Apple

  • Was das iPad Pro M4 wirklich besser machen würde

    Mit dem iPad Pro M4 hat Apple wieder einmal gezeigt, was Apple am besten kann: Tolle Hardware zusammenschrauben. Sicher wird das Gerät ein Erfolg. Einzig: Es ist und bleibt ein iPad – und die tolle Technik wird wie eh und je vom Betriebssystem iPadOS gebremst. Es ist ein bisschen, als würde man einen Porsche kaufen, der auf 50 km/h abgeregelt ist. Dabei gäbe es beim iPad wirklich wichtigere Dinge, als noch einen dolleren Prozessor.

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  • Apple AirPods Max im Hardware-Hut: Vergebene Liebesmüh‘

    Wenn die AirPods Pro 2 schon so super sind, müssen die AirPods Max doch alles wegblasen… oder? Meine lange Suche nach neuen kabellosen Over-Ear-Kopfhörern hat mich in die Luxus-Ecke von Apple geführt. Nein, gekauft habe ich mir die AirPods Max nicht, aber zumindest gemietet. Heute im Hardware-Hut: Die besten Kopfhörer, die mich jemals enttäuscht haben. Warum und wieso? Findet es heraus ;-)

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  • iPhone: Emojis stapeln und kleine Kunstwerke schaffen

    Emojis schön und gut, doch wusstet Ihr, dass man die Emojis im iPhone auch stapeln kann? Dadurch könnt Ihr ganz eigene Bilderwelten auf dem iPhone schaffen – zumindest, wenn Ihr per Nachrichten-App mit Euren Freunden chattet. Die coole iPhone-Funktion ist zunächst nicht offentlich, hat man aber einmal raus, wie es geht, macht es richtig Spaß.

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  • Mac & iCloud: Alte iPhone-Backups löschen und Speicher freigeben

    Apples iPhones und iPads verfügen seit jeher über ein hervorragendes Backup-System in der Cloud oder auf Eurem Mac. Wenn Ihr aber ein Gerät verkauft habt, solltet Ihr die alten Sicherungen löschen. Vor allem die Komplett-Sicherungen auf dem Mac belegen nämlich ordentlich Speicherplatz – und wenn sich Apple eine Sache fürstlich bezahlen lässt, dann die SSD-Upgrades. Wir zeigen Euch, wie Ihr nicht mehr benötigte iPhone-Backups sowohl in der Cloud als auch auf dem Mac findet und loswerdet.

    iPhone-Backups auf dem Mac finden und löschen

    Erstellt Ihr ein iPhone-Backup auf dem Mac, landet praktisch ein komplettes Abbild des iPhone-Speichers auf Eurer Festplatte. Das ist auch gut so, denn bei der Wiederherstellung des iPhones oder beim Wechsel auf einen Nachfolger könnt Ihr praktisch direkt weitermachen. Je nach Menge an installierten Apps sowie der Anzahl an Daten, Fotos, Musik und Videos kann so eine iPhone- oder auch iPad-Sicherung aber schnell ein paar Dutzende oder sogar hunderte Gigabyte groß sein.

    MacOS „versteckt“ die iOS-Datensicherung recht tief im Dateisystem. Ihr könnt sie aber recht einfach über die Systemeinstellungen finden und bei Bedarf löschen. So geht Ihr dabei vor (Stand macOS 14.4 / Sonoma):

    1. Öffnet die Systemeinstellungen über das Apfel-Menü.
    2. Wechselt ins Untermenü Allgemein – Speicher. Noch schneller geht es über den Schnellzugriff.
    3. Hier listet das System die diversen Platzfresser auf Eurer Mac-Festplatte auf. Klickt hier neben iOS-Dateien auf das kleine „i“.
    4. In der List seht Ihr nun alle vorhandenen iPhone- und iPad-Sicherungen auf Eurem Mac nebst Erstelldatum. Benötigt Ihr eine Sicherung nicht mehr, wählt Sie aus und schmeißt Sie mit Löschen von der Festplatte.
    5. Profit
    76 Gigabyte freigegebener Mac-Festplattenspeicher. In Apple-Währung ist das schon fast eine Eigentumswohnung…

    Beachtet dabei, dass macOS die iPhone- und iPad-Backups direkt von der Festplatte schrubbt und sie nicht erst in den Papierkorb schiebt. Löscht die Sicherungen daher erst, wenn Ihr ganz sicher seid, dass Ihr sie nicht mehr braucht. Wie gesagt: Mac-Speicher ist teuer, aber ein Backup ist im Zweifel nicht zu ersetzen.

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    iPhone-Backups aus der iCloud löschen

    Neben dem optionalen Voll-Backup auf dem Mac dürfte die iCloud-Datensicherung die deutlich geläufigere Methode sein, Euer iPhone oder iPad vor Datensverlust zu schützen. Im Gegensatz zur Kabel-Methode sichert iOS hier „nur“ die App-Daten, sodass die Sicherungen deutlich kleiner sind. Da Cloudspeicher aber ebenfalls teuer ist, solltet Ihr auch hier gegebenenfalls alte Backups löschen.

    Das könnt Ihr wahlweise auf einem iOS-Gerät oder auf einem Mac machen, bei dem Ihr mit dem gleichen iCloud-Konto angemeldet seid. Auf dem iPhone sieht es beispielsweise so aus:

    1. Öffnet die Einstellungen von iOS und tippt oben auf Euren iCloud-Benutzernamen.
    2. Tippt hier auf iCloud.
    3. Wählt im nächsten Menü den Punkt Accountspeicher verwalten und tippt dann auf Backups.
    4. Hier seht Ihr alle Sicherungen, die derzeit von Euren iOS-Geräten in der iCloud liegen.
    5. Wählt das Backup aus, das Ihr nicht mehr benötigt. Tippt dann auf Löschen und bestätigt den Vorgang.
    iCloud-Backups nehmen zwar weniger Platz in Anspruch, dennoch kann es sich lohnen, nicht mehr verwendete Geräte zu entfernen.

    Auf diese Weise könnt Ihr den iCloud-Speicher freigeben, der durch alte Geräte belegt wird. Wenn Ihr häufiger das iPhone oder das iPad wechselt, kann es sich lohnen, hier mal reinzuschauen. Wie Ihr Euer iPhone aufräumt und dabei als Nebeneffekt das iCloud-Backup verkleinert, zeigen wir Euch unter anderem hier.

    Noch mehr Tipps und Tricks dazu, wie Ihr Speicherfresser auf dem Mac findet und entfernt, haben wir unter anderem hier oder hier für Euch.

  • iPhone: Diese alternativen App-Stores gibt es schon

    Endlich ist sie da, die App-Store-Öffnung der EU: Mit dem Update auf iOS 17.4 erfüllt Apple zähneknirschend die Anforderungen der EU – und lässt neben alternativen Zahlmethoden und Browsern auch alternative App-Stores auf dem iPhone zu. Und zwar nur auf dem iPhone, nicht etwa auf dem iPad. Und natürlich nur in Europa. Und während man bei Apple noch weint, wird anderswo schon gebastelt: Und zwar an App-Store-Alternativen, die wir Euch hier auflisten wollen.

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  • macOS: Apps sauber deinstallieren – Open Source sei Dank!

    Die Programmverwaltung von macOS ist eigentlich eine große Stärke des Systems: Zur Installation zieht Ihr eine einzelne Programmdatei in den Programme-Ordner. Zur Deinstallation packt Ihr sie einfach in den Papierkorb. Doch wie so oft in der Computerei geht das Konzept nicht immer auf. Große Programmsuiten oder auch systemnah agierende Programme verteilen auch am Mac Programmdaten in verschiedenen Verzeichnissen, die bei der Deinstallation zurückbleiben können – Windows lässt schön grüßen… Das Open-Source-Tool Pearcleaner springt hier in die Bresche und hilft, alte Programme rückstandlos zu deinstallieren.

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  • IKEA Symfonsik vs. HomePod Mini im Test: Was ist besser?

    Mit dem Symfonsik-Lautsprechersystem hat ausgerechnet das Möbelhaus IKEA eine Alternative zu Apples HomePod Mini im Programm. Beide AirPlay2-Lautsprecher sind auf einem ähnlichen Preisniveau: Der HomePod Mini kostet 109,- Euro, der Symfonsik 129,- Euro. Beide lassen sich mit wenigen Handgriffen einrichten und spielen danach Musik vom iPhone, iPad oder Mac. Doch welcher der beiden Lautsprecher ist besser, Symfonsik oder HomePod Mini?

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  • Apple-KI kommt: Kauft jetzt lieber keine Apple-Geräte!

    Apples KI-System steht in den Startlöchern, und wie immer weiß niemand außer Apple selbst im Vorfeld, was da genau kommen wird. Oder wann. Oder in welcher Form. Weitestgehend sicher ist aber: Apples KI, Codename Ferret, wird in großen Teilen – oder sogar komplett – lokal auf Euren Geräten laufen. Ein guter Grund, beim Neukauf von iPhones, iPads oder Macs erst einmal die Füße still zu halten.

