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KSK-Daten: Wohin in der Steuererklärung?

Neu in der Welt von KSK und Einkommensteuererklärungen? Hier seht Ihr, in welche Felder welche Posten kommen.

Wer als Künstler, Autor, Journalist oder dergleichen neu über die Künsterlozialkasse versichert ist, mag sich fragen: Wo trage ich die Daten bei der Einkommensteuererklärung ein? Euer Beitrag beinhaltet drei Posten: Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung – und für jeden Posten gibt es ein eigenes Feld.

Wie Freiberufler mit ElsterFormular ihre Einkommensteuererklärung machen, haben wir schon mal hier Schritt für Schritt gezeigt. Hier geht es wirklich nur um die richtigen Felder.

KSK-Posten in Elster

Die Posten kommen erwartungsgemäß in die Anlage Vorsorgeaufwand des Hauptformulars der Einkommensteuererklärung. Tendenziell solltet Ihr eine Bescheinigung der KSK über die gezahlten Beiträge bekommen haben. Kranken- und Pflegeversicherung werden in einem Schreiben gemeldet, die Rentenversicherungsdaten sollten in der Jahresabschlusserklärung vorkommen. Ist aber auch egal, solange Ihr wisst, wie viel Ihr insgesamt über das Jahr gezahlt habt. Aktuell liegen die Versichertenanteile bei:

  • Rentenversicherung: 9,3 Prozent
  • Krankenversicherung: 7,4 Prozent
  • Pflegeversicherung: 1,525 Prozent (ohne Kinder: plus 0,25 Prozent)

Und die Posten kommen im Formular in die folgende Zeilen/Felder:

  • Rentenversicherung: 6 – „Beiträge zu gesetzlichen Rentenversicherungen“
  • Krankenversicherung: 17 – „Beiträge zu Krankenversicherungen“
  • Pflegeversicherung: 19 – „Beiträge zu sozialen Pflegeversicherungen“

Ihr seht schon, eingentlich ist das extrem trivial. Aber wenn man das alles zum ersten Mal sieht, sieht das alles aus wie ein riesiger Haufen Mist, woll?!

ekst-formular mit ksk-daten
Mehr ist es nicht, drei Posten, drei Felder – hier für die Grundlage 10.000 Euro..

Wenn Euch das zu viel Formularkram ist, könnte Ihr natürlich auch Steuersoftware einsetzen. Erfahrungsgemäß arbeiten zumindest die bekannten Produkte alle ziemlich zuverlässig und bieten viele tatsächlich nützliche Infos – lohnen sich aber nur, wenn es etwas komplexer wird. Zumal man sich auch in die Dinger zunächst einarbeiten muss, aller Assistenten zum Trotz.

Mirco Lang

Mirco Lang

Freier Journalist, Exil-Sauerländer, (ziemlich alter) Skateboarder, Dipl.-Inf.-Wirt, Einzelhandelskaufmann, Open-Source-Nerd, Stichwortschreiber. Ex-Saturn'ler, Ex-Data-Becker'ler, Ex-BSI'ler.

Computer-Erstkontakt: ca. 1982 - der C64 des großen Bruders eines Freunds.

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