Macbook

  • 2000 Euro MacBook vs. 70 Euro Hackintosh – ein ungleiches Duell?

    Apple-Hardware: Edel, zuverlässig, sauschnell… Sauteuer. Auch diese Zeilen entstehen auf einem alles andere als günstigen MacBook Pro, das ich eigentlich nicht mehr hergeben will. Dennoch vergoss ich innerlich ein kleines Finanz-Tränchen, als mir YouTube neulich ein Video vorschlug. In diesem tritt ein so genannter Hackintosh, also eine Installation von macOS auf PC-Hardware, gegen ein aktuelles MacBook Pro 2016 an. Um es mal mit den Worten von Heftig.co zu sagen: Was ich dann sah, hat mich überrascht ;)Weiterlesen »

  • Anleitung: Raspberry Pi schnell und einfach installieren

    Ihr seid Bastler wie ich und habt Mangels Bastelmöglichkeiten am Mac Freude am Raspberry Pi? Wunderbar: Dann will ich den Neukauf meines Raspberry Pi 3, Modell B dazu nutzen, mein etwas in die Jahre gekommenes Tuto „Einen Raspberry Pi mit einem Mac und Noobs installieren“ zu aktualisieren und Euch die schnellste Methode zu zeigen, um einen Raspberry Pi zu installieren. Das geht mit MacOS nämlich jetzt wirklich kinderleicht.Weiterlesen »

  • Anleitung: Externen Monitor am Macbook anschließen

    Nicht nur für Fenster-Messies wie mich ist ein zweiter Monitor ein echter Segen. Am Schreibtisch hängt mein treues MacBook Pro aus diesem Grund grundsätzlich an einem nicht mehr ganz frischen, aber immer noch sehr guten WQHD-Monitor von BenQ. Je nach MacBook-Modell könnt Ihr bis zu drei externe Displays anschließen. Die Einrichtung von mehreren Monitoren unter macOS (im Beispiel verwnden wir Sierra) ist erfreulich einfach. Wir zeigen Euch, wie Ihr Eure macOS-Arbeitsfläche erweitert. Weiterlesen »

  • Windows 10 als einziges System altem Mac – ein Selbstversuch

    Neulich schnorrte ich einen alten 2009er-iMac in der Familie. Der kann tatsächlich noch Mac OS Sierra nutzen, allerdings war noch Mac OS X 10.6 „Snow Leopard“ installiert. Da aber die Frau den Rechner kriegen sollte, hielt ich Windows 10 für angebracht. Nicht nur, aber auch aus Performance-Gründen, denn auf alter Hardware läuft Windows traditionell besser als Mac OS. Also startete ich in meinem finsteren Labor den Versuch, ein Monster gegen alle Naturgesetze zu erschaffen: Den Windows-only-iMac.Weiterlesen »

  • Anleitung: Gatekeeper-App-Installation immer erlauben

    Seit MacOS 10.12 „Sierra“ hat Apple den Gatekeeper so verändert, dass es nicht mehr möglich ist, die Installation von Drittanbieter-Apps grundsätzlich zu erlauben. Zwar gibt es ein Workaround, doch das ist nicht für alle Nutzer sinnvoll. Zum Glück könnt Ihr die „Keine Einschränkung“-Funktion der Sicherheitslösung wieder aktivieren. Weiterlesen »

  • Schriftgröße des MacBook Air systemweit vergrößern

    Nicht jeder Mac-User hat Adleraugen. Trotzdem sind gerade Macs wie das MacBook Air 11″ oder das neue MacBook Pro und der 27″-iMac mit relativ hohen Auflösungen ausgestattet, was die Schrift und sonstige Darstellung für manchen User zu klein werden lässt. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr einen Retina-Mac habt oder nicht: Was zu klein ist, ist zu klein. Zum Glück gibt es dafür eine einfache Lösung.Weiterlesen »

