iPhone

  • iPhone: Emojis stapeln und kleine Kunstwerke schaffen

    Emojis schön und gut, doch wusstet Ihr, dass man die Emojis im iPhone auch stapeln kann? Dadurch könnt Ihr ganz eigene Bilderwelten auf dem iPhone schaffen – zumindest, wenn Ihr per Nachrichten-App mit Euren Freunden chattet. Die coole iPhone-Funktion ist zunächst nicht offentlich, hat man aber einmal raus, wie es geht, macht es richtig Spaß.

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  • Mac & iCloud: Alte iPhone-Backups löschen und Speicher freigeben

    Apples iPhones und iPads verfügen seit jeher über ein hervorragendes Backup-System in der Cloud oder auf Eurem Mac. Wenn Ihr aber ein Gerät verkauft habt, solltet Ihr die alten Sicherungen löschen. Vor allem die Komplett-Sicherungen auf dem Mac belegen nämlich ordentlich Speicherplatz – und wenn sich Apple eine Sache fürstlich bezahlen lässt, dann die SSD-Upgrades. Wir zeigen Euch, wie Ihr nicht mehr benötigte iPhone-Backups sowohl in der Cloud als auch auf dem Mac findet und loswerdet.

    iPhone-Backups auf dem Mac finden und löschen

    Erstellt Ihr ein iPhone-Backup auf dem Mac, landet praktisch ein komplettes Abbild des iPhone-Speichers auf Eurer Festplatte. Das ist auch gut so, denn bei der Wiederherstellung des iPhones oder beim Wechsel auf einen Nachfolger könnt Ihr praktisch direkt weitermachen. Je nach Menge an installierten Apps sowie der Anzahl an Daten, Fotos, Musik und Videos kann so eine iPhone- oder auch iPad-Sicherung aber schnell ein paar Dutzende oder sogar hunderte Gigabyte groß sein.

    MacOS „versteckt“ die iOS-Datensicherung recht tief im Dateisystem. Ihr könnt sie aber recht einfach über die Systemeinstellungen finden und bei Bedarf löschen. So geht Ihr dabei vor (Stand macOS 14.4 / Sonoma):

    1. Öffnet die Systemeinstellungen über das Apfel-Menü.
    2. Wechselt ins Untermenü Allgemein – Speicher. Noch schneller geht es über den Schnellzugriff.
    3. Hier listet das System die diversen Platzfresser auf Eurer Mac-Festplatte auf. Klickt hier neben iOS-Dateien auf das kleine „i“.
    4. In der List seht Ihr nun alle vorhandenen iPhone- und iPad-Sicherungen auf Eurem Mac nebst Erstelldatum. Benötigt Ihr eine Sicherung nicht mehr, wählt Sie aus und schmeißt Sie mit Löschen von der Festplatte.
    5. Profit
    76 Gigabyte freigegebener Mac-Festplattenspeicher. In Apple-Währung ist das schon fast eine Eigentumswohnung…

    Beachtet dabei, dass macOS die iPhone- und iPad-Backups direkt von der Festplatte schrubbt und sie nicht erst in den Papierkorb schiebt. Löscht die Sicherungen daher erst, wenn Ihr ganz sicher seid, dass Ihr sie nicht mehr braucht. Wie gesagt: Mac-Speicher ist teuer, aber ein Backup ist im Zweifel nicht zu ersetzen.

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    iPhone-Backups aus der iCloud löschen

    Neben dem optionalen Voll-Backup auf dem Mac dürfte die iCloud-Datensicherung die deutlich geläufigere Methode sein, Euer iPhone oder iPad vor Datensverlust zu schützen. Im Gegensatz zur Kabel-Methode sichert iOS hier „nur“ die App-Daten, sodass die Sicherungen deutlich kleiner sind. Da Cloudspeicher aber ebenfalls teuer ist, solltet Ihr auch hier gegebenenfalls alte Backups löschen.

    Das könnt Ihr wahlweise auf einem iOS-Gerät oder auf einem Mac machen, bei dem Ihr mit dem gleichen iCloud-Konto angemeldet seid. Auf dem iPhone sieht es beispielsweise so aus:

    1. Öffnet die Einstellungen von iOS und tippt oben auf Euren iCloud-Benutzernamen.
    2. Tippt hier auf iCloud.
    3. Wählt im nächsten Menü den Punkt Accountspeicher verwalten und tippt dann auf Backups.
    4. Hier seht Ihr alle Sicherungen, die derzeit von Euren iOS-Geräten in der iCloud liegen.
    5. Wählt das Backup aus, das Ihr nicht mehr benötigt. Tippt dann auf Löschen und bestätigt den Vorgang.
    iCloud-Backups nehmen zwar weniger Platz in Anspruch, dennoch kann es sich lohnen, nicht mehr verwendete Geräte zu entfernen.

    Auf diese Weise könnt Ihr den iCloud-Speicher freigeben, der durch alte Geräte belegt wird. Wenn Ihr häufiger das iPhone oder das iPad wechselt, kann es sich lohnen, hier mal reinzuschauen. Wie Ihr Euer iPhone aufräumt und dabei als Nebeneffekt das iCloud-Backup verkleinert, zeigen wir Euch unter anderem hier.

    Noch mehr Tipps und Tricks dazu, wie Ihr Speicherfresser auf dem Mac findet und entfernt, haben wir unter anderem hier oder hier für Euch.

  • iPhone: Diese alternativen App-Stores gibt es schon

    Endlich ist sie da, die App-Store-Öffnung der EU: Mit dem Update auf iOS 17.4 erfüllt Apple zähneknirschend die Anforderungen der EU – und lässt neben alternativen Zahlmethoden und Browsern auch alternative App-Stores auf dem iPhone zu. Und zwar nur auf dem iPhone, nicht etwa auf dem iPad. Und natürlich nur in Europa. Und während man bei Apple noch weint, wird anderswo schon gebastelt: Und zwar an App-Store-Alternativen, die wir Euch hier auflisten wollen.

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  • iPhone: Erweiterten Diebstahlschutz aktivieren

    Mit iOS 17.3 hat Apple seine bereits recht umfangreichen Methoden zum Diebstahlschutz des iPhones um eine neue Funktion erweitert. Der erweiterte Diebstahlschutz erlaubt sicherheitsrelevante Änderungen unter bestimmten Umständen nur nach doppelter Face-ID-Verifizierung und einer Stunde Wartezeit. So sollen Diebe davon abgehalten werden, geklaute iPhones mit ausgespähten PIN-Codes zurückzusetzen oder sie aus Eurem iCloud-Konto löschen.

    Erweiterter Datenschutz: Änderungen erst nach doppelter Verifizierung

    Die Idee hinter dem erweiterten Diebstahlschutz besteht sinngemäß darin, es den fiesen Klauern maximal schwierig zu gestalten, wichtige Änderungen auf Eurem iPhone vorzunehmen. Aktiviert Ihr die Funktion, müssen Änderungen wie der Wechsel des iCloud-Passworts oder die Änderung vom iPhone-PIN nicht nur biometrisch via Face ID bestätigt werden, sondern sind zusätzlich an eine Wartefrist von einer Stunde gekoppelt. Nach dieser Stunde benötigt die Änderung dann einen weiteren Face-ID-Scan.

    Zusammen mit den bereits vorhandenen Maßnahmen gegen geklaute iPhonesmacht es die Neuerung noch schwieriger, ein iPhone unberechtigt auf Werkseinstellungen zurückzusetzen. Allerdings müsst Ihr den erweiterten Diebstahlschutz manuell aktivieren.

    „Wichtige Orte“ muss in iOS aktiviert sein

    Um es den echten Besitzern des iPhones nicht unnötig kompliziert zu machen, das Smartphone auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, greift der Schutz nur, wenn das iPhone an einem unbekannten Ort zurückgesetzt werden soll.

    iPhone-Funktion "Wichtige Orte" aktivieren
    Was „Wichtige Orte“ sind, entscheidet iOS derzeit noch alleine…

    Damit der erweiterte Diebstahlschutz funktioniert, müsst Ihr iOS daher Zugriff auf die so genannten „wichtigen Orte“ geben. Damit erkennt das System Umgebungen, an denen Ihr Euch regelmäßig aufhaltet, etwa Eure Wohnung oder auch den Arbeitsplatz.

    Standardmäßig ist die Funktion aktiviert. Ist das nicht der Fall, findet Ihr sie in den EInstlelungen von iOS unter Datenschutz & Sicherheit – Ortungsdienste – Systemdienste (ganz unten in der Liste) – Wichtig e Orte. Aktiviert hier die Verfolgung, um wichtige Orte zu nutzen. Sollte sie vorher deaktiviert gewesen sein, kann es ein paa Tage dauern, bis Euer iPhone die Liste erstellt hat. Leider erlaubt es Apple zumindest bis iOS 17.3 nicht, die Orte manuell festzulegen. Tjoa…

    So aktiviert Ihr den erweiterten Diebstahlschutz auf Eurem iPhone

    Sind sowohl die wichtigen Orte als auch die anderen Rahmenbedingungen (Update auf iOS 17.3 oder höher, Face ID eingerichtet, Zwei-Faktor-Authentifizierung bei iCloud aktiviert etc.) gegeben, ist die Aktivierung des erweiterten Diebstahlschutzes Formsache:

    1. Öffnet die Einstellungen von iOS
    2. Navigiert hier zum BEreich Face ID & Code
    3. Tippt hier bei Schutz für gestohlene Geräte auf Schutz aktivieren.
    4. Profit!
    Erweiterten Diebstahlschutz für das iPhone aktivieren
    Einfacher Schalter, große Wirkung.

    Das war es tatsächlich schon – eigentlich verwunderlich, dass Apple die Funktion nicht standardmäßig einschaltet. Um sie wieder zu deaktivieren, erfordert das iPhone übrigens auch einen Face-ID-Scan – samt Wartezeit, wenn Ihr unterwegs seid ;-)

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    Noch mehr Tipps und Tricks rund um das iPhone findet Ihr in Hülle und Fülle unter diesem Link.

