Anleitung

  • SmplTrek-Basics: Workflow für Einsteiger/Musik-Laien

    Der SmplTrek ist deutlich mächtiger, als das übersichtliche Gehäuse vermuten lässt. Aber nicht nur darum ist der Einstieg nicht ganz einfach, wenn jemand noch keine Erfahrungen mit Musikproduktion, MIDI, DAWs und so weiter hat. Und dann hilft leider auch das hervorragende (!) Handbuch nicht immer weiter. Dieses konzentriert sich nämlich auf einzelne Funktionen. Und bei Youtube gibt es zwar viele super Clips zu Workflows von echten Profis, aber meist ebenfalls sehr detailliert und für Anfänger häufig viel zu schnell. Hier gibt es - hoffentlich - den Missing Link: Einen Einstieg, der zeigt, wie man die wesentlichen Funktionen nutzt, um daraus ein Projekt zu bauen. Und wie alles zusammenhängt.Weiterlesen »

  • Linux-Terminal-Basics 13: Spaß haben

    Zwölf + zwei Folgen habt Ihr nützliche Kleinigkeiten für den CLI-Einstieg gelernt. Aber vermutlich fühlt sich das immer noch etwas krampfig an, irgendwas in Euch schreit nach Mauszeigern und behämmerten Transparenzeffekten oder gar runden Ecken ... Aber man kann im Terminal durchaus Spaß haben. Zum Beispiel mit nerdigen Spielzeugen. Oder mit Dingen, die ohne Terminal kaum möglich wären. Mit ersten eigenen Skriptchen, Kühen, Spielen oder diesem "Internet"-Teil ...Weiterlesen »

  • Schöner suchen am Mac: Tipps und Tricks zu Spotlight

    Die Spotlight-Suche ist eine der mächtigsten Funktionen auf dem Mac. Sie ermöglicht es, schnell und einfach nach Dateien, E-Mails, Kontakten, Notizen und vielem mehr zu suchen. Die Tastenkombination CMD + Leertaste öffnet das Suchfeld, in dem Ihr Euch austoben könnt. Wir zeigen Euch die besten Funktionen der Mac-Suche, mit denen Ihr noch effizienter nach Informationen suchen könnt.

    Spotlight-Suche auf dem Mac anpassen

    Bevor wir zu den eigentlichen Suchtipps kommen, solltet Ihr Euch zunächst damit beschäftigen, was Spotlight überhaupt finden soll und was nicht. MacOS bietet dazu über die Systemeinstellungen die Möglichkeit, den Suchindex an Eure Bedürfnisse anzupassen:

    1. Öffne die Systemeinstellungen auf Eurem Mac.
    2. Klickt hier auf Siri & Spotlight.
    3. Hier wählt Ihr unter dem Punkt Spotlight, welche Kategorien in der Suche angezeigt werden sollen. Standardmäßig sind alle Optionen ausgewählt. Ihr könnt sie aus der Suche ausschließen, indem Ihr die entsprechenden Haken entfernt. Angenehmer Nebeneffekt: Die Suche wird damit nicht nur übersichtlicher, sondern (zumindest auf älteren Macs) auch schneller.
    4. Möchtet Ihr einen bestimmten Ordner aus der Spotlight-Suche ausschließen, klickt auf Spotlight-Datenschutz. Hier wählt Ihr den Ordner aus, der nicht indiziert werden soll. Das kann übrigens auch bei schlechter Programm-Performance helfen, wie die Erfahrung mit virtuellen Maschinen auf dem Mac zeigt.
    Spotlight-Suche anpassen macOS
    In den Systemeinstellungen legt Ihr fest, was in der Mac-Suche auftauchen soll und was nicht.

    Bei Problemen mit der Mac-Suche: Spotlight-Index neu aufbaeun

    Bevor wir loslegen, Part 2 ;-) Okay, aber im Ernst: Wenn die Spotlight-Suche auf dem Mac hakt, sie keine Ergebnisse findet oder es ewig dauert, bis die Ergebnisse erscheinen, kann es helfen, den Suchindex neu zu erstellen. Das könnt Ihr wahlweise für die gesamte Mac-Festplatte oder auch nur für bestimmte Ordner machen. Speichert Ihr zum Beispiel Eure wichtigen Dateien in einem Ordner und die Suche funktioniert hier nicht, könnt Ihr diesen neu indizieren lassen. So oder so, der Vorgang ist mehr oder weniger der gleiche und orientiert sich am vorherigen Tipp:

    1. Öffnet über das Apfel-Menü in der Menüleiste und die Systemeinstellungen. Hier wechselt Ihr in den Bereich Siri & Spotlight.
    2. Klickt hier ganz unten auf Spotlight-Datenschutz.
    3. Im aufklappenden Menü klickt Ihr auf das Pluszeichen (+) unten links im Fenster.
    4. Wählt nun den ähle einen Ordner aus, den Spotlight nicht durchsuchen soll. Ihr könnt auch die Festplatte Eures Macs auswählen, um den kompletten Index neu zu erstellen. Klickt dann auf Fertig.
    5. Öffnet nun wieder das Menü mit den Ausschlüssen. Klickt den eben hinzugefügten Eintrag nun an und entfernt ihn wieder, indem Ihr auf das Minus-Symbol klickt.
    6. Klickt jetzt erneut auf fertig. MacOS beginnt nun automatisch, den oder die Ordner neu zu indizieren, was automatisch im Hintergrund passiert.

    Dadurch wird der Spotlight-Index auf deinem Mac partiell oder auch komplett neu erstellt. Bitte beachtet, dass dieser Prozess einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Je nach Größe und Füllstand Eurer Mac-Festplatte und der Anzahl der Dateien, die durchsucht werden müssen. Lasst den Mac im Idealfall einige Stunden lang in Ruhe vor sich hin indizieren, um die Suche wieder zu genießen.

    So, nun endlich zu den eigentlichen Spotlight-Tipps:

    Vorschau in der Spotlight-Suche öffnen

    Die praktische Schnell-Vorschau von macOS funktioniert auch direkt in der Spotlight-Suche. Markiert dazu einfach das Suchergebnis und drückt die Leertaste, um die Vorschau zu öffnen. Ihr könnt auch mit aktivierter Vorschau die Suchergebnisse durchgehen, indem Ihr mit den Pfeiltasten nach oben und unten navigiert.

    Per Druck auf die Leertaste seht Ihr eine Vorschau der gefundenen Dateien.

    Vorschläge für häufige Suchbegriffe nutzen

    Wenn Ihr in der Spotlight-Suche einen Suchbegriff eingebt, erscheinen unterhalb der Suchleiste Vorschläge für häufige Suchbegriffe, die mit Eurer Suche zusammenhängen. Diese Vorschläge können Euch helfen, die Suche noch effektiver zu gestalten, indem Ihr schneller auf ähnliche oder verwandte Dateien zugreifen könnt.

    Gefundene Dateien im Mac-Finder anzeigen

    Standardmäßig öffnet die Spotlight-Suche die angeklickten Dateien direkt im passenden Programm. Seid Ihr aber eigentlich viel mehr am Speicherort der Datei interessiert, um sie beispielsweise zu kopieren oder auch zu löschen?

    Kein Problem: Markiert die Datei im Suchergebnis der Suche. Drückt nun auf der Tastatur den Befehl Command (CMD) + Eingabetaste, öffnet macOS ein Finder-Fenster am Speicherort der markierten Datei bzw. des Ordners.

    Spotlight-Suche an den Finder weitergeben

    Vor allem bei der Suche nach Dateitypen oder seeeehr allgemeinen Namen zeigt die Spotlight-Suche nur einen Teil der Ergebnisse an. Natürlich könnt Ihr die Sucheingaben nun noch weiter verfeinern. Oft lohnt es sich aber, die Dateisuche an den Finder zu übergeben. Klickt dazu einfach auf den unscheinbaren Mehr anzeigen-Schriftzug im Suchfenster. MacOS öffnet nun eine Finder-Suche, über die Ihr deutlich besser nach Dateien und Ordnern fahnden könnt.

    Spotlight Websuche
    Klickt hier, um die Suche im Finder fortzusetzen.

    Suche nach Kontakten und E-Mails

    Die Spotlight-Suche kann auch dazu genutzt werden, nach Kontakten und E-Mails zu suchen. Wenn Ihr den Namen eines Kontakts oder eine E-Mail-Adresse in das Suchfeld eingebt, zeigt das Tool eine Liste mit den Kontakten und E-Mails, die diesen Suchbegriff enthalten.

    Spotlight-Suche mit Operatoren verfeinern

    Suchoperatoren sind spezielle Begriffe, die Ihr in die Spotlight-Suche eingeben könnt, um die Suche zu verfeinern. Einige Beispiele sind:

    • "art:" um nach einem bestimmten Dateityp zu suchen (z.B. "art:pdf")
    • "autor:" um nach Dateien des bestimmten Autors zu suchen (z.B. "author:Max Mustermann")
    • "modified:" um nach Dateien zu suchen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums geändert wurden (z.B. "modified:yesterday")
    Spotlight Suche nach Dateityp
    Die Suche nach Dateitypen kann in vielen Situationen praktisch sein.

    Suche nach Notizen und Erinnerungen auf dem Mac

    Wenn Ihr die Notizen- oder Erinnerungs-App auf deinem Mac verwendet, könnt Ihr diese auch mit der Spotlight-Suche durchforsten. Gebt einfach einen Teil der Texte ein, um die Notizen oder Erinnerungen suchen. Wenn Spotlight den entsprechenden Inhalt findet, könnt Ihr die App direkt an der passenden Stelle öffnen.

    Ihr wisst noch, was Ihr einer Notiz geschrieben habt? Dann könnt Ihr sie mit der Spotlight-Suche leicht wiederfinden.

    Suche nach Musiktiteln und Alben

    Ihr auch nach Musiktiteln und Alben suchen, indem Ihr den Namen der Songs oder der Interpreten in die Spotlight-Suche eingebt. Wenn Ihr zum Beispiel "Stairway" in die Spotlight-Suche eintippt, werden alle Musiktitel angezeigt, die diesen Namen enthalten, sowie alle Alben, auf denen der Song enthalten ist.

    Spotlight Suche nach Musik
    Die Musiksuche von Spotlight in Aktion.

    Suche mit Boolschen Operatoren verfeinern

    Die Spotlight-Suche von macOS kennt auch drei Boolesche Operatoren (AND, OR, NOT), mit denen Ihr komplexere Suchanfragen durchführen könnt.