  • Anleitung: Häufig besucht in Safari deaktivieren

    Mit iOS 8 und Mac OS X 10.10 „Yosemite“ hat Apple in Safari ein mehr oder weniger lästiges Feature eingebaut: Die „Häufig besucht“ Seiten beim Öffnen eines neuen Browserfensters oder -tabs. Was auf einem Arbeitsrechner praktisch ist – häufig genutzte Websites lassen sich schnell anklicken – kann auf privaten Systemen schnell zu Problemen führen.Weiterlesen »

  • Anleitung: Am Mac Tonbänder und Kassetten digitalisieren

    Kassetten, Tonbänder und andere analoge Musikmedien digitalisieren ist kein Problem – wenn man die richtige Software verwendet. Egal ob Hörspielkassette, Kinderstimmen auf Tonband oder die Raritäten der Schallplattensammlung: Eine Digitalisierung dieser Formate ist immer dringend angeraten, wenn Ihr die Aufnahmen auch in Zukunft verwenden möchtet. Denn der Zahn der Zeit nagt massiv an den alten Magnetbändern. Wir zeigen Euch, wie Ihr alte Bänder mit Audacity digitalisieren könnt.

    1. Tonband oder Kassette am Mac anschließen

    Schließt zunächst Euer analoges Musikwiedergabegerät an Eurem Mac an: Dazu benötigt Ihr das passende Kabel zwischen dem Ausgang des Geräts (etwa dem Kopfhörer-Ausgang eines Walkman) und dem 3,5mm Audio-Klinkeneingang des Macs. Neuere Macs haben diesen nicht mehr – hier hilft nur der Einsatz einer USB-Soundkarte! Kabel und USB-Soundkarten sind für kleines Geld bei Amazon und Ebay erhältlich.

    audio1
    Verbindet Euren Mac per Klinke mit dem Abspielgerät.

    2. Audacity-Input auswählen

    Startet nun Audacity. Nun müsst Ihr das Audiosignal mit Audacity abgreifen: Wählt dazu in der Programmoberfläche „Build-in Input“ (statt des vorausgewählten „Built-in Microphone“).

    audio3a
    Audacity starten…
    audio3b
    … und Quelle wählen.

    3. Sound audrehen!

    Dreht jetzt den Lautstärkeregler Eures Analoggeräts möglichst weit auf und starten Sie die Wiedergabe. Wechselt in die Systemeinstellungen: Pegelt hier die Lautstärke durch Schieben des Line-In-Reglers und des Lautstärkeknopfes am Wiedergabegerät vernünftig aus (erkennbar am Ausschlag des Eingangspegels). Keine Sorge: Dass Ihr noch nichts hören könnt, ist völlig normal.

    audio4
    Audiogerät auspegeln.

    4. Zurückspulen und Aufnahme beginnen

    Spult nun die Aufnahme auf dem Wiedergabegerät auf Anfang zurück. Wechselt wieder zu Audacity und drückt dort den Aufnahmeknopf. Jetzt müsst Ihr auf Eurem analogen Wiedergabegerät auf „Play“ drücken, um Wiedergabe zu starten. Audacity nimmt die Musik nun von der analogen Quelle digital auf. Lasst die Aufnahme einfach komplett durchlaufen, bis das Band zu Ende ist.

    audio5b
    Aufnahme von der analogen Quelle starten.

    5. Stop drücken

    Nach Abschluss der Aufnahme könnt Ihr auf Eurem Wiedergabegerät und in Audacity auf den auf „Stop“-Knopf drücken – die Aufnahme ist jetzt in Audacity gespeichert. Gebtdas Projekt jetzt wieder, indem Sie ganz zum Anfang scrollt und auf „Play“ drückt. Wenn Euch die Aufnahme zusagt, können Ihr sie abspeichern, indem Ihr [cmd]+[s] drückt. Den Warnhinweis könnt Ihr ignorieren. Vergebt einen sinnvollen Projektnamen und klickt auf „Save“.

    audio7
    Zurück auf Anfang – und probehören.
    audio8
    Alles OK? Dann könnt Ihr die Aufnahme abspeichern.

