Apple

  • Stage Manager auf dem iPad nutzen

    Wenige Software-Neuerungen aus dem Hause Apple polarisieren so sehr wie der neue Fenstermanager Stage Manager. Das liegt auch darin begründet, dass diese Funktion so unausgegoren ausgeliefert wurde, dass der Eindruck von Banana-Ware entstand. Apple hat sogar die Entscheidung getroffen, die Softwarefunktion hinter einem Einstellungsschalter zu verstecken und diese in iPadOS 16.1 durch den Benutzer freischalten zu lassen. Wie Ihr Euch ins Haifischbecken werft und die neue Funktion ausprobieren könnt, verraten wir in diesem Tutorial.Weiterlesen »

  • Was war die erste App auf Eurem iPhone?

    Das iPhone gibt es seit Anfang 2007 – jap, das sind tatsächlich schon mehr als 15 Jahre. Nicht ganz so alt, aber zumindest nahe dran ist der App Store. Je nachdem, wie lange Ihr schon im Apple-Universum unterwegs seid, habt Ihr vermutlich bereits eine ganze Menge Apps heruntergeladen. Doch wisst Ihr noch, welche die erste war? Zeit für einen kleinen App-Store-Nostalgietrip!

    Eure Apple-ID merkt sich jede App

    Von Anfang galt für den App Store, dass Eure Apple-ID die Eintrittskarte für die App-Installationen war. Alle Apps, die Ihr im Laufe der Jahre auf Eurem iPhone, iPad oder auch den iPod Touch heruntergeladen habt, werden dabei in Eurem Apple-Konto gespeichert.

    Das macht es vor allem einfach, zuvor gekaufte Apps wieder auf einem neuen Gerät zu installieren (vor allem solche aus der guten, alten Zeit vor den App-Abos…). Doch die Aufzeichnung hat auch etwas Historisches: Ihr könnt damit ganz einfach herausfinden, welches die allererste App war, die Ihr jemals installiert habt. Bei mir hätte ich auf Facebook getippt, was ich vor über zehn Jahren tatsächlich noch mochte. Aber: Falsch gedacht ^^

    So checkt Ihr Eure alten App-Installationen

    Öffnet den App Store auf Eurem iPhone oder iPad. Hier tippt Ihr auf Euer Profilbild. Im nächsten Bildschirm tippt Ihr auf Gekauft und dann auf Meine Käufe. Hier sind nun alle Apps gelistet, die Ihr jemals aus dem App Store installiert habt. Anders, als es die Menübezeichnung vermuten lässt, aber nicht nur Bezahl-Apps, sondern alle.

    App Store Liste aller installierten Apps abrufen
    In dieser Liste findet Ihr alle Apps, die Ihr jemals über Eure Apple-ID heruntergeladen habt – egal, ob kostenlos oder gekauft.

    Scrollt nun in dieser Liste gaaaaaaaanz nach unten. Am schnellsten geht das mit der eingeblendeten Scrollleiste auf der rechten Seite. Hier seht Ihr nun, welche App Ihr am Anfang Eurer iPhone-Karriere heruntergeladen habt. In meinem Fall war es…. die Stern-News-App. Tjoa. Spektakulär. Gefolgt von Twitter. Und dann Facebook.

    Im Juli 2010 habe ich meine erste iPhone-App installiert. Und die gibt es sogar noch :)

    Interessanterweise war mein iPhone-Start 2010 – das könnt Ihr ebenfalls in der Liste sehen. Damals war ich noch bei Data Becker und eigentlich alles andere als Apple-Fan. Seitdem ist aber auch seeeeeehr viel Wasser den Rhein runtergeflossen. Heute mag ich das iPhone. Tja, man entwickelt sich ja auch weiter, irgendwie. Und wird fauler ^^

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    In diesem Sinne: Lasst uns doch mal wissen, was Eure erste App-Erfahrung war. Übrigens auch ganz interessant: Viele der alten Apps könnt Ihr heute gar nicht mehr installieren. Etwa weil sie aus dem App Store geflogen sind, kein Update auf die 64-bit-Architektur bekommen haben oder sonstwas. Nicht immer so toll, mit der einen Downloadquelle für alles…

    Noch mehr Tipps und Tricks zum iPhone? Findet Ihr hier!