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    Hier ist eine kurze Erklärung, wie sie funktionieren:

    • AND: Verwendet den Operator "AND", um Suchergebnisse zu erhalten, die zwei oder mehrere Suchbegriffe enthalten. Sucht Ihr beispielsweise nach "MacBook AND Pro" (ohne Anführungszeichen), listet die Suche Ergebnisse, die sowohl das Wort "MacBook" als auch das Wort "Pro" enthalten.
    • OR: Verwendet den Operator "OR", um Suchergebnisse zu erhalten, die einen von zwei oder mehreren Suchbegriffen enthalten. Hier listet Ihr entsprechend mit "MacBook OR Pro" Ergebnisse auf, die entweder das Wort "MacBook" oder das Wort "Pro" enthalten.
    • NOT: Der Operator "NOT", schließt Suchergebnisse aus, die einen bestimmten Suchbegriff enthalten. Wenn Ihr also nach "MacBook NOT Pro" suchst, seht Ihr Ergebnisse, die zwar das Wort "MacBook" enthalten, aber nicht das Wort "Pro".
    Die Booleschen Operatoren sind hervorragende Alltagshelfer für die macOS-Suche.

    Spotlight als Taschenrechner nutzen

    Ihr könnt Spotlight auch dafür nutzen, schnelle Berechnungen durchzuführen. Gebt einfach den Ausdruck in die Spotlight-Suche ein, zum Beispiel "2+2", 3^3 (Potenzrechnung) oder "sqrt(9)" (Wurzelfunktion). Ihr könnt auch komplexere Operationen eingeben, wobei die Spotlight-Suche brav die Punkt-vor-Strich-Regeln befolgt.

    Spotlight Mathe Rechner
    Ich glaube, das passt...

    Währungen mit Spotlight umrechnen

    Wie viel Yen bekommt Ihr eigentlich auf Eurer nächsten Japan-Reise für Eure hart verdienten Euros? Die Spotlight-Suche hilft Euch dabei. Gebt einfach den umzurechnenden Betrag ein (etwa "150 Euro in Yen") und Ihr erhaltet das tagesaktuelle Ergebnis. Dabei müsst Ihr aber recht genau sein: Die Suche nach "1000 Dollar in Euro" rechnet nicht etwa den US-Dollar, sondern den Brunei-Dollar um. Tjoa. Mit "USD" kommt Ihr hier weiter.

    Spotlight macOS Währungen umrechnen
    Währungen umrechnen per Mac-Suche. Nett.

    Spotlight als Wörterbuch nutzen

    Ihr könnt Spotlight auch als Wörterbuch verwenden, um die Definition von Begriffen nachzuschlagen. Wenn Ihr ein Wort in die Spotlight-Suche eingebt, klickt einfach im Bereich Definition auf den Pfeil, um eine Erklärung zu sehen. Je nachdem, was für ein Wort Ihr eintippt, erhaltet Ihr auch noch weitere Informationen, etwa die Deklination.

    mac Spotlight-Suche Wörterbuch
    Die Mac-Suche dient auf Wunsch auch als Wörterbuch.

    Suche in Fotos und Bildern

    Die Spotlight-Suche durchsucht nicht nur Texte und Dateinamen, sondern auch Fotos und Bilder. Dank der Indizierung könnt Ihr damit nicht nur Orte finden, an denen die Bilder entstanden sind. MacOS analysiert auch Bildinhalte, sodass Ihr etwa gezielt nach Katzenfotos suchen könnt. Gleiches gilt für Texte, die in Fotos versteckt sind. Gebt einfach den entsprechenden Begriff in die Suche ein und schaut im Abschnitt "Fotos" der Suche, ob die gewünschten Inhalte dabei sind.

    mac Spotlight Fotos durchsuchen
    Okay, perfekt ist die Trefferquote bei der Bildersuche nicht. Dennoch eine nette Erzänzung.

    Suche nach Kalendereinträgen

    Wenn Ihr die Kalender-App auf deinem Mac verwendet, könnt Ihr mit der Spotlight-Suche auch nach Kalendereinträgen suchen. Gebt einfach den Namen des Termins oder ein Schlagwort das Suchfeld ein. Ist dieses im Kalender vorhanden, könnt Ihr ihn öffnen.

    Systemeinstellungen via Spotlight-Suche finden

    Neben der Suche nach Dateien und Dokumenten könnt Ihr Spotlight auch dazu verwenden, die Systemeinstellungen auf Eurem Mac zu öffnen. Die Suche zeigt dabei auch Unterbereiche an, etwa bei der Suche nach "Anzeige". Vor allem unter Ventura ist Spotlight damit eine nette Hilfe dabei, die eher verkorkste Navigation durch die Systemeinstellungen zu erleichtern.

    Per Suchfunktion erreicht Ihr die richtigen Menüs der Systemeinstellungen deutlich schneller.

    Suche nach Nachrichten

    Nutzt Ihr die Nachrichten-App auf Eurem Mac? Dann könnt Ihr auch diese mit der Suche nach bestimmten Inhalten durchkämmen. Gebt dazu einfach den Namen des Kontakts oder ein Schlagwort in die Spotlight-Suche ein. Wenn es eine oder mehrere Nachrichten gibt, die diese Kriterien erfüllen, werden sie angezeigt und Ihr könnt sie mit einem Klick öffnen.

    Spotlight als Wettervorhersage oder Börsen-Helfer nutzen

    Die Spotlight-Suche ist nicht auf Euren Mac beschränkt. Ihr könnt sie auch nutzen, um nach aktuellen Informationen zu suchen, wie den Wettervorhersagen oder Börsenkursen. Gebt einfach "Wetter" oder "Aktienkurs" in die Spotlight-Suche ein, und die relevanten Informationen werden direkt angezeigt.

    Wettervorhersage macOS Spotlight
    Rosige Aussichten.. Aber dafür kann die Mac-Suche nichts. Hoffe ich zumindest ^^

    Spotlight ausreizen: Es lohnt sich

    Ihr seht: Die Mac-Suche kann sehr viel mehr, als es auf den ersten Blick aussieht. Tatsächlich ist Spotlight für mich nach wie vor eines der mit Abstand besten Features, die der Mac zu bieten hat. Klar, die Konkurrenz holt auch und Spezialisten wie Alfred oder Raycast können noch einmal deutlich mehr. Doch als Bordmittel ist die Spotlight-Suche nahezu unübertroffen gut.

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    Was ist Eure Lieblings-Funktion der Mac-Suche? Habe ich einen wichtigen Tipp vergessen? Oder seid Ihr mit Spotlight-Alternativen unterwegs und könnt nicht mehr zu den Standardfunktionen von macOS zurück? Teilt es uns gerne in den Kommentaren zum Artikel mit. Noch mehr Tipps und Tricks rund um macOS findet Ihr laufend aktuell unter diesem Link. Wollt Ihr lieber über den Tellerrand blicken, schaut doch mal in unserer Windows- respektive der Linux-Ecke vorbei.

  • WhatsApp an Euch selber schreiben

    WhatsApp bietet seit kurzem eine der praktischsten Möglichkeiten von besseren Messengern wie Telegram, Signal und Co.: Ihr könnt Euch endlich selbst Nachrichten schreiben. Was sich albern anhört, kann jede Menge Vorteile bieten: Ihr könnt Nachrichten an andere vorformulieren, Euch Erinnerungen schicken, ein Bild sichern, dass Ihr nicht unbedingt in Eurer Foto-Galerie braucht und vieles mehr. Wir zeigen Euch, wie das geht und warum sich der Selbstgespräch-Chat lohnt.

    So sendet Ihr WhatsApp-Nachrichten an Euch selbst

    Die Funktion, WhatsApp-Nachrichten an Euch selbst zu schicken, wurde in den vergangenen Wochen durch Updates verteilt. Sie funktioniert sowohl unter Android und iOS als auch auf anderen Geräten, auf denen Ihr angemeldet seid - etwa auf einem PC oder auch einem iPad.

    Um sie zu nutzen, startet einen neuen Chat und sucht Euren Namen im Adressbuch. Habt Ihr aus irgendeinem Grund mehrere Kontakte mit dem gleichen Namen (etwa, weil Ihr Firmennummern etc. abgespeichert habt), sucht nach dem Eintrag mit dem Status Sende dir selbst eine Nachricht.

    WhatsApp nachrichten an sich selber schicken
    Ob als Erinnerung oder Zwischenspeicher, Nachrichten an sich selbst können tatsächlich praktisch sein.

    Der Chat bietet nun alle Funktionen, die Ihr von WhatsApp kennt. Könnt Ihr neben Texten auch Sprachnachrichten, Fotos oder Videos verschicken. Auch die Medienübersicht und die anderen Standardoptionen stehen zur Wahl. Selbstfreilich dürft Ihr auch WhatsApp-Nachrichten löschen, die Ihr nicht mehr braucht. Das kann sich lohnen, landet doch alles, was Ihr hier verschickt, auch in Eurem WhatsApp-Backup. Oder Ihr schickt einfach selbstlöschende WhatsApp-Nachrichten.

    Chattet mit Euch selbst - es lohnt sich

    Die Anwendungsfälle für die WhatsApp-Selbstgespräche sind wie gesagt vielfältig. Ihr wollt Euch einen Link erinnern oder ein lustiges Bild abspeichern? Schickt es per WhatsApp. Natürlich könnt Ihr die Funktion auch für ein Brainstorming nutzen oder Euch selbst einfach nur etwas aufbauendes rübersenden - das kann manchmal durchaus gut tun :)

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    In unserem Tuto-internen Standard-Messenger Telegram nutze ich die "Gespeichertes"-Funktion seit Jahren, um schnell eher unwichtiges Zeug auf andere Geräte zu schicken. Nun läuft Telegram im Gegensatz zu WhatsApp auch auf jeder Kartoffel und beliebig vielen Geräten parallel. Dennoch finde ich es gut, dass WhatsApp hier nachgezogen hat.

    Noch mehr Tipps und Tricks rund um WhatsApp gefällig? Haben wir: Einfach hier entlang, bitte. Noch mehr rund um die mehr oder weniger wunderbare Welt der Apps sammeln wir hier für Euch.

  • DiffusionBee: KI-Bilder ganz einfach zuhause erstellen

    Wir stecken mitten in der KI-Revolution: Künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch, und es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass das noch bis zum Ende der Dekade einige unangenehme Nebeneffekte haben könnte. Bisher sind die KI-Tools allerdings eher Spielerei, vor allem, wenn es um die Erstellung von KI-Bildern, sogenannter "AI-Art" geht. KI-Bild-Tools wie Dall-E2, Imagegen und Stable Diffusion generieren Fotos und Kunstwerke ausschließlich anhand der Texteingabe des Users. Und das geht jetzt auch lokal und kostenlos auf Eurem PC oder Mac: Die Tools heißen DiffusionBee und Charl-E.

    Weiterlesen »

  • Anleitung: Kodi auf dem Fire TV aktualisieren

    Eigentlich wollte ich gerade eine Anleitung schreiben, wie man Kodi auf dem Fire TV Cube 2022 installiert. Doch ganz ehrlich: Das funktioniert wirklich noch exakt auf die gleiche Weise, wie schon diverse Male durchgekaut. Wenn Ihr also den Streaming-Würfel mit Kodi ausstatten wollt, schaut einfach hier vorbei. Doch wie installiert man eigentlich am einfachsten Updates für das Mediacenter auf dem Fire TV Stick und Co.? Nun: Ihr könnt neue Versionen manuell herunterladen - oder aber ein offizielles Kodi-Add-on verwenden. Wir zeigen Euch, wie Ihr Kodi auf dem Fire TV aktualisiert.

