Unter macOS sind Dateierweiterungen standardmäßig nicht zu sehen. Diesen Umstand könnt Ihr aber mit wenigen Klicks ändern!

Die Software-Philosophie von Apple lässt sich mit “weniger ist mehr” recht treffend bezeichnen. So verzichten sowohl macOS und als auch dessen mobiler Verwandter iOS ab Werk auf die Anzeige technischer Details wie Dateierweiterungen. Logisch: Den meisten Menschen dürfte es egal sein, ob es sich bei einem Bild nun um ein JPEG (zu erkennen an der Dateiendung *.jpg) oder ein PNG handelt, solange… Naja, die macOS-Vorschau das Bild anzeigt. Dabei sind Dateinamenserweiterungen durchaus von Bedeutung. Baut Ihr etwa an einer Website oder einem Blog, ist die Unterscheidung deutlich wichtiger – genauso wie in vielen anderen Situationen auch. Zum Glück ist es einfach, Dateierweiterungen im macOS-Finder einzublenden.

Dateierweiterungen im Finder dauerhaft einblenden

Damit macOS Euch die diversen Dateieendungen verrät, müsst Ihr die Finder-Einstellungen anpassen. Öffnet dazu also ein Finder-Fenster oder klickt auf den Desktop. Klickt dann in der Menüleiste auf Finder -> Einstellungen und wechselt in den Bereich Erweitert. Hier setzt Ihr nun ein Häkchen vor dem Punkt Alle Dateinamensuffixe einblenden. Ab sofort seht Ihr in allen Finder-Fenstern auf einen Blick, um, welchen Dateityp es sich handelt.

dateierweiterungen macOS

Setzt diesen Haken, um Dateierweiterungen in macOS auf einen Blick zu erkennen.

Sicherheitshalber könnt Ihr auch noch den Punkt Vor dem Ändern eines Suffixes nachfragen aktivieren. Dieser sorgt dafür, dass Ihr beim Umbenennen von Dateien nicht versehentlich die Dateiendung verändert. Das ist zwar grundsätzlich nicht dramatisch, kann aber dazu führen, dass macOS die Dateien nicht mehr mit dem zugehörigen Programm öffnet.

Dateierweiterungen selektiv ein- und ausblenden

Alternativ zum systemweiten Schalter könnt Ihr auch nach Bedarf entscheiden, welche Dateierweiterungen macOS anzeigt und welche nicht. Klickt dazu mit der rechten Maustaste auf eine bliebige Datei, dessen Einstellungen Ihr ändern wollt, und wählt im Kontextmenü den Eintrag Informationen. Im nun eingeblendeten Menü findet Ihr unter Name & Suffix die Option Suffix ausblenden. Deaktiviert Ihr diese, zeigt macOS die Erweiterungen für diesen speziellen Dateityp dauerhaft an. Das funktioniert allerdings nur, wenn Ihr die oben gezeigte Pauschaleinstellung nicht aktiviert habt.

macOS Finder suffix ausblenden

Über diese Einstellung sorgt Ihr dafür, dass macOS nur bestimmte Dateiendungen anzeigt.

Noch mehr Tipps und Tricks zu macOS findet Ihr hier. Wie Ihr Dateierweiterungen unter Windows einblendet, zeigen wir Euch in diesem Tuto. Und wenn Ihr wissen wollt, was es mit vielen unterschiedlichen Dateieendungen auf sich hat, könnt Ihr bei Seiten wie Filesuffix oder File-Extension vorbeischauen.

Über den Autor

Boris Hofferbert

Boris Hofferbert

Freier Journalist, seit seligen Amiga-Tagen technikbegeistert, am Desktop Apple- und unterwegs Android-Fan, zockt unter Windows, kann nicht ohne Musik (von Classic Rock über Ska bis Punk) und Hörbücher, schießt gerne Postkarten-Fotos, hat immer mindestens zwei Handys dabei und freut sich riesig über eine Kaffeespende ;-)

Wie und womit ich tagtäglich arbeite, erfahrt Ihr hier.

Kommentieren:

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.