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Raspberry Pi als Bluetooth- & AirPlay-Empfänger

Einer für alle: Wir zeigen Euch, wie Ihr mit dem Raspberry Pi einen Multi-Stream-Empfänger bastelt, mit dem Ihr Musik aus allen Quellen auf die Stereoanlage spielen könnt.

Wenn alte Stereoanlagen ans Netz sollen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. So könnt Ihr einfach einen kleinen Airplay-Dongle kaufen, der sicherlich den Zweck erfüllt. Allerdings ist Bluetooth nicht immer die beste Lösung – und Apples AirPlay-Empfänger Airport Express wird auch nicht mehr hergestellt und kann auch kein DLNA. Wenn Ihr alles in einem Gerät haben wollt, liegt es deshalb nahe, wenn Ihr Euch einfach einen AirPlay-, DLNA- und Bluetooth-Empfänger selber bastelt. Mit dem Raspberry Pi ist das kein Problem.

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Multi-Music-Receiver: Was Ihr braucht

Möglich wird der Bau eines Multi-Music-Empfängers mit DLNA, AirPlay, Spotify und Bluetooth mit Hilfe des Gratis-Tools Rpi Audio Receiver. Um ein entsprechendes Gerät zu basteln, braucht Ihr nicht viel:

Ein Raspberry Pi 3 sollte es schon sein (Bild: BenjaminNelan/Pixabay)
Ein Raspberry Pi 3 sollte es schon sein (Bild: BenjaminNelan/Pixabay)

Raspberry-Pi-Audio-Receiver für AirPlay, Bluetooth, DLNA und Spotify bauen

Wenn Ihr alle Teile beisammen habt, ist der Rest einfaches Raspberry-Pi-Gebastel ohne all zu komplexe Einrichtungsschritte. Dementsprechend kann es jetzt auch schon losgehen: Installiert zunächst den Raspberry Pi, aktiviert SSH und bindet Ihn ins WLAN ein. Wir haben hier eine Anleitung, wie das Basis-Setup mit wenigen Handgriffen zu bewerkstelligen ist. Danach kann es auch schon losgehen:

Die Installation ist per SSH schnell erledigt.
Die Installation ist per SSH schnell erledigt.
  1. Steckt die eingerichtete Speicherkarte in den Raspberry Pi und schließt ihn an, damit er startet. Nach der Grundeinrichtung wird er sich automatisch mit Eurem WLAN verbinden.
  2. Öffnet ein Terminal-Fenster (Mac/Linux/Windows 10) oder PuTTy (ältere Windows-Versionen) und gebt hier ssh pi@raspberry ein, um Euch per SSH zu verbinden.
  3. Gebt als Passwort „raspberry“ ein. Anschließend seid Ihr per SSH verbunden und könnt den Pi steuern.
  4. Danach müsst Ihr einmal sudo apt-get update, um die Paketlisten zu aktualisieren.
  5. Nach dem Vorgang bringt Ihr das System mit sudo apt-get upgrade -y auf den neuesten Stand.
  6. Jetzt könnt Ihr Euch an die eigentliche Installation des Multi-Audio-Receivers machen. Gebt dafür zunächst sudo apt install -y --no-install-recommends git ein, um Git zu installieren.
  7. Gebt anschließend git clone https://github.com/nicokaiser/rpi-audio-receiver.git, dadurch wird das Multi-Receiver-Tool von Github auf den Pi kopiert.
  8. Wechselt jetzt mit cd rpi-audio-receiver ins Verzeichnis der gerade geladenen Software…
  9. …und ruft mit ./install.sh den Installer des Multi-Audio-Tools auf.
  10. Der Installer fragt Euch zunächst nach dem Hostname, den Ihr setzen wollt. Der ist aktuell „raspberrypi“, Ihr könnt diesen entweder mit der Eingabetaste beibehalten oder einen neuen Hostname, etwa „musicpi“, setzen. Wichtig ist, dass Ihr Euch den neuen Namen merkt.
  11. Nun fragt Euch der Installer nach einem „Pretty hostname“, das ist das, was zum Beispiel als AirPlay-Empfänger angezeigt wird. Behaltet „Raspberry Pi“ mit der Eingabetaste bei oder setzt einen neuen „hübschen“ Namen wie „MusicPi“.
  12. Der Installer arbeitet jetzt eine Weile und installiert Software nach. Anschließend fragt er mit „Do you want to install Bluetooth Audio (BlueALSA)? [y/N]“, ob Ihr das Bluetooth-Audiomodul installieren wollt. Bestätigt das mit „y“ für „Yes“.
  13. Als nächstes fragt Euch der Installer, ob Ihr AirPlay installieren wollt: „Do you want to install Shairport Sync AirPlay Audio Receiver (shairport-sync v3.3.5)? [y/N]“. Bestätigt auch hier mit „y“.
  14. Nach ein wenig Installationsarbeit folgt die nächste Frage: Wollt Ihr den Spotify-Connect-Dienst installieren? „Do you want to install Spotify Connect (spotifyd v0.2.5)? [y/N]“ – schaden kann das nicht, gebt „y“ ein, um die Installation zu bestätigen.
  15. Und noch eine Nachfrage: „Do you want to install UPnP renderer (gmrender-resurrect)? [y/N]“ installiert den UPnP-Dienst, als DLNA-Unterstützung. Bestätigt auch hier mit „y“.
  16. „Do you want to install Snapcast client (snapclient})? [y/N]“ installiert noch den SnapCast-Dienst. Dabei handelt es sich um eine Open-Source-Version zu AirPlay und Co., was natürlich auch nicht schaden kann. Also „y“ und Eingabetaste drücken und rein damit!
  17. „Do you want to install Startup sound? [y/N]“ installiert einen Start-Ton. Kann sinnvoll sein oder auch nicht, wir würden ihn aber auf jeden Fall mitnehmen und gegebenenfalls später deaktivieren. Also „y“ und Eingabetaste drücken.
  18. „Do you want to install ALSA VU meter plugin (pivumeter) [y/N]“ setzt zusätzliche Audio-Funktionen ein. Auch hier ist ein „y“ gefolgt von der Eingabetaste angebracht.
  19. Nun ist der Pi fertig. Mit sudo reboot startet Ihr ihn neu, um die Einstellungen und Dienste zu aktivieren. Achtung: Er ist jetzt per SSH nicht mehr unter „pi@raspberrypi“, sondern unter „pi@(Euer-Hostname-aus-Schritt-10)“ erreichbar.
An der Stereoanlage verhält sich der Musik-Raspberry unauffällig. (Bild: Tutonaut)
An der Stereoanlage verhält sich der Musik-Raspberry unauffällig. (Bild: Tutonaut)