    1. Kodi-Updater auf dem Fire TV Stick installieren

    Wir gehen an dieser Stelle davon aus, dass Ihr bereits eine funktionierende und konfigurierte Kodi-Installation im Einsatz habt. Ist das der Fall, öffnet Kodi und navigiert zum Bereich Addons.

    Hier klickt Ihr auf Herunterladen und navigiert Euch in der Liste zum Bereich Programm-Addons durch. Wählt hier den Kodi Android Installer aus und klickt im nächsten Schritt auf Installieren, um die Erweiterung einzurichten.

    2. Kodi Android Installer auf dem Fire TV Stick nutzen

    Zurück im Menü Addons findet Ihr den Kodi Android Installer nun als neuen Eintrag in der Liste der Pogramm-Addons. Öffnet Ihr ihn, habt Ihr die Wahl, zwischen den verschiedenen Release-Versionen von Kodi zu wechseln. In der Regel dürfte der Punkt Releases die erste Anlaufstelle sein, da hier nur stabile Versionen aufgeführt sind.

    Das Installer-Addon lässt Euch entscheiden, welchen Kodi-Entwicklungszweig Ihr installieren möchtet.

    Alternativ schaut Ihr Euch bei Snapshots die Zwischenstufen zur nächsten Kodi-Evolution an. Wollt Ihr unbedingt einen Blick in die neuesten Kodi-Entwicklungen werfen und habt keine Sorge, dass etwas kaputt geht? Dann schaut in den Nightlies oder Test-Builds vorbei. Mehr dazu erfahrt Ihr direkt bei den Kodi-Entwicklern.

    3. Kodi-Update auf dem Fire TV herunterladen und installieren

    Habt Ihr Euch für eine Version entschieden, klickt sie an. Das Addon beginnt nun mit dem Download der Datei. Sobald dieser abgeschlossen ist, landet Ihr auf der Download-Seite Eures Fire TVs. Wählt hier die eben heruntergeladene APK-Datei aus, bestätigt den Sicherheitshinweis und startet die Installation.

    Mit dem Addon könnt Ihr auch Betas von Kodi installieren, im Beispiel etwa die von Kodi 20.

    Tada, Eure Fire-TV-Kodi-Stick ist nun auf dem neuesten Stand. Bei dieser Prozedur werden keine Dateien und Einstellungen gelöscht. Es kann aber - speziell beim Wechsel auf einer neue "große" Kodi-Version - vorkommen, dass bestimmte Addons oder andere Einstellungen neu konfiguriert werden müssen. Solltet Ihr Probleme mit dem Downloader haben, schaut am besten mal im offiziellen Kodi-Forum vorbei.

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    Noch mehr Tipps und Tricks rund um Kodi findet Ihr hier. Mehr zur Fire-TV-Familie sammeln wir hier für Euch.

  • Android: Webseiten und Dokumente als PDF speichern

    Ihr wollt eine Webseite unter Android sichern? Das funktioniert am besten im PDF-Format. Unsere alte Methode zur Erstellung von PDF-Dateien unter Android ist mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und funktioniert nicht mehr. Macht aber nichts: Es gibt nach wie vor einfache Methoden, Webinhalte mobil als PDF zu sichern. Wir zeigen Euch, wie es geht.

    Webseiten als PDF speichern mit Google Chrome

    Die wohl simpelste Methode, eine komplette Webseite unter Android ins PDF-Format zu konvertieren, liefert der Android-Standard-Browser Google Chrome. Der Google-Browser beherrscht Stand dieses Tutos die Möglichkeit, Inhalte als PDF zu "drucken" - ähnlich, wie Ihr es vielleicht von Windows oder macOS her kennt. Die Vorgehensweise ist einfach:

    1. Besucht die Webseite, die Ihr als PDF abspeichern wollt.
    2. Tippt in Google Chrome für Android wahlweise auf die Teilen-Schaltfläche in der URL-Leiste oder auf die drei Punkte und anschließend im Menü auf Teilen.
    3. Wählt im eingeblendeten Teilen-Dialog den Punkt Drucken aus.
    4. Stellt im Drucken-Dialog über das Menü oben links den Punkt Als PDF speichern ein.
    5. Tippt auf das Speichern-Symbol. Nun wählt Ihr einen Ordner im Smartphone-Speicher aus, vergebt auf Wunsch noch einen passenden Namen und speichert die Seite als PDF.
    6. Profit!
    Google Chrome Android PDF erstellen.
    Mit Google Chrome für Android könnt Ihr Webseiten einfach als PDF-Datei "drucken".

    Erfreulicherweise funktioniert die Nummer herstellerunabhängig. Ich habe die Methode unter Android 13 auf dem Google Pixel 6 und mit dem sehr guten Xiaomi Mi Pad 5 getestet. Auf beiden konnte ich problemlos Webseiten zu PDF umwandeln. Sehr schön.

    Alternative: Webseiten und andere Inhalte per App in PDF umwandeln

    Wenn Ihr aus irgendeinem Grund keine Lust auf Chrome habt, gibt es auch andere Methoden zur PDF-Erstellung unter Android. Im Play Store gibt es Dutzende von Apps mit mehr oder weniger ausgereiften PDF-Funktionen. Allerdings habe ich auf die Schnelle nichts gefunden, was diese einfache Aufgabe nicht mit Werbung und In-App-Käufen oder Abos torpediert hat. Wenn Euch das nicht stört, teilt gerne mit, ob sich eine der Apps lohnt.

    PDF Printer Google Play Store
    An PDF-Apps mangelt es im Play Store nicht. Die pragmatischste Lösung gibt es aber in der Open-Source-Welt.

    Ich habe derweil im Open-Source-Store F-Droid (mehr dazu hier und gaaaaaaanz viel hier) eine ebenso nette wie quelloffen-kostenlose Alternative gefunden. Unter dem pragmatischen Namen Print findet Ihr dort eine App, die PDF-Dateien über die Teilen-Funktion von Android erstellt.

    Android Print-to-PDF Open Source
    Print erstellt aus Webseiten oder anderen Dokumenten in Windeseile PDF-Dateien. (Quelle: Bill Farmer / GitHub)

    Die Nutzung ist einfach: Öffnet nach der Installation im Browser die Teilen-Schaltfläche, wählt Print aus der Liste aus und speichert das Ergebnis über die Drucken-Schaltfläche. Manchmal kann Technik herrlich einfach sein. Den Quellcode von Print findet Ihr bei GitHub.

    Was ist Eure bevorzugte Methode zur PDF-Erstellung? Verratet es uns gerne in den Kommentaren! Noch mehr rund um das Themenfeld PDF-Dokumente findet Ihr hier, alles rund um Android sammeln wir hier für Euch.

  • VirtualBox 7 auf ARM-Macs nutzen – theoretisch…

    Oracle hat VirtualBox 7 als Beta-Version veröffentlicht. Die wohl populärste Gratislösung für die Einrichtung von virtuellen Maschinen (alles dazu findet Ihr in dieser VirtualBox-Anleitung) lernt in Version 7 nicht nur ein paar neue Tricks, sie wird auch endlich offiziell kompatibel zu Apples M-Macs. Ohne großes Tamtam hat Oracle nämlich nicht nur die klassische Mac-Version aktualisiert, sondern auch eine native Version für M1/M2/Mx-Macs veröffentlicht. Grund, die Sektkorken knallen zu lasen? Spoiler: Nope...

    Virtualbox für Apple Silicon: Noch ein langer Weg

    Um es kurz zu machen: Ihr könnt in den Beta-Veröffentlichungen von VirtualBox tatsächlich eine Version der Virtualisierungslösung herunterladen, die nativ und ohne Umwege auf Macs mit M1- bzw. M2-Prozessor funktioniert. Wählt dazu den Eintrag mit *macOSAArch64.dmg aus und installiert die Version. Soviel zur guten Nachricht.

    VirtualBox für Apple Silicon: Kein Fake, aber auch noch kein echter Mehrwert...

    Die schlechte: Zumindest Stand dieses Tutos nützt Euch das so ziemlich gar nichts. Der Grund: Offiziell unterstützt die ARM-Version von VirtualBox bislang lediglich 32-bit-Betriebssysteme, auch wenn Ihr in bei der Einrichtung einer virtuellen Maschine vermeintlich den 64-bit-Support aktivieren könnt. Windows 11 oder Windows 10 sind damit schon einmal raus und quittieren den Start in Virtualbox auf einem M1-Mac mit einer Fehlermeldung.

    Der neue VM-Assistent von VirtualBox 7 macht noch Hoffnung, aber....

    Auch die speziell angepasste ARM-Version von Windows 11, die unter Parallels und Co. tadellos funktioniert, lässt sich nach erfolgreichem Download über das Windows-Insider-Programm nicht in VirtualBox 7 auf dem Mac importieren.

    ...weder 64-bit-Systeme noch die verfügbaren Windows-11-on-ARM-Images funktionieren aktuell unter VirtualBox 7

    Selbst ARM-Linuxe habe ich in meinen schnellen Tests auf einem M1-Pro-Macbook nicht unter VirtualBox 7 starten können. Laut VirtualBox-Forum ist der ARM-Release der Virtualisierungssoftware derzeit bestenfalls eine seeeeeehr frühe Techdemo, die noch eine Weile zum Reifen braucht. Falls Ihr andere Erfahrungen gemacht habt, lasst es uns gerne wissen ;-)

    Generell ist VirtualBox 7 noch instabil, aber das haben Betas ja so an sich ^^

    Immerhin unterstützt die Beta von VirtualBox 7 auf x86-Systemen offiziell und direkt Windows 11 und macht sogar die Virtualisierung von macOS einfacher.

    Windows auf ARM-Macs: Alternativen

    Bis VirtualBox auf ARM-Macs soweit ist, sind die kommerziellen Lösungen wie Parallels Desktop oder auch VMWare die wohl beste Möglichkeit, Windows 10 oder 11 auf Apple Silicon zu verwenden - trotz diverser Stolpersteine. Mit UTM gibt es aber noch eine Open-Source-Alternative zu VirtualBox, die wohl mit etwas Bastelei auch Windows 11 auf Apple Silicon ermöglicht.

    UTM soll Windows 11 und Linux ebenfalls kostenlos auf Apple Silicon bringen (Quelle: UTM-Homepage)

    Bislang waren meine (zugegebenermaßen ehr halbherzigen) Gehversuche damit aber noch nicht vom Erfolg gekrönt. Falls Ihr noch eine Lösung kennt, Windows oder Linux einfach auf ARM-Macs zu nutzen, lasst es uns gerne wissen.

    Noch mehr rund um alles, was mit dem Mac zu tun hat, sammeln wir hier für Euch. Jede Menge Anleitungen zu VirtualBox für alle, die sich nicht in den goldenen ARM-Käfig aus Cupertino begeben haben, sammeln wir hingegen hier für Euch.

