DynDNS-Dienste sind praktisch. Allerdings sind nur wenige wirklich kostenlos und dauerhaft. Zum Glück gibt es einen Dienst, der beides leistet.

Mit einem dynamischen DNS übermittelt die FritzBox ihre IP-Adresse automatisch an einen Service, der diese IP wiederum in eine feste URL übersetzt. Dadurch wird Eure FritzBox samt Heimnetz aus dem Internet erreichbar, was sinnvoll ist, wenn Ihr zum Beispiel eine eigene VPN-Verbindung verwenden, aus dem Urlaub Smart-Home-Komponenten steuern oder auf Eure NAS zugreifen wollt. Das ist ausgesprochen praktisch.

Gratis und dauerhaft ist selten

Dummerweise haben die meisten Dienste einen riesigen Nachteil: Sie kosten – oder laufen einmal im Monat ab. Nicht so dynv6: Der Dienst gibt Euch eine kostenlose und dauerhafte dynamische Adresse oder DDNS, wodurch Ihr weder monatlich durch den lästigen Erneuerungsprozess müsst, noch einen Cent bezahlt. Dadurch kann die Adresse barrierefrei und dauerhaft in Eurem Router genutzt werden. Der dynv6-DynDNS-Dienst besitzt IPv6-Unterstützung, womit auch das Gefummel mit der Network-Adress-Translation (NAT) kein Thema mehr.

dnsv6 macht Eure FritzBox (oder andere Router) von außen erreichbar.

dnsv6 macht Eure FritzBox (oder andere Router) von außen erreichbar.

1. Kostenlose DDNS-Adresse bei dynv6 erstellen

Ruft zunächst die Website von dynv6 auf. Überlegt Euch einen Namen, unter dem Euer Heimnetz erreichbar sein soll und wählt eine DNS-Endung. Gebt außerdem eine gültige E-Mail-Adresse ein: Diese ist notwendig, um den Dienst später zu bestätigen. Klickt anschließend auf „Go“.

Die Adresse ist schnell erstellt.

Die Adresse ist schnell erstellt.

2. Einstellungen für dynv6 einsehen…

Dynv6 zeigt Euch jetzt die Einstellungen für verschiedene Systeme. Wichtig ist die Einstellung für die FritzBox.

Der Dienst zeigt Euch die DynDNS-Zugangsdaten direkt an. Ihr müsst Sie nur noch einpflegen.

Der Dienst zeigt Euch die DynDNS-Zugangsdaten direkt an. Ihr müsst Sie nur noch einpflegen.

3. …und in FritzBox eingeben

Öffnet anschließend ein neues Tab und loggt Euch auf Eurer FritzBox ein. Wählt hier Internet -> Freigaben und dort den Reiter „DynDNS“. Setzt den Haken bei „DynDNS benutzen“ und wählt als Anbieter „Benutzerdefiniert“. Gebt anschließend die Daten aus der Übersicht von dynv6 ein. Das könnt Ihr einfach per Copy & Paste erledigen. Wichtig: Das Passwort ist tatsächlich „none“. Klickt anschließend auf „Übernehmen“: Euer DynDNS-Dienst ist jetzt eingerichtet.

Gebt die Zugangsdaten des dynv6-DynDNS in der FritzBox ein.

Gebt die Zugangsdaten des dynv6-DynDNS in der FritzBox ein.

4. FritzBox aus dem Internet erreichbar machen

Als nächstes müsst Ihr noch dafür sorgen, dass die FritzBox aus dem Internet erreichbar ist. Wählt dazu Internet -> Freigaben -> FritzBox-Dienste und setzt einen Haken bei „Internetzugriff auf die FRITZ!Box über HTTPS aktiviert“. Die FritzBox zeigt Euch jetzt die Adressen an, unter denen die Box erreichbar ist, darunter auch den DynDNS-Service. Klickt auf „Übernehmen“.

Zuguterletzt müsst Ihr noch den FritzBox-Fernzugang aktivieren.

Zuguterletzt müsst Ihr noch den FritzBox-Fernzugang aktivieren.

5. DynDNS-Verbindung testen und bestätigen

Das war es auch schon: Schaltet jetzt an Eurem Smartphone oder Tablet das WLAN aus und verbindet Euch mit dem Mobilfunknetz mit dem Internet. Ruft die URL Eures des dynv6-DynDNS-Dienstes auf, die Ihr gesetzt habt. Die FritzBox sollte jetzt erreichbar sein. Die Sicherheitswarnung, die in manchen Browsern auftritt, könnt Ihr dabei ignorieren.

Zuguterletzt solltet Ihr die Verbindung testen und den Link in der Bestätigungsmail anklicken.

Zuguterletzt solltet Ihr die Verbindung testen und den Link in der Bestätigungsmail anklicken.

Vergesst nicht, anschließend in Euer E-Mail-Postfach zu schauen und das Konto bei dynv6 zu bestätigen. Andernfalls wird die Adresse nach einiger Zeit wieder deaktiviert.

Über den Autor

Christian Rentrop

Christian Rentrop

Freier Journalist, Baujahr 1979, und damit so alt wie Atari-400-Heimcomputer. Erste Gehversuche 1986 am Schneider CPC. 1997 ging es online. Seither als Blogger und Journalist in Totholzwäldern, auf digitalen Highways und manchmal in der echten Welt unterwegs.
Inzwischen Experte für alles, was 'nen Apfel, Fenster oder Pinguin hat.
Außerdem viel auf der Vespa unterwegs.
Spendier‘ mir einen Kaffee.

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