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  • WLAN und Ethernet am Mac gleichzeitig verwenden

    Macs nutzen normalerweise das WLAN für die Internetverbindung. Das ist allerdings in manchen Setups nicht optimal, etwa wenn Ihr eine NAS im Netzwerk habt: Um dort optimale Bedingungen und Geschwindigkeiten zu erzielen, ist es sinnvoll, den Mac mit dem Router und der NAS zu verkabeln – sonst wird die Verbindung zur NAS langsam. Dummerweise wählt der Mac dann oft trotzdem das WLAN. Sinnvoll ist das nicht: Um WLAN und Ethernet am Mac gleichzeitig verwenden zu können, müsst Ihr eine bestimmte Einstellung setzen.

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  • Externe Festplatten mounten nicht in Sonoma? Hier ist die Lösung!

    MacOS Sonoma ist neu, doch ehrlich gesagt bietet es für mich nicht wirklich viel Neues. Wie schon der Vorgänger. Und der Vorvorgänger… Die jährlichen Upgrade-Zyklen von Apple haben dafür aber einen dicken Nachteil: Aus einem mit der Zeit ausgereiften MacOS wird mit dem Upgrade wieder eines, das neu ist und Fehler hat – und das ist lästig. In meinem Fall weigern sich verschlüsselte Festplatten beharrlich, in MacOS Sonoma zu mounten. Laufwerke ohne Verschlüsselung sind hingegen kein Problem.

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  • Applite: Homebrew-Apps ohne Terminal installieren

    Der alternative Mac-Paketmanager Homebrew ist ein Eldorado für alle Freunde der gepflegten Software-Entdeckung. Einziger Wermutstropfen: Für die Nutzung der Homebrew-Schnittstelle müsst Ihr einigermaßen bewandert im Umgang mit dem Mac-Terminal sein. Die Open-Source-App Applite springt hier in die Bresche: Sie liefert eine komfortable grafische Benutzeroberfläche, über die Ihr Homebrew-Programme ganz einfach entdecken, installieren und aktualisieren könnt.

    Homebrew, nur schöner

    Ich mag Homebrew, neige aber dazu, nach einigen Monaten der Nichtnutzung wieder eine komplette Neueinarbeitung in die Kommandozeilenbefehle zu benötigen. Wenn es Euch ähnlich geht, ist Applite die perfekte Ergänzung. Das Tool bietet eine ebenso aufgeräumte wie durchdachte grafische Benutzeroberfläche für die Homebrew-Nutzung.

    Applite vereinfacht nicht nur die Suche nach Homebrew-Apps, sondern auch deren Verwaltung.

    So könnt Ihr das gesamte Homebrew-Sortiment durchsuchen, App-Empfehlungen in verschiedenen Kategorien nutzen und die Apps mit wenigen Klicks installieren, aktualisieren und bei Nichtgefallen auch wieder von Eurem Mac schmeißen – alles optimiert für Mausschubser ;-

    Applite ist seinerseits Open Source und kann wahlweise von der Programm-Homepage oder – selbstsverständlich – per Homebrew-Befehl installiert werden. Letzterer lautet:

    brew install --cask applite

    So nutzt Ihr die grafische Oberfläche für Homebrew auf dem Mac

    Die Applite-Nutzung ist erfrischend einfach. Beim ersten Start fragt das Programm ab, ob Ihr Homebrew bereits auf Eurem Mac installiert habt. Ist das nicht der Fall, führt Euch Applite durch die nötigen Schritte.

    Anschließend landet Ihr auf der Startseite. Hier präsentiert Euch der Paketmanager eine Reihe von interessanten Homebrew-Apps, die Ihr sofort installieren könnt. Links könnt Ihr Euch durch Kategorien klicken. Die hier gezeigten Programme sind aber natürlich nur ein Teil der Homebrew-Erfahrung.

    Über die Suche findet Ihr alle auf Homebrew verfügbaren Programme.

    Ihr könnt über die Suchfunktion den gesamten Homebrew-Katalog durchforsten. Installierte Programme findet Ihr anschließend im Bereich Installed, verfügbare Updates, die Ihr auch direkt installieren könnt, analog dazu unter Updates.

    Applite: Haken und Ösen

    Ganz perfekt ist Applite freilich nicht. Es fehlt etwa an ausführlichen Beschreibungen der verfügbaren Homebrew Casks – was wiederum daran liegt, dass diese schlicht kein Teil des Homebrew-Systems sind.

    Auch erkennt Applite bereits installierte Homebrew-Apps nicht automatisch. Sollte ein Programm aus dem Homebrew-Universum schon auf Eurem Mac vorhanden sein, wird dessen Update-Pflege also nicht automatisch von Homebrew übernommen. Falls Ihr das ändern wollt, könnt Ihr die Installation erzwingen. Klickt dazu neben dem Programmsymbol auf den Pfeil und wählt Force install.

    Kleiner Wermutstropfen: Bereits installierte Programme müsst Ihr bei Bedarf neu installieren.

    Auch kennzeichnet das Tool kommerzielle Programme, die über Homebrew installierbar sind, nicht und liefert auch keine Preisinformationen. Besucht also im Zweifel über die Schaltflächen die Homepages der Entwickler, um die Preise zu checken. Nicht unerwähnt bleiben sollte an dieser Stelle außerdem, dass Applite macOS 13 (Ventura) voraussetzt; ältere macOS-Versionen bleiben leider außen vor.

    Top-Ergänzung für Homebrew-Fans

    Trotz dieser Einschränkungen möchte ich Applite auf meinem MacBook nicht mehr missen. Ja, ich weiß, die Kommandozeile ist voll super und so, aber für Gelegenheitsnutzer von Homebrew wie mich ist Applite ein echter Segen.

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    Das Tool (das ich übrigens im großartigen Mac-Apps-Subreddit entdeckt habe) ist ja seinerseits noch recht jung und erhält in Zukunft vielleicht noch die eine oder andere Zusatzfunktion.

    Noch mehr Tipps und Tricks rund um den Mac und macOS gefällig? Haben wir! Einfach hier entlang, bitte :-)

  • Für YouTube und Co: Screenshots aus Videos kopieren

    Ihr schaut ein Video und wollt unbedingt einen bestimmten Frame als Screenshot festhalten, etwa einen lustigen Moment bei YouTube? Bisher war das meistens eine ziemliche Fummelei, etwa mit Screenshot-Tools oder Erweiterungen wie ScreenShot Youtube. Doch jetzt hat Google eine Lösung parat, die den Prozess deutlich einfacher gestaltet. Und das Beste daran: Die neue Funktion ist nicht nur für Google Chrome verfügbar, sondern tauch auch in anderen Chromium-basierten Browsern auf!

    Video-Screenshot per Rechtsklick

    Bevor Ihr loslegt, stellt sicher, dass Euer Browser auf dem neuesten Stand ist. Für Google Chrome bedeutet das, Ihr mindestens Version 116 benötigt. Das Update installiert Ihr bei Bedarf über das Menü unter Hilfe – Über Google Chrome. Edge, Brave und Co. sollten analog ebenfalls aktuell sein.

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    Die Screenshot-Funktion selbst ist Stand dieses Tutots vor allem für YouTube und Google Fotos optimiert. Bei Vimeo oder Dailymotion funktioniert sie leider nicht, allerdings kann sich das mit künftigen Updates noch ändern. Ob und in welchem Umfang die Neuerung auch auf anderen Portalen klappt, auf denen Ihr aus welchem Grund auch immer Screenshots erstellen wollt, überlasse ich Euren Recherche-Fähigkeiten ;-)

    Technische Details

    Die Funktion nutzt die Streaming-Auflösung des Videos, um den Frame zu kopieren. Das bedeutet, dass die Qualität des Screenshots direkt von der Qualität des gestreamten Videos abhängt. Wollt Ihr also die bestmögliche Screenshot-Qualität, stellt die Streaming-Qualität auf die höchstmögliche Auflösung.

    YouTube 8K-Video Qaulität
    Screenshots von 8K-Videos sind das Beste, was YouTube derzeit liefert.