  • Anleitung: Netflix-Passwort ändern

    Na, habt Ihr Euren Netflix-Account auch schon mit Freunden und Familie geteilt und sorgt Euch nun davor, dass Ihr über kurz oder lang Ärger bekommt? Noch schlimmer: Ihr bekommt von Netflix eine E-Mail mit der Info, dass sich jemand auf einem neuen Gerät angemeldet hat, wisst aber nicht, wer das war? In diesen Fällen ist es sinnvoll, Euer Netflix-Passwort zu ändern. Wir zeigen Euch, wie das geht und dabei gleich noch alle Geräte von Netflix abmeldet.

    Netflix-Passwort in der App ändern? Nope!

    Zumindest Stand dieses Tutos müsst Ihr für die Änderung Eures Netflix-Passworts einen Umweg über einen Browser nehmen. Die Passwort-Änderung direkt in der Netflix-App für Smartphones oder Tablets gibt es aktuell noch nicht. Macht aber nicht wirklich was, da Ihr das bei Bedarf auch über Euren mobilen Browser erledigen könnt.

    Immerhin ist es in den Netflix-Apps aber zumindest möglich, alle angemeldeten Netflix-Geräte abzumelden und die Neuanmeldung über das frische Passwort anzufordern. Wie das geht, erfahrt Ihr etwas weiter unten.

    So ändert Ihr Euer Netflix-Passwort

    Um ein neues Zugangspasswort für Euer Netflix-Konto einzurichten, geht Ihr folgendermaßen vor:

    1. Besucht im Browser Eures Vertrauens die Startseite von Netflix und loggt Euch mit Eurem aktuellen Passwort ein.
    2. Klickt oben rechts auf Euer Profilbild und wählt Konto.
    3. In der Konto-Übersicht klickt Ihr auf den Link Passwort ändern.
    4. Hier müsst Ihr nun zunächst Euer altes Passwort eintragen und dann zweimal das neue wählen.
    5. Mit einem Klick auf Speichern sichert Ihr das neue Passwort.
    6. Profit!
    Netflix-Passwort ändern

    Optional: Netflix von allen Geräten abmelden und Passwort neu anfordern

    Wenn Ihr Euch Sorgen darum macht, dass jemand ohne Eure Erlaubnis Euer Netflix-Konto mitnutzt, könnt Ihr schon bei der Passwortänderung damit Schluss machen. Aktiviert dazu das Häkchen bei Einloggen mit dem neuen Passwort auf allen Geräten erfordern, bevor Ihr das neue Kennwort festlegt.

    Im Zweifelsfall solltet Ihr Euch lieber aus allen registrierten Netflix-Geräten ausloggen.

    Alternativ könnt Ihr die Abmeldung auch jederzeit manuell erledigen - in diesem Fall auch auf einem Smartphone oder Tablet. Öffnet dazu wieder wie oben gezeigt die Kontoeinstellungen von Netflix. Hier scrollt Ihr nach unten, tippt oder klickt auf Aus allen Geräten ausloggen und bestätigt den Vorgang. Nun habt Ihr natürlich auch das "Vergnügen", Euch auf dem Fernseher und überall sonst neu anmelden zu müssen. Im Gegenzug seid Ihr aber auch auf der sicheren Seite, dass niemand Euer Netflix-Konto "klaut".

    Noch mehr Tipps und Tricks zu Netflix findet Ihr hier, mehr Sicherheitsthemen aller Art sammeln wir unter diesem Link für Euch.

  • LG-Fernseher: Controller verbinden und zocken

    Spätestens dank Cloud-Gaming mit Diensten wie Google Stadia, GeForce Now oder Xbox Game Pass Ultimate werden moderne Smart-TVs zum Konsolenersatz. Das macht natürlich nur in Kombination mit einem passenden Gamecontroller Laune. Falls Ihr einen halbwegs aktuellen LG-Fernseher im Einsatz habt, könnt Ihr darauf entspannt mit dem Xbox- oder PlayStataion-Gamepad spielen.

    LG-TVs und Gamecontroller: Ab 2018 seid Ihr dabei - mit Einschränkungen

    Die Unterstützung von Gamecontrollern ist bei LG-Fernsehern mit webOS-Betriebssystem seit Version 4.0 gegeben. Das bedeutet, dass Ihr mit einem Modell ab 2018 in den diversen Spiele-Apps zocken könnt. Das große ABER: Erst ab der 2021er-Generation funktioniert das auch kabellos via Bluetooth.

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    Bei früheren Modellen seid Ihr also darauf angewiesen, den Controller via USB-Kabel zu verbinden. Eher suboptimal, wenn Ihr nicht gerade eine USB-Verlängerung zur Hand habt... Andererseits könnt Ihr Euch dafür die nächsten Schritte sparen, da die Gamepads sofort einsatzbereit sind.

    So verbindet Ihr einen PlayStation- oder Xbox-Controller mit Eurem LG-Fernseher

    Wenn Ihr einen LG-TV ab 2021 im Einsatz habt, könnt Ihr Euch die Verkabelung sparen. Die Bluetooth-Verbindung ist dabei ähnlich einfach, wie beispielsweise beim Mac. So geht Ihr vor, um PS4- PS5- oder Xbox-Gamepads zu koppeln:

    1. Öffnet die Einstellungen des LG-TVs über die Zahnrad-Taste der Fernbedienung.
    2. Wechselt in den Bereich Alle Einstellungen.
    3. Navigiert hier zum Untermenü Allgemein - Geräte - Externe Geräte.
    4. Hier sind alle verbundenen Controller und andere Eingabegeräte gelistet. Wählt nun Bluetooth-Controller anschließen.
    5. Versetzt Euren Controller in den Pairing-Modus, etwa durch gleichzeitiges Drücken der PlayStation- und Share-Taste auf PlayStation-Gamepads.
    6. Sobald der Fernseher den Controller gefunden habt, wählt ihn aus, um ihn zu koppeln.
    7. Profit!
    Ab den 2021er-Modellen könnt Ihr Eure Controller auch kabellos verbinden

    Ab sofort könnt Ihr sämtliche Gaming-Apps auf dem Fernseher mit dem Controller steuern. Für die Steuerung der anderen Apps, also etwa Streaming-Apps wie Netflix, müsst Ihr interessanterweise weiterhin zur Magic Remote greifen.

    Zum Ausprobieren: Google Stadia Pro drei Monate lang kostenlos

    Wenn Ihr einen Eindruck davon haben wollt, ob sich das Cloud-Gaming auf dem LG-Fernseher für Euch lohnt, solltet Ihr bei der aktuellen Promoaktion von Google Stadia mitmachen. Auf neueren LG-Fernsehern (leider erst ab der Modellreihe von 2020) seht Ihr im App Store einen Code, mit dem Ihr Euch auf der Anmeldeseite von Stadia drei Gratis-Monate sichern könnt.

    Stadia ist besser als sein Ruf. Zum Reinschnuppern lohnt sich die Aktion auf jeden Fall.

    Dazu braucht Ihr allerdings ein Google-Konto und müsst ein Zahlungsmittel hinterlegen, da das Abo nach den drei Monaten rund 10 Euro pro Monat kostet - vergesst also die Kündigung nicht, falls es Euch nicht gefällt. Damit könnt Ihr dann einen Haufen Spiele auf dem LG-Fernseher in 4K spielen, etwa das sehr nette Superhot oder auch die Lootbude Destiny 2. Zum Reinschnuppern lohnt es sich auf jeden Fall. Mehr dazu erfahrt Ihr in der offiziellen Pressemitteilung.

    Alles in allem eine nette Nummer, wenn die Voraussetzungen stimmen. Ich habe aktuell sowohl GeForce Now als auch das Probeabo von Stadia eingerichtet und bin recht überrascht davon, wie gut das Cloud-Gaming funktioniert. Würde es eine Konsole auf Dauer ersetzen? Vermutlich in meinem Fall nicht, weil ich Spiele lieber physisch kaufe. Als Option ist es aber durchaus hilfreich.

    Mehr zum Thema Gaming findet Ihr hier, mehr zu Fernsehern unter diesem Link.

  • Google Chrome: Gespeicherte Passwörter anzeigen, prüfen und löschen

    Hand aufs Herz: Speichert Ihr Eure Webseiten-Passwörter im Browser oder nutzt Ihr lieber einen richtigen Passwortmanager? Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass nicht sooooo wenige unter Euch auch Firefox, Safari oder eben Google Chrome Eure Passwörter anvertraut. Wenn Ihr Euch irgendwo mit Benutzername und Passwort anmeldet, bedarf es nur eines Klicks, die Zugangsdaten zu speichern. Doch wo genau landen sie eigentlich, wie könnt Ihr sie ändern und wie sind sie vor fremden Zugriff geschützt?

    Google Chrome: Integrierter Passwortmanager

    Google Chrome bietet einen integrierten Passwortmanager, der Eure Zugangsdaten verschlüsselt abspeichert. Anders als bei "echten" Passwortmanagern wie beispielsweise KeePass oder dem von mir präferierten 1password müsst Ihr aber in der Regel kein Master-Passwort eingeben, damit Chrome die Felder ausfüllt. Aus diesem Grund solltet Ihr die Speichermöglichkeit auch wirklich nur in Anspruch nehmen, wenn Ihr sicher der einzige Mensch mit Zugriff auf den Browser seid.

    Ein Klick auf das Auge und schon blendet Chrome das Kennwort im Klartext ein...

    Der Grund: Nicht nur kann jeder, der sich vor Eurem Chrome-Rechner platziert, munter mit mit den Log-ins hantieren, Chrome verrät sie auf Wunsch auch. Sobald Ihr in einem Feld mit einem automatisch ausgefüllten Kennwort auf das Auge klickt, zeigt Chrome das Passwort in Klartext an. Suboptimal.

    So könnt Ihr die von Chrome gespeicherten Passwörter einsehen

    Nutzt Ihr de internen Passwortmanager dennoch, gibt es natürlich noch einen anderen Weg, die gesicherten Passwörter zu prüfen. Öffnet dazu über die drei Punkte die Einstellungen von Chrome. Hier navigiert Ihr links zum Bereich Automatisches Ausfüllen und klickt dann auf Passwörter.

    Hier seht Ihr nun eine Liste aller gesicherten Zugänge. Wollt Ihr nun ein Passwort einsehen, müsst Ihr auf das Auge klicken. Anders als beim direkten Besuch der Seite werdet Ihr in diesem Fall aber um die Eingabe eines Zugangskennworts gefragt. Chrome verwendet dabei die Kontensicherheit des Betriebssystems, als etwa das Admin-Kennwort von Linux oder macOS oder auch eine PIN-Sperre unter Windows.

    Um alle Passwörter von Chrome einsehen zu können, müsst Ihr Euch mit Systemfunktionen authentifizieren.