  • iPad- und iPhone-Touchscreen unpräzise? Das kann helfen!

    Eigentlich wollte ich mein iPhone schon aus dem Fenster werfen: Jeder Tipp ging irgendwie daneben. Das Gerät ist gerade ein halbes Jahr alt, der Touchscreen ist natürlich original, nie repariert. Kein Grund also, dass der iPhone-Touchscreen unpräzise sein sollte. Trotzdem war vor allem das Klicken kleinerer Elemente – etwa Textlinks – ein echtes Problem.

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  • Sinkende Verkäufe, wenig Neuerungen: Warum nicht einfach MacOS auf dem iPad?

    Was, wenn Dein nächster Computer kein Computer ist? Diesen Slogan nutzte Apple eine Weile, um seine Tablets zu bewerben. Und tatsächlich trifft es das auf den Punkt: Das iPad ist ein Computer, der kein Computer ist. Denn das Tablet ist – auch mit dem aktuellen iPadOS 17 – viel zu eingeschränkt. Aber die große Zeit des Tablets ist ohnehin vorbei: Das iPad-Konzept liegt im Sterben.

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  • WhatsApp: Fotos in HD-Qualität verschicken

    WhatsApp hat kürzlich eine Neuerung eingeführt, die es den Nutzerinnen und Nutzern ermöglicht, Fotos in hoher Auflösung über die Messaging-Plattform zu senden. Ja, das ging vorher auch schon, aber nur über Umwege. Mit der Möglichkeit, HD-Fotos per WhatsApp-Chat zu verschicken, adressiert Meta endlich die bisherige Einschränkung der Bildqualität auf WhatsApp und ist ein großer Schritt in Richtung besserer Bildfreigabe. Wir zeigen Euch, wie Ihr die spannende Funktion nutzt und wie sie die Art und Weise, wie wir Fotos teilen, verbessert.

    HD-Fotos auf WhatsApp: Was ist neu?

    Bisher wurden Fotos, die Ihr über WhatsApp verschickt, automatisch komprimiert und die Auflösung auf 920 x 1280 reduziert, um Speicherplatz zu sparen und die Bildfreigabe über Datenverbindungen mit niedriger Bandbreite zu beschleunigen. Mit der neuen Aktualisierung haben Nutzer nun die Möglichkeit, Fotos in „HD-Qualität“ zu senden. Je nach Originalbild wird dabei die Auflösung deutlich erhöht, etwa auf 12 Megapixel.

    WhatsApp HD FOtos verschicken.
    Fotos verschicken ohne Komprimierung – naja, zumindest fast.

    Das ist zwar je nach Smartphone-Kamera immer noch nicht die volle Auflösung, aber ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn Ihr also Fotos von besonderen Anlässen verschicken wollt, könnt Ihr darauf zurückt

    So verschickt Ihr HD-Fotos in WhatsApp

    Die Möglichkeit, HD-Fotos zu verschicken, ist mittlerweile unter Android und auf dem iPhone verfügbar. Sollte sie bei Euch fehlen, schaut, ob Ihr WhatsApp im Store auf die neueste Version aktualisiert habt,. Anschließend geht Ihr so vor:

    1. WhatsApp-Chat öffnen: Öffnet einen WhatsApp-Chat mit einem Kontakt, mit dem Ihr ein HD-Foto teilen möchtet. Ihr könnt auch mit Euch selbst chatten, wenn Ihr die Funktion erst mal ausprobieren wollt.
    2. Bild auswählen: Tippt auf das Anhang-Symbol unten und wählt die Fotos aus, die Ihr senden möchtet.
    3. HD-Option aktivieren: Nachdem Ihr ein oder auch mehrere Bilder ausgewählt habt, seht Ihr oben auf dem Bildschirm eine Option namens HD und ein Zahnrad. Tippt darauf, um die HD-Qualität für die ausgewählten Foto zu aktivieren. Im Auswahlmenü könnt Ihr diese noch bestätigen.
    4. Foto senden: Nachdem Ihr die HD-Qualität ausgewählt habt, könnt Ihr das Foto wie gewohnt senden.

    Die Empfänger von HD-Fotos sehen ein HD-Label in der Ecke des Bildes, das anzeigt, dass sie eine höher auflösende Version erhalten haben. Wenn die Internetverbindung der Empfänger eine niedrige Bandbreite hat, erhalten sie die Fotos zunächst in Standardqualität .

    Das HD-Logo zeigt Euch an, ob ein verschicktes Foto hochauflösend ist.

    Sie können wählen, ob die Standardversion ausreicht oder die Bilder auf HD aktualisiert werden sollen, wenn der Empfang besser oder ein WLAN vorhanden ist. Das ist tatsächlich nett, da WhatsApp so verhindert, dass Ihr mit HD-Fotos zugespammt werdet und das Datenvolumen dahinschmilzt.

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    Wie gesagt: Wenn Ihr aus welchem Grund auch immer komplett unkomprimierte Fotos per WhatsApp verschicken wollt, müsst Ihr weiterhin die Dokumenten-Route gehen. Als Verbesserung für Freunde des notorischen Foto-Teilens ist die HD-Option aber meiner Meinung nach eine echte Verbesserung.

    Noch mehr Tipps und Tricks rund um WhatsApp findet Ihr laufend aktuell unter diesem Link.

  • Android Auto und CarPlay nachrüsten

    CarPlay und Android Auto sind das wohl Beste, was Auto-Stereoanlagen derzeit zu bieten haben. Statt mit USB-Sticks oder CDs herumzufummeln, könnt Ihr ganz bequem Euer Handy ans Radio anschließen. Das Problem: CarPlay und Android Auto sind kein Standard, oft aufpreispflichtig – und in den meisten älteren Gebrauchtwagen auch noch nicht vorhanden. Aber keine Sorge: Es gibt einfache Methoden, mit denen Ihr Android Auto und CarPlay nachrüsten könnt.

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  • Attraktive E-Mail-Signaturen für iPhone und iPad erstellen

    „Von meinem iPhone gesendet“ oder „von meinem iPad gesendet“ nervt? Professionellere E-Mail-Signaturen sind mit iPhone und iPad einfach zu bewerkstelligen: Werksseitig bietet die Signatur-Funktion der Mail-App in iOS und iPadOS allerdings keine Möglichkeit, Text hübsch zu formatieren: Es gibt keine HTML-Bausteine und auch sonst keine Möglichkeit, die Signatur zu gestalten. Mit der App Pages und Copy & Paste könnt Ihr Euch aber trotzdem eine hübsche Signatur erstellen – inklusive Links!

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  • WhatsApp: Chats sperren und mit Biometrie schützen

    WhatsApp hat eine nette Neuerung für die Geheimniskrämer unter Euch eingeführt: Seit Kurzem dürft Ihr einzelne Chats oder auch Gruppen-Nachrichten nicht nur verstecken, sondern auch mit einem Fingerabdruck oder der Gesichts-Entsperrung schützen. So verbergt Ihr private Chats vor neugierigen Blicken Anderer, die Zugriff auf Euer Smartphone haben. Warum und wieso Ihr das tun wollt, wisst Ihr mit Sicherheit am besten selbst. ;-)

    So aktiviert Ihr die Chatsperre in WhatsApp

    Wenn Ihr einzelne Chats aus der WhatsApp-Liste ausblenden und hinter einer biometrischen Sperre verstecken wollt, geht Ihr folgendermaßen vor:

    1. Öffnet WhatsApp und anschließend den Chat, den Ihr sperren wollt.
    2. Tippt oben auf den Chat-Namen, um die Einstellungen zu öffnen.
    3. Wählt hier den Punkt Chat mit Fingerabdruck / Face-ID sperren.
    Anleitung WhatsApp Chats sperren Face ID

    Ab sofort ist der Chat gesperrt und ausgeblendet. Um ihn zu öffnen, müsst Ihr auf der Startseite von WhatsApp nach unten wischen. Hier findet Ihr den Punkt Gesperrte Chats. Wollt Ihr die Unterhaltung wieder freigeben, entfernt analog dazu den Haken.

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    Ein kleiner Hinweis: Wie so oft bei neuen WhatsApp-Funktionen kann es sein, dass die Chatsperre bei Euch noch nicht verfügbar ist. WhatsApp verteilt neue Features in der Regel nach und nach. Ich habe das hier auf drei Smartphones ausprobiert und nur auf meinem eigenen iPhone war die Chatsperre schon vorhanden.

    Bei einer Freundin hingegen war sie sowohl auf dem Arbeits-Androiden wie dem privaten iPhone schon da. Habt also einfach etwas Geduld, falls die Funktion noch nicht da ist. Stöbern in unseren anderen WhatsApp-Tipps wäre eine gute Beschäftigung für die Zwischenzeit ;-)

    Chats sperren in WhatsApp: Das müsst Ihr wissen

    Die gesperrten Chats verschwinden nicht nur von der WhatsApp-Startseite. Es gibt noch ein paar weitere Besonderheiten:

    • bei neuen Nachrichten in gesperrten Chats seht Ihr in den Benachrichtigungen anstelle der Inhalte den Hinweis: „WhatsApp: 1 neue Nachricht“.
    • Mediendateien wie Fotos oder Videos werden in privaten Chats nicht in Eure Galerie gespeichert. Wollt Ihr das ändern, müsst Ihr die Chatsperre deaktivieren, um die Mediendateien zu speichern.
    • WhatsApp-Anrufe in gesperrten Chats können normal angenommen werden
    • Wenn Ihr die Chatsperre auf deinem Telefon aktiviert, werden die Chats nur auf Eurem Smartphone gesperrt. Falls Ihr andere Geräte mit WhatsApp verbunden habt, beispielsweise via WhatsApp Web, werden die Chats auf diesen Geräten nicht gesperrt.
    • Wenn Ihr die Backup- und Wiederherstellungsfunktion von WhatsApp verwendet, bleiben gesperrte Chats nach der Wiederherstellung auf einem neuen Telefon weiterhin gesperrt. Um auf Eure gesperrten Chats zuzugreifen, müsst zuerst die Authentifizierungsfunktion via Fingerabdruck oder Face ID einrichten.
    • Eure Chat-Partner werden nicht über die Sperre informiert.
    • Habt Ihr einen Chat bereits über die Archivierungsfunktion ausgeblendet, müsst Ihr diese zunächst rückgängig machen, bevor Ihr ihn auf die neue Weise sperren könnt.