    Screenshots von Videos erstellen: So geht’s

    Wenn alles passt und Ihr mit einem kompatiblen Browser auf einem kompatiblen Videoportal unterwegs seid, könnt Ihr die entsprechenden Screenshots ganz einfach erstellen. So geht Ihr dabei vor:

    1. Video pausieren: Wählt den Frame aus, den Ihr festhalten wollt, und pausiert das Video.
    2. Rechtsklick: Klickt zweimal mit der rechten Maustaste auf das Video. „Zweimal“ weil YouTube beim ersten Klick die Seiten-internen Funktionen wie die Stats für Nerds anzeigt.
    3. Frame kopieren: Wählt im nun eingeblendeten Kontextmenü den Punkt Videoframe kopieren.
    4. Einfügen: Der kopierte Frame befindet sich nun in Eurer Zwischenablage. Um den Screenshot zu speichern, müsstg Ihr ihn nur noch in ein Bildbearbeitungsprogramm Eurer Wahl oder alternativ in ein Dokument in Word und Co. einfügen. .
    Screenshot aus YouTube Video erstellen
    Per Dopplerechtsklick zum Glück

    Kleine Neuerung mit großer Wirkung

    Googles neue Funktion zum Kopieren von Video-Frames ist vor allem für YouTube-Fans eine echte Hilfestellung. Sie macht das Erstellen von Screenshots aus Videos zum Kinderspiel und erspart Euch die Installation von Browser-Erweiterungen. Leider funktioniert diese Funktion nicht auf sozialen Medien und Video-Hosting-Seiten wie Twitter (öhm, „X“…), Vimeo und Instagram, da dort das Rechtsklick-Menü deaktiviert ist – hier müsst Ihr weiterhin auf Frickel-Lösungen ausweichen… Mehr Tipps und Tricks rund um Google Chrome findet Ihr hier. Wie Ihr ein Foto aus einem iPhone-Video erstellt, zeigen wir Euch hingegen hier.

  • Porting Kit: Einfach Windows-Spiele auf dem Mac spielen

    Auf der WWDC 2023 hat Apple das Game Porting Toolkit vorgestellt: Das Wine-basierte Tool soll Entwicklern dabei helfen, beliebte Windows-Spiele für den Mac zu portieren. Allerdings ist Apples Tool derzeit noch nichts, was für Otto-Normalanwender benutzbar wäre. Zum Glück gibt es aber längst eine Alternative, die eine ähnliche Technik besitzt: Porting Kit, ein Wineskin-basiertes Tool mit praktischer Benutzeroberfläche, dass Windows-Spiele auf dem Mac möglich macht.

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  • Apple TV 4K: TV-Sound über HomePods oder AirPods ausgeben

    Das Apple TV ist nicht nur für Apple-Fans ein hervorragender Allround-Streamer. Wenn Ihr aber auch im Audiobereich im Apple-Universum seid, könnt Ihr den Sound des Apple TV 4K auf entsprechende Lautsprecher ausgeben. Das funktioniert grundsätzlich mit allen Lautsprechern und Kopfhörern, die Apples Audioprotokoll AirPlay 2 unterstützen. Am komfortabelsten gelingt die Ausgabe aber naturgemäß mit Apple-Soundhardware, etwa den ganz famosen AirPods Pro 2 oder den HomePods. Wir zeigen Euch, wie Ihr den Apple-TV-Sound auf andere Geräte übertragt.

    Apple-TV-Soundausgabe ändern

    Das Apple TV ist quasi die Quintessenz von Apples Ökosystem-Ansatz: für sich alleine schon relativ gut, im Zusammenspiel mit weiterer Hardware aber wirklich stark. Das macht sich bei der Soundausgabe bemerkbar: Nutzt Ihr AirPods oder HomePods, könnt Ihr den Klang perfekt synchronisiert auf diese übertragen. Dazu müsst Ihr sie nicht einmal manuell mit dem Apple TV koppeln, solange sie in irgendeiner Weise mit der gleichen Apple-ID verknüpft sind.

    Um den Apple-TV-Sound auszugeben, drückt und haltet die TV-Taste auf der Apple-TV-Remote. Im nun eingeblendeten Kontrollzentrum wählt Ihr das AirPlay-Menü aus.

    Apple TV AirPlay-Menü

    Hier zeigt Euch Euer Apple TV alle verfügbaren AirPlay-Geräte an. Je nach Verfügbarkeit sind diese noch in Kategorien wie Lautsprecher oder Kopfhörer eingeteilt. Wählt einfach das entsprechende Gerät aus, und die Apple-Box überträgt den Klang direkt darauf.

    Apple TV AirPlay Ausgabe

    Neben Einzelgeräten könnt Ihr auch Lautsprecher-Gruppen erstellen – sogar mit obskuren Zielgeräten wie dem Mac Mini als Lautsprecher. Das Apple TV macht dabei einen guten Job, die Wiedergabe auf allen Geräten synchron zu halten.

    Audio-Ausgabe des Apple TV dauerhaft auf HomePod Mini umstellen

    Bei der gezeigten Methode über das Kontrollzentrum wird die Tonausgabe „nur“ für die gerade laufende Wiedergabe auf ein anderes Gerät umgeleitet. Wollt Ihr hingegen dauerhaft die Wiedergabe auf dem Apple TV 4K dauerhaft auf einen HomePod, HomePod Mini oder ein damit erstelltes Stereo-Paar umstellen? Kein Problem!

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    Öffnet dazu über die Startseite von tvOS die Einstellungen. Hier navigiert Ihr zum Punkt Video und Audio – Audioausgabe, wo Ihr die Option Standardmäßige Audioausgabe findet. Hier wählt Ihr nun einfach den HomePod bzw. HomePod Mini aus. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass Ihr die Lautsprecher und die Streaming-Box in der Apple-Home-App dem gleichen Raum zugeordnet habt.

    Apple TV HomePod Standard
    Stehen HomePod und Apple TV im gleichen Zimmer, könnt Ihr die Apple-Lautsprecher zum Standard-Audiogerät machen.

    Bonus: Kompletten TV-Sound über den Apple TV 4K per eARC auf HomePods wiedergeben

    Eine Besonderheit der neueren Apple-TV-Modelle ist die Möglichkeit, den gesamten TV-Sound auf dem HomePod oder HomePod Mini auszugeben. Neben der passenden Apple-Hardware benötigt Ihr dazu einen Fernseher mit Unterstützung für eARC.

    Der sogenannte Enhanced Audio Return Channel ist Teil des HDMI-2.1-Standards und erlaubt erweiterte Klangübertragung über ein HDMI-Kabel. Bedeutet: Ihr könnt auch angeschlossene Geräte wie Konsolen oder auch das „klassische“ TV-Programm über Euren Apple TV auf einem HomePod ausgeben.

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    Damit das funktioniert, müsst Ihr das Apple TV mit dem passenden HDMI-Eingang verbinden. Die eARC-tauglichen Anschlüsse sind in der Regel entsprechend markiert. Auch müssen Apple TV und HomePod in der Apple-Home-App dem gleichen Raum zugeordnet sein.

    Sind diese Voraussetzungen erfüllt, könnt Ihr den gesamten TV-Sound ganz einfach über Euer Apple TV ausgeben. Dazu geht Ihr folgendermaßen vor:

    1. Öffnet die Einstellungen Eures Apple TVs. Hier navigiert Ihr zum Untermenü Video und Audio – Audioausgabe.
    2. Hier findet Ihr den Puntk Audiorückkanal. Stellt diesen von der Voreinstellunge Aus auf Ein um.
    3. Das Apple TV führt nun eine kurze Konfiguration der eARC-Einstellungen durch. Dabei wird das Bild kurz schwarz. Wenn alles klappt, überträgt die Streaming-Box von Apple künftig den gesamten TV-Ton auf die verbundenen Lautsprecher.
    Apple TV 4K eARC HomePod einrichten
    Dank eARC-Unterstützung kann Euer Apple TV 4K auch den Sound von Konsolen und mehr an externe Lautsprecher weiterleiten.

    Wie gesagt: Alles kein Hexenwerk, aber hier zeigt sich recht schön, wie gut das Zusammenspiel von Apple-Komponenten klappen kann. Ich komme derzeit aus diversen Gründe nur selten dazu, mal einen Film oder gar eine ganze Serie zu schauen.

    Wenn es aber mal klappt, bin ich hin und weg davon, wie gut die Kombination aus Apple TV 4K und AirPods Pro 2 den Klang aufbereitet. In der Vergangenheit habe ich ähnliches mit „normalen“ Bluetooth-Kopfhörern und meinem Fernseher probiert, war dabei aber meist von Tonaussetzern oder fehlender Lippen-Synchronität genervt. Derlei Negativ-Erlebnisse bleiben bei der AirPlay-Variante aus.

    Noch mehr zu allem von und mit Apfel auf darauf findet Ihr in unserer Apple-Ecke.

  • Hardware-Hut: Apple AirPods Pro 2 – das perfekte Upgrade?

    Heute im (Ersatz-)Hardware-Hut: Die Apple AirPods Pro der zweiten Generation. Sündhaft teure True-Wireless-Kopfhörer, die ich mir nach langer Überlegung am Black Friday Sale 2022 gekauft habe. Doch habe ich den Kauf bereut? Werft einen Blick in den Hut und findet es… ach, was soll der Driss: Lest einfach, warum mich die AirPods Pro 2 in übelste Fanboy-Sphären versetzen ;-)

    AirPods Pro und ich: Liebe auf den zweiten Blick

    Zu den AirPods hatte ich lange Zeit ein ähnliches Verhältnis wie zur Apple Watch: Nicht meins, blödes Design, Sorge vor dem Verlust und eigentlich auch gar nicht wirklich nötig.

