen brauche für effektives Schnelladen 40 Watt Gesamtleistung, ein Netzteil mit USB-C und USB-A-Anschluss mindestens 35 Watt und so weiter. Je mehr Leistung, desto besser: So hat zum Beispiel Anker mit dem 735 Charger ein Netzteil im Angebot, das genug Wumms hat, um neben dem iPhone (20W) auch noch ein Macbook Air (30W) und ein anderes USB-A-Endgerät (15W) mit voller Wucht zu laden.

Schadet Schnellladen dem Akku?

Grundsätzlich gilt: Erst einmal „schadet“ die Schnelladefunktion dem Akku nicht. Meine praktische Erfahrung zeigt aber, dass sich bei dauerhafter Schnellladung die Akku-Kapazität auf Dauer schneller reduziert. Das hat aber wahrscheinlich vor allem mit der Wärmeentwicklung zu tun, die Akkus nicht gut vertragen. Achtet also beim Schnellladen – egal ob beim iPhone oder einem anderen Gerät – darauf, dass Euer Handy während des Ladevorgangs nicht gerade auf der Heizung oder in der prallen Sonne liegt. Das gilt natürlich auch für die Zeit, in der das Gerät nicht geladen wird.

Schnellladen: Praktisch und sinnvoll

Am Ende des Tages ist Schnellladen vor allem eines, nämlich praktisch. Das Smartphone und das Ladegerät stimmen sich dabei automatisch ab, weshalb Ihr Euch keine Sorgen um Euren Akku machen müsst. Grundsätzlich gilt aber, dass Ihr Hitze vermeiden solltet: Hüllen sind beim Schnellladen möglicherweise Hitzefänger, zudem solltet Ihr Euer Gerät nicht in der prallen Sonne laden.

Christian Rentrop

Diplom-Journalist, Baujahr 1979. Erste Gehversuche 1986 am Schneider CPC. 1997 ging es online. Seither als Schreiberlin in Totholzwäldern und auf digitalen Highways unterwegs. Manchmal auch auf der Vespa GTS oder mit dem Wohnwagen unterwegs. Seit 2020 Tochtervater, dementsprechend immer sehr froh über eine kleine Kaffeespende.

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