Multi-Music-Receiver verwenden

Das war es auch schon: Ihr könnt den Raspberry Pi jetzt als Multi-Music-Receiver verwenden. Er wird als Bluetooth-Audio-Gerät und als AirPlay- und DLNA-Empfänger auf entsprechenden Geräten auftauchen. Ihr könnt Eure Musik jetzt ohne große Umstände über den Pi auf Eurer Stereoanlage abspielen – und zwar mit dem jeweils von Euch präferierten Standard.

Music-Pi: Sowohl per Bluetooth...
Music-Pi: Sowohl per Bluetooth…

Bei uns tauchte der Pi sowohl am Mac, als auch unter Windows und iOS als AirPlay-Empfänger und als Bluetooth-Gerät auf, die Verbindung war mit einem Handgriff hergestellt. Allerdings war die Lautstärke sehr niedrig. Um das zu ändern, haben wir uns mit SSH auf den Pi eingeloggt und alsamixer gestartet. Hier lässt sich die Ausgabelautstärke dann anpassen.

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... als auch per AirPlay erreichbar.
… als auch per AirPlay erreichbar.

Bessere Audioqualität mit Raspberry-Pi-DAC

Natürlich liefert der Pi mit der eingebauten Klinke nicht die optimale Tonqualität. Wer mehr möchte, etwa weil der Musik-Pi eine hochwertige Anlage bespielen soll, sollte zu einem zusätzlichen DAC für den Raspberry Pi greifen. Dabei handelt es sich um Aufsteckplatinen, mit denen Ihr die Tonqualität signifikant steigern könnt.

Per Alsamixer könnt Ihr die Lautstärke des Klinkenausgangs des Pis erhöhen.
Per Alsamixer könnt Ihr die Lautstärke des Klinkenausgangs des Pis erhöhen.

Der Multi-Music-Receiver unterstützt entsprechende Platinen, allerdings gilt der HifiBerry als der am besten unterstützte Audio-Adapter für den Pi. Der kann für kleines Geld bei Amazon erworben werden. Wir haben das Setup nicht mit dem HifiBerry durchgespielt: Möglicherweise sind zusätzliche Einstellungsschritte nötig. Praktisch ist allerdings, dass der Multi-Audio-Receiver anschließend brav seinen Dienst verrichtet.