    6. Marker zum zurechtschneiden setzen

    Ihr könnt die lange Aufnahme jetzt beschneiden: Setzt dazu den Cursor an die Stelle, an der getrennt werden soll und drückt [cmd]+[b]. Wiederholen das an jeder Stelle, an der Ihr später eine eigene Datei haben möchtet – etwa zwischen zwei Songs.

    audio9
    Setzt Marker, um die Aufnahme zu trennen.

    7. Audacity-Aufnahme schneiden

    Wenn Ihr alle Track-Zwischenräume mit [cmd]+[b] markiert habt, könnt Ihr die Einzel-Tracks exportieren. Drückt dazu [Shift]+[cmd]+[L] und wählt im folgenden Menü ein Exportformat (etwa AIFF oder MP3) aus. Setzt zusätzlich einen Haken bei „Audiodaten vor der ersten Textmarke einschließen“ und hakt rechts „Gewünschtem Dateiname plus Numerierung“ an. Setzt außerdem den Dateinamen. Klickt jetzt auf „Exportieren“.

    audio10a
    Öffnet den Export-Dialog…
    audio10b
    … und wählt das gewünschte Zielformat aus.

    Metatags setzen und Audio-Digitalisierung abschließen

    Audacity fragt Euch jetzt nach den Metatags für jede einzelne Datei, die entstehen soll. Bei zwei Trennmarken bedeutet das, dass Ihr dreimal das Fenster mit den Metatags angezeigt bekommt. Klickt nach der Eingabe jeweils auf „OK“. Anschließend meldet Audacity den erfolgreichen Export. Ihr könnt die fertigen Digitalkopien Eurer analogen Tonträger jetzt in iTunes importieren oder irgendwo archivieren.

    audio11
    Der Tag-Dialog sorgt für ordentliches Tagging vom Start weg.
    audio12a
    Der Export ist jetzt abgeschlossen.
    audio12b
    Ihr könnt die Files in iTunes exportieren.

    P.S.: Wundert Euch nicht über die „altbackenen“ Screenshots: Ich habe das Tuto mit einem älteren iMac erstellt. Unter modernen MacOS-Versionen funktioniert es aber genauso. Übrigens: Hier und hier findet Ihr noch unsere Tutos für die Schallplatten-Digitalisierung. Natürlich kann Audacity noch viel mehr

  • WLAN finden in der Facebook-App ein- und ausschalten

    Die Facebook-App wird immer leistungsstärker – und hat seit kurzem die praktische Funktion WLAN finden an Bord. Damit könnt Ihr andere WLAN-Apps in die Tonne kloppen: Facebook findet öffentliche Hotspots für Euer iPhone oder Android-Gerät – und das erstaunlich zuverlässig. Doch wie schaltet man sie ein und vor allem – wieder aus, um Akku zu sparen?Weiterlesen »

  • 8 Tricks, um die Macbook-Akkulaufzeit unter MacOS deutlich zu erhöhen

    Macbooks sind wahre Dauerläufer und erzielen je nach Modell enorme Akku-Laufzeiten von bis zu 12 Stunden. Allerdings sorgen oft einige Kleinigkeiten dafür, dass der Akku nicht so lange hält, wie von Apple angegeben. Schuld daran sind oft Einstellungen und Software-Probleme, die im Hintergrund den Prozessor belasten und das Macbook schneller entladen, als nötig. Doch was tun, wenn das Air nach vier Stunden die Grätsche macht und das Pro sich nicht recht entscheiden will, ob es nach einer oder nach zwei Stunden den Dienst quittieren soll? Mit den folgenden 8 Tricks sollte sich die Macbook-Akkulaufzeit deutlich erhöhen.Weiterlesen »

  • Absturz unter macOS Sierra? Hier ist eine Lösung!