    Wie schon erwähnt: Gründe, WhatsApp-Chats zu verstecken, gibt es sicherlich viele. Vielleicht plant Ihr ja eine Überraschungsparty und wollt verhindern, dass der Ehrengast die entsprechende Chatgruppe nicht versehentlich seht. Und Euch fallen sicherlich noch mehr Situationen ein ^^.

  • Aiko: Gratis Sprache in Text – für Mac, iPhone und iPad

    Kürzlich suchte ich nach einer Möglichkeit, schnell und einfach ein Interview zu transkribieren. Das Problem für uns Journalisten ist dabei: Interviews sind immer doppelte Arbeit, denn nach dem eigentlichen Interview muss das – natürlich – in Schrift übertragen werden. War das Gespräch lang, wird es lästig. Übrigens genauso, wenn es darum geht, andere längere Mitschnitte – etwa von Meetings oder per Messenger gesendete Audionachrichten – in Text zu übertragen. Zum Glück gibt es seit neuestem Aiko.

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  • iPhone 14 Pro: Das Macht-Glücklich-Smartphone

    Ich habe lange mit mir gehadert: Der Preis zu hoch, der Fortschritt zu klein, die Kameras nach wie vor zu schlecht. Und trotzdem konnte ich es nicht gut sein lassen, nein, ich habe zugeschlagen. Das iPhone 14 Pro wohnt jetzt in meiner Hosentasche. Und was soll ich sagen? Noch nie hat mich ein Smartphone so glücklich gemacht.

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  • Kurztests iPhone- und Mac-Zubehör

    Heute mal ein wenig Kleinkram in Bausch und Bogen: Hüllen, Folien, Hubs – kleine Helferlein für den Alltag. Die große Erkenntnis: Mag-Safe geht auch ohne teure Apple-Originale ;)Weiterlesen »

  • Hardware-Hut: Apple AirPods Pro 2 – das perfekte Upgrade?

    Heute im (Ersatz-)Hardware-Hut: Die Apple AirPods Pro der zweiten Generation. Sündhaft teure True-Wireless-Kopfhörer, die ich mir nach langer Überlegung am Black Friday Sale 2022 gekauft habe. Doch habe ich den Kauf bereut? Werft einen Blick in den Hut und findet es… ach, was soll der Driss: Lest einfach, warum mich die AirPods Pro 2 in übelste Fanboy-Sphären versetzen ;-)

    AirPods Pro und ich: Liebe auf den zweiten Blick

    Zu den AirPods hatte ich lange Zeit ein ähnliches Verhältnis wie zur Apple Watch: Nicht meins, blödes Design, Sorge vor dem Verlust und eigentlich auch gar nicht wirklich nötig.

    Aus Interesse habe ich mir dann vor rund zwei Jahren doch einmal die AirPods Pro der ersten Generation geholt, genau genommen per reduzierter Miete über Grover. Und das war dann quasi Liebe auf den zweiten Blick: Nicht nur klangen die Dinger richtig gut (…zumindest, nachdem ich endlich die passenden Aufsätze für meine doch eher doofen Ohren gefunden hatte), auch die Extras wie die hervorragende Geräuschunterdrückung oder der nahtlose Wechsel zwischen verbundenen Apple-Geräten waren wirklich doll.

    AirPods Pro vs AirPods Pro 2
    AirPods Pro vs AirPods Pro 2: Außen ähnlich, innen alles neu.

    Als Apple dann im vergangenen Herbst die zweite Generation vorstellte, war ich daher zunächst lauwarm begeistert – wie viel besser sollen sie schon sein? Brauch ich nicht. Oder? Gespräche mit Käufern der AirPods Pro 2 sowie diversen Kolleginnen und Kollegen machten mich dann doch neugierig.

    Da ich als Nicht-Influencer und Jubel-Blogger, der es auch noch wagt, gelegentlich mal gar nicht so Apple-freundlich zu schreiben, keine Testgeräte mehr von Apple bekomme, habe ich am Black Friday einfach mal auf Risiko gespielt, und mir die Dinger geholt: Effektiv rund 255 Euro, reduziert von den noch sportlicheren 299 Euro Standardpreis.. Ne Menge Holz also. War es das Wert? Ja, definitiv.

    AirPods Pro 2 im Case
    Die Apple AirPods Pro 2 in ihrem Ladegehäuse.

    Feiner Klang für jedes Genre

    Ich nutze meine Kopfhörer tatsächlich häufiger für Hörbücher und Podcasts als für Musik. Dennoch war ich vor allem beim Querhören durch meine Spotify-Playlists begeistert davon, wie ausgefeilt die Klangeigenschaften der AirPods ausfallen.

    Die AirPods Pro 2 überzeugen mich unabhängig vom Genre.

    Frank Turners „Four Simple Words“ wird ebenso treibend transportiert wie Chuck Ragans Reibeisenstimme in „Nomad by Fate“. Auch feinere Jazzsstücke kommen zur Geltung, ebenso basslastiger Hip Hop oder Electro-Tracks – nicht meine Genres, aber sowohl beim Testhören über Spotify als auch im Gespräch mit Genrefans hat sich dieser Eindruck bestätigt.

    Nun bin ich wahrlich nicht religiös-audiophil, aber ich bilde mir durchaus ein, den Qualitätsunterschied zu erkennen. Im direkten Vergleich mit den schon älteren Anker SoundCore Over-Ears, die ich seit einigen Jahren im Einsatz habe, klingen die AirPods Pro rundherum besser.

    Es gibt deutlich audiophilere Reviews da draußen, wenn Euch sowas interessiert, etwa vom Kollegen Tim auf HIFI.de. Ich bin genre- und lautstärkenübergreifend begeistert davon, wie perfekt die AirPods Pro 2 meine Soundansprüche abdecken. Sind sie ein Riesen-Upgrade zur ersten Generation? Vielleicht nicht, auch wenn die neuen Pros besser sind. Aber da wären ja noch die Neuerungen abseits vom Sound.

    AirPods Pro 2: Grandiose Extras

    Längere Akkulaufzeit, besseres Noise Cancelling, einfachere Ortung von verlorenen AirPods: Apple hat an vielen Fronten Verbesserungen versprochen – und meiner Meinung nach zu einhundert Prozent geliefert.

    Die bereits sehr gute Geräuschunterdrückung der ersten Generation erreicht auf den AirPods Pro 2 ein gänzlich neues Niveau. Tatsächlich hatte ich die AirPods Pro 2 schon über Stunden im Ohr, ohne etwas von Störgeräuschen wie der Kernsarnieung in der Nachbarwohnung mitzubekommen. Mein Highlight ist aber der Transparenzmodus, der die perfekte Mischung aus Umgebungsgeräuschen und Hörinhalten liefert.

    Ebenfalls deutlich verbessert sind die Optionen, verlorene AirPods zu finden. Apple hat dem Gehäuse einen Mini-Lautsprecher verpasst, den ich bei Bedarf piepen lassen kann – ein absoluter Segen. Auch ist die Finde-mich-Funktion der Apple AirTags in das Gehäuse der AirPods gewandert.

    AirPods finden
    Nichts als Liebe für diese Funktion ^^

    Über das iPhone kann ich die verlegten Kopfhörer damit im Raum tracken, ohne wahnsinnig zu werden. Mit einem an allen nicht-festgeklebten Dingen interessiertem Kleinkind ist im Haus sind sämtliche Verbesserungen in dieser Richtung mehr als willkommen.

    Die Laufzeit der AirPods Pro 2 hat sich ebenfalls verbessert. Gut fünf bis sechs Stunden dauert es, bis die True-Wireless-Kopfhörer wieder in ihre Lade-Garage müssen. Für mich im Alltag mehr als ausreichend, da sie zudem recht flott genug Saft für den Rest des Tages haben. Ach, und die Möglichkeit, die Lautstärke endlich direkt durch Wischen am Ohreinsatz zu verbessern ist ebenfalls super.

    AirPods Pro Case
    Das Ladecase versoregt die AirPods Pro 2 schnell mit Strom. Über den neuen Lautsprecher könnt Ihr es zudem einfach orten.

    Und sonst? Die bekannten Funktionen wie die Ohr-Einmessung, der einfache Wechsel zwischen Apple-Geräten (den Ihr natürlich auch abschalten dürft) sowie der wirklich feine Raumklang bei der Filmwiedergabe über Apple TV, iPad oder MacBook sind weiterhin Stärken der AirPods Pro. Ach ja: Tatsächlich nutze ich die AirPods nach wie vor recht regelmäßig mit einem Google Pixel 6, was bis auf ein paar Kleinigkeiten hervorragend gelingt.

    Apple AirPods Pro 2: Das beste Apple-Upgrade?

    Mit der zweiten AirPods-Pro-Generation hat Apple mal ein wirkliches Brett von einem TWS-Kopfhörer abgeliefert. Es mag sich nach Fanboy-Gebrabbel anhören, doch nochmal als Kontext: Ich stehe bei denen auf der schwarzen Journalisten-Liste, die keine Testgeräte mehr bekommen ;-) . Dennoch fällt es selbst mir Mecker-Kopf nicht leicht, etwas an den AirPods Pro 2 auszusetzen.

    Der Klang ist famos, die Features ausgereift, Design und Extras von vorne bis hinten durchdacht. Für mir sind die AirPods Pro 2 eines der besten Produkte, die Apple in den vergangenen Jahren auf den Markt gebracht hat. Ja, ich hätte sie nach wie vor gerne in einer anderen Farbe. Aber sonst…?