    Aus Interesse habe ich mir dann vor rund zwei Jahren doch einmal die AirPods Pro der ersten Generation geholt, genau genommen per reduzierter Miete über Grover. Und das war dann quasi Liebe auf den zweiten Blick: Nicht nur klangen die Dinger richtig gut (…zumindest, nachdem ich endlich die passenden Aufsätze für meine doch eher doofen Ohren gefunden hatte), auch die Extras wie die hervorragende Geräuschunterdrückung oder der nahtlose Wechsel zwischen verbundenen Apple-Geräten waren wirklich doll.

    AirPods Pro vs AirPods Pro 2
    AirPods Pro vs AirPods Pro 2: Außen ähnlich, innen alles neu.

    Als Apple dann im vergangenen Herbst die zweite Generation vorstellte, war ich daher zunächst lauwarm begeistert – wie viel besser sollen sie schon sein? Brauch ich nicht. Oder? Gespräche mit Käufern der AirPods Pro 2 sowie diversen Kolleginnen und Kollegen machten mich dann doch neugierig.

    Da ich als Nicht-Influencer und Jubel-Blogger, der es auch noch wagt, gelegentlich mal gar nicht so Apple-freundlich zu schreiben, keine Testgeräte mehr von Apple bekomme, habe ich am Black Friday einfach mal auf Risiko gespielt, und mir die Dinger geholt: Effektiv rund 255 Euro, reduziert von den noch sportlicheren 299 Euro Standardpreis.. Ne Menge Holz also. War es das Wert? Ja, definitiv.

    AirPods Pro 2 im Case
    Die Apple AirPods Pro 2 in ihrem Ladegehäuse.

    Feiner Klang für jedes Genre

    Ich nutze meine Kopfhörer tatsächlich häufiger für Hörbücher und Podcasts als für Musik. Dennoch war ich vor allem beim Querhören durch meine Spotify-Playlists begeistert davon, wie ausgefeilt die Klangeigenschaften der AirPods ausfallen.

    Die AirPods Pro 2 überzeugen mich unabhängig vom Genre.

    Frank Turners „Four Simple Words“ wird ebenso treibend transportiert wie Chuck Ragans Reibeisenstimme in „Nomad by Fate“. Auch feinere Jazzsstücke kommen zur Geltung, ebenso basslastiger Hip Hop oder Electro-Tracks – nicht meine Genres, aber sowohl beim Testhören über Spotify als auch im Gespräch mit Genrefans hat sich dieser Eindruck bestätigt.

    Nun bin ich wahrlich nicht religiös-audiophil, aber ich bilde mir durchaus ein, den Qualitätsunterschied zu erkennen. Im direkten Vergleich mit den schon älteren Anker SoundCore Over-Ears, die ich seit einigen Jahren im Einsatz habe, klingen die AirPods Pro rundherum besser.

    Es gibt deutlich audiophilere Reviews da draußen, wenn Euch sowas interessiert, etwa vom Kollegen Tim auf HIFI.de. Ich bin genre- und lautstärkenübergreifend begeistert davon, wie perfekt die AirPods Pro 2 meine Soundansprüche abdecken. Sind sie ein Riesen-Upgrade zur ersten Generation? Vielleicht nicht, auch wenn die neuen Pros besser sind. Aber da wären ja noch die Neuerungen abseits vom Sound.

    AirPods Pro 2: Grandiose Extras

    Längere Akkulaufzeit, besseres Noise Cancelling, einfachere Ortung von verlorenen AirPods: Apple hat an vielen Fronten Verbesserungen versprochen – und meiner Meinung nach zu einhundert Prozent geliefert.

    Die bereits sehr gute Geräuschunterdrückung der ersten Generation erreicht auf den AirPods Pro 2 ein gänzlich neues Niveau. Tatsächlich hatte ich die AirPods Pro 2 schon über Stunden im Ohr, ohne etwas von Störgeräuschen wie der Kernsarnieung in der Nachbarwohnung mitzubekommen. Mein Highlight ist aber der Transparenzmodus, der die perfekte Mischung aus Umgebungsgeräuschen und Hörinhalten liefert.

    Ebenfalls deutlich verbessert sind die Optionen, verlorene AirPods zu finden. Apple hat dem Gehäuse einen Mini-Lautsprecher verpasst, den ich bei Bedarf piepen lassen kann – ein absoluter Segen. Auch ist die Finde-mich-Funktion der Apple AirTags in das Gehäuse der AirPods gewandert.

    AirPods finden
    Nichts als Liebe für diese Funktion ^^

    Über das iPhone kann ich die verlegten Kopfhörer damit im Raum tracken, ohne wahnsinnig zu werden. Mit einem an allen nicht-festgeklebten Dingen interessiertem Kleinkind ist im Haus sind sämtliche Verbesserungen in dieser Richtung mehr als willkommen.

    Die Laufzeit der AirPods Pro 2 hat sich ebenfalls verbessert. Gut fünf bis sechs Stunden dauert es, bis die True-Wireless-Kopfhörer wieder in ihre Lade-Garage müssen. Für mich im Alltag mehr als ausreichend, da sie zudem recht flott genug Saft für den Rest des Tages haben. Ach, und die Möglichkeit, die Lautstärke endlich direkt durch Wischen am Ohreinsatz zu verbessern ist ebenfalls super.

    AirPods Pro Case
    Das Ladecase versoregt die AirPods Pro 2 schnell mit Strom. Über den neuen Lautsprecher könnt Ihr es zudem einfach orten.

    Und sonst? Die bekannten Funktionen wie die Ohr-Einmessung, der einfache Wechsel zwischen Apple-Geräten (den Ihr natürlich auch abschalten dürft) sowie der wirklich feine Raumklang bei der Filmwiedergabe über Apple TV, iPad oder MacBook sind weiterhin Stärken der AirPods Pro. Ach ja: Tatsächlich nutze ich die AirPods nach wie vor recht regelmäßig mit einem Google Pixel 6, was bis auf ein paar Kleinigkeiten hervorragend gelingt.

    Apple AirPods Pro 2: Das beste Apple-Upgrade?

    Mit der zweiten AirPods-Pro-Generation hat Apple mal ein wirkliches Brett von einem TWS-Kopfhörer abgeliefert. Es mag sich nach Fanboy-Gebrabbel anhören, doch nochmal als Kontext: Ich stehe bei denen auf der schwarzen Journalisten-Liste, die keine Testgeräte mehr bekommen ;-) . Dennoch fällt es selbst mir Mecker-Kopf nicht leicht, etwas an den AirPods Pro 2 auszusetzen.

    Der Klang ist famos, die Features ausgereift, Design und Extras von vorne bis hinten durchdacht. Für mir sind die AirPods Pro 2 eines der besten Produkte, die Apple in den vergangenen Jahren auf den Markt gebracht hat. Ja, ich hätte sie nach wie vor gerne in einer anderen Farbe. Aber sonst…?

    AirPods Pro 2 iPhone
    Ich war lange nicht mehr so zufrieden mit einem Stück Hardware.

    Lohnt sich der Wechsel von der ersten Generation? Für mich kann ich das bejahen, was aber in erster Linie an den Zusatzfunktionen liegt. Die Zeit, die mir die Gehäuse-Ortung bereits gespart hat, war den Wechsel schon fast im Alleingang wert. Die längere Laufzeit und der brillante Transparenz-Modus sind auch nicht zu verachten. Ach ja, natürlich will ich auch die neue Lautstärkeregelung nicht mehr missen.

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    Die AirPods Pro 2 sind tatsächlich ein Upgrade in absolut jeder Hinsicht. Es gibt durchaus noch andere TWS-Kopfhörer auf einem ähnlichen Klang-, ANC- und letztlich auch Preis-Niveau, etwa von Sony oder Bose. Doch spätestens, wenn Ihr auf das unerreichte Zusammenspiel mit anderer Apple-Hardware wert legt, führt imho kein Weg an den AirPods Pro 2 vorbei.

    Aus dem Hardware-Hut ziehen wir in unregelmäßigen Abstand interessante Hardware-Gadgets aller Art und stellen sie Euch vor – meist geht es um Dinge die wir mögen, aber nicht immer. Der Fokus liegt bei unseren Hardware-Hut-Berichten auf dem Praxiseinsatz. Dröge Messwerte und Tabellen verlinken wir lieber, statt Euch damit zu langweilen ;-). Weitere Ausgaben vom Hardware-Hut findet Ihr hier – und es sind noch viele in der Mache.

  • Spotify: Playlisten nicht für Musikempfehlungen nutzen

    Ihr spielt über Spotify auch Musik ab, die eigentlich gar nicht zu Eurem sonstigen Musikgeschmack passt? Das kann Euch den Empfehlungs-Algorithmus verhunzen. Mit einer einfachen Einstellung könnt Ihr dafür sorgen, dass Spotify Kinderlieder, Party-Playlisten oder einfach heimliche „Guilty Pleasures“ nicht bei der Empfehlung neuer Musik verwendet.

