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15 Stromspar-Tipps für iOS 14 und iPadOS 14

Nichts ist lästiger als ein iPhone oder iPad mit leerem Akku. Mit unseren Stromspar-Tipps für iOS 14 sorgt Ihr nicht nur für mehr Durchhaltevermögen – sondern auch für ein schnelleres System.

Wenn die Batterie altert oder Ihr ein etwas älteres iPhone oder iPad besitzt, werdet Ihr vermutlich bemerkt haben, dass das neue iOS 14 bzw. iPadOS 14 den Akku deutlich schneller leer saugt als es unter älteren iOS-Versionen der Fall war. Doch auch bei neuen Geräten ist die Akkulaufzeit oft viel zu kurz. Zum Teil liegt das an Bugs im neuen Betriebssystem, zum Teil aber auch einfach daran, dass es neue Funktionen gibt. Es gibt allerdings Mittel und Wege, den Stromverbrauch von iPad und iPhone zu reduzieren und das Gerät dabei auch noch schneller zu machen. Wir zeigen Euch, wie es geht.

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Längere Akkulaufzeit mit iOS und iPadOS: So geht‘s!

Es gibt viele Möglichkeiten, den Stromverbrauch von iPad und iPhone in den Griff zu bekommen. Sämtliche Stromspar-Maßnahmen sind einfache Einstellungen, die Ihr mit wenigen Handgriffen selbst vornehmen könnt. Denn auch die Akkulaufzeit von iPhone und iPad ist nichts als eine Frage der richtigen Einstellung, wenn der Akku nicht ohnehin schon defekt ist. Aber genug der grauen Theorie: Auf zum Stromsparen!