    Mein persönlicher Zwist mit dem neuen macOS Sierra geht in die nächste Runde: Nach dem Ärger mit dem WLAN und Unverständnis über Siri hatte ich in den vergangenen Tagen eine Erfahrung, die ich eigentlich seit meinen Windows-Tagen hinter mir gelassen zu haben glaubte (welch‘ Formulierung ;) ): Einen kompletten Absturz des Macs. Also, „komplett“ ist relativ: Genau genommen zeigte mein Macbook Pro beim Erwachen aus dem Standby einen leeren Bildschirm, auf dem lediglich der Mauszeiger zu sehen ist. Ansonsten ging nichts. Nada. Weder konnte ich das Macbook entsperren, noch ließ sich das Gerät anderweitig nutzen. Gelegentlich kam es begleitend zur Kernel Panic, meistens war das gute Stück aber einfach nur unbenutzbar. Nur ein Hardcore-Neustart durch langes Drücken der Power-Taste brachte eine (inakzeptable) Lösung. Nach ausufernden Google-Suchen habe ich eine mögliche Lösung für den Crash von macOS Sierra gefunden, die ich gerne mit Euch teilen möchte.Weiterlesen »

  • PRAM-Reset und SMC-Reset am Mac durchführen

    Immer wieder bekommt Ihr in Foren – oder auch in unseren Artikeln und Kommentarfunktion – empfohlen, einen PRAM-Reset oder SMC-Reset am Mac zu machen, wenn dieses oder jenes Problem mit dem Betriebssystem oder der Mac-Hardware auftritt. Doch was sind PRAM und SMC eigentlich? Und warum muss man sie zurücksetzen (resetten), wenn es ein Problem gibt? Wir haben Euch die nötigen Tastenkombinationen zusammengestellt.Weiterlesen »

  • Test: EasyAcc Portable Solar Charger+ 28 Watt – Gratis-Strom für unterwegs

    Na, plant Ihr wegen Pokémon Go schon die Anschaffung einer Powerbank? Dann denkt mal genauer drüber nach: Powerbanks müssen auch geladen werden – und sind damit gerade auf längeren Wanderungen oder für Schussel, die auch das Smartphone-Laden jedes Mal vergessen, sicher nicht die optimale Lösung. Deutlich besser ist da ein tragbares Solar-Ladegerät wie EasyAccs Portable Solar Charger+: Das lädt nicht nur Smartphone, Tablet und mobile Lautsprecher per Sonnenenergie, sondern notfalls auch Powerbanks – und ist damit das ideale Zubehör für alle, die viel fernab von Steckdosen unterwegs sind.Weiterlesen »

  • Schwacher Akku bei iPad, iPhone oder Macbook? Hier ist die Lösung!

    Wenn der Akku bei Apples Mobilgeräten Macbook, iPad und iPhone schwächelt, muss das nicht unbedingt darauf hinweisen, dass der Akku demnächst gewechselt werden muss: Manchmal spinnt auch einfach die Stromverwaltung des Geräts. Die lässt sich allerdings recht einfach wieder auf Vordermann bringen. Wenn man weiß, wie es geht.Weiterlesen »

  • Tipp: Den Fotos-Autostart beim Anschluss einer Kamera verhindern

    Jedes Mal, wenn Ihr Euer iPhone oder Eure Kamera an den Mac anschließt, startet Apples Fotos-App? Das ist in den meisten Fällen lästig, zumal Ihr die App ja jederzeit manuell zum Auslesen der Fotos verwenden könnt. Gerade auf alten Macs mit „normaler“ Festplatte ist dieses Verhalten aber auch ein Geschwindigkeitsfaktor. Zum Glück gibt es eine Möglichkeit, der Fotos-App diese nervige Angewohnheit abzugewöhnen.Weiterlesen »

  • Anleitung: WD Mycloud ohne mycloud.com nutzen

    Western Digitals MyCloud hatte ich ja bereits vor einiger Zeit im Test. Bislang war ich allerdings noch nicht dazu gekommen, das Gerät auch in Betrieb zu nehmen, zumal meine Time-Capsule ja brav ihren Dienst verrichtete. Nun ist allerdings eine neue Backup-Aufgabe hinzugekommen: Ein Windows-PC muss regelmäßig mit dem Dateiversionsverlauf gesichert werden. Da lag es nahe, die Time-Capsule durch die MyCloud zu ersetzen. Einziges Problem: Der lästige MyCloud-Webdienst. Weiterlesen »