    AirPods Pro 2 iPhone
    Ich war lange nicht mehr so zufrieden mit einem Stück Hardware.

    Lohnt sich der Wechsel von der ersten Generation? Für mich kann ich das bejahen, was aber in erster Linie an den Zusatzfunktionen liegt. Die Zeit, die mir die Gehäuse-Ortung bereits gespart hat, war den Wechsel schon fast im Alleingang wert. Die längere Laufzeit und der brillante Transparenz-Modus sind auch nicht zu verachten. Ach ja, natürlich will ich auch die neue Lautstärkeregelung nicht mehr missen.

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    Die AirPods Pro 2 sind tatsächlich ein Upgrade in absolut jeder Hinsicht. Es gibt durchaus noch andere TWS-Kopfhörer auf einem ähnlichen Klang-, ANC- und letztlich auch Preis-Niveau, etwa von Sony oder Bose. Doch spätestens, wenn Ihr auf das unerreichte Zusammenspiel mit anderer Apple-Hardware wert legt, führt imho kein Weg an den AirPods Pro 2 vorbei.

    Aus dem Hardware-Hut ziehen wir in unregelmäßigen Abstand interessante Hardware-Gadgets aller Art und stellen sie Euch vor – meist geht es um Dinge die wir mögen, aber nicht immer. Der Fokus liegt bei unseren Hardware-Hut-Berichten auf dem Praxiseinsatz. Dröge Messwerte und Tabellen verlinken wir lieber, statt Euch damit zu langweilen ;-). Weitere Ausgaben vom Hardware-Hut findet Ihr hier – und es sind noch viele in der Mache.

  • Erweiterter Datenschutz für iCloud: So aktiviert Ihr die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

    Mit der Einführung einer vollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für die iCloud-Daten hat Apple Ende 2022 für eine echte Überraschung gesorgt. Durch die Aktivierung des erweiterten Datenschutzes sorgt Ihr dafür, dass nahezu alle Daten, die Ihr der Apple-Cloud anvertraut, komplett verschlüsselt sind. Zwar lag ein Großteil der Daten schon vorher verschlüsselt auf den Apple-Servern, allerdings waren die nötigen Schlüssel dafür auch bei Apple.

    Mit der neuen Einstellung ändert sich das: Ihr bekommt die Schlüssel in die Hand und es gibt keine Möglichkeit mehr für Apple oder andere Dritte, die Daten zu entsperren. Wie Ihr die iCloud-Vollverschlüsselung einrichtet und was Ihr dabei unbedingt beachten solltet, zeigen wir Euch hier.

    iCloud-Verschlüsselung mit erweitertem Datenschutz: Das müsst Ihr wissen

    Die neue Verschlüsselungseinstellung sorgt dafür, dass nahezu alle Daten, die Ihr in der iCloud speichert, verschlüsselt sind. Das gilt dann auch für Kategorien wie Eure Fotos, Notizen, Erinnerungen und mehr, die bislang lediglich während der Übertragung auf die Server gesichert waren. Ein paar Ausnahmen von der Verschlüsselung gibt es allerdings immer noch, etwa die Kalenderdaten. Die basieren laut Apple auf dem CalDAV-Standard, der keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unterstützt.

    Aktiviert Ihr den erweiterten Datenschutz, werden deutlich mehr Daten auf den Apple-Servern verschlüsselt, beispielsweise Eure Geräte-Backups oder die Fotos.

    Aktiviert Ihr den neuen erweiterten Datenschutz, liegen auf den Apple-Servern lediglich verschlüsselte Dateien, nicht aber die nötigen Schlüssel dafür. Weder Apple noch eventuelle Angreifer können damit ohne Euren Schlüssel etwas anfangen. Die Entschlüsselung erfolgt dann erst auf einem iPhone, iPad oder Mac, das Ihr in Euren iCloud-Account aufgenommen habt.

    Wenn Ihr mehr über die technischen Details sowie die Unterschiede zwischen dem „normalen“ und dem erweiterten Datenschutz wissen wollt, solltet Ihr einen Blick in die Supportseiten von Apple werfen. Hier ist auch genau aufgelistet, welche Daten wie verschlüsselt sind, welche Ausnahmen es gibt und was Ihr sonst noch beachten müsst.

    Vorsicht: Alte Macs, iPhones etc. fliegen raus!

    Damit die ganze Nummer funktioniert, benötigt Ihr aber auch entsprechend aktuelle Version von iOS, iPadOS und macOS. Bei iOS und iPadOS müsst Ihr die Geräte auf die Version 16.3 oder höher aktualisieren, auf dem Mac muss macOS in Version 13.2 oder neuer laufen.

    Die iCloud-Verschlüsselung erfordert ein aktuelles System. Auf älteren Macs oder iPhone könnt Ihr die Daten sonst nicht mehr verwenden.

    Etwas versteckt findet sich in den Supportseiten aber auch ein wichtiger Hinweis: Aktiviert Ihr den erweiterten Datenschutz für Euren iCloud-Account, könnt Ihr mit Apple-Geräten, die noch nicht auf die neueste Version aktualisiert sind, nicht mehr auf die Daten zugreifen. Habt Ihr also noch einen Mac mit macOS 12 Monterey im Einsatz oder ein iGerät, das kein Update auf iOS 16 erhält, solltet Ihr Euch zweimal überlegen, ob Ihr die Verschlüsselung nutzen möchtet. Auch andere Apple-Geräte wie Apple Watches, Apple TV etc. müssen aktualisiert sein.

    Wenn Ihr noch ältere Apple-Hardware im Einsatz habt, könnt Ihr die iCloud-Verschlüsselung nicht aktivieren.

    Immerhin: Apple warnt während der Einrichtung, wenn ein nicht-kompatibles Gerät mit dem iCloud-Konto verknüpft ist. In meinem Fall war das beispielsweise mein Schubladen-iPhone-SE der ersten Generation, das kein Update für iOS 16 erhält. Außerdem warnte mich das System vor einer vermeintlich veralteten Windows-Integration.

    Tatsächlich synchronisiere ich die iCloud-Drive-Daten auch auf einen Windows-PC, auf dem bereits die aktuellste Version des Windows-Clients lief. Hier war die Lösung aber mit einer einfachen Neu-Anmeldung im System erledigt, die Verschlüsselung funktioniert also auch im Tandem mit Windows-Rechnern.

    iCloud: Wiederherstellungsschlüssel oder Wiederherstellungskontakt einrichten

    Wenn Ihr die erweiterten Datenschutzfunktionen für die iCloud aktiviert, verliert Ihr zwangsläufig die Option, den Zugriff auf einen gesperrten iCloud-Account mithilfe von Apple wiederherzustellen. In anderen Worten: Ihr seid selbst dafür verantwortlich, im Ernstfall wieder an Eure Daten zu kommen. Apple fasst es folgendermaßen zusammen:

    Wenn du den erweiterten Datenschutz aktivierst und anschließend den Zugriff auf deinen Account verlierst, verfügt Apple nicht über die Verschlüsselungsschlüssel und kann dich bei der Wiederherstellung nicht unterstützen – in diesem Fall benötigst du deinen Gerätecode oder dein Passwort, einen Wiederherstellungskontakt oder einen persönlichen Wiederherstellungsschlüssel.

    Apple

    Aus diesem Grund verpflichtet Euch Apple, vor der Einrichtung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wahlweise mindestens den Wiederherstellungsschlüssel für Euer Konto einzurichten oder einen vertrauenswürdigen Wiedererstellungskontakt zu bestimmen. Beide Lösungen erlauben es, beim Zugriffsverlust auf ein Gerät – also etwa, wenn Ihr ein Passwort vergessen oder ihr keinen Zugriff auf ein anderes Apple-Gerät mit aktivierter 2-Faktor-Authentifizierung habt.

    iPhone iPad Wiederherstellen iCloud Schlüssel
    Diesen Hinweis solltet Ihr sehr, sehr, sehr ernst nehmen ;-)

    Kurzgesagt: Im Worst Case könnt mit einem solchen Schlüssel oder einem entsprechenden Kontakt den Zugriff auf Eure Daten zurück erhalten. Beim Schlüssel handelt es sich um eine Zufallskombination aus Zahlen und Buchstaben, die Ihr für die Wiederherstellung Eures Kontos nutzen könnt. Diesen solltet Ihr natürlich möglichst sicher aufbewahren, etwa in einem guten Passwortmanager oder einem verschlüsselten Container. Oder natürlich offline, ausgedruckt und sicher verstaut. Hier seid Ihr gefragt ;-)

    So erstellt Ihr einen Wiederherstellungsschlüssel auf dem iPhone, iPad oder Mac

    1. Öffnet die Einstellungen von iOS/iPadOS bzw. die Systemeinstellungen auf Eurem Mac.
    2. Navigiert zum Untermenü Apple-ID – Passwort & Sicherheit – Account-Wiederherstellung.
    3. Tippt hier auf Wiederherstellungsschlüssel.
    4. Befolgt nun den Assistenten, um die Einrichtung eines Wiederherstellungsschlüssels durchzuführen.
    iCloud Ende-zu-Ende Verschlüsselung Wiederherstellungsschlüssel
    Der Wiederherstellungsschlüssel ist tatsächlich nur Euch bekannt. Apple kann Euch ab diesem Zeitpunkt nicht mehr bei der Kontenrettung helfen.