    So verbessert Ihr die Spotify-Empfehlungen

    Wie es sich für einen modernen Onlinedienst (leider) gehört, erstellt auch Spotify ein Geschmacksprofil. Jeder Song und jede Playliste, die Ihr abspielt, werden dafür verwurschtelt. Tatsächlich habe ich darüber schon eine Menge neuer Bands und Künstler entdeckt. Doch spätestens, wenn man mal eine Party mit einer abseitigen Playlist befeuert oder aber, wenn der Nachwuchs die Musiksteuerung übernimmt, ist Schluss mit den hilfreichen Empfehlungen.

    Eltern werden es verstehen…

    Spotify hat wohl auch aus diesem Grund eine Funktion eingeführt, mit der Ihr einzelne Playlisten aus dem Empfehlungs-Algorithmus entfernen könnt. Am Desktop klickt Ihr dazu einfach mit der rechten Maustaste auf die Wiedergabeliste und wählt im Kontextmenü den Punkt Aus Geschmacksprofil ausschließen.

    Spotify-Playlisten aus Geschmacksprofil entfernen
    Kleiner Klick mit hoffentlich großer Wirkung…

    Spotify-Playlisten und Euer Musikgeschmack: Mehr Optionen auf dem Smartphone

    In der Smartphone- oder Tablet-App von Spotify findet Ihr den Punkt, indem Ihr eine Wiedergabeliste öffnet, dort auf die drei Punkte tippt und den Ausschluss vollzieht. Analog dazu könnt Ihr die Liste auch jederzeit in den Algorithmus zurückholen.

    Auf dem Smartphone könnt Ihr den Spotify-Algorithmus weiter feinschleifen, indem Ihr auf der Startseite die Empfehlungen bewertet. Tippt auf einen Spotify-Vorschlag, der Euch nicht gefällt, an und wählt Kein Interesse.

    Im Idealfall sollte Euch der Dienst dann nach und nach besser Vorschläge machen. Hoffentlich funktioniert das besser als bei YouTube ^^ Im Idealfall könnt Ihr damit Eure heimliche Schlager-Leidenschaft vor Mithörern verstecken. Falls es nicht klappt, beschwert Euch aber bitte bei Spotify ;)

    Musik, die Ihr öfters hört, als Ihr eigentlich wollt, muss nicht als Grundlage für Empfehlungen dienen.

    Noch mehr Tipps und Tricks rund um Spotify sammeln wir hier für Euch.

    (Der Robo aus dem Einstiegsbild wurde mithilfe von Midjourney erstellt.)

  • MacBook: So nutzt Ihr die F-Tasten auf der Tastatur

    Die F-Tasten auf Mac-Tastaturen steuern normalerweise Funktionen wie die Bildschirmhelligkeit oder die Medienwiedergabe. Doch selbstverständlich könnt Ihr sie auch traditionell verwenden. Wollt Ihr beispielsweise in einem Spiel mit F5 die Schnellspeicherfunktion verwenden, schaltet die Tasten einfach um. Wir zeigen Euch, wie es funktioniert. Übrigens: Das funktioniert natürlich nicht nur mit einem MacBook, sondern auch mit dem iMac-Keyboards. Und sogar die berühmt-berüchtigte TouchBar lässt sich mit den F-Tasten belegen.

    F-Tasten auf dem Mac via FN-Taste nutzen

    Ihr braucht die F-Tasten auf dem Mac nur ab und zu? Dann ist es am einfachsten, sie einfach in Kombination mit der Taste FN („Function“) zu verwenden. Wollt Ihr beispielswesie die Entwicklertools von Chrome oder Firefox einblenden? Dann drückt auf FN + F12, um sie schnell aufzurufen. Die FN-Taste schaltet die Funktion der F-Tasten auf den Standardmodus um.

    Entwickleroptionen F12 macOS Chrome
    In Google Chrome oder Firefox öffnet Ihr mit einem Druck auf F12 die Entwicklertools. Auf dem Mac müsst Ihr bei den Standardeinstellungen die FN-Taste dazu bemühen.

    F-Tasten auf dem Mac dauerhaft umbelegen

    Keine Lust, jedes Mal mit FN zu hantieren, um eine F-Tastenfunktion zu nutzen? Dann schaltet die Belegung einfach dauerhaft um. Das könnt Ihr in den Systemeinstellungen von macOS erledigen. Im aktuellen macOS Ventura mit seinen mehr oder minder grausamen neuen Systemeinstellungen geht Ihr dazu folgendermaßen vor:

    1. Öffnet die Systemeinstellungen über das Apfel-Menü oder die Spotlight-Suche.
    2. Wechselt in den Abschnitt Tastaturen.
    3. Klickt hier auf Tastaturkurzbefehle und wechselt dann zum Unterpunkt Funktionstasten.
    4. Aktviert hier nun den Punkt Die Tasten F1, F2 usw. als Standard-Funktionstasten verwenden.

    Ab sofort agieren die Funktionstasten als das, was sie ursprünglich mal waren: Die Reihe von F1 bis F12. Die Medien- und Systemsteuerungsoptionen könnt Ihr nun analog zum vorherigen Schritt verwnden: Drückt einfach FN+ F-Taste-eurer-Wahl, um die Helligkeit und mehr zu regeln.

    F-Tasten umstellen macOS Ventura
    Unter macOS Ventura ist die Umstellung der F-Tasten zwar etwas versteckt, aber immer noch problemlos möglich.

    Nutzt Ihr noch ältere macOS-Versionen? Dann ist die Umstellung der Funktionstasten nicht ganz so versteckt. Öffnet die Systemeinstellungen und klickt auf Tastatur. Hier findet Ihr direkt die Option Die Tasten F1, F2 usw. als Standard-Funktionstasten verwenden. Ich sag ja, die alte Systemeinstellung war besser ;-)

    Wie ist das bei Euch, werte Mit-Mac-Menschen: Nutzt Ihr die F-Tasten auch gerne auf klassische Art und Weise oder seid Ihr mit dem FN-Umweg zufrieden? Verratet es uns gerne in den Kommentaren. Apropos: Wie ihr die FN-Tasten bei Logitech-Tastaturen verwendet, verraten wir Euch hier. Noch mehr Tipps und Tricks zu macOS und allem was damit zu tun hat, sammeln wir hier für Euch.

  • Keychron K3 im Dauertest: Zuviel Licht und ein großer Schatten

    Irgendwann vor einigen Jahren sah ich die hervorragende Dokumentation California Typewriter: In dem Film geht es um die Liebe zur klassischen Schreibmaschine. Die habe ich zwar nicht, weil ich zu jung bin, um ernsthaft mit so etwas zu arbeiten. Aber irgendwie hatte ich danach Lust, ein mechanisches Keyboard zu kaufen, das Keychron K2. Das war mir aber auf Dauer zu sperrig und zu laut, weshalb ich vor rund 1,5 Jahren auf das „Keychron K3 Ultra-slim Wireless Mechanical Keyboard (Version 2)“ umstieg. Doch wie gut schlägt die sich im Alltag?

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  • 5 praktische Tipps für das iPad als Zweitrechner

    Warum das iPad Pro, wenn auch die Macbooks Apple Silicon benutzen? Nun: Ich habe mich nach langem Hin- und Her für das Gerät entschieden, weil es mir Möglichkeiten bietet, die ein Macbook nicht hat – zumindest als Zweitrechner. Auch wenn ich den Pencil selten benutze, ist er ein Nice-To-Have. Und so bin ich durchaus zufrieden mit dem iPad Pro 12“ als Zweitrechner neben meinem iMac.

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  • Erweiterter Datenschutz für iCloud: So aktiviert Ihr die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

    Mit der Einführung einer vollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für die iCloud-Daten hat Apple Ende 2022 für eine echte Überraschung gesorgt. Durch die Aktivierung des erweiterten Datenschutzes sorgt Ihr dafür, dass nahezu alle Daten, die Ihr der Apple-Cloud anvertraut, komplett verschlüsselt sind. Zwar lag ein Großteil der Daten schon vorher verschlüsselt auf den Apple-Servern, allerdings waren die nötigen Schlüssel dafür auch bei Apple.

    Mit der neuen Einstellung ändert sich das: Ihr bekommt die Schlüssel in die Hand und es gibt keine Möglichkeit mehr für Apple oder andere Dritte, die Daten zu entsperren. Wie Ihr die iCloud-Vollverschlüsselung einrichtet und was Ihr dabei unbedingt beachten solltet, zeigen wir Euch hier.

    iCloud-Verschlüsselung mit erweitertem Datenschutz: Das müsst Ihr wissen

    Die neue Verschlüsselungseinstellung sorgt dafür, dass nahezu alle Daten, die Ihr in der iCloud speichert, verschlüsselt sind. Das gilt dann auch für Kategorien wie Eure Fotos, Notizen, Erinnerungen und mehr, die bislang lediglich während der Übertragung auf die Server gesichert waren. Ein paar Ausnahmen von der Verschlüsselung gibt es allerdings immer noch, etwa die Kalenderdaten. Die basieren laut Apple auf dem CalDAV-Standard, der keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unterstützt.

