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Mac & MacOS

macOS: Internet-Geschwindigkeit im Terminal testen

So erfahrt Ihr ohne Umwege über Online-Speedtests, wie schnell Eure Internetleitung gerade arbeitet.

Ob beim Streaming, für große Downloads oder schlicht zur Überprüfung, ob Euer Internetanbieter auch wirklich das liefert, was Ihr bezahlt: Internet-Speedtests sind ein hervorragender Gradmesser dafür, ob Internet bei Euch Spaß macht oder auch nicht. Im aktuellen macOS 12 alias Monterey hat Apple ein nettes Kommandozeilentool integriert, mit der Ihr die Netzwerkaqualität direkt im Mac-Terminal messen könnt. So spart Ihr Euch die Installation von externen Programmen oder den Umweg über die diversen Speedtest-Seiten.

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So testet Ihr die Netzwerkqualität unter macOS Monterey

Die Nutzung des Mac-internen Netzwerktests ist supersimpeln. Öffnet einfach über den Finder oder die Spotlight-Suche via terminal die Kommandozeile von macOS. Hier startet Ihr den Netzwerktest durch Eingabe des Befehls

networkQuality

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Das Programm initiiert nun einen Up- und Downloadtest zu einem Apple-Server und misst dabei, wie schnell (oder auch nicht) dieser funktioniert. Nach einigen Sekunden bekommt Ihr die Ergebnisse in Form von Upload capacity und Download capacity präsentiert. Außerdem bekommt Ihr anhand von Responsivess eine schnelle Einschätzung der generellen Netzwerkqualität in den Stufen von Low, Medium oder dem erstrebenswerten High.

Hilfe bei der WLAN-Optimierung

Im Gegensatz zu typischen Online-Speedtests wie beispielsweise fast.com (mehr dazu hier) misst networkQuality die Up- und Downloadleitung parallel. Es ist damit tendenziell gut geeignet, Szenarien wie Videochat-Sitzungen zu optimieren, bei denen ja auch in der Regel Netzwerk-Traffic in beide Richtungen läuft.

Die Infos des Netzwerktests sind minimalistisch und dennoch hilfreich.

Wenn Ihr den Test im WLAN verwendet, könnt Ihr die Ergebnisse nutzen, um zu checken, ob Ihr den Empfang verbessern könnt oder wo dieser allgemein am besten ist. Klar, noch besser eignet sich dafür eine WLAN-Heatmap, aber für einen unkomplizierten Eindruck ist das Ding schon durchaus geeignet.

Noch mehr Tipps und Tricks rund um macOS findet Ihr hier, mehr zum spannenden Thema Netzwerk sammeln wir unter diesem Link für Euch.

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Boris Hofferbert

Freier Journalist, seit seligen Amiga-Tagen technikbegeistert, am Desktop Apple- und unterwegs Android-Fan, zockt unter Windows, kann nicht ohne Musik (von Classic Rock über Ska bis Punk) und Hörbücher, schießt gerne Postkarten-Fotos, hat immer mindestens zwei Handys dabei und freut sich riesig über eine Kaffeespende ;-)

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