    Nun könnt Ihr per Klick auf das Augen-Symbol die Kennwörter im Klartext ansehen. Über die drei Punkte habt Ihr noch weitere Optionen. Beispielsweise könnt Ihr damit ein Passwort aus dem Tresor löschen oder die Zugangsdaten editieren.

    Gehackte Passwörter finden und änden

    Falls Euch Chrome bei der Anzeige der Passwörter mit einer Meldung wie 23 gehackte Passwörter" begrüßt, solltet Ihr umgehend handeln. Der Browser checkt die gesicherten Kennwörter automatisch bei Sicherheitsdatenbanken wie haveibeenpwned gegen. Sollten Eure Zugangsdaten also auf dubiosen Wegen in irgendwelche Darknet- oder sonstige bösen Quellen gelandet sein, werdet Ihr hier informiert und könnt handeln.

    Chrome prüft über Sicherheitsdatenbanken, ob die Zugangsdaten bei Datenlecks aufgetaucht sind.

    Für die meisten Onlinedienste bietet Chrome in einem solchen Fall gleich die Möglichkeit an, das Passwort schnell über einen Link zu ändern. Klickt dazu auf Passwort ändern und führt die Schritte durch.

    Passwort ändern
    Wenn eines Eurer Passwörter in einer Online-Datenbank auftaucht, solltet Ihr die entsprechenden Konten umgehend absichern - oder sie einfach löschen.

    Nebenbei könnt Ihr auf diese Weise auch ein wenig Kontenhygiene betreiben und nicht mehr verwendete Accounts endgültig löschen. Wollt Ihr das Konto hingegen weiterhin nutzen, prüft auf jeden Fall, ob Ihr neben einem Passwort auch gleich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten könnt - das reduziert die Gefahr von geklauten Passwörtern deutlich.

    Wie ist das bei Euch: Vertraut Ihr Chrome (oder auch Firefox und Co.) Eure Passwörter an? Verratet es uns gerne in den Kommentaren. Noch mehr Tipps und Tricks rund um das Endlosthema Sicherheit findet Ihr unter diesem Link, mehr zu Chrome im speziellen gibt's hier zu entdecken.

  • Anleitung: Ordner-Backup auf NAS mit Synology Drive einrichten

    Mit Synology Drive könnt Ihr nicht nur Eure private Cloud im Dropbox-Stil aufbauen. Die Sicherungslösung für Synology-NAS-Systeme bietet Euch auch die Möglichkeit, einzelne Ordner oder ganze Festplatten auf Eurem Synology-Server zu sichern. Das Dateibackup ist eine simple, aber sehr gut funktionierende Lösung, um den Verlust wichtiger Daten vorzubeugen. Wir zeigen Euch, wie Ihr das Backup unter Windows einrichtet - es funktioniert aber auch auf dem Mac oder unter Linux.

    Synology Drive: Allzweck-Lösung für Backup und Dateisynchronisation

    Synology Drive hat sich mittlerweile zur komfortablen Allzweck-Lösung für Synology-Fans gemausert, die Dateien und Ordner von ihren Computern sichern möchten. Wenn Ihr einen Ordner über mehrere Geräte synchron handelt wollt, könnt Ihr Euch den beschriebenen Sync-Job anschauen. Doch eine alte Weisheit besagt: Nichts ersetzt ein Backup. Wenn Ihr Euch nicht alleine auf die Bordmittel von Windows und Co. für Eure Backup-Aufgaben verlassen möchtet, könnt Ihr auch dafür Synology Drive einsetzen.

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    Das Programm bietet eine integrierte Backup-Routine, die wahlweise in Echtzeit, manuell oder zu von Euch festgelegten Zeiten eine Sicherung von Ordnern auf das Synology-NAS erlaubt. Im Ernstfall könnt Ihr dann versehentlich gelöschte oder durch einen Hardwarefehler verlorene Dateien einfach wiederherstellen. Nehmt Euch also auf jeden Fall die Zeit, eine solche Sicherung für Eure wichtigsten Daten anzulegen - Euer Zukunfts-Ich wird es Euch danken ;-)

    1. Synology Drive einrichten und Benutzer anmelden

    Wir gehen an dieser Stelle davon aus, dass Euer Synology NAS bereits einsatzfähig ist und Ihr die Einrichtung von Synology Drive bereits durchgeführt habt. Ist das nicht der Fall, könnt Ihr auch bei der ersten Einrichtung statt einer Sync-Aufgabe eine Datensicherung starten. Wie schon beschrieben: Ihr könnt sowohl die Drive-Synchronisierung als auch zusätzliche Sicherungsaufgaben parallel nutzen.

    Bei der Ersteinrichtung von Synology Drive wählt Ihr zwischen Synchronisierung und Datensicherung - dabei muss es aber nicht bleiben.

    2. Neue Backup-Aufgabe in Synology Drive erstellen

    Öffnet den Drive-Client auf dem PC, auf dem Ihr ein Synology-Backup einrichten möchtet. Wechselt hier links in den Bereich Datensicherungsaufgabe. Hier klickt Ihr auf die Schaltfläche Sicherungsaufgabe erstellen, um den Assistenten zu starten.

    3. Ordner für die Sicherung auswählen und Regeln anpassen

    Wählt nun aus, welche Ordner auf Eurer Festplatte Synology Drive auf das NAS sichern soll. Simple Faustregel: Je mehr, desto länger dauert das Backup und desto mehr Platz wird auf dem NAS belegt. Letzteres könnt Ihr mit einem Klick auf Sicherungsregeln ein wenig abfedern. Hier könnt Ihr beispielsweise bestimmte Dateitypen vom Backup ausschließen oder eine maximale Dateigröße für die Sicherung in Megabyte bestimmen.

    4. Backup-Methode auswählen

    Im nächsten Schritt bestimmt Ihr die Sicherungsmethode. In der Regel dürfte hier die Vorauswahl Kontinuierliche Datensicherung die beste Wahl sein. Hier erstellt Synology Drive in Echtzeit Backups von Dateien in den gewählten Ordnern, sobald Ihr diese bearbeitet, erstellt oder anderweitig ändert. Das lohnt sich vor allem bei der Sicherung von wichtigen Dokumentenordnern, in denen Ihr regelmäßig arbeitet.

    Die Sicherungsmethode bestimmt, wie oft Synology Drive ein Backup Eurer Dateien und Ordner erstellt.

    Manuelle Datensicherung ist das Gegenteil und sorgt nur dann für ein Backup, wenn Ihr die Sicherung von Hand anstößt. Mit Geplante Datensicherung könnt Ihr einen Zeitplan festlegen, zu dem das Backup ausgeführt wird.

    5. NAS-Backup einrichten und starten

    Seid Ihr mit der Auswahl der zu sichernden Ordner zufrieden? Dann fasst Euch Synology Drive im letzten Schritt noch einmal die Einstellungen und sonstigen Parameter zusammen. Wenn alles passt, könnt Ihr nun mit einem Klick auf Fertig den Backup-Job starten. Bei einer kontinuierlichen Sicherung fängt der Synology-Drive-Client nun umgehend mit der Sicherung an. Solange diese läuft, müsst Ihr Euch also keine Sorgen um verlorene Dateien mehr machen.

    6. Dateien aus NAS-Backup wiederherstellen

    Wenn nun der Ernstfall eintritt und Ihr eine Datei oder einen Ordner wiederherstellen möchtet, ist das gar kein Problem. Klickt im Drive-Client auf dem PC auf Wiederherstellen, um die Backup-Ansicht zu öffnen. Hier könnt Ihr nun recht komfortabel die gesicherten Dateien durchsuchen. Habt Ihr die gesuchten Dateien oder Ordner gefunden, klick auf Wiederherstellen, um sie zu retten.

    Alternativ dazu könnt Ihr sie mit Download herunterladen oder per Klick auf Frühere Versionen durchsuchen nach älteren Versionen forschen - praktisch etwa dann, wenn Ihr einen Text versehentlich gelöscht habt. Wie schon das "normale" Synology Drive beherrscht auch die Backup-Komponente eine Versionierung.

    Ihr könnt die gesicherten Ordner und Dateien einfach durchsuchen, wiederherstellen oder sogar frühere Versionen anschauen.

    7. Drive-Backups über die Synology-DSM-Oberfläche betrachten

    Wenn Ihr - etwa nach einem PC-Defekt - nicht auf den Drive-Client zugreifen könnt, ist das ebenfalls kein Problem. Selbstverständlich dürft Ihr die Backups auch über die NAS-Oberfläche, also den DiskStation Manager, durchsuchen. Meldet Euch dazu einfach mit dem gleichen Konto im DSM an, das Ihr auch im Synology-Drive-Client verwendet habt. Startet anschließend über die Startseite des DSM die Weboberfläche vor Synology Drive.

    Hier wechselt Ihr links in den Bereich Computer-Datensicherung, in dem alle eingerichteten Backup-Computer auftauchen. Ihr könnt die Sicherungen nun manuell durchsuchen und dabei Teile oder auch das gesamte Backup herunterladen. So kommt Ihr über einen anderen Computer an Eure wichtigen gesicherten Dateien. Noch mehr Infos und technische Hintergründe zur Backup-Einrichtung mit Synology Drive liefert Euch der Synology-Supportbereich.

    Alles in allem eine einfache, aber auch sehr, sehr praktische Hilfe für alle Fans der Synology-NASen. Noch mehr Tipps und Tricks rund um die Netzwerkspeicher findet Ihr hier, noch mehr rund um die schönen Themen Sicherheit, Datenbackup, Verschlüsselung und Co. sammeln wir hingegen hier für Euch.

  • Steam: Spiele einfacher verschieben oder deinstallieren

    Valve hat die Spieleverwaltung mit Steam in den vergangenen Monaten umfangreich überarbeitet. Im Gegensatz zu früher ist es mit dem neuen Steam-Client auch etwas komfortabler geworden, Steam-Spiele auf eine andere Festplatte zu verschieben oder auch mehrere Spiele in einem Rutsch zu deinstallieren. Der Grund: Mit der neuen Speicherplatzverwaltung dürft Ihr mehrere Spiele auf einmal verschieben, statt es einzeln pro Titel zu erledigen. Wir zeigen Euch, wie es funktioniert.

    1. Steam-Speicherplatzverwaltung aufrufen

    Ihr findet die neue Speicherplatzverwaltung in den Einstellungen von Steam. Öffnet diese im Steam-Client und wechselt links in den Bereich Downloads. Hier klickt Ihr unter Bibliotheken auf Steam-Bibliotheksordner. Nun öffnet sich die Speicherplatzverwaltung, in der alle installierten Steam-Spiele aufgeführt sind. Ihr könnt die Listen über die drei Punkte nach verschiedenen Kriterien sortieren, etwa nach Größe auf der Festplatte oder nach dem letzten Spielestart.

    Die neue Speicherplatzverwaltung von Steam macht die Spiele-Organisation einfacher.