    Aktiviert Ihr den erweiterten Datenschutz, werden deutlich mehr Daten auf den Apple-Servern verschlüsselt, beispielsweise Eure Geräte-Backups oder die Fotos.

    Aktiviert Ihr den neuen erweiterten Datenschutz, liegen auf den Apple-Servern lediglich verschlüsselte Dateien, nicht aber die nötigen Schlüssel dafür. Weder Apple noch eventuelle Angreifer können damit ohne Euren Schlüssel etwas anfangen. Die Entschlüsselung erfolgt dann erst auf einem iPhone, iPad oder Mac, das Ihr in Euren iCloud-Account aufgenommen habt.

    Wenn Ihr mehr über die technischen Details sowie die Unterschiede zwischen dem „normalen“ und dem erweiterten Datenschutz wissen wollt, solltet Ihr einen Blick in die Supportseiten von Apple werfen. Hier ist auch genau aufgelistet, welche Daten wie verschlüsselt sind, welche Ausnahmen es gibt und was Ihr sonst noch beachten müsst.

    Vorsicht: Alte Macs, iPhones etc. fliegen raus!

    Damit die ganze Nummer funktioniert, benötigt Ihr aber auch entsprechend aktuelle Version von iOS, iPadOS und macOS. Bei iOS und iPadOS müsst Ihr die Geräte auf die Version 16.3 oder höher aktualisieren, auf dem Mac muss macOS in Version 13.2 oder neuer laufen.

    Die iCloud-Verschlüsselung erfordert ein aktuelles System. Auf älteren Macs oder iPhone könnt Ihr die Daten sonst nicht mehr verwenden.

    Etwas versteckt findet sich in den Supportseiten aber auch ein wichtiger Hinweis: Aktiviert Ihr den erweiterten Datenschutz für Euren iCloud-Account, könnt Ihr mit Apple-Geräten, die noch nicht auf die neueste Version aktualisiert sind, nicht mehr auf die Daten zugreifen. Habt Ihr also noch einen Mac mit macOS 12 Monterey im Einsatz oder ein iGerät, das kein Update auf iOS 16 erhält, solltet Ihr Euch zweimal überlegen, ob Ihr die Verschlüsselung nutzen möchtet. Auch andere Apple-Geräte wie Apple Watches, Apple TV etc. müssen aktualisiert sein.

    Wenn Ihr noch ältere Apple-Hardware im Einsatz habt, könnt Ihr die iCloud-Verschlüsselung nicht aktivieren.

    Immerhin: Apple warnt während der Einrichtung, wenn ein nicht-kompatibles Gerät mit dem iCloud-Konto verknüpft ist. In meinem Fall war das beispielsweise mein Schubladen-iPhone-SE der ersten Generation, das kein Update für iOS 16 erhält. Außerdem warnte mich das System vor einer vermeintlich veralteten Windows-Integration.

    Tatsächlich synchronisiere ich die iCloud-Drive-Daten auch auf einen Windows-PC, auf dem bereits die aktuellste Version des Windows-Clients lief. Hier war die Lösung aber mit einer einfachen Neu-Anmeldung im System erledigt, die Verschlüsselung funktioniert also auch im Tandem mit Windows-Rechnern.

    iCloud: Wiederherstellungsschlüssel oder Wiederherstellungskontakt einrichten

    Wenn Ihr die erweiterten Datenschutzfunktionen für die iCloud aktiviert, verliert Ihr zwangsläufig die Option, den Zugriff auf einen gesperrten iCloud-Account mithilfe von Apple wiederherzustellen. In anderen Worten: Ihr seid selbst dafür verantwortlich, im Ernstfall wieder an Eure Daten zu kommen. Apple fasst es folgendermaßen zusammen:

    Wenn du den erweiterten Datenschutz aktivierst und anschließend den Zugriff auf deinen Account verlierst, verfügt Apple nicht über die Verschlüsselungsschlüssel und kann dich bei der Wiederherstellung nicht unterstützen – in diesem Fall benötigst du deinen Gerätecode oder dein Passwort, einen Wiederherstellungskontakt oder einen persönlichen Wiederherstellungsschlüssel.

    Apple

    Aus diesem Grund verpflichtet Euch Apple, vor der Einrichtung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wahlweise mindestens den Wiederherstellungsschlüssel für Euer Konto einzurichten oder einen vertrauenswürdigen Wiedererstellungskontakt zu bestimmen. Beide Lösungen erlauben es, beim Zugriffsverlust auf ein Gerät – also etwa, wenn Ihr ein Passwort vergessen oder ihr keinen Zugriff auf ein anderes Apple-Gerät mit aktivierter 2-Faktor-Authentifizierung habt.

    iPhone iPad Wiederherstellen iCloud Schlüssel
    Diesen Hinweis solltet Ihr sehr, sehr, sehr ernst nehmen ;-)

    Kurzgesagt: Im Worst Case könnt mit einem solchen Schlüssel oder einem entsprechenden Kontakt den Zugriff auf Eure Daten zurück erhalten. Beim Schlüssel handelt es sich um eine Zufallskombination aus Zahlen und Buchstaben, die Ihr für die Wiederherstellung Eures Kontos nutzen könnt. Diesen solltet Ihr natürlich möglichst sicher aufbewahren, etwa in einem guten Passwortmanager oder einem verschlüsselten Container. Oder natürlich offline, ausgedruckt und sicher verstaut. Hier seid Ihr gefragt ;-)

    So erstellt Ihr einen Wiederherstellungsschlüssel auf dem iPhone, iPad oder Mac

    1. Öffnet die Einstellungen von iOS/iPadOS bzw. die Systemeinstellungen auf Eurem Mac.
    2. Navigiert zum Untermenü Apple-ID – Passwort & Sicherheit – Account-Wiederherstellung.
    3. Tippt hier auf Wiederherstellungsschlüssel.
    4. Befolgt nun den Assistenten, um die Einrichtung eines Wiederherstellungsschlüssels durchzuführen.
    iCloud Ende-zu-Ende Verschlüsselung Wiederherstellungsschlüssel
    Der Wiederherstellungsschlüssel ist tatsächlich nur Euch bekannt. Apple kann Euch ab diesem Zeitpunkt nicht mehr bei der Kontenrettung helfen.

    Während der Einrichtung werdet Ihr dazu aufgefordert, den Schlüssel zu bestätigen. Das funktioniert natürlich nur, wenn Ihn vorher sauber gesichert habt. Wie gesagt: Achtet gut darauf, wo und wie Ihr den Schlüssel sichert, da er im Ernstfall Eure letzte Chance ist, ein Konto wiederherzustellen. Gleichzeitig solltet Ihr natürlich auch darauf achten, dass er nicht in fremde Hände gerät, da der Schlüssel auch den Zugriff auf Euer Konto ermöglicht. So ist das mit der Sicherheit ;)

    Alternativ oder auch zusätzlich könnt Ihr auch noch einen Wiederherstellungskontakt bestimmen. Die- oder derjenige kann Euch im Notfall dabei helfen, das iCloud-Konto wiederherzustellen bzw. Euch anzumelden, wenn Ihr keine andere Möglichkeit zur Verifizierung zur Hand habt. Voraussetzung dafür ist, dass der Kontakt ebenfalls im Apple-Kosmos unterwegs ist und den Apple-Messenger iMessage verwendet.

    So bestimmt Ihr einen Wiederherstellungskontakt für Euer Apple-Konto:

    1. Navigiert auf dem iPhone, iPad oder Mac wie oben beschrieben in die Einstellungen zum Bereich Account-Wiederherstellung.
    2. Tippt hier bei Wiederherstellungshilfe auf Kontakt hinzufügen.
    3. Wählt nun den Kontakt aus, den Ihr verwenden möchtet. Habt Ihr die Familienfreigabe eingerichtet, werden die entsprechenden Menschen automatisch vorgeschlagen.
    4. Dein Kontakt erhält nun per iMessage eine Nachricht mit deiner Anfrage. Sobald er oder sie die Anfrage bestätigt, kannst du im Ernstfall auf den Wiederherstellungskontakt zurückgreifen.

    Habt Ihr mindestens eine der beiden Wiederherstellungsoptionen eingerichtet, könnt Ihr mit der Aktivierung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für iCloud fortfahren. Übrigens: Im Menü Account-Wiederherstellung könnt Ihr natürlich auch bei Bedarf einen anderen Kontakt für die Wiederherstellungshilfe bestimmen oder den Rettungsschlüssel neu erstellen. Wie bei allen sicherheitsrelevanten Maßnahmen lohnt es sich, die Einstellungen von Zeit zu Zeit zu prüfen und bei Bedarf anzupassen. Ihr erspart Euch damit im Ernstfall eine ganze Menge Stress.

    Unabhängig dieser beiden Punkte muss für die Verschlüsselung auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Euer iCloud-Konto eingerichtet sein. Das habt Ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Vergangenheit eh bereits gemacht, weil Apple die Sicherheitsfunktion seit einigen Jahren zur Pflicht macht. Falls nicht, könnt Ihr es natürlich jederzeit nachholen. Apple liefert hier die nötigen Schritte dafür. Allgemeines darüber, warum und wieso Ihr den vielzitierten zweiten Faktor nutzen solltet, zeigen wir Euch ausführlich in diesem Tuto.

