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Linux & Co.Mac & MacOSWindows

CPU-Auslastung unter Windows, macOS und Linux anzeigen

So seht Ihr jederzeit, wie stark der Prozessor in Euerm PC oder Mac aktuell beschäftigt ist

Ob unter Windows, Linux oder macOS: Wenn der Prozessor Eures Computers ausgelastet ist, wird die Arbeit zur Qual. Praktischerweise bieten alle aktuellen Betriebssysteme die Möglichkeit, die CPU-Belastung anzuzeigen. Das lohnt sich vor allem auf Laptops im Akkubetrieb: Wenn ein Programm das System auslastet, ist der Akku natürlich deutlich schneller leer. Erkennt Ihr hingegen ein „böses“ Programm (ein Klassiker wäre beispielsweise ein Browser, in dem eine Videowerbung läuft) könnt Ihr dieses einfach schließen und Akku sparen. So oder so lohnt sich im PC-Alltag ein Blick auf die Prozessor-Auslastung – wir zeigen Euch, wie es in den drei großen Systemen funktioniert.

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CPU-Auslastung unter Windows 10 anzeigen

Unter Windows 10 dient der Task-Manager dazu, die aktuelle Prozessorauslastung anzuzeigen. Ihr öffnet diesen per Rechtsklick auf die Task-Leiste und Auswahl von Task-Manager. Alternativ dazu drückt Ihr die Tastenkombination Strg + Alt + Entf und wählt den Task-Manager im Neustart-Menü aus.

Im Reiter Prozesse könnt Ihr nun in der Spalte CPU auslesen, wie stark der Prozessor gerade genutzt wird. Klickt Ihr den Spaltenkopf an, sortiert Windows die Prozesse nach der Auslastung. Auf diese Weise könnt Ihr Systembremsen identifizieren und bei Bedarf beenden.

Windows 10 CPU Auslastung
Der Task-Manager hilft Euch beim Erkennen von Programmen, die Euren PC ausbremsen.

Ihr könnt die aktuelle CPU-Auslastung auch im Tray-Bereich der Windows-10-Taskleiste sehen. Bei geöffneten Task-Manager erscheint hier ein Symbol, das in Form eines blauen Balkens die aktuelle CPU-Auslastung symbolisiert. Sollte das Symbol nicht zu sehen sein, klickt auf den kleinen Pfeil auf der Taskleiste, um alle Symbole einzublenden. Ihr könnt das Task-Manager-Symbol dann einfach mit der Maus nach rechts ziehen, um es dauerhaft einzublenden.

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Windows 10 CPU Tray
Vor allem auf Laptops kann es sich lohnen, die aktuelle CPU-Auslastung im Blick zu behalten.

Wollt Ihr die CPU-Auslastung dauerhaft anzeigen, kann es sich lohnen, den Task-Manager auszublenden, um ihn nicht dauerhaft auf der Taskleiste zu sehen. Öffnet dazu im Task-Manager das Menü Optionen und setzt einen Haken beim Punkt Ausblenden, wenn minimiert. Wenn Ihr nun das Fenster des Task-Managers minimiert, verschwindet es von der Task-Leiste, während das Symbol im Tray-Bereich aktiv bleibt. Klickt Ihr das Symbol doppelt an, könnt IHr den Task-Manager wieder aufrufen.

Prozessorauslastung unter macOS anzeigen

Was der Task-Manager für Windows ist die Aktivitätsanzeige für macOS. Öffnet sie wahlweise über die Spotlight-Suche oder über den Unterordner Dienstprogramme in Eurem Programme-Ordner. Hier landet Ihr direkt im Reiter CPU, der neben jeder Menge anderer Informationen auch die aktuelle CPU-Auslastung der laufenden Anwendungen anzeigt. Wie bei Windows könnt Ihr diese per Klick sortieren und Systembremsen erkennen.

macOS Aktivitätsanzeige CPU
Die Aktivitätsanzeige von macOS listet sämtliche laufenden Programme und Prozesse samt ihrer CPU-Nutzung auf.

Wenn Ihr die aktuelle Prozessornutzung unter macOS dauerhaft im Blick haben wollt, könnt Ihr diese einfach ins macOS-Dock integrieren. Klickt dazu innerhalb der Aktivitätsanzeige auf das Menü Darstellung. Hier aktiviert Ihr im Untermenü Symbol im Dock den Punkt Aktuelle CPU-Auslastung.

Mit dieser Option zeigt macOS die CPU-Auslastung im Dock an.

Optional könnt Ihr noch bei Darstellung aktualisieren noch festlegen, wie schnell macOS die CPU-Auslastung auslesen soll. Beachtet aber, dass höhere Werte auch ihrerseits dazu führen, dass Euer Mac-Prozessor mehr genutzt wird ;-)

Mit den richtigen Einstellungen symbolisiert dieser Balken die Prozessorbelastung Eures Macs.

CPU-Auslastung unter Linux anzeigen

Wer hätte es gedacht: Unter Linux gibt es gleich mehrere Wege, die aktuelle CPU-Last auszulesen. Die aus Windows – bzw. macOS-Sicht „normalste“ ist das jeweilige Linux-Äquivalent zu Task-Manager und Aktivitätsanzeige. Wie dieses heißt, hängt von der verwendeten Linux-Distribution sowie der Desktop-Umgebung ab. Bei einer Standard-Installation von Mint oder Ubuntu könnt Ihr beispielsweise einfach die Systemüberwachung, a.k.a. den Gnome System Monitor nutzen. Dieser funktioniert praktisch genauso wie seine Pendants in Windows oder macOS. Auf dem Standard-Reiter Prozesse seht Ihr alle laufenden Programme samt deren aktueller CPU-Nutzung.

Linux System Monitor
Die Systemüberwachung (hier in Linux Mint) hilft Euch, CPU-Belastungen unter Linux zu erkennen.

Linuxiger wird es natürlich auf dem guten, alten Terminal. Hier könnt Ihr ganz einfach mit dem Befehl top die derzeitige Prozessorauslastung anzeigen lassen. Eleganter und flexibler machen es aber top-Alternativen wie beispielsweise das Open-Source-Tool htop. In Debian-Linuxen könnt Ihr das Ding einfach per

sudo apt-get install htop

installieren und anschließend per htop starten. Gegenüber top bietet htop unter anderem eine Reihe von Such- und Sortierfunktionen, die Ihr über die F-Tasten nutzen könnt. Unter anderem könnt Ihr mit F6 (SortBy) und Auswahl von Percent_CPU die Prozesse mit der aktuell höchsten CPU-Auslastung nach oben hieven.

Linux htop top
Vorne htop, hinten top – auf dem Terminal könnt Ihr die CPU-Last auf unzählige Arten überprüfen.

Natürlich gibt es noch unzählige andere Möglichkeiten, die CPU-Auslastung auszulesen, mit den Bordmitteln der drei großen Systeme kommt Ihr aber in der Regel ganz gut zurecht. Übrigens: Falls Ihr herausfinden wollt, ob Euer Prozessor noch flott genug ist oder ob sich ein Upgrade lohnt, haben wir ebenfalls eine Anleitung -> Hier entlang bitte.

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Boris Hofferbert

Freier Journalist, seit seligen Amiga-Tagen technikbegeistert, am Desktop Apple- und unterwegs Android-Fan, zockt unter Windows, kann nicht ohne Musik (von Classic Rock über Ska bis Punk) und Hörbücher, schießt gerne Postkarten-Fotos, hat immer mindestens zwei Handys dabei und freut sich riesig über eine Kaffeespende ;-)

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