  • iOS 16 Passkeys: So könnt Ihr die Anmeldung ohne Passwort testen

    Mit iOS 16 führt Apple die Passkeys ein. Dahinter steckt eine neue Sicherheitslösung, die das klassische Passwort auf lange Sicht komplett ablösen könnte – und zwar nicht nur auf dem iPhone. Wir zeigen Euch, was es mit dem Konzept der passwortlosen Sicherheit auf sich hat und wie Ihr die neue Lösung ohne Risiko ausprobieren könnt.

    Das steckt hinter den Passkeys in iOS 16

    Mit der Unterstützung von Passkeys setzt Apple den so genannten WebAuthn-Standard der FIDO-Allianz um. Böhmische Dörfer? Kein Problem, dafür sind wir ja da ;-) WebAuthn kennt Ihr vielleicht bereits von den YubiKeys oder aus der IT-Sicherheit Eurer Firma. Die Idee dahinter ist, Euch statt mit einem potenziell unsicheren Passwort mit einer biometrischen Anmeldung zu authentifizieren. Mit den Passkeys soll die Lösung nun auch massentauglich werden: Anstelle eines USB-Sticks mit Fingerabdrucksensor oder eines anderen Geräts zur Verifizierung tritt Euer Smartphone, Tablet oder PC.

    Passkeys sollen klassische Passwörter überflüssig machen und gleichzeitig deutlich sicherer sein. (Bild: Fido-Alliance)

    Das Passkeys-Konzept basiert auf einem asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren, ähnlich der seit Jahren bewährten E-Mailverschlüsselung via PGP. Kurzfassung: Bei einer Anmeldung via Passkeys erstellt das Gerät – also etwa Euer iPhone – ein Schlüsselpaar aus privatem und öffentlichen Schlüssel. Der öffentliche Schlüssel wird mit den Diensten geteilt, der private bleibt auf dem Gerät.

    Wenn Ihr Euch nun bei einem Konto anmelden wollt, erstellt das Gerät nach biometrischer Verifizierung (etwa via Face-ID) mit dem privaten Schlüssel eine eindeutige Signatur, die der Website bestätigt, dass Ihr im Besitz der Schlüssel seid. Der Clou: Weder der private Schlüssel noch Eure biometrischen Daten werden an die Betreiber der Website oder der App weitergegeben – ganz anders also, als bei der Eingabe eines Passworts. Klassische Sicherheitsangriffe wie Phishing oder Man-in-The-Middle-Attacken sind damit wirkungslos. Auch gehackte Passwortdatenbanken sind kein Problem mehr.

    Das kryptographische Verfahren der Passkey-Anmeldung funktioniert ähnlich wie bei der PGP-Verschlüsselung von E-Mails. Das Ergbnis ist eine deutlich sicherere Online-Anmeldung. (Screenshot: Apple)

    Passkeys sind übrigens keine Apple-Erfindung, sondern eine gemeinsame Initiative von Apple, Google und Microsoft, um die Authentifizierung im Web abzusichern. Künftig sollen die Schlüssel auch in Android und Windows zum Einsatz kommen. Apple erlaubt die Ablage der privaten Passkeys im seinerseits verschlüsselten iCloud-Schlüsselbund und damit auch die Nutzung über mehrere Geräte. Wenn Ihr dem System nicht traut, könnt Ihr die Passkeys aber auch auf ein Gerät begrenzen – verliert Ihr dieses, gibt es aber keine Möglichkeit, die Schlüssel wiederherzustellen.