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Christian Rentrop

Freier Journalist, Baujahr 1979. Erste Gehversuche 1986 am Schneider CPC. 1997 ging es online. Seither als Blogger und Journalist in Totholzwäldern, auf digitalen Highways und mit der Vespa GTS 300 oder meinem Hund in der echten Welt unterwegs. Neuerdings Girldad. Spendier‘ mir einen Kaffee.

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37 Kommentare

  1. Hi Danke für die Anleitung, beim Installieren des Shairport Sync AirPlay Audio Receiver trat ein Fehler bei mir auf:

    dpkg: Fehler beim Bearbeiten des Archivs files/shairport-sync_3.3.5-1~bpo10+1_armhf.deb (–install):
    Vor-Abhängigkeitsproblem – shairport-sync wird nicht installiert
    Fehler traten auf beim Bearbeiten von:
    files/shairport-sync_3.3.5-1~bpo10+1_armhf.deb

    kann es sein das ich auf eine Datei keine schreibrechte / leserechte habe? Danke

  2. Bei mir ist eine USB-Soundkarte am Raspi angeschlossen. Nach der Installation wurde bei der Bluetooth-Wiedergabe der Ton aber über die interne Kopfhörer-Buchse ausgegeben. Um das zu korrigieren, muss man folgendes tun:

    Anzeigen, welche Audio-Interfaces verfügbar sind:
    cat /proc/asound/modules
    Standard-Audio-Interface umstellen:
    cd /usr/share/alsa
    sudo cp alsa.conf alsa.conf.orig
    sudo nano alsa.conf
    In der Datei alsa.conf muss man nach den beiden folgenden Zeilen suchen und dort die Null durch die Nummer des gewünschten Audio-Interfaces ersetzen:
    defaults.ctl.card 0
    defaults.pcm.card 0

    Ich habe den Raspi anschliessend neu gestartet. Danach kam der via Bluetooth empfangene Ton wie gewünscht aus der USB-Soundkarte.

  3. Hallo,
    vielen Dank für die gute Anleitung!
    ich versuche eine USB Soundkarte zum laufen zu bekommen. Direkt über den rpi klappt alles. AirPlay & Spotify leider nicht. Verbindung aufbauen geht, aber es bleibt alles stumm. Kann mir jemand helfen, wo ich nach dem Fehler suchen könnte?

  4. Hallo,
    wie sieht es denn mit der Unterstützung von brauchbaren Bluetooth Codecs (AAC und aptx (HD))?. Wird das standardmäßig unterstützt? Weil das über SBC zu fahren ist ja Unsinn.
    Bluez-alsa müsste das ja theoretisch mittlerweile unterstützen. Zumindest ist das in Raspbian Buster integriert.
    Oder muss man das in irgend einer Form freischalten/aktivieren?

    Beste Grüße,
    Markus

  5. Hallo und danke für die tolle Anleitung! Bei mir läuft bis auf Bluetooth alles. Wie kann ich Bluetooth aktivieren (mein Pi wird bei Bluetooth nicht angezeigt).

    1. Ich habe das Bluetooth-Problem gelöst.
      Mir ist aber aufgefallen, dass wenn ich über DLNA streame die Musik teilweise stockt bzw. schneller abgespielt wird, als es sein soll (vor allem wenn es von meinem Server auf dem Pi gestreamt wird). Gibt es eine Einstellungsmöglichkeit, die gestreamte Musik auf dem Pi zu buffern. Mit AirPlay gibt es das Problem nicht. Kann mir da jemand weiterhelfen? Danke im Voraus! :)

      1. Hallo David, ich habe wahrscheinlich ein ähnliches Problem. Mein Pi wird über Bluetooth nicht angezeigt. Wie hast du das gelöst?

        Liebe Grüsse

        1. Hallo Raspoli, ich hatte Bluetooth allgemein noch nicht aktiviert. Sobald ich das gemacht hatte ging das über Bluetooth. Wofür ich bisher aber keine Lösung gefunden habe ist für die Aussetzer – die auch bei AirPlay auftauchen… Viele Grüße!

  6. Sehr schönes Projekt, die Installation hat soweit auch ohne Probleme funktioniert (Raspi4B, Raspbian OS). Allerdings habe ich auch das Problem mit dem HDMI/Analog-Ausgang, HDMI mit Adapter funktioniert, direkt über den Klinkenausgang kommt leider kein Ton. Hat da schon jemand eine Lösung?