    Erweiterter Datenschutz: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für iCloud aktivieren

    So, genug der langen Vorrede! Die eigentlich Einrichtung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Eure iCloud-Daten ist schnell erledigt, wenn alle Vorkehrungen getroffen sind. Ihr könnt sie wahlweise auf einem iPhone, iPad oder Mac einrichten, da sie automatisch für das gesamte Apple-Konto gilt. Wir zeigen Euch die Konfiguration exemplarisch auf einem iPad mit iPadOS 16.3.:

    1. Öffnet die Einstellungen und tippt auf Eure Apple-ID, um die Kontoeinstellungen aufzurufen.
    2. Wählt hier den Punkt iCloud und wechselt in das Untermenü Erweiterter Datenschutz.
    3. Tippt hier auf Erweiterten Datenschutz aktivieren.
    4. Das System prüft nun, ob gegebenenfalls nicht-kompatible Geräte mit Eurem Konto verbunden sind. Diese müsst Ihr nun entweder aktualisieren oder aus dem Konto entfernen, um fortzufahren.
    5. Bestätigt nun noch einmal den Sicherheitshinweis. Anschließend müsst Ihr eine der zuvor verwendeten Fallback-Methoden nutzen, um die Verschlüsselung zu aktivieren, also beispielsweise die Eingabe des persönlichen Sicherheitsschlüssels.
    6. Abschließend fragt Euch das System noch nach dem Code bzw. Passwort des Geräts, auf dem Ihr den Datenschutz eingebt.
    7. Puh. Aber: Profit!

    Ab sofort genießt Ihr die Datenhoheit über fast alles, was Ihr so in der Apple-Wolke lagert. Wie Ihr seht, hat es aber durchaus seinen Grund, dass Apple die ganze Nummer nicht einfach ab Werk für alle aktiviert. Vor allem die Verwaltung und Sicherung der Wiederherstellungsoptionen ist ein Aspekt, der vermutlich nicht wenige Menschen abschreckt.

    Apple erweiterter Datenschutz ist aktiviert
    Fertig! Ab sofort bin ich der Schlüsselmeister :-D

    Auf der anderen Seite ist es eine sehr, sehr, sehr gute Entscheidung, dass die Daten nun wirklich sicher in der Apple Cloud sind. Die Nutzung von Komfortfunktionen wie dem Apple Fotostream ist damit zumindest für mich mit weniger Magengrummeln verbunden. Da Apple auch von seinen gut gemeinten, aber dennoch fragwürdigen Upload-Scans absieht (mehr dazu im Statement der EFF), ist diese Entwicklung wohl wirklich ein großer Sprung für den Datenschutz.

    Ich habe selbst lange überlegt, wo ich den Schlüssel speichere, um im Ernstfall dranzukommen. Die Lösung war für mich ein verschlüsseltes Dokument auf einem lokal verfügbaren NAS, für das ich wiederum regelmäßige Backups durchführe. Tendenziell werde ich durch meine Vielzahl an Apple-Geräten im Haushalt wohl nie in die Bredouille kommen, meinen iCloud-Zugriff komplett wiederherzustellen, aber man kann ja nie wissen.

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    Wie macht Ihr das, liebe Mit-Apfelaner? Habt Ihr die E2E-Verschlüsselung eingeschaltet oder lieber auf den Komfort durch die Apple-Verwaltung zurückgreifen? Oder verzichtet Ihr ganz auf die iCloud und nutzt lieber eigene Cloudlösungen? Und falls Ihr den erweiterten Datenschutz verwendet: Hat alles funktioniert? Oder seid Ihr an veralteten Geräten gescheitert? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

    Noch mehr rund um alles mit Apfel drauf findet Ihr unter diesem Link.

  • macOS Ventura: So navigiert Ihr einfacher durch die Systemeinstellungen

    Mit macOS Ventura hat Apple die seit vielen Jahren bewährten Mac-Systemeinstellungen über den Haufen geworfen und durch ein neues Menü ersetzt. Es erinnert verdächtig an iOS und wirkt auf einem Nicht-Touchscreen ziemlich undurchdacht. Schlimmer ist es aber, dass bislang einfach erreichbare Funktionen nun in den Untiefen der neuen Systemeinstellungen vergraben sind – hier hat Apple fast schon einen Microsoft gebaut… Doch es gibt einen ebenso praktischen wie leicht übersehbaren Weg, schneller zum Ziel zu kommen.

    macOS: Systemeinstellungen über die Menüleiste durchforsten

    Die neuen Systemeinstellungen wirken auf dem ersten Blick zwar übersichtlicher, doch schon bald wird Euch auffallen, dass vieles nicht mehr da ist, wo Ihr es vermutet. Auch bietet die Navigationsleiste links nur einen Teil aller verfügbaren Menüs und ist zudem nicht alphabetisch sortiert.

    macOS Ventura Systemeinstellungen
    Die Systemeinstellungen von macOS sind gleichzeitig aufgeräumter und chaotischer als zuvor.

    Die Lösung? Klickt bei geöffneten Systemeinstellungen in der Menüleiste von macOS auf das Feld Darstellung. Hier listet macOS nun fein säuberlich und vor allem alphabetisch sortiert über 40 Menüpunkte auf, die Ihr in den Systemeinstellungen ansteuern könnt. Dabei findet Ihr auch Punkte, die im neuen Menü vergraben sind, etwa den Punkt Softwareupdates.

    macOS Ventura Systemeinstellungen schneller durchsuchen
    Über das Darstellungs-Menü gelangt Ihr oft deutlich schneller zum Ziel.

    Alternativ dazu könnt Ihr natürlich auch die Suche bemühen, die Ihr oben links im Fenster findet. Tippt hier einfach das gesuchte Menü ein, um schneller dorthin zu springen. Beide Navigationswege machen es deutlich leichter, sich in den Untiefen der neuen Systemeinstellungen zurecht zu finden.

    macOS Ventura: Verschlankt oder verschlimmbessert?

    Eigentlich gehöre ich nicht zu den Menschen, die sich über derlei Änderungen in Systemen ärgern. So habe ich in meinen vielen Jahren als „Hauptsächlich-Windows-Nutzer“ beispielsweise nie den Ärger über die wechselnden Startmenüs von Windows 8, 10 und 11 geteilt, zumal es dafür ja Lösungen gibt.

    Doch bei den Systemeinstellungen von Ventuara hat Apple meiner Meinung nach echt daneben gegriffen. Das fängt schon bei so einfachen Dingen an, wie dem neuen Über diesen Mac-Menü. In der Vergangenheit bot dieses nicht nur einen schnellen Blick auf die Systemdaten, sondern auch einen flotten Zugriff auf Menüs wie die erweiterten Hardware-Infos oder (sehr viel alltagstauglicher) die praktische Speicherplatzanalyse von macOS.

    Dieses Menü war einst wirklich nützlich. Viel davon übrig ist aber nicht.

    Und jetzt? Absolut nichts davon übrig, nur die Minimal-Ansicht. Um beispielsweise die angesprochenen Speichereinstellungen zu finden, bedarf es eines Klicks auf Weitere Infos, wo Ihr sie dann unter Speicher – Speichereinstellungen findet. Oder alternativ in den Systemeinstellungen unter Allgemein – Speicher. Tjoa. Diese vermeintliche Verschlankung mag zwar Anhänger der Jony-Ive’schen-Minimalismus-Schule gefallen, doch im produktiven Alltag sind mehr Klicks zum Ziel eigentlich nie gut.

    Auch diverse andere Einstellungen sind im neuen Menü deutlich umständlicher, als in der alten Ausgabe. Das gilt beispielsweise für die Energieeinstellungen auf MacBooks, die sich über deutlich mehr Menüpunkte und optionale Untermenüs verteilen als noch bis Big Sur.

    Es gibt einen sehr lesenswert Twitter-Thread eines Entwicklers, der die Unarten der neuen Systemeinstellungen und ihre diversen Bugs seziert. Fairerweise stammt dieser noch aus der Betaphase von macOS Ventura, sodass viele Aspekte nicht mehr gelten. Dennoch lohnt es sich, einen Blick darauf zu werfen, wenn Ihr Euch für Software-Design und Usability-Analysen interessiert.

    Ok thread of weird stuff found in redesigned macOS Ventura System Settings app.

