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iPhone, iPad & Co.

iPhone: Sprachnachrichten in Text umwandeln

Diese praktische App macht aus Euren Sprachnachrichten im Handumdrehen Text

Sprachnachrichten: Für die einen die wichtigste Kommunikationsform, für die anderen ein absolutes Ärgernis. So oder so gilt: Es gibt Situationen, in denen man einfach keine Nachrichten abhören kann oder will. Für genau solche Situationen gibt es mit Textify eine ebenso simple wie geniale App: Sie übersetzt Sprachnachrichten aus WhatsApp und Co. in geschriebenen Text – auf Wunsch auch komplett offline.

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Textify: Aus Sprachnachrichten Texte machen

Die Lösung für alle, die mit Sprachnachrichten auf dem iPhone wenig anfangen können, heißt Textify. Das Prinzip ist supersimpel: Ihr leitet eine Sprachnachricht, die Ihr in WhatsApp, Telegram, iMessage oder sonstwo bekommen habt, an die App weiter. Sie wandelt das Gesprochene in Text um. Dabei habt Ihr die Wahl, ob Ihr die Umwandlung komplett offline auf Eurem iPhone durchführen oder die Apple-Server zur Spracherkennung nutzen wollt.

Die Textumwandlung ist im Großen und Ganzen ordentlich – zumindest, wenn Ihr die Apple-Server mit einbezieht. Bei der Offline-Umwandlung liegt Textify schon öfters daneben. Doch für beide Varianten gilt: Erwartet keine haargenaue Transkription. Vor allem schnelles und nuscheliges Sprechen bringt die App an ihre Grenzen.

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Bei den meisten meiner Stichproben konnte ich aber den ungefähren Sinn der Nachricht herausfinden – und genau hier liegt für mich auch der Hauptzweck von Textify. Ihr habt in den Optionen die Wahl, die Erkennungsgenauigkeit weiter hoch- oder runterzuschrauben. Auch versteht Textify verschiedene Sprachen, etwa Englisch, Spanisch oder Türkisch. Ihr könnt die Sprachen in den Optionen aktivieren.

Textfiy bietet eine Reihe von Optionen, etwa verschiedene Sprachen oder das Hervorheben von Daten und Telefonnummern in den Sprachnachrichten.

Rund 3,50 Euro kostet die App. Eine Probeversion gibt es leider keine, doch dafür auch weder Abo noch In-App-Kauf. Wenn Ihr viele Nachrichten empfang, die Ihr nicht abhören könnt oder wollt, kann die App helfen. Und wenn nicht, könnt Ihr die App ja umtauschen. Wie es geht, zeigen wir Euch hier.

Die Lösung für Sprachnachrichten-Frust

Um eine Sprachnachricht mit Textify umzuwandeln, markiert sie im Messenger Eurer Wahl und tippt auf Weiterleiten und dann auf die Teilen-Schaltfläche von iOS. Die App zeigt Euch für die verschiedenen Messensger, wie es genau funktioniert.

Im Teilen-Menü wählt Ihr nun nicht die App aus, sondern unten den nach der Installation hinzugekommenen Befehl Mit Textify umwandeln. Die App fragt nun noch nach der Sprache der Nachricht und startet anschließend mit der Transkription. Habt Ihr Textify in den Privatsphären-Modus geschaltet, kann das etwas dauern. Den fertigen Text könnt Ihr kopieren oder per Analyse sogar nach Stimmungen und Schlagworten durchsuchen. Das ist zwar aus meiner Sicht eher Spielerei, aber vielleicht für manche Situationen auch hilfreich.

Von der Sprachnachricht zum Text in wenigen Sekunden – das war mir die Kaffeespende wert!

Wie steht Ihr eigentlich zu Sprachnachrichten? Ich habe die Dinger ja lange gehasst, stehe aber mittlerweile etwas differenzierter zu ihnen. Das liegt unter anderem daran, dass ich seit unser Nachwuchs da ist gelernt habe, wie wichtig ein kurzer, aber effizienter Griff zum Handy sein kann.

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Außerdem können Sprachnachrichten auch hilfreich sein, wenn man aus welchem Grund auch immer nicht so gut „zur Hand“ ist – sei es durch ein Verletzung, eine Behinderung oder sonstwas.

Lasst mal Eure Meinung zu den Sprachnachrichten in WhatsApp und Co. hören. Ich bin jedenfalls froh, dass ich mit Textify eine gute Alternative dazu gefunden hab, mir die Dinger auch einfach mal nicht anzuhören. Noch mehr Tipps und Tricks zum iPhone sammeln wir hier für Euch.

Boris Hofferbert

Freier Journalist, seit seligen Amiga-Tagen technikbegeistert, am Desktop Apple- und unterwegs Android-Fan, zockt unter Windows, kann nicht ohne Musik (von Classic Rock über Ska bis Punk) und Hörbücher, schießt gerne Postkarten-Fotos, hat immer mindestens zwei Handys dabei und freut sich riesig über eine Kaffeespende ;-)

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