  • Anleitung: C64-Spiele mit VirtualC64 auf dem Mac emulieren

    Erinnert Ihr Euch noch an den guten, alten C64? Schön – ich nämlich nicht. Mein erster Computerkontakt war ein Schneider/Amstrad CPC 128. Ich war ein Kind, es waren die 80er und Disketten waren so viel besser als Tapes. Nun… auch der C64 hatte beides, Tapes und Disketten. Und noch vieles mehr, was Menschen, die ihre Kindheit oder Jugend in den 80ern verbrachten, so gerne mögen: Erste Computererinnerungen und Spieleklassiker mit Pixelgrafik. Gut… so weit waren Amstrad und C64 nicht auseinander. Weshalb ich mich dann mal per C64-Emulator am Mac ins Vergnügen gestürzt habe.

    1. VirtualC64 laden und installieren

    Möglich wird eine Emulation des C64 das auf dem Mac mit dem erstaunlich guten Emulator VirtualC64 des deutschen Informatikers Prof. Dr. Dirk W. Hoffmann: Das kostenlose Programm kommt als ZIP-Datei und muss wie beim Mac üblich einfach heruntergeladen, entpackt und in den Programme-Ordner kopiert werden. Die Installation ist danach abgeschlossen.

    VirtualC64_1
    VirtualC64 muss nur entpackt und anschließend in den Programme-Ordner kopiert werden.

    2. VirtualC64 starten

    Allerdings benötigt Ihr noch Zusatzsoftware, um den Emulator dann auch nutzen zu können: Genau wie beim Amiga-Emulator sind für den Betrieb des C64-Emulators nämlich Festspeicher-Dateien, sogenannte System-ROMs, notwendig. In diesen sind einige Kernparameter des C64 festgehalten, vergleichbar mit dem BIOS am PC oder dem EFI am Mac. Nur mit deren Hilfe könnt Ihr den Emulator in Betrieb nehmen.

    VirtualC64_2
    Nach dem ersten Start geht erst einmal nichts: Ihr müsst erst noch System-ROMs für den C64-Emulator besorgen.

    3. System-ROMs einfügen

    Diese ROM-Dateien könnt Ihr kostenlos aus Internet laden. Was Ihr braucht, sind die folgenden vier Dateien:

    Kernel Rom: kernal.901227-03.bin
    Basic Rom: basic.901226-01.bin
    Character Rom: characters.901225-01.bin
    VC1541 Rom: 1541-II.355640-01.bin (ROM des Diskettenlaufwerks)

    Diese müsst Ihr dann nur noch ins jeweilige Feld des Emulators ziehen, um den Emulator ans Laufen zu bekommen. Sind alle ROMs eingefügt, startet der Emulator. Wichtig dabei: VirtualC64 merkt sich, wo die ROMs lagen, das heißt, wenn Ihr die ROM-Dateien verschiebt, findet er sie wieder nicht. Es ist daher sinnvoll, einen Ordner „C64-ROMs“ im Programme- oder Dokumente-Ordner anzulegen und die ROM-Dateien hier dauerhaft abzulegen.

    VirtualC64_3
    Die passenden ROM-Dateien müssen aus dem Netz geladen und in den Emulator gezogen werden.

    4. C64-Spiele für VirtualC64 besorgen

    Der Emulator ist jetzt betriebsbereit und zeigt die bekannte C64-Basic-Oberfläche. Was Ihr jetzt noch braucht, sind die passenden Spiele. Die gibt es entweder als Disk- oder als Tape-Image. Websites, die entsprechende Dateien zum Download anbieten, gibt es genug. Wie immer hilft eine Google-Suche, etwa nach „C64 Disk Images“. Zudem gibt es eine Reihe von Websites, die Demos und Public-Domain-Spiele legal anbieten.