    First one: what happens if you simply hold “Up” button pic.twitter.com/Xuez5U5ufe

    — @nikitonsky@mastodon.online (@nikitonsky) August 10, 2022

    Wie gesagt: Dramatisch ist das alles nicht. Dennoch ist die Neugestaltung der macOS-Einstellungen für mich ein Beispiel dafür, dass der andauernde Drang zur Neuerfindung nicht immer nur vom Vorteil ist. Es ist ein hehrer Wunsch, aber mir wäre ein neues macOS alle zwei bis drei Jahre deutlich lieber, als der alljährliche Update-Segen. Aber vielleicht schreibe ich das auch nur, weil mein geliebter Intel-iMac-Pro wohl bald abgesägt wird ^^

    Wie seht Ihr das eigentlich? Stören Euch die neuen Einstellungen, sind sie auch egal oder findet Ihr sie gar besser als zuvor? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen. Noch mehr rund um die (meist) wunderbare Welt von Mac und macOS findet Ihr unter diesem Link.

  • DiffusionBee: KI-Bilder ganz einfach zuhause erstellen

    Wir stecken mitten in der KI-Revolution: Künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch, und es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass das noch bis zum Ende der Dekade einige unangenehme Nebeneffekte haben könnte. Bisher sind die KI-Tools allerdings eher Spielerei, vor allem, wenn es um die Erstellung von KI-Bildern, sogenannter „AI-Art“ geht. KI-Bild-Tools wie Dall-E2, Imagegen und Stable Diffusion generieren Fotos und Kunstwerke ausschließlich anhand der Texteingabe des Users. Und das geht jetzt auch lokal und kostenlos auf Eurem PC oder Mac: Die Tools heißen DiffusionBee und Charl-E.

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  • iPhone und Mac: Weißes Rauschen und mehr mit Bordmitteln erstellen

    Weißes Rauschen oder andere monotone Hintergrundgeräusche helfen vielen Menschen dabei, sich zu konzentrieren und störende Umgebungsgeräusche auszublenden. Wenn Ihr dazu gehört und nebenbei im Apple-Team spielt, gibt es eine gute Nachricht: Sowohl das iPhone bzw. iPad als auch der Mac können seit einiger Zeit weißes Rauschen oder andere Geräusche generieren. Ihr braucht dafür also keine separate App mehr zu installieren, von denen es zugegebenermaßen eine Menge in den App Stores gibt.

    So aktiviert Ihr weißes Rauschen oder andere Hintergrundgeräusche auf dem iPhone oder iPad

    Voraussetzung für die Nutzung von Hintergrundgeräuschen auf dem iPhone oder iPad ist mindestens iOS 15 bzw. iPadOS 15. Ihr findet die Funktion in den Einstellungen des Systems unter dem Punkt Bedienungshilfen. Hier navigiert Ihr zum Abschnitt Audio und Visuelles – Hintergrundgeräusche.

    In diesem Menü aktiviert Ihr die Hintgergrundgeräusche über den Schalter. Ihr habt dabei die Wahl zwischen verschiedenen Tönen, etwa „klassisches“ weißes Rauschen, dunkles Rauschen oder auch Regengeräusche. Probiert einfach aus, was Euch im Alltag am meisten zusagt.

    Ihr könnt die Hintergrundgeräusche auf dem iPhone oder iPad ganz einfach aktivieren.

    Schön ist die Möglichkeit, die Hintergrundgeräusche optional auch während der Medienwiedergabe laufen zu lassen – das funktioniert nämlich bei separaten Apps nicht. Ich hatte jahrelang mit einem Tinnitus zu kämpfen und habe in der Zeit weißes Rauschen und Musik in Kombination mit einem Schlafkopfhörer zu schätzen gelernt.

    Hintergrundgeräusche über das Kontrollzentrum schneller aktivieren und ausschalten

    Wenn Ihr die Hintergrundgeräusche häufig ein- und ausschaltet, kann es sich lohnen, die Option in das Kontrollzentrum von iOS zu hieven. Das könnt Ihr bekanntlich umfangreich anpassen, wie wir Euch hier zeigen.

    Weißes Rauschen iPhone Kontrollzentrum Hintergrundgeräusche
    Über das Kontrollzentrum greift Ihr schnell auf den Konzentrations-Boost zu.

    Aktiviert dazu einfach den Punkt Hören für das Kontrollzentrum. Anschließend findet Ihr über das Ohren-Symbol die Option, die Hintergrundgeräusche schnell ein- und auszuschalten. Auch die Lautstärke oder die Art des Rauschens passt Ihr auf diesem Weg schnell und unkompliziert an.

    Weißes Rauschen und mehr auf dem Mac nutzen

    Auch der Mac lernt mit dem Update auf macOS 13 alias Ventura die Erstellung von weißem Rauschen und mehr. Öffnet dazu die Systemeinstellungen von macOS und navigiert zum Bereich Bedienungshilfen – Audio. Hier habt Ihr seit macOS 13 die gleichen Optionen wie bei iPhone und Co.

    Auch auf dem Mac könnt Ihr weißes Rauschen oder andere Hintergrundgeräusche aktivieren.

    Klar: Das ist ein eher nischiger Tipp, der nicht für jeden etwas ist. Ich hätte mir bis vor ein paar Jahren auch nicht vorstellen können, dass weißes Rauschen oder Regengeräusche mir wirklich beim Konzentrieren helfen können. Heute bin ich wirklich froh darüber, dass Apple die Funktion in seine Systeme integriert hat. Probiert es einfach mal aus, vielleicht ist das ja was für Euch – auch ohne Tinnitus.

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    Noch mehr Tipps und Tricks zum Mac findet Ihr hier, weitere Tipps und Anleitungen zum iPhone sammeln wir hingegen hier für Euch.

  • macOS: Wichtige Updates ohne System-Upgrade installieren

    Ein kleiner Tipp für alle Mac-Nutzer, die nicht unbedingt an Tag 1 auf macOS 13 alias „Ventura“ umsteigen wollen: Apple hat für macOS Monterey ein kleines, aber wichtiges Sicherheitsupdate veröffentlicht, dass Ihr unbedingt installieren solltet. Allerdings geht der Patch beim Softwareupdate ein wenig unter.

    So installiert Ihr macOS-Updates, ohne gleich auf das neue System zu wechseln

    Traditionell geht ein Wechsel auf eine neue Hauptversion von macOS mit einer Reihe von Wehwehchen in Form von Bugs und anderen Problemen einher. Wenn es Euch also nicht extrem in den Fingern juckt, die neuesten macOS-Version (im Falle dieses Tutos also Ventura, inklusive dem am Desktop bestimmt NOCH hilfreicheren Multitasking-Gemurkse namens Stage Manager) zu nutzen, kann es sich lohnen, auf Produktivgeräten noch etwas beim alten System zu bleiben.

    macOS andere Updates
    Falls Ihr nicht auf Ventura oder andere neue macOS-Versionen wechseln möchtet, solltet Ihr unbedingt nach Sicherheitsupdates Ausschau halten.

    Apple liefert dafür erfahrungsgemäß noch eine ganze Weile lang Sicherheits- und sogar Funktions-Updates aus. Sucht Ihr nun aber über das Menü Über diesen Mac – Softwareupdates nach eben solchen, preist macOS Euch den Wechsel auf Ventura an.

    macOS wichtige Sicherheitsupdates installieren
    Das Mini-Update für Monterey erhöht die Sicherheit Eures vermeintlich „alten“ Macs.

    Eventuell erscheint hier aber auch der Punkt Andere Updates sind verfügbar. Klickt Ihr auf den Link Weitere Infos, könnt auch sehen, um was es dabei geht. Im Beispiel das Sicherheitsupdate 12.6.1 für macOS Monterey, dass gleich mehrere Sicherheitslücken schließt. Auch Updates für den Apple-Browser Safari werden hier verteilt, im Beispiel auf die Version 16.1. Wählt die entsprechenden Updates aus, klickt auf Jetzt installieren und wartet, bis das Update abgeschlossen ist.

    Ihr müsst also nicht zwangsläufig auf die neueste Systemversion wechseln, um Updates zu erhalten. Vorausgesetzt, Euer Mac wurde nicht ohnehin schon auf die Apple-Abschussliste gesetzt… So oder so lohnt es sich, gelegentlich hier vorbeizuschauen, wenn Ihr (noch) kein System-Upgrade durchführen möchtet. Allgemein werden die Updates auch dann über kurz oder lang installiert, wenn Ihr die Option Meinen Mac automatisch aktualisieren aktiviert. Auf die gezeigte Weise könnt Ihr sie aber auch proaktiv auf MacBook und Co. bringen.

    Noch mehr Tipps und Tricks zum Mac und macOS findet Ihr laufend aktuell unter diesem Link.

  • Stage Manager auf dem iPad nutzen

    Wenige Software-Neuerungen aus dem Hause Apple polarisieren so sehr wie der neue Fenstermanager Stage Manager. Das liegt auch darin begründet, dass diese Funktion so unausgegoren ausgeliefert wurde, dass der Eindruck von Banana-Ware entstand. Apple hat sogar die Entscheidung getroffen, die Softwarefunktion hinter einem Einstellungsschalter zu verstecken und diese in iPadOS 16.1 durch den Benutzer freischalten zu lassen. Wie Ihr Euch ins Haifischbecken werft und die neue Funktion ausprobieren könnt, verraten wir in diesem Tutorial.Weiterlesen »

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