    1. Konnte das Problem gerade selbst beheben: Pulseaudio installiert, alsamixer erneut aufgerufen und als Soundcard „0:Headphone“ ausgewählt👍

  7. Hallo,

    vielen Dank für das spannende Projekt. Soweit hat alles funktioniert. Bekomme sowohl eine Bluetooth-, als auch eine Spotify-Connect-Verbindung zwischen Raspberry und Smartphone erstellt. Leider kann ich den Raspberry absolut nicht dazu bewegen, den Ton der Bluetooth-Verbindung über die 3,5mm Buchse auszugeben, was ja Ziel des Tutorials ist. Der wird immer über den HDMI-Kanal ausgegeben. Sämtliche andere Systemtöne (wenn ich z.B. ein Youtube-Video im Chromium-Browser abspiele) des Raspberry werden allerdings, wie gewollt, über die 3,5mm Buchse ausgegeben. Hast Du eine Idee, wie ich das ändern kann?

    Viele Grüße

    1. Hallo, ich habe das gleiche Problem. Es scheint so als würde nur noch eine Soundkarte erkannt werden, die den Sound immer über HDMI ausgibt. Ich konnte unter der Einstellung „Audio Ausgabe Analog“ trotzdem über einen HDMI Adapter mit 3.5 Buchse Musik wiedergeben. Nur über die am Raspberry installierte 3.5 Buchse geht es leider nicht schade!
      Ich versuche es mit einem PI3+
      Gruß Lennart

  8. Moin Christian,
    Top Anleitung! Vielen dan dafür! läuft wie beschrieben und ist eine freute zu installieren.
    Kannst du vielleicht helfen? Ich habe zusätzlich eine Hifiberry amp2 auf dem pi stecken die auch mit z.b. YouTube über den pi super läuft allerdings kommt der sound über bluetooth und airplay nur über Hdmi an. Ich habe bis jetzt keine Lösung dafür gefunden.

    Danke

  9. Hallo Christian, danke für diese Anleitung. Wirklich straight forward und auch für mich als Raspi Neuling kein Ding.
    Alerindgs stellt sich mir jetzt das Problem das seit ein paar Tagen der Raspberry im Netzwerk auftaucht und auch per Bluetooth aber bei Airpay hat er sich etwas und taucht nicht auf. Nach einigen reboots kommt er dann mal wieder oder auch nicht. Bin grad etwas ratlos.
    Deine letzten Beitrag mit fester IP Adresse und Mac Firewall aus habe ich schon gemacht, bringt nicht die Lösung.

    1. Die Signalqualität stimmt aber? Wenn Du einen Router mit Dual-WLAN hast, solltest Du den Pi mal per Ethernet anschließen und das checken bzw. ihn näher an die Box bringen. Das Problem bei Dual-WLAN ist manchmal, dass die Verbindung extrem holprig ist, wenn Router und Endgerät zu nah beisammen sind.

      1. Das scheint tatsächlich die Lösung gewesen zu sein. Hab jetzt das Wlan am Raspberry aus und den direkt per Lan an die Fritzbox. Aktuell läuft das .
        Vielen Dank für den schnellen Tip.

        1. Ich weiß nicht, ob das ein reines FritzBox-Problem ist, aber hier haben diverse „einfachere“ Geräte Probleme mit dem Dualband-WLAN, vor allem solche, die kein AC können. In einem zweiten Schritt könntest Du ja mal versuchen, beide WLANs zu trennen, sprich: Verschiedene Namen zu vergeben. Meistens ist das aber nicht praktikabel…

  10. Hallo Christian, mein Kaffee läuft auch gerade durch :-)
    Bevor ich nun wieder meinen PI raussuche eine kurze Frage…

    Der PI wird ja nun zum „bluetooth Empfänger“ für mein Handy. Auf meinen Handy läuft z.B. meine Amazon Playlist. Kann ich diesen Stream von der analogen Buchse auch wieder als DLNA Stream im Netzwerk bereitstellen (Server, nicht Client)

    Handy –> PI –> LAN –> DLNA Empfänger

    Damit hätte ich dann ein sehr kostengünstiges Multiroom System gebaut wenn das ginge :-)

    1. So richtig Sinn ergibt das aus meiner Sicht nicht… in diesem Fall würde ich eher den Pi als DLNA-Server einrichten, die Musik dort ablegen und das Handy nur als Steuerungseinheit verwenden. Dadurch hättest Du einen zentralen Punkt im Haushalt, von dem aus Du Medien an alle Empfänger streamen kannst. In dem Zusammenhang wäre es sinnvoll, den Pi als Kodi (https://www.tutonaut.de/anleitung-kodi-18-leia-auf-dem-raspberry-pi-installieren/) oder Plex (https://www.tutonaut.de/anleitung-kodi-als-player-plex-als-server/) einzurichten und das Handy quasi als Fernsteuerung einzusetzen.