    Auch erlaubt das Sicherheitskonzept nicht, den Schlüssel auf ein Apple-fremdes Gerät zu übertragen. Wollt Ihr Euch also beispielsweise in einem Chrome-Fenster auf einem Windows-PC mit einem Passkey anmelden, muss das iPhone griffbereit sein. Alternativ empfiehlt Apple selbst den Anbietern von Passkey-Log-ins, die Einrichtung weiterer Geräte auf anderen Plattformen zu erlauben.

    Wenn Ihr einen Account per Apple-Passkey abgesichert habt, benötigt Ihr das entsprechende Gerät auch, wenn Ihr ihn unter Windows nutzen möchtet. Das gleiche wird später auch für die Implementierungen von Google, Microsoft und anderen Partnern gelten. (Screenshot: Apple)

    Sehr viel mehr zu den Sicherheitskonzepten hinter Passkeys erfahrt Ihr unter anderem bei Apple, Google oder direkt auf der Homepage der FIDO-Allianz.

    So könnt Ihr die Passkeys-Anmeldung testen

    Puh, eine Menge Theorie und dabei haben wir gerade einmal an der Oberfläche gekratzt. Wenn Ihr Euch einmal selbst ein Bild davon machen wollt, wie die passwortlose Anmeldung via Passkeys funktioniert, schnappt Euch Euer iPhone mit iOS 16 und besucht die Seite https://www.passkeys.io/. Das von Hanko betriebene Demoportal erlaubt es Euch, eine Anmeldung via Passkeys auszuprobieren.

    Die Anmeldung via Passkeys erspart Euch die Erstellung von Passwörtern.

    Tragt hier eine E-Mail-Adresse ein, die natürlich nicht echt sein muss. Wählt im nächsten Schritt Sign up und dann Set up a passkey. Nun fragt Euch das iPhone, ob Ihr einen Passkey generieren möchtet. Bestätigt dies, meldet Euch via Face-ID bzw. Touch-ID biometrisch an und zack, Ihr seid drin. Künftig könnt Ihr Euch durch Auswahl von Sign in with Passkey biometrisch verifizieren und ohne Eingabe von Passwort oder Benutzername sicher einloggen.

    Nutzt Ihr den iCloud-Schlüsselbund, werden die Passkeys-Anmeldungen auf Eure Apple-Geräte synchronisiert.

    Übrigens: Die Passkey-Demo funktioniert auch im Google-Browser Chrome, da Google hier bereits eine Passkeys-Integration eingebaut hat.

    Aus Nutzersicht könnten Passkeys wirklich eine Zukunft bedeuten, in der Ihr Euch keine komplizierten Passwörter mehr ausdenken oder diese in Passwortmanagern verwalten müsst. Tatsächlich gilt das Konzept als deutlich sicherer als die klassische Log-in-Methode. Ich bin gespannt, ob Passkeys wirklich dauerhaft die Passwörter ablösen können. Dafür müssen Apple, Microsoft und Google nämlich auch ihre Nutzer davon überzeugen – und hier sehe ich zumindest eine gewisse Hürde für die neue Technologie ^^

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    Wie seht Ihr das? Würdet Ihr Euch mit Passkeys anmelden, um die Schwachstellen der klassischen Passwort-Sicherheit zu umgehen? Oder traut Ihr Apple und Co. nicht genug? Ich bin wirklich auf die (vermutlich recht kontroverse ^^) Diskussion gespannt.

    Noch mehr zum Thema IT-Sicherheit sammeln wir hier für Euch, mehr zum iPhone gibt es hier zu entdecken.