    Während der Einrichtung werdet Ihr dazu aufgefordert, den Schlüssel zu bestätigen. Das funktioniert natürlich nur, wenn Ihn vorher sauber gesichert habt. Wie gesagt: Achtet gut darauf, wo und wie Ihr den Schlüssel sichert, da er im Ernstfall Eure letzte Chance ist, ein Konto wiederherzustellen. Gleichzeitig solltet Ihr natürlich auch darauf achten, dass er nicht in fremde Hände gerät, da der Schlüssel auch den Zugriff auf Euer Konto ermöglicht. So ist das mit der Sicherheit ;)

    Alternativ oder auch zusätzlich könnt Ihr auch noch einen Wiederherstellungskontakt bestimmen. Die- oder derjenige kann Euch im Notfall dabei helfen, das iCloud-Konto wiederherzustellen bzw. Euch anzumelden, wenn Ihr keine andere Möglichkeit zur Verifizierung zur Hand habt. Voraussetzung dafür ist, dass der Kontakt ebenfalls im Apple-Kosmos unterwegs ist und den Apple-Messenger iMessage verwendet.

    So bestimmt Ihr einen Wiederherstellungskontakt für Euer Apple-Konto:

    1. Navigiert auf dem iPhone, iPad oder Mac wie oben beschrieben in die Einstellungen zum Bereich Account-Wiederherstellung.
    2. Tippt hier bei Wiederherstellungshilfe auf Kontakt hinzufügen.
    3. Wählt nun den Kontakt aus, den Ihr verwenden möchtet. Habt Ihr die Familienfreigabe eingerichtet, werden die entsprechenden Menschen automatisch vorgeschlagen.
    4. Dein Kontakt erhält nun per iMessage eine Nachricht mit deiner Anfrage. Sobald er oder sie die Anfrage bestätigt, kannst du im Ernstfall auf den Wiederherstellungskontakt zurückgreifen.

    Habt Ihr mindestens eine der beiden Wiederherstellungsoptionen eingerichtet, könnt Ihr mit der Aktivierung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für iCloud fortfahren. Übrigens: Im Menü Account-Wiederherstellung könnt Ihr natürlich auch bei Bedarf einen anderen Kontakt für die Wiederherstellungshilfe bestimmen oder den Rettungsschlüssel neu erstellen. Wie bei allen sicherheitsrelevanten Maßnahmen lohnt es sich, die Einstellungen von Zeit zu Zeit zu prüfen und bei Bedarf anzupassen. Ihr erspart Euch damit im Ernstfall eine ganze Menge Stress.

    Unabhängig dieser beiden Punkte muss für die Verschlüsselung auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Euer iCloud-Konto eingerichtet sein. Das habt Ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Vergangenheit eh bereits gemacht, weil Apple die Sicherheitsfunktion seit einigen Jahren zur Pflicht macht. Falls nicht, könnt Ihr es natürlich jederzeit nachholen. Apple liefert hier die nötigen Schritte dafür. Allgemeines darüber, warum und wieso Ihr den vielzitierten zweiten Faktor nutzen solltet, zeigen wir Euch ausführlich in diesem Tuto.

    Erweiterter Datenschutz: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für iCloud aktivieren

    So, genug der langen Vorrede! Die eigentlich Einrichtung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Eure iCloud-Daten ist schnell erledigt, wenn alle Vorkehrungen getroffen sind. Ihr könnt sie wahlweise auf einem iPhone, iPad oder Mac einrichten, da sie automatisch für das gesamte Apple-Konto gilt. Wir zeigen Euch die Konfiguration exemplarisch auf einem iPad mit iPadOS 16.3.:

    1. Öffnet die Einstellungen und tippt auf Eure Apple-ID, um die Kontoeinstellungen aufzurufen.
    2. Wählt hier den Punkt iCloud und wechselt in das Untermenü Erweiterter Datenschutz.
    3. Tippt hier auf Erweiterten Datenschutz aktivieren.
    4. Das System prüft nun, ob gegebenenfalls nicht-kompatible Geräte mit Eurem Konto verbunden sind. Diese müsst Ihr nun entweder aktualisieren oder aus dem Konto entfernen, um fortzufahren.
    5. Bestätigt nun noch einmal den Sicherheitshinweis. Anschließend müsst Ihr eine der zuvor verwendeten Fallback-Methoden nutzen, um die Verschlüsselung zu aktivieren, also beispielsweise die Eingabe des persönlichen Sicherheitsschlüssels.
    6. Abschließend fragt Euch das System noch nach dem Code bzw. Passwort des Geräts, auf dem Ihr den Datenschutz eingebt.
    7. Puh. Aber: Profit!

    Ab sofort genießt Ihr die Datenhoheit über fast alles, was Ihr so in der Apple-Wolke lagert. Wie Ihr seht, hat es aber durchaus seinen Grund, dass Apple die ganze Nummer nicht einfach ab Werk für alle aktiviert. Vor allem die Verwaltung und Sicherung der Wiederherstellungsoptionen ist ein Aspekt, der vermutlich nicht wenige Menschen abschreckt.

    Apple erweiterter Datenschutz ist aktiviert
    Fertig! Ab sofort bin ich der Schlüsselmeister :-D

    Auf der anderen Seite ist es eine sehr, sehr, sehr gute Entscheidung, dass die Daten nun wirklich sicher in der Apple Cloud sind. Die Nutzung von Komfortfunktionen wie dem Apple Fotostream ist damit zumindest für mich mit weniger Magengrummeln verbunden. Da Apple auch von seinen gut gemeinten, aber dennoch fragwürdigen Upload-Scans absieht (mehr dazu im Statement der EFF), ist diese Entwicklung wohl wirklich ein großer Sprung für den Datenschutz.

    Ich habe selbst lange überlegt, wo ich den Schlüssel speichere, um im Ernstfall dranzukommen. Die Lösung war für mich ein verschlüsseltes Dokument auf einem lokal verfügbaren NAS, für das ich wiederum regelmäßige Backups durchführe. Tendenziell werde ich durch meine Vielzahl an Apple-Geräten im Haushalt wohl nie in die Bredouille kommen, meinen iCloud-Zugriff komplett wiederherzustellen, aber man kann ja nie wissen.

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    Wie macht Ihr das, liebe Mit-Apfelaner? Habt Ihr die E2E-Verschlüsselung eingeschaltet oder lieber auf den Komfort durch die Apple-Verwaltung zurückgreifen? Oder verzichtet Ihr ganz auf die iCloud und nutzt lieber eigene Cloudlösungen? Und falls Ihr den erweiterten Datenschutz verwendet: Hat alles funktioniert? Oder seid Ihr an veralteten Geräten gescheitert? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

    Noch mehr rund um alles mit Apfel drauf findet Ihr unter diesem Link.

  • iPhone: Gespeicherte WLAN-Passwörter anzeigen

    Die Sache mit den WLAN-Passwörtern: Meist einmal eingegeben und dann nie wieder gebraucht. Falls Ihr ein neues Gerät online bringen wollt und das WLAN-Passwort gerade einmal nicht aus dem Kopf kennt, ist das für iPhone-Benutzer kein Problem: Ihr könnt die vergessenen Passwörtern von WLANs, mit denen Ihr einmal verbunden ward, ganz einfach in den Einstellungen einsehen.

    So zeigt Ihr vergessene WLAN-Passwörter unter iOS an

    Wir zeigen Euch den Weg zu den gespeicherten WLAN-Passwörtern auf Basis von iOS 16. Falls sich in Zukunft etwas an der Vorgehensweise ändert, lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen. Voraussetzung für die Anzeige der Passwörter ist, dass Ihr Euer iPhone mit Face ID bzw. Touch ID abgesichert hat. Der Grund dafür ist, dass die Kennwörter in der verschlüsselten Secure Enclave Eures iPhones schlummern, die Ihr nur per Biometrie entsperren könnt.

    So zeigt Ihr die WLAN-Passwörter auf dem iPhone an:

    1. Öffnet die Einstellungen Eures iPhones.
    2. Tippt auf WLAN.
    3. Wollt Ihr das WLAN-Passwort des aktuell verwendeten Netzwerks ansehen, tippt auf das i-Symbol. Tippt hier auf das Passwort-Feld, entsperrt das Gerät und Ihr seht das WLAN-Passwort in Klartext.
    4. Alternativ tippt Ihr im WLAN-Menü auf Bearbeiten, um eine Liste aller gesicherten WLAN-Zugänge zu sehen. Entsperrt das Gerät via Face ID bzw. Touch ID, sucht das WLAN aus der Liste aus und tippt auf das i, um das gesicherte Passwort einzublenden.
      iphone gespeicherte wlan Passwörter einsehen
      Das iPhone sichert alle WLAN-Passwörter in einem verschlüsselten Bereich. Ihr könnt sie aber auch jederzeit einsehen.

    Das war es auch schon! In der WLAN-Liste könnt Ihr übrigens auch nicht mehr benötigte Zugänge löschen, um ein bisschen aufzuräumen. Das kann erfahrungsgemäß auch dabei helfen, WLAN-Probleme mit dem iPhone zu beheben.

    Gäste-WLAN gegen „Passwortklau“

    Übrigens: Auf diese Weise können natürlich auch Eure Besucher an Euer WLAN-Passwort kommen, wenn Ihr dieses selbst auf dem Gast-iPhone eingetragen habt. Falls Ihr also absolut nicht möchtet, dass das Kennwort in fremde Hände gerät, wird es Zeit für ein Gäste-WLAN mit einem Passwort, dass Euch nicht so sehr am Herzen liegt.

    Weitere Tipps und Tricks zum iPhone findet laufend aktuell unter diesem Link. Wie Ihr gespeicherte WLAN-Passwörter unter Android anzeigt und teilt, zeigen wir Euch in diesem Tuto. Und noch mehr rund um alles, was mit WLAN und Netzwerkerei zu tun hat, findet Ihr bei uns hier.

  • iPhone und Mac: Weißes Rauschen und mehr mit Bordmitteln erstellen

    Weißes Rauschen oder andere monotone Hintergrundgeräusche helfen vielen Menschen dabei, sich zu konzentrieren und störende Umgebungsgeräusche auszublenden. Wenn Ihr dazu gehört und nebenbei im Apple-Team spielt, gibt es eine gute Nachricht: Sowohl das iPhone bzw. iPad als auch der Mac können seit einiger Zeit weißes Rauschen oder andere Geräusche generieren. Ihr braucht dafür also keine separate App mehr zu installieren, von denen es zugegebenermaßen eine Menge in den App Stores gibt.