      1. Hallo Christian,
        das was du beschreibst läuft schon bei mir so schon über meine Fritzbox mit mp3s die ich besitze und gespeichert habe.

        Leider habe ich keine Möglichkeit gefunden meine Musik die ich aus dem Internet streame über die Fritzbox zu verteilen.

        Nun hätte ich ein Gerät (den PI) welches diesen Stream schon mal per Bluethoot entgegen nehmen kann und ananlog per Buchse wieder ausgeben könnte.
        Wenn ich es nun schaffen könnte diesen Stream per „pipe“ wieder digital als mp3 ins HeimNetz zu leiten könnte ich damit alle meine DLNA fähige Radios und Soundbars versorgen.

        Es wäre ein Traum wenn der PI den Stream auch an seiner Ethernetschnittstelle bereitstellen könnte wenn du nun verstehst was ich meine.

        Meine Fritzbox könnte diesen Stream entgegen nehmen. Idealerweise würde der PI gleich selber den Stream per DLNA bereit stellen.

        Habe ich mich nun besser ausgedrückt was ich vorhabe? Kodi bringt mir nichts da ich ja keine Dateien vorliegen habe sondern einen Stream.

        1. Hallo Christian,
          hat jetzt doch etwas gedauert :-)

          Der Trick ist ein Loopback Device einzurichten. Damit kann man dann die Ausgabe mit cvlc komfortabel über das Netz streamen oder an den DLNA Server der Fritzbox übergeben.

  11. Moin, super Anleitung! Vielen Dank!
    Für die Lautstärkeeinstellung, müsste das Kommando da nicht „alsamixer“ statt wie im Text beschrieben „alsamix“ heißen? „alsamix“ hatte bei mir nämlich nicht funktioniert, hatte dann nach kurzem googlen „alsamixer“ verwendet und das gewünschte Ergebnis erhalten. Siehe auch: https://packages.debian.org/de/buster/alsa-utils

  12. Hi klasse Anleitung die auch auf anhieb funktioniert.
    Vielen Dank,
    Doch leider habe ich das Problem, dass die Lautstärke sehr leise ist.
    Dazu habe ich gelesen, dass das änderbar ist in dem man alsamix startet.
    Jedoch weiß ich nicht wie das alsamix über SSH startet, bzw. konfiguriert.
    Könntest du dazu ein paar Sätze schreiben oder einen Link posten in dem das gezeigt/erklärt wird?
    Danke im Voraus

  13. Hallo,

    vielen Dank für die tolle Anleitung!

    Ich habe versucht den PI neben dem Hifi Berry noch mit einem Equalizer auszustatten. Vorgegangen bin ich dabei nach dieser Anleitung: https://www.hifiberry.com/docs/software/guide-adding-equalization-using-alsaeq/

    Installation usw. lief alles Problemlost, nur leider hat der equalizer keinen Einfluss auf den Ton…
    Kann es sein, dass man auch was an den Einstellungen des Audio Empfängers ändern muss? Ähnlich wie hier für Squeezelite http://www.gerrelt.nl/RaspberryPi/wordpress/equalizer/

    SG und vielen Dank

    Sebastian

  14. Hallo,

    vielen Dank für die geniale Anleitung. Leider kommt bei mir immer der Fehler: E: Paket bluealsa kann nicht gefunden werden. Wie kann ich das beheben?
    Vielen Dank

    1. Sag einfach mal nein wenn du gefragt wirst ob du bluealsa installieren willst und das setup dann durch.
      Dann wiederhol einfach das setup und es sollte funktionieren (wenigstens war es bei mir so).

  15. Ein interessanter Beitrag.
    Gibt es auch eine Möglichkeit nicht nur Audio auf den Pi zu streamen, sondern auch ein Bild? Ich suche nach einer Möglichkeit einen Pi als Empfänger für ein Screensharing von Apple, Win10 und Androidgeräten zu nutzen.
    LG
    Jan

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