    (* = Affiliate-Link / Bildquelle: Amazon-Partnerprogramm)

    Wichtig dabei: Auch wenn die Spiele schon lange nicht mehr hergestellt und die Softwareunternehmen längt Vergangenheit sind, gibt es immer Rechtsnachfolger, die möglicherweise auf Einhaltung der Rechte pochen. Spiele liegen entweder als TAP-Datei (Tape-Image) oder als D64-Datei (Disk-Image) vor. Da der Emulator auch die schnarchige Ladegeschwindigkeiten der Kassetten-Laufwerke emuliert, ist es natürlich sinnvoll, auf Disks zu setzen.

    VirtualC64_4
    Zahllose Websites bieten Spieleklassiker für den C64 an und sind auch leicht per Google zu finden.

    5. C64-Spiele in VirtualC64 starten

    Alles, was Ihr jetzt noch tun müsst, ist die Disk- oder Tape-Datei ins Emulator-Fenster zu ziehen. Im folgenden Fenster listet der Emulator alle auf der Diskette enthaltenen Dateien auf. Mit einem Doppelklick könnt Ihr diese dann in den Arbeitsspeicher laden.

    VirtualC64_5a
    Ein Doppelklick auf die Spieldatei lädt das Spiel in den virtuellen Arbeitsspeicher…

    Dann passiert erst einmal… nichts. Hier war ich als Amiga-Kind dann doch etwas überfragt, bis mir ein C64-Veteran flüsterte, dass das Spiel C64 nach dem Laden erst noch mit dem RUN-Befehl gestartet werden muss. Und ich erinnerte mich: Beim Amstrad-CPC war es seinerzeit ja ähnlich. Sobald die C64-Kommandozeile nach dem Laden des Disk-Images also wieder „Ready“ anzeigt, kann das Spiel mit „run“ gestartet werden.

    VirtualC64_5b
    Erst der „run“-Befehl startet das eigentliche Spiel.

    6. Retrogaming bis der Arzt kommt

    Das war es dann auch schon: Das Spiel – in unserem Fall Bubble Bobble – startet und kann verwendet werden. Mir fiel auf, dass die Steuerung per Tastatur etwas knifflig ist. Allerdings kann man im laufenden Betrieb zwischen den verschiedenen Keysets und gegebenenfalls am USB-Port angeschlossenen Joysticks umschalten. Dank der hübschen Emulation der C64-Sounds kommt auch sofort echtes Retro-Feeling auf: Ich bin wieder acht Jahre alt und sitze bei meinem Cousin vor einem Zauberding namens Computer, auf dem man mit einigen bunten Pixeln und einem Competition-Pro-Joystick unendlich viel Spaß haben kann. Toll – und absolut empfehlenswert für alle Nostalgiker und solche, die es werden wollen!

    VirtualC64_6
    Na endlich: Das Spiel läuft – und macht genau so viel Spaß wie vor 30 Jahren.
  • Rant: „Ein iPad Pro für Notizen. Damit die Zettelwirtschaft aufhört.“

    Das iPad Pro im 9,7″-Kleinformat ist raus. Kein schlechtes Gerät, aber nach wie vor nicht der von Apple beworbene PC-Ersatz und auch kaum besser als alle anderen iPads zuvor. Der Grund ist nach wie vor das iOS-Betriebssystem, wodurch auch das iPad Pro einfach ein zu großes iPhone mit einem kastrierten Betriebssystem ist. Und trotzdem wollen Leute es haben. Wegen dem Stift. Für Notizen. Dann möchte ich einfach meinen Kopf an der Tischkante blutig schlagen.Weiterlesen »

  • Nicht korrekt ausgeworfen-Fehlermeldung am Mac beseitigen

    Manchmal sind die einfachsten Lösungen die fernliegendsten: Ich hatte seit Wochen das Problem, dass mein Rechner-Setup jedes Mal nach Beendigung des Ruhezustands zahlreiche „Nicht korrekt ausgeworfen“-Meldungen anzeigte: Externe Festplatten und andere Laufwerke verursachten diese Meldung. Ich tippte bereits auf einen Fehler am LG 29UC97-S-Monitor. Die Ursache sind OS X und das Mac-Hardwaremanagement – Probleme, die man jedoch in den Griff bekommen kann.Weiterlesen »