    2. Optional: Neuen Steam-Ordner auf anderer Festplatte einrichten

    Falls Ihr das nicht bereits getan habt, könnt Ihr nun einen neuen Steam-Ordner auf einer anderen Festplatte - etwa einer flotten SSD - anlegen. Klickt dazu auf das Plus-Symbol und legt im aufklappenden Dialog fest, wo die Spiele installiert werden sollen. Beachtet, dass Steam pro Festplatte bzw. Partition nur einen Bibliotheksordner erlaubt.

    3. Mehrere Steam-Spiele verschieben oder deinstallieren

    Sobald Ihr einen zusätzlichen Steam-Ordner definiert habt, könnt Ihr vorhandene Spiele dahin verschieben. Im Gegensatz zur alten Methode (die immer noch funktioniert) klappt das in der Bibliotheksverwaltung auch für mehrere Games gleichzeitig. Sucht einfach die entsprechenden Spiele, markiert sie per Häkchen und klickt auf Verschieben. Wählt nun über die Dropdown-Liste die Zielfestplatte aus und startet den Vorgang mit Verschieben.

    Mit der neuen Verwaltung könnt Ihr mehrere Steam-Spiele in einen Rutsch auf eine andere Festplatte verschieben.

    Der Vorgang kann je nach Größe der Spiele und der Geschwindigkeit der Festplatten eine Weile dauern. Es geht aber natürlich deutlich schneller, als die Spiele neu herunterzuladen und zu installieren. Auf die gleiche Weise könnt Ihr aber wie gesagt auch einzelne oder mehrere Spiele derinstallieren. Klickt einfach auf den entsprechenden Button und bestätigt den Vorgang.

    Das Verschieben von Steam-Spielen kann dauern.

    Noch mehr Tipps, Tricks und Anleitungen zu Steam findet Ihr hier. Allgemeines rund ums wunderbare Thema Gaming sammeln wir unter diesem Link für Euch.

  • Windows: Benutzerordner an einen anderen Ort verschieben

    Ob Fotos, Downloads oder Musik: Alle Windows-Versionen bieten eine Reihe von Standardordnern für bestimmte Dateien an. So platzieren etwa viele Programme ihre Screenshots automatisch im Bilder-Ordner, während Browser die heruntergeladenen Dateien oft automatisch in den Download-Ordner packen. Windows gibt die Speicherorte zwar automatisch vor, aber Ihr könnt sie jederzeit ändern. Wenn Ihr also beispielsweise den Download-Ordner von Windows auf eine größere Festplatte verschieben wollt, ist das kein Problem! Wir zeigen Euch, wie es geht.

    Benutzerordner auf der Festplatte: Verwirrung inklusive

    Windows 11 nennt als "Ort" für die verschiedenen Standard-Benutzerordner den Bereich Dieser PC. Nun wissen nicht nur nur Windows- oder auch DOS-Kenner, dass das Dateisystem von Windows nicht unbedingt für derlei Bezeichnungen ausgelegt ist. Der tatsächliche Pfad auf der Festplatte lautet daher eher beispielsweise

    C:\Users\boris\Downloads 

    Wenn Ihr nun also manuell zum Pfad der verschiedenen Benutzerordner navigieren wollt, ist das ein wenig umständlich.

    Auch wenn "Dieser PC" dransteht, gibt es einen echten Dateipfad für die Benutzerordner

    Relevanter ist der Ort aber vor allem dann, wenn Ihr Windows selbst auf einer eher kleinen Festplatte installiert habt und die Benutzerordner - etwa große Bildersammlungen - woanders hin auslagern wollt.

    So verschiebt Ihr die Benutzerordner von Windows

    Alle Windows-Versionen machen es möglich, die Benutzerordner zu verschieben. Dabei solltet Ihr allerdings nicht einfach den Ordner über den Explorer an den gewünschten Zielort verschieben, weil es dabei zu Problemen kommt. Stattdessen geht Ihr folgendermaßen vor:

    1. Klickt mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Ordner und öffnet im Kontextmenü die Eigenschaften.
    2. Wechselt in den Eigenschaften auf den Reiter Pfad.
    3. Hier seht Ihr den aktuellen "echten2 Ordnerpfad. Um diesen zu ändern, klickt auf Verschieben.
    4. Navigiert nun im aufklappenden Fenster an den gewünschten Zielort. Seid Ihr mit der Auswahl zufrieden, klickt auf Ordner auswählen.
    5. Bestätigt nun die Frage des Systems, ob Ihr den Ordner verschieben wollt. Dabei solltet Ihr auch gleich alle Dateien mitverschieben, damit es nicht zu Fehlern kommt.
    Mit wenigen Klicks verschiebt Ihr die Benutzerordner samt Inhalt an einen neuen Ort.

    Auf diese Weise könnt Ihr alle Standard-Benutzerordner, also Fotos, Dokumente, Musik, Videos uns Downloads an andere Orte verschieben. Alle Programme, die auf die Standardordner zugreifen, machen das nun automatisch am neuen Pfad. Ihr könnt also beispielsweise in einem Browser weiterhin den Download-Ordner als Ziel anklicken und müsst nicht manuell zum neuen Pfad navigieren. So haltet Ihr einfacher Ordnung und schafft bei Bedarf Platz auf kleinen Festplatten.

    Noch mehr Tipps und Tricks rund um Windows findet Ihr laufend aktuell unter diesem Link.

  • Anleitung: 2-Faktor-Authentifizierung per App einrichten

    Per Zwei-Faktor-Authentifizierung sichert Ihr den Zugang zu einem Konto über die Kombination aus Benutzername und Passwort hinaus ab. Die Idee: Loggt Ihr Euch beispielsweise in Euren Mail-Account ein, müsst Ihr zunächst auf einem weiteren Weg ein einmaliges Passwort generieren. Angreifer, die "nur" Eure Zugangsdaten erbeuten, kommen damit alleine also nicht rein. Einen guten Kompromiss aus Komfort und Sicherheit bieten so genannte Authentificator-Apps. Nachdem Ihr diese mit einem Konto verknüpft habt, generieren die Apps automatisch einen Code, der bei der jeder Anmeldung abgefragt wird. Immer mehr Online-Dienste unterstützen mittlerweile die 2FA-Einrichtung. Wir zeigen Euch exemplarisch anhand eines Google-Kontos, wie die Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung per App funktioniert.

    1. Passende 2FA-App auswählen

    Die wichtigste Frage, die Ihr Euch bei der Einrichtung von 2FA für Eure Konten stellen solltet, ist die der passenden App. Es gibt eine ganze Reihe so genannter Authenticator-Apps, etwa Twilio Authy, den Google Authenticator, 2FSA oder die Open-Source-Apps Aegis (Android) und Tofu (iOS). Wichtig übrigens: Die Apps generieren "nur" den Log-in-Code auf Basis einer Verknüpfung, die Ihr bei der Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifzierung vornehmt - es sei denn natürlich, Ihr nutzt einen Passwort-Manager mit 2FA-Funktion. Die "reinen" 2FA-Apps benötigen also keine Zugangsdaten wie Benutzername und Passwort.

    Die Absicherung von Online-Konten via 2FA-Apps ist ein guter Kompromiss aus Komfort und Sicherheit.

    Für welche Ihr Euch entscheiden sollt? Nun... Das ist gar nicht so leicht. Wollt Ihr die Anmeldung auf ein Gerät beschränken und bei Bedarf Ich persönlich gehe einen bei Sicherheits-Afficionados verpönten Weg und nutze meinen seit Jahren bewährten Passwortmanager 1password als 2FA-App, da ich beruflich mit SEHR vielen unterschiedlichen Geräten arbeite und ich den Synchronisations-Komfort sehr schätze. Auch Authy oder 2FSA bieten eine Synchronisation der 2FA-Daten. Damit einher geht natürlich wieder ein zusätzlicher potenzieller Schwachpunkt in der Sicherheits-Architektur - ob das Euer Ding ist, müsst Ihr selbst entscheiden. Im 2FA-Vergleich des Wirecutters liegt Authy übrigens vorne, damit macht Ihr also im Zweifel auch nichts falsch - mir persönlich gefällt allerdings nicht, dass der Service eine Handynummer für die Anmeldung verlangt.

    Unabhängig davon solltet Ihr auf jeden Fall eine 2FA-App nutzen, die ihrerseits mit einem eigenen Passwort, PIN-Code oder biometrisch abgesichert werden kann. So schafft Ihr eine zweite Hürde für Angreifer, die Zugriff auf Euer Smartphone haben. Hier scheidet etwa der Google Authenticator aus, der auf einem entsperrten Gerät fröhlich die 2-Faktor-Codes einblendet... Ebenfalls wichtig sein sollte die Möglichkeit, die generierten 2-Faktor-Anmeldungen in irgendeiner Weise sichern und bei Bedarf auf ein neues Gerät übertragen zu können. Ohne Konto und Synchronisation wie bei Authy oder den diversen kommerziellen Passwort-Managern müsst Ihr das ggf. manuell vornehmen. Prüft auf jeden Fall, ob die App Eurer Wahl entsprechende Optionen bietet - andernfalls steht Ihr beim Verlust Eures Smartphones dauerhaft vor verschlossenen Türen...

    Die Sicherung der 2FA-App per Passwort, Fingerabdruck und Co. sollte Pflicht sein.

    Für unsere Demo-Zwecke zeigen wir Euch, wie Ihr mit der feinen Open-Source-Lösung Aegis ein Konto absichert. Für Android-Nutzer erfüllt sie alle genannten Kriterien, etwa die Absicherung per Fingerabdruck oder die Möglichkeit, die 2FA-Datenbank zu sichern und bei Bedarf wiederherzustellen. Ihr bekommt die App wahlweise bei Google Play oder bei Mircos geliebtem F-Droid; den Quellcode der praktischen und kostenlosen Zwei-Faktor-Authentifizierungs-App könnt Ihr bei Interesse über GitHub einsehen.

    Übrigens: Die meisten der gezeigten Schritte und Grundprinzipien lassen sich aber auf die anderen 2-Faktor-Apps übertragen, da hier in der Regel auf offene Standard gesetzt wird. Leider gibt es zwar immer noch eine Reihe von Diensten, die lieber auf eine eigene 2-Faktor-Implementierung anstelle von Standards setzen, in der Praxis kommt Ihr aber mit Lösungen wie Aegis und Co. weiter.

    2. Zwei-Faktor-Authentifizierung in den Sicherheitsoptionen finden

    Die nächste Herausforderung: Findet heraus, ob und unter welchen Namen die von Euch verwendeten Dienste die Zwei-Faktor-Authentifzierung anmelden. Je nach Anbieter kann die Funktion unterschiedliche Namen haben, etwa Anmeldung in zwei Schritten, zweistufige Überprüfung, Zusätzlicher Sicherheitsschritt oder irgendwas mit "Faktor" ;) Eine gute Anlaufstelle und Hilfestellung bei der Suche nach den richtigen Sicherheitseinstellungen bietet Euch das 2fa.directory, das wir Euch in diesem Tuto ausführlich vorstellen.