    So aktiviert Ihr weißes Rauschen oder andere Hintergrundgeräusche auf dem iPhone oder iPad

    Voraussetzung für die Nutzung von Hintergrundgeräuschen auf dem iPhone oder iPad ist mindestens iOS 15 bzw. iPadOS 15. Ihr findet die Funktion in den Einstellungen des Systems unter dem Punkt Bedienungshilfen. Hier navigiert Ihr zum Abschnitt Audio und Visuelles – Hintergrundgeräusche.

    In diesem Menü aktiviert Ihr die Hintgergrundgeräusche über den Schalter. Ihr habt dabei die Wahl zwischen verschiedenen Tönen, etwa „klassisches“ weißes Rauschen, dunkles Rauschen oder auch Regengeräusche. Probiert einfach aus, was Euch im Alltag am meisten zusagt.

    Ihr könnt die Hintergrundgeräusche auf dem iPhone oder iPad ganz einfach aktivieren.

    Schön ist die Möglichkeit, die Hintergrundgeräusche optional auch während der Medienwiedergabe laufen zu lassen – das funktioniert nämlich bei separaten Apps nicht. Ich hatte jahrelang mit einem Tinnitus zu kämpfen und habe in der Zeit weißes Rauschen und Musik in Kombination mit einem Schlafkopfhörer zu schätzen gelernt.

    Hintergrundgeräusche über das Kontrollzentrum schneller aktivieren und ausschalten

    Wenn Ihr die Hintergrundgeräusche häufig ein- und ausschaltet, kann es sich lohnen, die Option in das Kontrollzentrum von iOS zu hieven. Das könnt Ihr bekanntlich umfangreich anpassen, wie wir Euch hier zeigen.

    Weißes Rauschen iPhone Kontrollzentrum Hintergrundgeräusche
    Über das Kontrollzentrum greift Ihr schnell auf den Konzentrations-Boost zu.

    Aktiviert dazu einfach den Punkt Hören für das Kontrollzentrum. Anschließend findet Ihr über das Ohren-Symbol die Option, die Hintergrundgeräusche schnell ein- und auszuschalten. Auch die Lautstärke oder die Art des Rauschens passt Ihr auf diesem Weg schnell und unkompliziert an.

    Weißes Rauschen und mehr auf dem Mac nutzen

    Auch der Mac lernt mit dem Update auf macOS 13 alias Ventura die Erstellung von weißem Rauschen und mehr. Öffnet dazu die Systemeinstellungen von macOS und navigiert zum Bereich Bedienungshilfen – Audio. Hier habt Ihr seit macOS 13 die gleichen Optionen wie bei iPhone und Co.

    Auch auf dem Mac könnt Ihr weißes Rauschen oder andere Hintergrundgeräusche aktivieren.

    Klar: Das ist ein eher nischiger Tipp, der nicht für jeden etwas ist. Ich hätte mir bis vor ein paar Jahren auch nicht vorstellen können, dass weißes Rauschen oder Regengeräusche mir wirklich beim Konzentrieren helfen können. Heute bin ich wirklich froh darüber, dass Apple die Funktion in seine Systeme integriert hat. Probiert es einfach mal aus, vielleicht ist das ja was für Euch – auch ohne Tinnitus.

    Noch mehr Tipps und Tricks zum Mac findet Ihr hier, weitere Tipps und Anleitungen zum iPhone sammeln wir hingegen hier für Euch.

  • WhatsApp: Online-Status verstecken

    Ihr wollt nicht, dass jeder sehen kann, ob Ihr gerade bei WhatsApp aktiv seid? Mit einer neuen Einstellung könnt Ihr das verhindern – und zwar neuerdings auch dann, wenn Ihr WhatsApp gerade aktiv nutzt. Wir zeigen Euch, wie Ihr die neue Datenschutzoption einschaltet und was es damit auf sicht.

    WhatsApp: Das bedeutet „Zuletzt online“ und „Online“

    WhatsApp zeigt standardmäßig in der Chat-Ansicht an, wann jemand zuletzt in der App aktiv war. Außerdem verrät die App auch, wenn Eure Kontakte WhatsApp gerade aktiv und im Vordergrund nutzen. In diesem Fall steht in der Statusleiste das Wörtchen „Online“. Letzteres ließ sich bislang nicht vor Euren Kontakten verstecken.

    WhatsApp Kontakte zuletzt online
    Mit den Standardeinstellung sehen Eure WhatsApp-Kontakte, ob Ihr gerade aktiv seid oder wann Ihr zuletzt in der App online wart.

    Nun gibt es natürlich auch Menschen wie mich, die zwar gelegentlich in WhatsApp reinschauen, aber nicht immer sofort Zeit und Nerven haben, auf Nachrichten zu antworten. Oder aber, Ihr wollt aus persönlichen Gründen nicht jedem verraten, dass Ihr gerade WhatsApp verwendet. Gründe dafür gibt es schließlich mehr als genug. Genau für solche Fälle haben die WhatsApp-Entwickler die Möglichkeit eingebaut,

    So legt Ihr fest, wer Euren Online- und Zuletzt-Online-Status bei WhatsApp sehen darf

    Öffnet die Einstellungen von WhatsApp und wechselt hier ins Menü Datenschutz uns dann zu Zuletzt online / Online. Auf dem iPhone gelangt Ihr über die Statusleiste unten in die entsprechende Einstellung, bei Android tippt Ihr auf die drei Punkte oben rechts und wählt Einstellungen. Hier geht’s weiter zu Datenschutz – Zuletzt online/Online.

    In diesem Menü könnt Ihr nun festlegen, ob und wenn ja wer jemand Euren Online-Status sehen kann. Wahlweise erlaubt Ihr es allen Kontakten, niemanden oder nur bestimmten Kontakten, Eure WhatsApp-Aktivitäten nachzuvollziehen. Beachtet, dass Ihr nur die Infos nicht mehr bei anderen sehen könnt, wenn Ihr sie in diesem Menü einschränkt!

    WhatsApp Zuletzt online Online-Status Einstellungen iOS
    In diesem Menü sorgt Ihr dafür, dass Ihr WhatsApp „ungestört“ öffnen könnt.

    Lange Zeit ließ sich nur der Zuletzt-online-Zeitstempel vor Eurem WhatsApp-Adressbuch geheimhalten. Seit einigen Monat könnt Ihr aber auch den Live-Online-Status abschalten. Allerdings mit einer entscheidenden Einschränkung: WhatsApp erlaubt lediglich die Kopplung an die Zuletzt-online-Einstellungen. Aber immerhin teilt Ihr nicht mehr zwangsläufig automatisch jeder und jedem mit, dass Ihr gerade WhatsApp nutzt. Besser als nichts.

    Noch mehr Tipps und Tricks rund um WhatsApp sammeln wir hier für Euch.

  • iPhone: Akkuladung in Prozent anzeigen

    Mit iOS 16 hat Apple eine kleine, aber feine Neuerung eingeführt – oder besser gesagt, von früheren iPhone-Generationen zurückgeholt: Ihr könnt den Akkuladung als Zahl im Batterie-Symbol Eures iPhones einblenden. So seht Ihr jederzeit präzise, wie viel Prozent Batterie Ihr noch übrig habt. Mit dem kürzlich veröffentlichten Update auf iOS 16.1

    So aktiviert Ihr die Prozentanzeige Eurer iPhone-Batterie

    Um die dereinst mit dem iPhone X und seiner berühmt-berüchtigten Notch rausgeflogene Ladestandsanzeige zurückzuholen, benötigt Ihr zwei Dinge: Ein iPhone ab der Generation X und das Stand dieses Tutos aktuelle iOS-Update 16 bzw. iOS 16.1. Kleiner Hinweis: Erst das .1-Update bringt die Funktion auf alle iPhones, beim Start war sie noch auf die neueren Modelle beschränkt.

    iPhone Akkuladung Akkustand in Prozent
    Mit dieser Einstellung sorgt Ihr dafür, dass Euer iPhone seine Akkuladung jederzeit in Prozent anzeigt. q

    Um sie zu aktivieren, öffnet die Einstellungen Eures iPhones. Hier navigiert Ihr zum Punkt Batterie und aktiviert den Punkt Batterieladung in Prozent. Ab sofort zeigt Euch das Akku-Symbol nicht mehr wie bislang eine ungefähre Visualisierung des Batterieladestands, sondern die genaue Prozentzahl. Faszinierend, was Apple so alles erfindet, nicht wahr ;-)

    iPhone-Akkustand auf anderen Wegen anzeigen

    Wie gewohnt gibt es natürlich noch andere Wege, den Akkustand Eures iPhones zu ermitteln. So findet Ihr die Prozentzahl nach wie vor im Kontrollcenter, außerdem in den diversen Batterie-Widgets für Home- und Sperrbildschirm. Die neu-alte Funktion, den Ladestand aber direkt im Blick zu behalten, ist mir persönlich am liebsten.

    Für mich war es mehr als überfällig, dass Apple diesen alten Standard zurückbringt. Wie seht Ihr das eigentlich: Ist die Akku-Prozentanzeige für Euch eine praktische Neuerung oder mögt Ihr die Ästhetik nicht? Schreibt es gerne in die Kommentare. Übrigens kommt der Tipp aus dem echten Leben ^^ In meiner Tech-Bubble-Denke hatte ich die Beta von iOS 16 schon früh auf dem iPhone und war daher etwas überrascht, wie oft ich in den zurückliegenden Tagen von Mit-iPhonern darauf angesprochen wurde ;)

    Übrigens: Wie Ihr die Akkulaufzeit des iPhones verlängern kann, zeigen wir Euch unter anderem hier und hier – sogar speziell für iOS 16.