  • VirtualBox 7 auf ARM-Macs nutzen – theoretisch…

    Oracle hat VirtualBox 7 als Beta-Version veröffentlicht. Die wohl populärste Gratislösung für die Einrichtung von virtuellen Maschinen (alles dazu findet Ihr in dieser VirtualBox-Anleitung) lernt in Version 7 nicht nur ein paar neue Tricks, sie wird auch endlich offiziell kompatibel zu Apples M-Macs. Ohne großes Tamtam hat Oracle nämlich nicht nur die klassische Mac-Version aktualisiert, sondern auch eine native Version für M1/M2/Mx-Macs veröffentlicht. Grund, die Sektkorken knallen zu lasen? Spoiler: Nope…

    Virtualbox für Apple Silicon: Noch ein langer Weg

    Um es kurz zu machen: Ihr könnt in den Beta-Veröffentlichungen von VirtualBox tatsächlich eine Version der Virtualisierungslösung herunterladen, die nativ und ohne Umwege auf Macs mit M1- bzw. M2-Prozessor funktioniert. Wählt dazu den Eintrag mit *macOSAArch64.dmg aus und installiert die Version. Soviel zur guten Nachricht.

    VirtualBox für Apple Silicon: Kein Fake, aber auch noch kein echter Mehrwert…

    Die schlechte: Zumindest Stand dieses Tutos nützt Euch das so ziemlich gar nichts. Der Grund: Offiziell unterstützt die ARM-Version von VirtualBox bislang lediglich 32-bit-Betriebssysteme, auch wenn Ihr in bei der Einrichtung einer virtuellen Maschine vermeintlich den 64-bit-Support aktivieren könnt. Windows 11 oder Windows 10 sind damit schon einmal raus und quittieren den Start in Virtualbox auf einem M1-Mac mit einer Fehlermeldung.

    Der neue VM-Assistent von VirtualBox 7 macht noch Hoffnung, aber….

    Auch die speziell angepasste ARM-Version von Windows 11, die unter Parallels und Co. tadellos funktioniert, lässt sich nach erfolgreichem Download über das Windows-Insider-Programm nicht in VirtualBox 7 auf dem Mac importieren.

    …weder 64-bit-Systeme noch die verfügbaren Windows-11-on-ARM-Images funktionieren aktuell unter VirtualBox 7

    Selbst ARM-Linuxe habe ich in meinen schnellen Tests auf einem M1-Pro-Macbook nicht unter VirtualBox 7 starten können. Laut VirtualBox-Forum ist der ARM-Release der Virtualisierungssoftware derzeit bestenfalls eine seeeeeehr frühe Techdemo, die noch eine Weile zum Reifen braucht. Falls Ihr andere Erfahrungen gemacht habt, lasst es uns gerne wissen ;-)

    Generell ist VirtualBox 7 noch instabil, aber das haben Betas ja so an sich ^^

    Immerhin unterstützt die Beta von VirtualBox 7 auf x86-Systemen offiziell und direkt Windows 11 und macht sogar die Virtualisierung von macOS einfacher.

    Windows auf ARM-Macs: Alternativen

    Bis VirtualBox auf ARM-Macs soweit ist, sind die kommerziellen Lösungen wie Parallels Desktop oder auch VMWare die wohl beste Möglichkeit, Windows 10 oder 11 auf Apple Silicon zu verwenden – trotz diverser Stolpersteine. Mit UTM gibt es aber noch eine Open-Source-Alternative zu VirtualBox, die wohl mit etwas Bastelei auch Windows 11 auf Apple Silicon ermöglicht.

    UTM soll Windows 11 und Linux ebenfalls kostenlos auf Apple Silicon bringen (Quelle: UTM-Homepage)

    Bislang waren meine (zugegebenermaßen ehr halbherzigen) Gehversuche damit aber noch nicht vom Erfolg gekrönt. Falls Ihr noch eine Lösung kennt, Windows oder Linux einfach auf ARM-Macs zu nutzen, lasst es uns gerne wissen.

    Noch mehr rund um alles, was mit dem Mac zu tun hat, sammeln wir hier für Euch. Jede Menge Anleitungen zu VirtualBox für alle, die sich nicht in den goldenen ARM-Käfig aus Cupertino begeben haben, sammeln wir hingegen hier für Euch.