    Eine Idee, viele Namen: Bei Google läuft 2FA beispielsweise unter der Bezeichnung "Bestätigung in zwei Schritten" (Quelle: Google.com)

    3. Zwei-Faktor-Authentifizierung per QR-Code einrichten

    Habt Ihr den entsprechenden Punkt gefunden und die passende App zur Hand und abgesichert, könnt Ihr endlich mit der Einrichtung des zweiten Faktors loslegen. Wir demonstrieren Euch die Nutzung von 2FA am Beispiel eines Dropbox-Kontos. Hier findet Ihr die Zwei-Faktor-Authentifizierung in den Account-Einstellungen im Reiter Sicherheit - Zweistufige Überprüfung. Aktiviert hier den Schalter und wählt anschließend den Punkt Über eine mobile App, um eine 2FA-App zu verwenden.

    Die meisten Dienste - so auch Dropbox - blenden nun einen QR-Code ein. Alternativ gibt es praktisch immer auch die Möglichkeit, den geheimen Schlüssel, der zur Verifizierung der Anmeldung erzeugt wird, manuell einzugeben. In der Regel ist es aber am einfachsten, den Code einfach mit der App Eurer Wahl zu scannen.

    Im Falle von Aegis tippt Ihr zur Einrichtung eines neuen 2FA-Kontos auf Neu und wählt in diesem Fall QR Code scannen. Anschließend richtet Ihr die Kamera auf den Code und gebt im nächsten Schritt bei Bedarf ein paar Infos ein (etwa den Namen des Dienstes). Ist das erledigt, generiert Eure 2-Faktor-App bereits die Codes, die bei den meisten Implementierungen im 30-Sekunden-Intervall wechseln.

    Die eigentliche Einrichtung und Nutzung der Zwei-Faktor-Authentifizierung ist in wenigen Schritten erledigt.

    Bestätigt nun auf Dropbox (bzw. dem Konto Eurer Wahl) durch Eingabe des Einmal-Passworts die Einrichtung und Ihr habt es geschafft: Ab sofort kommt niemand - inklusive Euch - in das Konto, ohne Zugriff auf den gewählten zweiten Faktor zu haben. Hurrah!

    4. Backup-Methode bei Verlust des 2FA-Tokens einrichten

    Das wohl aaaaaaaaallerwichtigste bei der Nutzung der Zwei-Faktor-Authentifizierung: Sorgt bitte unbedingt für eine Backup-Methode, um im Ernstfall (Verlust des Smartphones etc.) den Zugriff auf Euer Konto wiederherzustellen. Das gilt vor allem dann, wenn Ihr Euch gegen eine Zwei-Faktor-App mit integrierter Synchronisation entscheidet. Das ganze Konzept des zweiten Faktors ist darauf ausgelegt, dass im Ernstfall wirklich niemand mehr reinkommt - auch der Kundensupport kann Euch dann nicht mehr weiterhelfen.

    Um genau diesen 2FA-GAU zu vermeiden, bieten praktisch alle Dienste diverse Backup-Methoden an. Geläufig sind zum Beispiel die so genannten einmaligen Backup-Codes, die etwa Google oder das soeben abgesicherte Dropbox anbieten. Mit diesem Code ist es jeweils exakt einmal möglich, de 2FA-Anmeldung via App zu überspringen und Euer Konto bei Bedarf wiederherzustellen.

    Sichert Euch die Backup-Codes unbedingt, um Euch im Worst Case nicht aus Euren Konten auszusperren.

    Speichert Euch diese unbedingt an einem möglichst maximal-sicheren Ort. Ob das nun ein Tresor sein muss oder auch ein Passwortmanager oder ein verschlüsselter Container mit Lösungen wie VeraCrypt oder Cryptomator, entscheidet Ihr - sorgt nur dafür, dass Ihr es nicht vergesst. Und natürlich, dass kein anderer Mensch Zugriff auf die Codes bekommt - sie dienen gewissermaßen als Zweitschlüssel für Eure Konten und sind entsprechend wertvoll. In der Regel werden die Codes wahlweise direkt bei der ersten Ersteinrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung angezeigt oder lassen sich später nach erfolgreicher Anmeldung irgendwo in Eurem Benutzerkonto abrufen.

    Es gibt noch andere Backup-Methoden, etwa die Wiederherstellung via SMS (die gilt allerdings als nicht allzu sicher und kann zum Bumerang werden, wenn Ihr Eure Rufnummer wechselt und dabei vergesst, die Dienste entsprechend zu aktualisieren) oder über einen Code an Eure E-Mail-Adresse - die solltet Ihr dann aber wiederum ihrerseits per 2-Faktor-Jedöhns gesichert haben.

    Einige Dienste bieten übrigens auch die Verwendung mehrerer Zwei-Faktor-Lösungen an. So könnt Ihr beispielsweise einen Google-Account zusätzlich mit einem USB-Sicherheitsschlüssel wie dem Yubikey verschließen. Solche Sticks gelten als nochmal eine Nummer sicherer als die diversen App-Lösungen, sind aber leider noch nicht überall verfügbar. Einen Praxistest samt Anleitung zur Einrichtung eines Yubikey für verschiedene Online-Dienste präsentiert Euch Kollege Ben in diesem Tuto.

    "Alles absichern" ist nicht immer komfortabel

    Ihr merkt vielleicht schon: Die Absicherung Eurer wichtigen Online-Konten via Zwei-Faktor-Authentifizierung ist mit nicht eben wenig Eigeninitiative verbunden und verlangt von Euch ein gewisses Maß an Sorgfalt. Doch genau wie eine gute Backup-Strategie oder die konsequente Verwendung sicherer Passwörter könnt Ihr Euch einer Sache gewiss sein: Bei der nächsten großen Passwort-Panne eines von Euch verwendeten Dienstes fühlt Ihr Euch deutlich besser, wenn Ihr vorher den zweiten Sicherheitsfaktor eingerichtet habt.

    Die Kombination aus Passwort-Manager und Zwei-Faktor-Authentifizierung macht sichere Log-ins möglich.

    Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nach einigen Jahren mit 2FA-Praxis sagen: Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, bei der Anmeldung ein Einmal-Passwort zu verwenden. Je nach von Euch gewählter App _kann_ das sogar richtig komfortabel funktionieren. Mich interessiert aber auch Eure Meinung zum Thema: Setzt Ihr die Zwei-Faktor-Authentifizierung ein oder nervt Euch die Nutzung? Falls ja: Bei welchen Diensten und mit welchen Apps bzw. anderen Faktoren? Haut Eure Meinungen und Erfahrungen zum Thema 2FA sehr gerne in die Kommentare unter diesem Text.

    Noch mehr rund um das ebenso leidige wie wichtige Thema Sicherheit findet Ihr laufend aktuell unter diesem Link. Weitere Tutos rund um Apps aller Art sammeln wir wahlweise in unserer Android- oder der iPhone-Ecke.

  • 2-Faktor-Authentifizierung: Mit dieser Datenbank sichert Ihr Eure Online-Konten ab

    Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist das A und O für sichere Online-Konten. Ist sie aktiviert, benötigt Ihr neben einem Passwort noch einen zweiten Faktor, um Euch in ein Konto einzuloggen, also etwa einen in einer App generierten Code, einen Sicherheits-USB-Stick oder auch "nur" ein SMS-Passwort. Die Idee: Erbeutet jemand Eure Zugangsdaten, bleibt das Konto ohne Zugriff auf jenen zweiten Faktor weiterhin sicher. Leider ist es nicht immer offensichtlich, wo und wie Ihr den zweiten Faktor aktivieren könnt. Eine praktische Datenbank auf Open-Source-Basis macht die Suche aber leichter.

    2FA.directory zeigt Euch, wie die 2-Faktor-Nummer einschaltet

    Auf 2fa.directory sammelt eine fleißige Community die diversen Anbieter, bei denen Ihr den zweiten Faktor in irgendeiner Art und Weise aktivieren könnt. Das ist durchaus hilfreich. Der Grund: Die hilfreiche Sicherheitsfunktion heißt (zumindest gefühlt) überall anders. Ob "Zwei-" bzw. "Multi-Faktor-Authentifizierung", "Authentisierung", "Zusätzliche Sicherheit" oder "2FA mit Security Key" - es gibt eine Menge Namen für das gleiche Prinzip. Zwar findet Ihr die entsprechenden Einstellungen meist in den Sicherheitsoptionen, darauf verlassen könnt Ihr Euch aber nicht.

    Je mehr Häkchen Ihr seht, desto mehr 2FA-Methoden unterstützt ein Dienst (Quelle: 2fa.directory / Screenshot)

    Das 2fa.directory nimmt Euch die Suche zumindest ein Stück weit ab. Die auf quelloffener Software basierende Datenbank listet für hunderte von Onlinedienste die Möglichkeiten zur 2FA-Absicherung auf. So seht Ihr beispielsweise, ob ein Dienst die Nutzung von Zwei-Faktor-Apps wie Authy oder andOTP erlaubt, ob es 2FA-USB-Sticks möglich sind und mehr.

    Klickt Euch einfach durch die Kategorien oder sucht nach den entsprechenden Diensten. Steht die Zwei-Faktor-Authentifizierung zur Verfügung, führt Euch einen Klick auf den Link in der Spalte Docs zur Einrichtungshilfe. Falls es nicht der Fall ist, sind zumindest die Twitter- und Facebook-Konten verlinkt, über die Ihr Dienste motivieren könnt.

    Ticketmaster und Eventim nehmen Euch zwar gerne aus, auf sichere Log-ins verzichten die Dienste aber... (Quelle: 2fa.directory / Screenshot)

    Wermutstropfen: Die Infos auf 2fa.directory sind in englischer Sprache gehalten und auch die Links führen teils in den englischsprachigen Bereich der Webseiten. Immerhin könnt Ihr über einen Klick auf Region die Einträge nach Ländern sortieren. Dennoch sollten die Daten genügen, um zumindest einen Eindruck der Sicherheitsoptionen zu bekommen. Die eigentliche Einrichtung des zweiten Faktors ist in den meisten Fällen schnell erledigt.

    2-Faktor-Authentifizierung: Wichtig, aber denkt an ein Backup!

    Bedenkt immer: Wenn Ihr die 2FA-Funktionen einschaltet, sorgt immer für ein Backup. Sichert Euch beispielsweise die eingeblendeten Notfall-Codes oder richtet - wenn möglich zumindest einen weiteren Zweitfaktor ein. Der Grund: Das ganze Konzept der Zwei-Faktor-Authentifizierung ist darauf ausgelegt, Angreifer auszusperren. Anders, als beispielsweise bei einem vergessenen Passwort, kann Euch bei einer vernünftigen 2FA-Implementierung auch der Kundensupport nicht helfen.

    Mehr Infos, Tipps und Hintergründe über das Für- und Wider der diversen 2FA-Methoden findet Ihr beim BSI. Noch mehr Sicherheitstipps zu allen möglichen Dingen findet Ihr bei uns unter diesem Link.