  • iPhone: Sprachnachrichten in Text umwandeln

    Sprachnachrichten: Für die einen die wichtigste Kommunikationsform, für die anderen ein absolutes Ärgernis. So oder so gilt: Es gibt Situationen, in denen man einfach keine Nachrichten abhören kann oder will. Für genau solche Situationen gibt es mit Textify eine ebenso simple wie geniale App: Sie übersetzt Sprachnachrichten aus WhatsApp und Co. in geschriebenen Text – auf Wunsch auch komplett offline.

    Textify: Aus Sprachnachrichten Texte machen

    Die Lösung für alle, die mit Sprachnachrichten auf dem iPhone wenig anfangen können, heißt Textify. Das Prinzip ist supersimpel: Ihr leitet eine Sprachnachricht, die Ihr in WhatsApp, Telegram, iMessage oder sonstwo bekommen habt, an die App weiter. Sie wandelt das Gesprochene in Text um. Dabei habt Ihr die Wahl, ob Ihr die Umwandlung komplett offline auf Eurem iPhone durchführen oder die Apple-Server zur Spracherkennung nutzen wollt.

    Die Textumwandlung ist im Großen und Ganzen ordentlich – zumindest, wenn Ihr die Apple-Server mit einbezieht. Bei der Offline-Umwandlung liegt Textify schon öfters daneben. Doch für beide Varianten gilt: Erwartet keine haargenaue Transkription. Vor allem schnelles und nuscheliges Sprechen bringt die App an ihre Grenzen.

    Bei den meisten meiner Stichproben konnte ich aber den ungefähren Sinn der Nachricht herausfinden – und genau hier liegt für mich auch der Hauptzweck von Textify. Ihr habt in den Optionen die Wahl, die Erkennungsgenauigkeit weiter hoch- oder runterzuschrauben. Auch versteht Textify verschiedene Sprachen, etwa Englisch, Spanisch oder Türkisch. Ihr könnt die Sprachen in den Optionen aktivieren.

    Textfiy bietet eine Reihe von Optionen, etwa verschiedene Sprachen oder das Hervorheben von Daten und Telefonnummern in den Sprachnachrichten.

    Rund 3,50 Euro kostet die App. Eine Probeversion gibt es leider keine, doch dafür auch weder Abo noch In-App-Kauf. Wenn Ihr viele Nachrichten empfang, die Ihr nicht abhören könnt oder wollt, kann die App helfen. Und wenn nicht, könnt Ihr die App ja umtauschen. Wie es geht, zeigen wir Euch hier.

    Die Lösung für Sprachnachrichten-Frust

    Um eine Sprachnachricht mit Textify umzuwandeln, markiert sie im Messenger Eurer Wahl und tippt auf Weiterleiten und dann auf die Teilen-Schaltfläche von iOS. Die App zeigt Euch für die verschiedenen Messensger, wie es genau funktioniert.

    Im Teilen-Menü wählt Ihr nun nicht die App aus, sondern unten den nach der Installation hinzugekommenen Befehl Mit Textify umwandeln. Die App fragt nun noch nach der Sprache der Nachricht und startet anschließend mit der Transkription. Habt Ihr Textify in den Privatsphären-Modus geschaltet, kann das etwas dauern. Den fertigen Text könnt Ihr kopieren oder per Analyse sogar nach Stimmungen und Schlagworten durchsuchen. Das ist zwar aus meiner Sicht eher Spielerei, aber vielleicht für manche Situationen auch hilfreich.

    Von der Sprachnachricht zum Text in wenigen Sekunden – das war mir die Kaffeespende wert!

    Wie steht Ihr eigentlich zu Sprachnachrichten? Ich habe die Dinger ja lange gehasst, stehe aber mittlerweile etwas differenzierter zu ihnen. Das liegt unter anderem daran, dass ich seit unser Nachwuchs da ist gelernt habe, wie wichtig ein kurzer, aber effizienter Griff zum Handy sein kann.

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    Außerdem können Sprachnachrichten auch hilfreich sein, wenn man aus welchem Grund auch immer nicht so gut „zur Hand“ ist – sei es durch ein Verletzung, eine Behinderung oder sonstwas.

    Lasst mal Eure Meinung zu den Sprachnachrichten in WhatsApp und Co. hören. Ich bin jedenfalls froh, dass ich mit Textify eine gute Alternative dazu gefunden hab, mir die Dinger auch einfach mal nicht anzuhören. Noch mehr Tipps und Tricks zum iPhone sammeln wir hier für Euch.

  • Was war die erste App auf Eurem iPhone?

    Das iPhone gibt es seit Anfang 2007 – jap, das sind tatsächlich schon mehr als 15 Jahre. Nicht ganz so alt, aber zumindest nahe dran ist der App Store. Je nachdem, wie lange Ihr schon im Apple-Universum unterwegs seid, habt Ihr vermutlich bereits eine ganze Menge Apps heruntergeladen. Doch wisst Ihr noch, welche die erste war? Zeit für einen kleinen App-Store-Nostalgietrip!

    Eure Apple-ID merkt sich jede App

    Von Anfang galt für den App Store, dass Eure Apple-ID die Eintrittskarte für die App-Installationen war. Alle Apps, die Ihr im Laufe der Jahre auf Eurem iPhone, iPad oder auch den iPod Touch heruntergeladen habt, werden dabei in Eurem Apple-Konto gespeichert.

    Das macht es vor allem einfach, zuvor gekaufte Apps wieder auf einem neuen Gerät zu installieren (vor allem solche aus der guten, alten Zeit vor den App-Abos…). Doch die Aufzeichnung hat auch etwas Historisches: Ihr könnt damit ganz einfach herausfinden, welches die allererste App war, die Ihr jemals installiert habt. Bei mir hätte ich auf Facebook getippt, was ich vor über zehn Jahren tatsächlich noch mochte. Aber: Falsch gedacht ^^

    So checkt Ihr Eure alten App-Installationen

    Öffnet den App Store auf Eurem iPhone oder iPad. Hier tippt Ihr auf Euer Profilbild. Im nächsten Bildschirm tippt Ihr auf Gekauft und dann auf Meine Käufe. Hier sind nun alle Apps gelistet, die Ihr jemals aus dem App Store installiert habt. Anders, als es die Menübezeichnung vermuten lässt, aber nicht nur Bezahl-Apps, sondern alle.

    App Store Liste aller installierten Apps abrufen
    In dieser Liste findet Ihr alle Apps, die Ihr jemals über Eure Apple-ID heruntergeladen habt – egal, ob kostenlos oder gekauft.

    Scrollt nun in dieser Liste gaaaaaaaanz nach unten. Am schnellsten geht das mit der eingeblendeten Scrollleiste auf der rechten Seite. Hier seht Ihr nun, welche App Ihr am Anfang Eurer iPhone-Karriere heruntergeladen habt. In meinem Fall war es…. die Stern-News-App. Tjoa. Spektakulär. Gefolgt von Twitter. Und dann Facebook.

    Im Juli 2010 habe ich meine erste iPhone-App installiert. Und die gibt es sogar noch :)

    Interessanterweise war mein iPhone-Start 2010 – das könnt Ihr ebenfalls in der Liste sehen. Damals war ich noch bei Data Becker und eigentlich alles andere als Apple-Fan. Seitdem ist aber auch seeeeeehr viel Wasser den Rhein runtergeflossen. Heute mag ich das iPhone. Tja, man entwickelt sich ja auch weiter, irgendwie. Und wird fauler ^^

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    In diesem Sinne: Lasst uns doch mal wissen, was Eure erste App-Erfahrung war. Übrigens auch ganz interessant: Viele der alten Apps könnt Ihr heute gar nicht mehr installieren. Etwa weil sie aus dem App Store geflogen sind, kein Update auf die 64-bit-Architektur bekommen haben oder sonstwas. Nicht immer so toll, mit der einen Downloadquelle für alles…

    Noch mehr Tipps und Tricks zum iPhone? Findet Ihr hier!

  • Dokumente mit dem iPhone unterschreiben

    Wer kennt es nicht: Da kommt wieder ein Brief oder eine E-Mail, wo irgendetwas unterschrieben und zurückgesendet werden soll, etwa Vertragsunterlagen. Die Rücksendung ist, natürlich, per Mail oder Schneckenpost möglich. So geht Digitalisierung… nicht. Aber so läuft es tagtäglich im digitalen Nach-wie-vor-Neuland Deutschland. Zum Glück könnt Ihr euch das Ausdrucken und die Briefmarke sparen und gleich noch eine digitale Kopie sichern: Euer iPhone oder iPad hilft Euch dabei.

    Weiterlesen »
  • iOS 16 Fotos: Duplikate finden und Batch-Bearbeitung nutzen

    Mit iOS 16 erhält die Fotos-App des iPhonse ein paar sehr nette Neuerungen. Allen voran natürlich die Möglichkeit, Motive freizustellen. Doch das ist noch nicht alles! Die Fotos-App bietet ab sofort auch die Möglichkeit, doppelte Fotos auf dem iPhone einfacher zu finden und zu löschen. Außerdem dürft Ihr eine einfache Batch-Bearbeitung nutzen, die Eure Bildanpassungen leichter auf mehrere Fotos überträgt. Wir zeigen Euch, wie Ihr die praktischen Neuerungen verwendet.

    Doppelte Fotos auf dem iPhonefinden und löschen

    Die neue Duplikatsuche von iOS 16 ist eine sehr hilfreiche Möglichkeit, Platz auf dem iPhone und natürlich in Eurer iCloud-Fotobibliothek zu schaffen. Sie findet nicht nur identische oder zumindest sehr ähnliche Fotos, sondern beispielsweise auch doppelte Screenshots. Die Nutzung der Duplikatsuche für das iPhone ist einfach:

    1. Öffnet die Fotos-App auf Eurem iPhone oder iPad mit iOS 16 oder höher.
    2. Wechselt in den Bereich Alben.
    3. Scrollt ganz nach unten und tippt auf Duplikate.
    4. Hier seht Ihr nun alle vermeintlich doppelten Fotos. Tippt Ihr auf Zusammenführen, behaltet Ihr das Motiv mit der höchsten Auflösung. Auch die Metadaten bleiben erhalten. Alternativ könnt auch einzelne Fotos auswählen und löschen oder natürlich beide Versionen behalten.
    iOS 16 doppelte Fotos löschen.
    Doppelte Fotos spürt Ihr mit der Fotos-App von iOS 16 deutlich einfacher auf als zuvor.

