Wie sieht mein öffentliches Facebook-Profil für andere User aus? Kann mein Chef meine Facebook-Inhalte sehen? Und was kann ich dagegen tun?

Facebook bietet eine Reihe von eher undurchsichtigen Sicherheitseinstellungen, die vor allem technische Laien vor ungeahnte Hürden stellen. Dabei ist es wirklich sinnvoll, dafür zu sorgen, dass Euer Profil eben nicht für jeden einsehbar ist. Sei es, damit Arbeitskollegen und Ex-Beziehungen Euch nicht stalken oder weil Ihr vermeiden möchtet, dass Ihr im Bewerbungsprozess per Social-Media-Profiling direkt in der Tonne landet. Doch wie stellt Ihr sicher, ob Euer Facebook-Profil wirklich sicher ist? Nun: Facebook bietet eine praktische Funktion dafür.

1. Facebook-Profil öffnen

Um Euer öffentliches Facebook-Profil anzeigen zu lassen, müsst Ihr zunächst Euer Facebook-Profil öffnen. Klickt dazu auf der Facebook-Startseite oben links auf Euren Namen. Hier findet Ihr auch eine Reihe anderer Einstellungen, wichtig ist aber aktuell nur die Facebook-Darstellen für andere.

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Öffnet zunächst Euer Facebook-Profil.

2. Öffentliches Facebook-Profil ansehen

Rechts unten in Eurem Profil-Titelbild findet Ihr jetzt mehrere Optionen, darunter auch „Aktivitätenprotokoll anzeigen“. Rechts daneben befinden sich drei Punkte. Diese klickt Ihr jetzt an, um zusätzliche Optionen zu öffnen. Hier findet Ihr den Menüpunkt „Anzeigen aus der Sicht von…“: Hier verbirgt sich die Anzeige Eures Profils für andere. Klickt den Punkt an.

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Der Punkt für das öffentliche Profil befindet sich neben dem Aktivitätenprotokoll.

3. Auswählen, aus wessen Sicht Ihr das Facebook-Profil anschaut

Facebook zeigt Euch nun zunächst Eure öffentliche Seite, also die Inhalte, die für jeden User weltweit frei einsehbar sind. Üblicherweise ist das Euer Profilbild, Euer Titelbild und – wenn Ihr an den Grundeinstellungen nichts geändert habt – vermutlich alles andere, inklusive des Newsfeeds und Eurer Bilder. Chef und Mama sehen manche Inhalte Eures Facebook-Streams aber mit Sicherheit gar nicht gerne.

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Das öffentliche Profil ist bereits ein Hinweis, ob Ihr etwas an Euren Sicherheitseinstellungen ändern solltet.

4. Kontakte überprüfen

So oder so seid Ihr jetzt gefragt: Wenn Ihr oben auf „Aus Sicht einer bestimmten Person anzeigen“ klickt, öffnet sich eine Suchmaske für Eure Kontakte. Hier könnt Ihr Namen eingeben. Je nachdem, wie Ihr Eure Gruppenrechte und Freundeslisten/Kontaktlisten gesetzt habt, können manche Personen alles sehen, nichts, oder nur einen Teil der Inhalte. Probiert hier die Namen wichtiger Personen in Eurem Bekanntenkreis – und derer Freunde, mit denen Ihr auch zu tun habt – aus, um zu schauen, wer was sehen kann. Schnelle Abhilfe schafft übrigens das Einrichten einer stark eingeschränkten Liste, auf die Ihr Personen setzen solltet, mit denen Ihr zwar Kontakt halten wollt, die aber nicht sehen sollen, was Ihr bei Facebook für Unfug treibt. Anschließend solltet Ihr die Ansicht noch einmal überprüfen, um sicher zu stellen, wie Euer Facebook-Profil für andere aussieht.

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Ihr könnt das Facebook-Profil aus Sicht anderer User anzeigen.

Ein letzter Tipp für mehr Facebook-Anonymität

Apropos: Die Anonymität im Netz schützt das auch ein bisschen. Aber eben nur ein bisschen, denn wer Facebook nutzt, ist natürlich niemals anonym im Netz unterwegs. Um Euch aber zumindest gegen faule, unerfahrene Menschen oder per Google suchende Personen außerhalb Facebooks zu schützen (etwa Euren Chef, Eure Mutter oder Euren Pfarrer), solltet Ihr immer eine wichtige Einstellung in den Facebook-Privatsphäre-Optionen beachten: Unter „Wer kann nach mir suchen“ findet Ihr den Punkt „Möchtest du, dass Suchmaschinen außerhalb von Facebook dein Profil anzeigen?“ – Diese Frage sollte grundsätzlich mit „Nein“ beantwortet werden. So könnt Ihr nur innerhalb Facebooks gefunden werden.

Facebook-Suchmaschinen

Mit dieser Einstellung werdet Ihr nur noch innerhalb Facebooks gefunden.

Über den Autor

Christian Rentrop

Technikjournalist und Schreiberling aus Überzeugung. Schon als Zweitklässler 1986 mit dem Amstrad CPC angefixt, habe ich mich immer für Computer und Technik interessiert und finde: Computer sind nichts, wovor man Angst haben sollte.

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