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Monitor & M1-Mac: So löst Ihr Darstellungsprobleme

Apples M1-Prozessoren haben ein Problem: Externe Monitore werden oft mit der falschen Auflösung erkannt. Zum Glück gibt es eine einfache Lösung.

So grandios das Macbook Air M1 ist, bei manchen Dingen merkt man, dass Apple hier eine erste Version veröffentlicht hat. Und erste Apple-Versionen sind meistens nicht besonders ausgereift. So mögen Macs mit M1-CPUs keine externen Monitore: Sie werden oft mit der falschen Auflösung erkannt, das Bild wird dadurch verzerrt oder unscharf. Zum Glück gibt es eine einfache Lösung dafür.

Der M1 kann keine großen Auflösungen

Warum Macs mit M1-Prozessoren viele externe Displays nicht korrekt erkennen, wird von Apple natürlich nicht erklärt. Wichtig für Anwender, die von dem Auflösungs-Problem auf Macbook Air, Macbook Pro und Mac Mini betroffen sind, ist die Info, dass der sonst so gute M1-Prozessor sich grundsätzlich mit HiDPI-Bildschirmen schwer tut. Und das, obwohl Apple die Systeme mit 6K-Fähigkeit bewirbt:

Das Macbook Air soll 6K-Monitore unterstützen.
Das Macbook Air soll 6K-Monitore unterstützen.

Fakt ist jedoch, dass sich diese 6K auf das gesamte System bezieht und der M1-Grafikchip oft erhebliche Probleme mit der Erkennung von externen Monitoren hat. Die Support-Foren sind voll davon. selbst wenn es sich dabei um Geräte mit eher niedrigen Auflösungen handelt. So auch bei mir: Alles, was ich anschließen wollte, war ein portabler USB-C-Monitor aus chinesischer Produktion. Statt der „vorgesehenen“ Full-HD-Auflösung mit 1080p (1920×1080 Pixel) will mein Macbook Air ihn mit 1280×1024 Pixeln betreiben. Dadurch ist die Darstellung nicht nur verzerrt, sondern auch riesig und unscharf – „blurry“ eben.

Schuld an der falschen Darstellung ist eine falsch gewählte Auflösung durch MacOS.
Schuld an der falschen Darstellung ist eine falsch gewählte Auflösung durch MacOS.

Einfache Lösung für Monitor-Probleme mit M1-Macs

Zum Glück gibt es eine einfache Lösung für das Problem. Mit wenigen Klicks könnt Ihr die richtige Darstellung auf dem externen Bildschirm aktivieren:

  1. Öffnet die Systemeinstellungen.
  2. Wählt „Monitore“: Auf allen angeschlossenen Displays erscheint jeweils ein Einstellungsfenster.
  3. Geht in das Einstellungsfenster auf dem externen Display aus und wählt hier zunächst „Standard für diesen Monitor“ aus, wenn das noch nicht eingestellt ist.
  4. Ist die Darstellung jetzt korrekt, müsst Ihr nichts machen.
  5. Andernfalls drückt Ihr die (Option)-Taste und klickt dabei auf „Skaliert“.
  6. Ihr seht jetzt eine Liste mit allen Auflösungen, die der Monitor unterstützt. Wählt die aus, die für euren Bildschirm vorgesehen ist, also etwa „1920 x 1080 Pixel“. Anschließend ist die Darstellung korrekt.

Extra-Tool kann helfen

Leider gibt es neben dem Auflösungs-Problem noch eine Reihe anderer Schwierigkeiten mit M1-Macs und externen Monitoren: HiDPI geht nicht oder die Auflösung wird bei jedem Neustart wieder auf den falschen Wert gesetzt. Wer möchte, kann deshalb einmal das Tool MonitorControl ausprobieren: Das hat zwar nicht direkt mit den Auflösungen zu tun, bindet aber die Fernsteuerung wie Helligkeits- und Lautstärkekontrolle in MacOS nativ ein. Zudem wird dadurch die Monitor-Erkennung ein wenig verbessert.

MonitorControl kann helfen.
MonitorControl kann helfen.

Monitor- und MacOS-Updates einspielen!

Einige der schwersten Probleme im Umgang mit externen Displays hat Apple bereits per MacOS-Update gelöst, allerdings ist das Thema nach wie vor problematisch. Es ist gut möglich, dass es sich hier um ein Designproblem des M1-SoCs handelt. In solchen Fällen bleibt zu hoffen, dass Apple diese Schwierigkeiten weiterhin per Software-Update ausmerzt: Haltet Euren Mac also aktuell! Außerdem solltet Ihr regelmäßig auf der Website Eures Monitor-Herstellers nachschauen, ob nicht eventuell ein Firmware-Update für den Monitor vorliegt: Auch dadurch kann die Zusammenarbeit der Geräte miteinander deutlich verbessert werden.

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Christian Rentrop

Freier Journalist, Baujahr 1979. Erste Gehversuche 1986 am Schneider CPC. 1997 ging es online. Seither als Blogger und Journalist in Totholzwäldern, auf digitalen Highways und mit der Vespa GTS 300 oder meinem Hund in der echten Welt unterwegs. Neuerdings Tochtervater. Spendier‘ mir einen Kaffee.

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