    Auf diese Weise könnt Ihr Eure iPhone-Fotos aufräumen und Doppel-Motive entfernen. Das funktioniert deutlich intuitiver, als es Christian es Euch 2016 gezeigt hat.

    Bildbearbeitung auf mehrere Fotos anwenden

    Die zweite praktische und leicht zu übersehene Neuerung in der Fotos-App von iOS 16: Ihr könnt Änderungen wie Filter, Anpassungen bei der Belichtung und mehr nun endlich auf mehrere Fotos übertragen. So könnt Ihr beispielsweise eine Fotoserie leichter mit den gleichen Einstellungen anpassen. So geht Ihr dabei vor:

    1. Öffnet ein Foto in der App auf dem iPhone oder iPad und tippt auf Bearbeiten.
    2. Legt nun die diversen Farb- und Helligkeitsanpassungen fest bzw. wendet die vorgefertigten Filter der Fotos-App an.
    3. Wenn Ihr zufrieden seid, tippt auf die drei Punkte. Wählt im eingeblendeten Menü den Punkt Änderungen kopieren.
    4. Öffnet nun ein weiteres Fotos, auf das Ihr die gleichen Änderungen anwenden möchtet. Alternativ könnt Ihr auch in der Foto-Übersicht mehrere Fotos markieren.
    5. Tippt erneut auf die drei Punkte und wählt dieses Mal den Punkt Änderungen einsetzen.
    In iOS 16 könnt Ihr mehreren Fotos einfacher einen einheitlichen Look verpassen.

    Die Fotos-App übernimmt nun die gleichen Farb- und Filterneinstellungen für alle gewählten Fotos. Wie immer gilt, dass die Änderungen nicht-desktruktiv sind. Ihr könnt sie also jederzeit über das Punktmenü und Auswahl von Zurück zum Original rückgängig machen, wenn Euch das Ergebnis nicht gefällt.

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    Leider funktioniert die Batch-Verarbeitung nur für Farbanpassungen, nicht aber für Änderungen am Zuschnitt oder Anpassungen bei der Perspektive. Diese müsst Ihr zumindest mit den iPhone-Bordmitteln also manuell auf mehrere Fotos übertragen. Dennoch sind die neuen Funktionen der iOS-Foto-App durchaus hilfreich.

    Noch mehr Tipps und Tricks zum iPhone findet Ihr hier.

  • iOS 16 Passkeys: So könnt Ihr die Anmeldung ohne Passwort testen

    Mit iOS 16 führt Apple die Passkeys ein. Dahinter steckt eine neue Sicherheitslösung, die das klassische Passwort auf lange Sicht komplett ablösen könnte – und zwar nicht nur auf dem iPhone. Wir zeigen Euch, was es mit dem Konzept der passwortlosen Sicherheit auf sich hat und wie Ihr die neue Lösung ohne Risiko ausprobieren könnt.

    Das steckt hinter den Passkeys in iOS 16

    Mit der Unterstützung von Passkeys setzt Apple den so genannten WebAuthn-Standard der FIDO-Allianz um. Böhmische Dörfer? Kein Problem, dafür sind wir ja da ;-) WebAuthn kennt Ihr vielleicht bereits von den YubiKeys oder aus der IT-Sicherheit Eurer Firma. Die Idee dahinter ist, Euch statt mit einem potenziell unsicheren Passwort mit einer biometrischen Anmeldung zu authentifizieren. Mit den Passkeys soll die Lösung nun auch massentauglich werden: Anstelle eines USB-Sticks mit Fingerabdrucksensor oder eines anderen Geräts zur Verifizierung tritt Euer Smartphone, Tablet oder PC.

    Passkeys sollen klassische Passwörter überflüssig machen und gleichzeitig deutlich sicherer sein. (Bild: Fido-Alliance)

    Das Passkeys-Konzept basiert auf einem asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren, ähnlich der seit Jahren bewährten E-Mailverschlüsselung via PGP. Kurzfassung: Bei einer Anmeldung via Passkeys erstellt das Gerät – also etwa Euer iPhone – ein Schlüsselpaar aus privatem und öffentlichen Schlüssel. Der öffentliche Schlüssel wird mit den Diensten geteilt, der private bleibt auf dem Gerät.

    Wenn Ihr Euch nun bei einem Konto anmelden wollt, erstellt das Gerät nach biometrischer Verifizierung (etwa via Face-ID) mit dem privaten Schlüssel eine eindeutige Signatur, die der Website bestätigt, dass Ihr im Besitz der Schlüssel seid. Der Clou: Weder der private Schlüssel noch Eure biometrischen Daten werden an die Betreiber der Website oder der App weitergegeben – ganz anders also, als bei der Eingabe eines Passworts. Klassische Sicherheitsangriffe wie Phishing oder Man-in-The-Middle-Attacken sind damit wirkungslos. Auch gehackte Passwortdatenbanken sind kein Problem mehr.

    Das kryptographische Verfahren der Passkey-Anmeldung funktioniert ähnlich wie bei der PGP-Verschlüsselung von E-Mails. Das Ergbnis ist eine deutlich sicherere Online-Anmeldung. (Screenshot: Apple)

    Passkeys sind übrigens keine Apple-Erfindung, sondern eine gemeinsame Initiative von Apple, Google und Microsoft, um die Authentifizierung im Web abzusichern. Künftig sollen die Schlüssel auch in Android und Windows zum Einsatz kommen. Apple erlaubt die Ablage der privaten Passkeys im seinerseits verschlüsselten iCloud-Schlüsselbund und damit auch die Nutzung über mehrere Geräte. Wenn Ihr dem System nicht traut, könnt Ihr die Passkeys aber auch auf ein Gerät begrenzen – verliert Ihr dieses, gibt es aber keine Möglichkeit, die Schlüssel wiederherzustellen.

    Auch erlaubt das Sicherheitskonzept nicht, den Schlüssel auf ein Apple-fremdes Gerät zu übertragen. Wollt Ihr Euch also beispielsweise in einem Chrome-Fenster auf einem Windows-PC mit einem Passkey anmelden, muss das iPhone griffbereit sein. Alternativ empfiehlt Apple selbst den Anbietern von Passkey-Log-ins, die Einrichtung weiterer Geräte auf anderen Plattformen zu erlauben.

    Wenn Ihr einen Account per Apple-Passkey abgesichert habt, benötigt Ihr das entsprechende Gerät auch, wenn Ihr ihn unter Windows nutzen möchtet. Das gleiche wird später auch für die Implementierungen von Google, Microsoft und anderen Partnern gelten. (Screenshot: Apple)

    Sehr viel mehr zu den Sicherheitskonzepten hinter Passkeys erfahrt Ihr unter anderem bei Apple, Google oder direkt auf der Homepage der FIDO-Allianz.

    So könnt Ihr die Passkeys-Anmeldung testen

    Puh, eine Menge Theorie und dabei haben wir gerade einmal an der Oberfläche gekratzt. Wenn Ihr Euch einmal selbst ein Bild davon machen wollt, wie die passwortlose Anmeldung via Passkeys funktioniert, schnappt Euch Euer iPhone mit iOS 16 und besucht die Seite https://www.passkeys.io/. Das von Hanko betriebene Demoportal erlaubt es Euch, eine Anmeldung via Passkeys auszuprobieren.

    Die Anmeldung via Passkeys erspart Euch die Erstellung von Passwörtern.

    Tragt hier eine E-Mail-Adresse ein, die natürlich nicht echt sein muss. Wählt im nächsten Schritt Sign up und dann Set up a passkey. Nun fragt Euch das iPhone, ob Ihr einen Passkey generieren möchtet. Bestätigt dies, meldet Euch via Face-ID bzw. Touch-ID biometrisch an und zack, Ihr seid drin. Künftig könnt Ihr Euch durch Auswahl von Sign in with Passkey biometrisch verifizieren und ohne Eingabe von Passwort oder Benutzername sicher einloggen.

    Nutzt Ihr den iCloud-Schlüsselbund, werden die Passkeys-Anmeldungen auf Eure Apple-Geräte synchronisiert.

    Übrigens: Die Passkey-Demo funktioniert auch im Google-Browser Chrome, da Google hier bereits eine Passkeys-Integration eingebaut hat.

    Aus Nutzersicht könnten Passkeys wirklich eine Zukunft bedeuten, in der Ihr Euch keine komplizierten Passwörter mehr ausdenken oder diese in Passwortmanagern verwalten müsst. Tatsächlich gilt das Konzept als deutlich sicherer als die klassische Log-in-Methode. Ich bin gespannt, ob Passkeys wirklich dauerhaft die Passwörter ablösen können. Dafür müssen Apple, Microsoft und Google nämlich auch ihre Nutzer davon überzeugen – und hier sehe ich zumindest eine gewisse Hürde für die neue Technologie ^^

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    Wie seht Ihr das? Würdet Ihr Euch mit Passkeys anmelden, um die Schwachstellen der klassischen Passwort-Sicherheit zu umgehen? Oder traut Ihr Apple und Co. nicht genug? Ich bin wirklich auf die (vermutlich recht kontroverse ^^) Diskussion gespannt.

    Noch mehr zum Thema IT-Sicherheit sammeln wir hier für Euch, mehr zum iPhone gibt es hier zu entdecken.

  • Anleitung: iPhone schneller aufladen

    Wer ein iPhone besitzt, weiß: Nichts ist schlimmer als ein leerer Akku. Zum Glück besitzt das Apple-Handy inzwischen eine praktische Schnellladefunktion – dafür müsst ihr allerdings das richtige iPhone-Netzteil zur Hand haben – und wissen, mit welcher Geschwindigkeit ihr rechnen könnt.

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