  • Anleitung: Synology DSM 6 auf DSM 7 aktualisieren

    Der NAS-Hersteller Synology hat schon vor längerer Zeit sein Betriebssystem Synology Disk Station Manager auf Version 7 aktualisiert. Das Upgrade bietet einen Haufen neue Funktionen, ändert die Bedienung und mehr. Wenn Ihr eine der zahlreichen NAS-Systeme im Einsatz habt, für das DSM 7 verfügbar ist, könnt Ihr das Upgrade jederzeit durchführen. Der Wechsel von DSM 6.2 auf DSM 7 ist schnell erledigt, allerdings solltet Ihr einige Dinge beachten. Wir zeigen Euch, wie das Upgrade funktioniert.

    Empfehlenswert: NAS-Backup vor DSM-Upgrade durchführen

    Vorweg: Der Wechsel von DSM 6 auf 7 erfolgt in aller Regel problemlos und ohne Datenverlust, ihr müsst lediglich eine gute halbe Stunde Zeit einplanen, in dem Euer NAS offline ist. Mir sind keine Fälle bekannt, in denen ein DSM-Upgrade eine NAS-Installation zerschossen hat, aber sicher ist sicher: Bevor Ihr auf die neue Version umzieht, solltet Ihr Eure wichtigsten Daten und App-Einstellungen sichern. Wie Ihr ein NAS-Backup anlegt, zeigen wir Euch in diesem Tuto.

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    Apps und Abhängigkeiten prüfen

    Mit dem Wechsel von DSM 6 auf DSM 7 ändert sich nicht nur die Benutzeroberfläche. Auch viele Apps hat Synology umgekrempelt - und sich dabei wie so oft bei solchen Unterfangen nicht nur Freunde gemacht. Ein Beispiel ist die neue Oberfläche für die Foto-Verwaltung auf den Synology-NASen, über die sich viele Benutzer in Foren beschweren. Auch die Integration von Drittanbieter-Apps, etwa durch fremde Repositories, kann unter DSM 7 Zicken machen.

    Synology weist beim NAS-Update auf mögliche Probleme hin.

    Bevor Ihr also den Wechsel wagt, solltet Ihr eventuell in Tests und Foren nachlesen, wie sich die für Euch wichtigen NAS-Funktionen unter DSM 7 bewähren. Die neue Bedienung könnt Ihr Euch indes im Browser-Simulator anschauen und prüfen, ob Euch die DSM 7 gefällt. Bei meinen Basis-Anwendungen konnte ich im Alltag auf einer Synology Diskstation 718+ keine Nachteile unter DSM 7 feststellen, doch diese Erfahrungen sind freilich nicht universell übertragbar. Wichtig ist auch, dass es nach einem Wechsel auf DSM 7 kein Downgrade auf DiskStation Manager 6 gibt. Falls Ihr also kein Risiko eingehen wollt und mit DSM 6.2 zufrieden seid, könnt Ihr mit dem Upgrade auch noch warten - Synology wird weiterhin Sicherheitsupdates für die ältere Version veröffentlichen.

    So installiert Ihr DSM 7 auf Eurem Synology-NAS

    Wenn Ihr Euch sicher seid, dass sich der Wechsel auf DiskStation Manager 7 lohnt, ist die Installation in der Regel ein Kinderspiel. Loggt Euch mit einem Administrator-Konto in Euer Synology-NAS ein und öffnet die Systemsteuerung. Hier wechselt Ihr in den Bereich Aktualisieren und Wiederherstellen. Wenn für Euer NAS-System das Update-Paket von DSM 7 bereit steht, bekommt Ihr hier einen Hinweis darauf; die automatische Aktualisierung installiert derzeit lediglich Sicherheitsupdates.

    In der Systemsteuerung eines NAS-Systems bekommt Ihr einen Update-Hinweis, wenn DSM 7 verfügbar ist. Automatisch wird das System Stand dieses Tutos noch nicht verteilt.

    Klickt hier nun neben dem Hinweis auf DSM 7 auf Herunterladen. Sobald der Download abgeschlossen ist, klickt Ihr auf Aktualisieren. Ihr bekommt nun eine Reihe von Hinweisen dazu aufgelistet, was sich gegebenenfalls durch die Installation ändert. Seid Ihr damit einverstanden, setzt ein Häkchen bei Ich verstehe und stimme der Systemaktualisierung zu. Mit einem Klick auf Weiter und einer abschließenden Bestätigung beginnt Ihr schließlich das Update.

    Für das Update Eures NAS-Systems solltet Ihr ordentlich Zeit einplanen.

    Alternative: Update auf DSM 7 manuell herunterladen und installieren

    Wie jedes Synology-Update könnt Ihr auch das auf die DSM 7 manuell herunterladen und auf Eurem NAS installieren. Wie das geht, haben wir Euch hier bereits für allgemeine Sicherheitsupdates gezeigt. Ihr findet die neueste Version von DSM für Eure NAS-Modelle direkt im Downloadbereich von Synology. Sucht einfach nach Eurem Modell und ladet die neuste Version herunter, die Ihr anschließend manuell über das NAS-Backend einspielt.

    Habt Ihr bereits den Wechsel auf Synology DSM 7 gewagt oder bleibt Ihr beim bewährten Vorgänger-System? Lasst uns in den Kommentaren gerne an Euren Meinungen und Erfahrungen teilhaben! Noch mehr Tipps und Tricks rund um die NASen von Synology findet Ihr immer aktuell unter diesem Link, allgemeine Hardware-Themen aller Art hingegen hier.

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  • Windows 11 kostenlos als virtuelle Maschine herunterladen

    Windows 11 ist seit einigen Monaten da und hat aus meiner Sicht irgendwie nicht so wirklich viel Eindruck hinterlassen - das mag aber auch am etwas verklärten Blick aus der Mac-Bubble heraus liegen. Wir haben Euch schon diverse Mittel und Wege vorgestellt, mit denen Ihr Euch einen Eindruck von Windows 11 machen könnt. Ein weiterer kommt nun ganz offiziell direkt von Microsoft: Ladet Euch das System als fertige virtuelle Maschien für Virtualbox und Co. herunter und probiert es in der Virtualisierungslösung Eurer Wahl aus.

    Windows 11 VM: Evaluierung für Entwickler

    Damit kein falscher Eindruck entsteht: Die VMs, die Microsoft bereitstellt, richten sich primär an Softwareentwickler, die damit ihre Arbeitsprozesse unter Windows 11 austesten können. So sind unter anderem Visual Studio und Visual Studio Code vorinstalliert, außerdem befindet sich die Enterprise-Version von Windows 11 im so genannten Developer Mode.

    Virtuelle Maschinen sind eine einfache Lösung, Windows 11 auszuprobieren - erst recht, wenn sie fix und fertig zum Download bereitstehen!

    Aber: Auch wenn Ihr nicht zur Zielgruppe gehört, könnt Ihr die Entwickler-VMs von Windows 11 problemlos ausprobieren. Microsoft stellt Sie kostenlos zur Verfügung und Ihr könnt Sie direkt in VMWareHyper-VVirtualBox, und Parallels einbinden. Der entscheidende Nachteil: Die VMs sind zeitlich limitiert, und zwar ziemlich knapp. Stand dieses Tutos (also Anfang Dezember 2021) könnt Ihr sie lediglich bis zum 9. Januar 2022 verwenden. Möglicherweise verlängert Microsoft die Frist später noch, nach dem Stichtag könnt Ihr das virtuelle Windows 11 aber nicht mehr verwenden. Dennoch: Zum Ausprobieren des Systems und diverser Software sollte es reichen.

    So kommt Ihr an die kostenlosen Test-VMs von Windows 11 Enterprise

    Die gute Nachricht: Trotz Entwicklerfokus benötigt Ihr für die Nutzung der virtuellen Windows-11-Maschinen weder ein spezielles Benutzerkonto noch besondere Vorkenntnisse. Besucht einfach die Downloadseite von Microsoft und ladet Euch die passende Maschine für die VM-Lösung Eurer Wahl herunter.

    Microsoft gestaltet den Test von Windows 11 als virtuelle Maschine erfreulich einfach.

    Die ZIP-Dateien sind rund 20 GB groß und müssen nach dem Download entpackt werden. Anschließend könnt Ihr sie recht einfach per Doppelklick in Eure Virtualisierungslösung importieren. Wie das beispielsweise beim kostenlosen VirtualBox funktioniert, zeigen wir Euch hier. Auf diese Weise könnt Ihr mit wenigen Klicks und ohne manuelle Konfiguration in Windows 11 hineinschnuppern.

    Noch mehr rund um Windows 11 findet Ihr hier, mehr zum spannenden Thema Virtualisierung gibt es hier zu entdecken.

  • Windows 11: Windows Subsystem for Linux (WSL) via Store installieren

    Linux mag zwar kein Betriebssystem sein, dafür ist es aber schon seit längerem ein Teil von Windows. Das Windows Subystem for Linux (WSL) ermöglicht bereits seit längerem die Ausführung von Linux-Anwendungen direkt unter Windows. Mit dem Wechsel auf das neue Windows 11 wird der Vorgang nun nochmal ein gutes Stück einfacher. Der Grund: Ihr könnt das WSL mit wenigen Klicks über den Microsoft Store installieren.

    WSL via Microsoft-Store: Schneller zur Linux-Unterstützung

    In einem umfangreichen Blogpost hat Microsoft erklärt, warum und wieso die Entwickler das WSL in den Windows Store gehievt haben. Kurzfassung: einfachere Installation, schnellere Updates, höhere Verbreitung. Tatsächlich ist es angenehm, dass Ihr Euch nun nicht mehr durch das olle Menü zum Hinzufügen und Entfernen von Windows-Funktionen hangeln müsst.

    Das Windows Subsystem for Linux steht ab sofort im Microsoft Store zur Installation bereit.

    Stattdessen könnt Ihr im Windows Store nun einfach nach dem Subsystem für Linux suchen und es mit einem Klick auf Eurer Windows-11-Kiste installieren. Direkt zum Store kommt Ihr per Klick auf diesen Link - und nein, zumindest hier funktioniert die Installation unter Windows 10 auf diese Weise nicht... Anschließend könnt Ihr wahlweise über den Store selbst oder über die Windows-Powershell die passenden Linux-Distributionen unter Windows 11 einrichten. Der Prozess hat sich im Vergleich zur Windows-10-Umsetzung bislang noch nicht wirklich verändert. Wie es geht, zeigen wir Euch hier, außerdem verraten wir Euch hier noch, wie Ihr Linux-Apps mit grafischer Benutzeroberfläche unter Windows ausführt.

    Übrigens: Letzteres sollte in naher Zukunft nicht mehr nötig sein, da Microsoft die Ausführung von GUI-Apps direkt ins WSL integrieren wird. Dazu bei Interesse demnächst mehr :)

    Noch mehr Tipps und Anleitungen rund um Windows 11 findet Ihr hier, noch mehr zum Themenkomplex Linux sammeln wir laufend aktuell unter diesem Link für Euch.

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