Manchmal muss sich eine virtuelle Maschine von VirtualBox im Netzwerk wie ein echter PC verhalten. So geht’s…

Virtuelle Maschinen sind standardmäßig zwar online, Ihr könnt also ins Internet, sie tauchen aber nicht mit einer eigenen IP-Adresse in Eurem Netzwerk auf. Wenn Ihr nun aber beispielsweise XBMC in der VirtualBox-VM laufen habt und dieses mit dem Smartphone/Tablet steuern wollt (XBMC Remote, Yatse, etc.), müsst Ihr eine IP angeben. Öffnet also die Einstellungen Eurer VM und stellt den Netzwerkadapter auf „Netzwerkbrücke“ um – auf Eurem Router könnte Ihr überprüfen, ob die VM als separater Rechner aufgeführt wird. Praktisch ist dies übrigens auch, um eine VM im Netzwerk als Test-Server zu nutzen oder als Server für Dienste, die unter Windows nicht existieren oder um lokal Netzwerk-Software auszuprobieren, ohne das echte LAN zu belasten und so weiter.

virtualbox

Per Netzwerkbrücke kommt die VM ins LAN.

Tutorial: Virtuelle Maschine einrichten/nutzen – für Einsteiger ohne Vorwissen
Tipp: Guest Additions installieren
Tipp: Externe USB-Geräte nutzen
Tipp: Dateien mit dem Host-Rechner tauschen

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Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule …

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn – als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und „Hundedinger“ steht – und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, Ex-BSI’ler, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 26 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch …

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