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Eufy HomeVac 11 im Test

Eufy HomeVac 11 im Test – die handliche Ergänzung zum Staubsaugerroboter

Der Handstaubsauger Eufy HomeVac 11 ist zwar nicht smart, will dafür aber mit guter Saugleistung punkten. Wie gut es klappt, verrät unser Test.

In den letzten Jahren hat meine Wohnung eine ganze Batterie unterschiedlicher Staubsauger-Roboter erlebt, die mal mehr, mal weniger intelligent für Sauberkeit sorgen. So gut das mittlerweile am Boden funktioniert, bleibt in den Ecken oder auf Schränken doch mal Staub liegen. Ein handlicher Staubsauger, ebenfalls mit Akku, schafft da Abhilfe. Eufy hat seit Januar den HomeVac 11 im Angebot. Ob dieser eine sinnvolle Ergänzung zum Setup ist, zeigt dieser Tuto-Test.

Eufy HomeVac 11: Lieferumfang

Der Sauger kommt mit HEPA-Filtern (waschbar, gut für Allergiker geeignet) und einem Fugenaufsatz. Mehr nicht! Ganz ohne Ladestation kann der Sauger an einem Micro-USB Port stehend geladen werden. Das finde ich durchaus sinnvoll, dass nicht wieder eine weitere Docking Station in der Gegend rumsteht. Leider ist damit das sinnvolle Verstauen des Aufsatzes die Aufgabe des Nutzers.

Nach knapp 2,5 Stunden ist der Sauger vollgeladen. Dies bedeutet jedoch, dass lediglich für 13 Minuten Strom zum Saugen im Gerät ist. Die Stärke kann nicht reguliert werden. Im Gegensatz zu den fahrenden Robotern (2000-3000 Pa) entwickelt die Düse mit knapp 5500Pa richtig Kraft, um auch hartnäckigen Schmutz zu entfernen. Das ist super!

Den Aufsatz besser immer dran

In meiner Testperiode ist die Fugendüse mein bester Freund geworden. Warum? Im Normalzustand ist der Luftauslass so gelegen, dass beim Saugen ohne Aufsatz zu viel Staub aufgewirbelt wird. Das sollte nicht der Fall sein und ist wirklich ärgerlich. Hier sollte eufy für einen Nachfolger noch mal nacharbeiten.

Die Saugleistung des Eufy HomeVac 11 ist mehr als ordentlich. (Bild: Eufy)

Auch im Auto macht die Düse ihren Job sehr gut. In den verschiedenen toten Ecken eines Alltagsfahrzeugs kommt der Sauger damit hin und kann auch schlimmste Krümelschlachtfelder beseitigen. In einer 80 Quadratmeter Wohnung ist der Akku jedoch schnell leer und man muss wieder auf Vollladung warten. Hier ist der Sauger wirklich nur eine Ergänzung für den Roboter.

Eufy HomeVac 11 im Test: Fazit

Kann man den eufy HomeVac 11 kaufen? Ja! Sollte man ihn kaufen? Im Gegensatz zu seinen autonomen Brüdern eher Nein. Der ungünstige Luftauslass, die lange Ladezeit sowie die kurze Laufzeit bei nicht regulierbaren Betrieb sind im Vergleich zur Konkurrenz leider negative Punkte. Positiv, wie immer bei eufy, die tolle Verarbeitungsqualität. Hier denkt man nicht dass man in der unteren Preisklasse unterwegs ist. Generell, ein grundsolides Gerät, das man ohne Bedenken einsetzen kann, nicht jedoch zwangsweise muss.

Weitere Tests findet Ihr unter diesem Link, noch mehr smarte und auch nicht ganz so smarte Staubsauger haben wir hier für Euch gesammelt.

Eufy Staubsauger: Die besten Angebote

Benjamin Mewes

Benjamin Mewes

Technikbegeistert und programmieraffin seit den wilden Jugendtagen (QBasic, Delphi, R, Python, Fortran 77, Java). Heim-Automatisierung mit HomeKit und alles rund um macOS und iOS sind meine Steckenpferde!

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