  1. Widgets entfernen: Die neuen Widgets von iOS/iPadOS 14 mögen schick sein, sparsam sind sie nicht. Vor allem Widgets, die im Hintergrund ständig Daten laden, sind hier die Übeltäter. Entfernt also alle Widgets, die Ihr nicht wirklich braucht, indem Ihr sie gedrückt haltet und anschließend „Widget entfernen“ wählt.
  2. Bluetooth bei Nichtgebrauch abschalten: Bluetooth sucht ständig die Umgebung nach Geräten ab, auch wenn Ihr es nicht benutzt. Das zieht am Akku und muss nicht sein: Schaltet Bluetooth in den Einstellungen unter „Bluetooth“ vollständig ab. Per Kontrollzentrum wird es nur getrennt!
  3. Mobile Daten deaktivieren: Falls Ihr ein iPad mit Mobilfunk besitzt und Euch in einem WLAN befindet, solltet Ihr die mobilen Daten unter Einstellungen -> Mobile Daten komplett abschalten. Das spart nicht nur Strom, sondern auch kostbares Datenvolumen. Denn wenn die Daten aus sind, kann das iPad sie auch nicht heimlich benutzen, wenn Ihr es von A nach B transportiert.
  4. Ungenutzte Apps löschen: Falls Ihr Apps habt, die Ihr nur selten verwendet, solltet Ihr überlegen, diese komplett zu löschen. Jede App benötigt auch bei Nichtbenutzung ein wenig Rechenleistung, das treibt wiederum den Stromverbrauch von iPhone und iPad in die Höhe. Zudem schafft Ihr so Platz auf Eurem Gerät. Haltet die App gedrückt und wählt „App entfernen“.
  5. Mitteilungen deaktivieren: Beim ersten Start fragen viele Apps, ob sie Mitteilungen senden dürfen. Viele User bestätigen das einfach, und das hat massive Auswirkungen auf den Akku: Jedes Mal, wenn eine App eine Mitteilung sendet, springt der Bildschirm kurz an. Das verbraucht natürlich viel Energie. Öffnet also Einstellungen -> Mitteilungen und wählt bei Apps, bei denen Ihr es nicht benötigt, „Mitteilungen erlauben“ aus. Danach ist Ruhe.
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  1. Mitteilungen gezielter einstellen: Übrigens habt Ihr auch die Möglichkeit, Mitteilungen zu erhalten, ohne dass immer der Bildschirm anspringt. Deaktiviert bei Apps mit aktivierten Mitteilungen einfach „Sperrbildschirm“. Danach blinkt der Bildschirm nicht mehr auf, wenn eine Mitteilung reinkommt.
  2. Hintergrundaktualisierung deaktivieren: Es ist einer der ältesten und effizientesten Stromspar-Tipps für iOS und iPadOS, aber er hat nichts von seiner Wirkung eingebüßt: Schaltet unter Einstellungen -> Allgemein -> Hintergrundaktualisierung die Hintergrundaktualisierung komplett ab. Dadurch verhindert Ihr, dass Apps, die nicht gerade im Vordergrund sind, irgendwelche Dinge tun und dadurch Strom verbrauchen. Praktisch ist die Feineinstellung „WLAN“: So sorgt Ihr dafür, dass Ihr im WLA (und damit in der Nähe einer Steckdose) die volle Funktion nutzen könnt, während sie unterwegs im Mobilfunknetz aus ist und dadurch Strom und Datenvolumen spart.
  3. Beim Anheben aktivieren abschalten: Die Funktion „Beim Anheben aktivieren“ unter Einstellungen -> Anzeige & Helligkeit schaltet den Bildschirm automatisch ein, sobald Ihr das iPhone anhebt. Das funktioniert leider auch, wenn Ihr das Gerät in der Tasche habt, wodurch der Bildschirm permanent am Akku saugt. Schaltet die Funktion also lieber aus.
  4. Bewegungen reduzieren: Das iPhone zeigt Grafik auf dem Home-Bildschirm mit einer Art Fake-3D an, die Icons wirken durch eine grafische Spielerei, als würden sie schweben. Das ist natürlich Quatsch, der nur den Akku belastet. Unter Einstellungen -> Bedienungshilfen -> Bewegung solltet Ihr deshalb „Beweung reduzieren“ aktivieren.
  5. Transparenz reduzieren: Ebenfalls in den Bedienungshilfen findet Ihr noch eine weitere Möglichkeit, die Rechenaufwand zu senken und das iPhone oder iPad damit ein wenig effizienter zu machen: Unter „Anzeige & Textgröße“ könnt Ihr „Transparenz reduzieren“ einschalten. Dadurch werden die grafischen Effekte verringert, was den Akku etwas länger durchhalten lässt.
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  1. Automatiche Updates abschalten: Das iPhone sucht in regelmäßigen Abständen nach App-Updates. Dafür werden Prozessor und Netzwerkverbindung angeworfen, was wiederum den Akku belastet. Unter Einstellungen -> App-Store solltet Ihr daher die Schalter „Apps“ und „App-Updates“ deaktivieren.
  2. Unbenutzte Apps nicht auslagern: Die Funktion „unbenutzte Apps auslagern“ ist übrigens auch ein Leistungsfresser. Schaltet sie bei dieser Gelegenheit auch gleich ab. Wenn Ihr die Apps braucht, lasst sie drauf, wenn nicht, löscht sie – ganz einfach.
  3. Mail-Datenabgleich abschalten: Das Mailprogramm von iOS und iPadOS sucht automatisch nach neuen Mails, was natürlich Last erzeugt. Unter Einstellungen -> Mail -> Accounts findet Ihr die Option „Datenabgleich“. Wenn hier „Push“ steht, ist das vermutlich die Lösung vieler Akku-Probleme. Wählt stattdessen „Stündlich“ oder sogar „manuell“: So werden die Mails nicht permanent abgerufen.
  4. Bewegungs-Tracking abschalten: Wenn Ihr keine Fitness-Apps nutzt, ist es natürlich sinnvoll, die Bewegungsmessung abzuschalten. Unter Datenschutz -> Bewegung & Fitness könnt Ihr das „Fitnessprotokoll“ bedenkenlos deaktivieren.
  5. iPhone/iPad richtig laden: Zuguterletzt noch ein Tipp, um die Lebensdauer des Akkus zu erhöhen: Lithium-Ionen-Akkus mögen es nicht, wenn sie ständig komplett entladen und danach wieder voll aufgeladen werden. Aktiviert deshalb die Option „Optimiertes Laden der Batterie“ unter Einstellungen -> Batterie -Batteriezustand. Leider gibt es diese Option nur auf dem iPhone, auf dem iPad müsst Ihr „manuell“ optimiert laden: Kalibriert zunächst den Akku und gewöhnt Euch anschließend an, das iPad nicht immer bis zum Ende zu laden – und auch nicht erst, wenn es von alleine aus geht. Das schont Euren Akku und sorgt für eine deutlich längere Akku-Lebensdauer.
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Was tun, wenn das alles nicht hilft?

Falls Eure Akkulaufzeit auch nach Anwendung unserer Tipps noch nicht in Ordnung ist, kann das mehrere Ursachen haben. Falls ein nagelneues Gerät nicht die erwartete Laufzeit an den Tag legt, kann es daran liegen, dass noch diverse Daten aus der Cloud synchronisiert werden. Gerade bei großen Foto- und Musikmediatheken kann das eine ganze Weile dauern. Falls das Laufzeit-Problem durch ein Update auftritt und sich nicht von selbst löst, liegt höchstwahrscheinlich ein Bug vor. Startet das iPhone oder iPad dann am besten einmal neu. Und falls unsere Tipps bei ölteren Geräten wenig Wirkung haben, kann es sein, dass der Akku abgenutzt ist. Falls dem so ist, kann ein Wechsel helfen. Der ist bei Apple leider nicht günstig, aber bringt in vielen Fällen die entscheidenden Stunden Mehrleistung, die auch ein älteres iPhone oder iPad über den Tag bringen.

Christian Rentrop

Freier Journalist, Baujahr 1979. Erste Gehversuche 1986 am Schneider CPC. 1997 ging es online. Seither als Blogger und Journalist in Totholzwäldern, auf digitalen Highways und mit der Vespa GTS 300 oder meinem Hund in der echten Welt unterwegs. Neuerdings Girldad. Spendier‘ mir einen Kaffee.

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