Manchmal muss sich eine virtuelle Maschine von VirtualBox im Netzwerk wie ein echter PC verhalten. So geht’s…

Virtuelle Maschinen sind standardmäßig zwar online, Ihr könnt also ins Internet, sie tauchen aber nicht mit einer eigenen IP-Adresse in Eurem Netzwerk auf. Wenn Ihr nun aber beispielsweise XBMC in der VirtualBox-VM laufen habt und dieses mit dem Smartphone/Tablet steuern wollt (XBMC Remote, Yatse, etc.), müsst Ihr eine IP angeben. Öffnet also die Einstellungen Eurer VM und stellt den Netzwerkadapter auf „Netzwerkbrücke“ um – auf Eurem Router könnte Ihr überprüfen, ob die VM als separater Rechner aufgeführt wird. Praktisch ist dies übrigens auch, um eine VM im Netzwerk als Test-Server zu nutzen oder als Server für Dienste, die unter Windows nicht existieren oder um lokal Netzwerk-Software auszuprobieren, ohne das echte LAN zu belasten und so weiter.

virtualbox

Per Netzwerkbrücke kommt die VM ins LAN.

Tutorial: Virtuelle Maschine einrichten/nutzen – für Einsteiger ohne Vorwissen
Tipp: Guest Additions installieren
Tipp: Externe USB-Geräte nutzen
Tipp: Dateien mit dem Host-Rechner tauschen

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Freier Journalist, Exil-Sauerländer, (ziemlich alter) Skateboarder, Dipl.-Inf.-Wirt, Einzelhandelskaufmann, Open-Source-Nerd, Stichwortschreiber. Ex-Saturn'ler, Ex-Data-Becker'ler, Ex-BSI'ler.

Computer-Erstkontakt: ca. 1982 - der C64 des großen Bruders eines Freunds.

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VirtualBox-VM mit eigener IP im Netzwerk…

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