Es scheint nicht so leicht, einen externen Monitor am Macbook oder iMac anzuschließen. Apple will teure Adapter verkaufen. Doch es geht deutlich preiswerter.

Es gibt viele kleine Dinge, die das Apple-Leben schön machen. Was allerdings nervig ist, ist dass Apple alle paar Jahre die Anschlüsse ändert. An den 2016er/2017er iMacs und Macbooks gibt es jetzt keinen Thunderbolt-2-Anschluss mehr, sondern Thunderbolt-3-Anschlüsse. Das bedeutet auch, dass alte DisplayPort-Monitore oder der olle TV nicht mehr funktionieren, ohne dass Ihr teure Apple-Adapter kauft – oder etwa doch? Ihr könnt mit kleinem Aufwand und wenig jeden Monitor am Macbook oder iMac anschließen.

Adapter, Adapter, Adapter

Grundsätzlich bin ich ein großer Freund von Thunderbolt 3: Der Anschluss ist kompakt und schnell und noch dazu anschlusskompatibel zu USB-C, was die Kabelsuche deutlich erleichtert. Doch einen externen Monitor an Macbook und iMac anschließen wird dadurch schwierig, zumal aktuelle Modelle zumeist mit HDMI- und Display-Port-Anschlüssen daher kommen. Möglich ist es aber trotzdem: Ihr braucht nichts weiter als diesen kleinen USB-C auf HDMI-Adapter für rund 15 Euro. Er ermöglicht Euch, HDMI-Monitore per USB-C und Thunderbolt mit dem iMac oder Macbook zu verbinden. Die China-Lösung ist deutlich günstiger als Apples Adapter, liefert aber im Grunde die gleichen Ergebnisse. Ihr könnt Euer Macbook auf diese Weise mit jedem leidlich aktuellen Monitor oder Fernseher verbinden.

Der Thunderbolt-3-Anschluss ist praktisch.

Der Thunderbolt-3-Anschluss ist praktisch.

Monitor am Macbook oder iMac: Display-Port an Thunderbolt-3 anschließen

Auch bei Bildschirmen mit Display-Port ist es problemlos möglich, iMac und Macbook zu verbinden. Was Ihr hier braucht, ist ein USB-C auf DisplayPort-Kabel oder einen entsprechenden Adapter für 19 Euro. Den steckt Ihr auf der einen Seite in den Display-Port Eures Monitors und mit dem USB-C-Stecker, na klar, in den Thunderbolt-Port des Macbooks oder iMacs. Grundsätzlich ziehe ich Display-Port HDMI vor, weil die Technik eine höhere Bandbreite aufweist und einige Zusatzfeatures wie Daisy-Chaining bietet.

Neues Kabel, neues Glück.

Neues Kabel, neues Glück.

Augen auf beim Adapter-Kauf!

Wenn Ihr Euch einen Adapter für den Anschluss eines Monitors am Macbook oder iMac gönnt, müsst Ihr vor allem darauf achten, dass der hohe Bildwiederholfrequenzen im 4K-Modus unterstützt – sonst bekommt Ihr bei 4K-Monitoren und 4K-Fernsehern Probleme. In der Artikelbezeichnung findet Ihr deshalb zumeist eine Angabe wie „4K@30Hertz“ oder „4K@60Hertz“ – nur letztere (60 Hertz oder mehr) ist wirklich sinnvoll. Zwar sind die Adapter dadurch teurer, dafür liefert der Adapter aber genug Leistung für eine anständige Bildwiederholfrequenz, die für ermüdungsfreies Arbeiten oder effektives Gaming dringend nötig ist.

Über den Autor

Christian Rentrop

Christian Rentrop

Freier Journalist, Baujahr 1979. Erste Gehversuche 1986 am Schneider CPC. 1997 ging es online. Seither als Blogger und Journalist in Totholzwäldern, auf digitalen Highways und manchmal in der echten Welt unterwegs.
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