  • Stromverbrauch von Google Chrome und Firefox deutlich senken

    Wer lieber mit Firefox und Chrome surft, als mit Safari und Edge, wird auf dem Windows-Notebook und insbesondere auf dem Macbook schnell feststellen, dass die beiden Drittanbieter-Browser ordentlich Strom aus dem Akku ziehen und das Netzerlebnis auch sonst irgendwie langsam machen. Schuld daran ist – neben den üblichen Verdächtigen die Tatsache, dass Safari HTML5-Videos als MP4 per H.264-Hardwarebeschleunigung wiedergibt, während Firefox und Chrome auch andere, nicht hardwarebeschleunigte Codecs wie Googles WebM verwenden. Allerdings gibt es Mittel und Wege, dieses Verhalten zu unterbinden.Weiterlesen »

  • Anleitung: Java und Flash deinstallieren und Akku am Macbook sparen

    Steve Jobs Traum hat sich nach 8 Jahren endlich erfüllt: Als 2007 das erste iPhone herauskam, ging ein Aufschrei durch die Reigen der Nerds. „Was? Kein Flash? Kein Java? Wie soll man dann das Internet benutzen?“ Dazu muss man wissen: Damals waren Videoseiten, legale wie illegale, sowie Pornoseiten und Online-Spiele ausschließlich auf Flash- oder Java-Basis. Dann kamen die Apps und die Website-Entwickler hatten ein Einsehen. Inzwischen könnt Ihr beide Plugins eigentlich bedenkenlos vom Mac deinstallieren und so Strom sparen. Wir zeigen, wie es geht.Weiterlesen »

  • Größe von Icons in der Gitteransicht im Dock verändern

    Wenn man einen Ordner zwischen die Trennlinie im Dock und den Papierkorb zieht, kann man unter Mac OS X ein Startmenü ähnlich dem von Windows basteln. Klickt man einen Ordner in Gitteransicht an, sind die Icons aber in der Regel recht groß, was die Benutzerführung nicht gerade positiv beeinflusst. Doch es gibt eine einfache Möglichkeit, die Icongröße zu verändern.Weiterlesen »

  • Test: EasyAcc H40 USB-3.0-Hub im Mac-Design

    Manchmal reichen die USB-Ports am Rechner nicht aus. Dann muss ein USB-Hub her. Ein günstiger Vertreter seiner Art ist der EasyAcc H40 USB 3.0-Hub mit vier Ports, den uns freundlicherweise EasyAcc zum Testen zugeschickt hat. Das Gerät macht aus einem USB-3.0-Port vier – und sieht dabei auch noch gut aus. Doch hält er, was er verspricht? Weiterlesen »

  • Was tun, wenn die TeamViewer-ID am Mac bereits vergeben ist?

    TeamViewer ist eine praktische Lösung, um Rechner fernzuwarten. Dummerweise gibt es manchmal Probleme: Als ich eben bei meiner Mutter, die meinen alten iMac abgestaubt hat, einige Wartungen durchführen wollte, meldete TeamViewer, dass ich die ID meines eigenen Computers eingegeben hätte. Die Ursache war, dass ich die Daten vom alten iMac per Migrationsassistent auf den neuen Mac übertragen hatte. Die Lösung ist jedoch recht simpel.Weiterlesen »

  • Anleitung: Mac auf Werkseinstellungen zurücksetzen – per Internet-Recovery

    Einer unserer meistgelesenen Artikel ist der, in dem wir erklären, wie man einen iMac, ein Macbook oder einen Mac Pro für den Verkauf zurücksetzen kann. Leider kommt es hier immer wieder zu Nachfragen: Wieso funktioniert das Zurücksetzen nicht? Das Problem kann auftreten, wenn ein Mac nicht mit der Apple-ID, mit der das aktuelle Mac OS X gekauft wurde, zurückgesetzt werden soll. In solchen Fällen ist ein vollständiges Zurücksetzen auf Werkseinstellungen angebracht. Achtung: Deaktiviert vorab unbedingt FileVault und „Meinen Mac suchen“, sonst kann es passieren, dass der Rechner blockiert!Weiterlesen »

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"