  • iOS 16: Fotomotive direkt in der Fotos-App freistellen

    Mit iOS 16 führt Apple mal wieder ein paar nette neue Funktionen ein. Eine davon ist das automatische Freistellen von Motiven ohne Umwege über Drittanbieter-Apps. Ob für Sticker-Pakete, Memes oder einfach nur für die besten Fotos Eurer Liebsten, das Entfernen von Hintergründen mit Bordmitteln ist eine echte Hilfe und funktioniert erstaunlich gut. Wir zeigen Euch, wie Ihr die Funktion nutzt.

    Foto-Hintergrund entfernen in der Fotos-App von iOS 16

    Falls Ihr schon auf iOS 16 umgestiegen seid (gibt es derzeit als recht stabile Beta oder ab September 2022 offiziell), könnt Ihr die Foto-Freistellung auf verschiedene Wege nutzen. Am flottesten geht es direkt in der Fotos-App auf Eurem iPhone oder iPad. Öffnet einfach ein Foto mit einem eindeutigen Vordergrund-Motiv.

    Hier hat die Fotos-App das Glas mit meiner Altersrente zuverlässig ausgeschnitten. Ich kann es jetzt wahlweise kopieren oder direkt in eine andere App verschieben.

    Nun drückt und haltet Ihr das Motiv, bis es hervorgehoben wird. Es „hängt“ nun gewissermaßen an Eurem Finger. Wahlweise wechselt Ihr nun in eine andere App – etwa einen Messenger – und fügt es ein oder Ihr lasst es wieder los. In letzterem Fall blendet iOS 16 die Option ein, den markiertnn Inhalt zu Teilen oder in die Zwischenablage aufzunehmen. So oder so: Das Ergebnis ist ein freigestelltes Motiv ohne Hintergrund.

    Alternative: Fotos in der Dateien-App freistellen

    Neben dem „kürzesten“ Weg über die Fotos-App ist es auch möglich, Hintergründe in der Dateien-App von iOS 16 zu entfernen. Das ist zum Beispiel praktisch, wenn Ihr ein Foto heruntergeladen und es noch nicht in Eurer iPhone-Fotogalerie gesichert habt. Auch könnt Ihr damit auf Cloud-Ordner, etwa iCloud Drive, zugreifen und die darin gespeicherten Fotos bearbeiten.

    Öffnet dazu einfach die App und navigiert zum Ordner mit den Fotos. Markiert hier das Bild (oder wählt mehrere aus, da hier auch eine Batch-Bearbeitung möglich ist) und wählt aus dem eingeblendeten Kontextmenü den Eintrag Schnellaktionen – Hintergrund entfernen. Das System erstellt nach einigen Sekunden neue Bilder mit den freigestellten Hauptmotiven.

    Per Schnellaktion könnt Ihr in iOS 16 auch in der Dateien-App Hintergründe entfernen – auch bei mehreren Bildern auf einmal.

    Netter Nebeneffekt: Mit iOS 16 lernt die Dateien-App auch andere Schnellktionen, etwa die vom Mac bekannte Möglichkeit, Bilder in andere Formate zu konvertieren. Irgendwann ist iOS dann vielleicht doch mal auf dem Stand von richtigen Systemen angekommen – bis dahin freuen wir uns über kleine Fortschritte.

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    Apropos: Das mit dem Freistellen klappt leider erst auf iPhones und iPads mit einem A12-Bionic-Chip, also mindestens einem iPhone XS. Tjoa. Wollt Ihr sowas auch auf älteren Geräten machen, bietet der App Store allerdings Lösungen, etwa das hervorragende ScanThing. Oder Ihr nutzt einen Webdienst zum Entfernen von Hintergründen. Optionen gibt’s ja genug ;-)

    Stichwort Optionen: Noch mehr zum iPhone jibbet hier. Und da auch Android mittlerweile nette Foto-Tricks kennt, solltet Ihr auch hier vorbeischauen.

  • iPad und iPhone: Apps schneller löschen

    Der App Store lädt dazu ein, ständig neue Apps zu testen. Mit der Zeit müllt Euer iPhone oder auch iPad aber ordentlich zu, wenn Ihr Euch ständig durch die neuesten App-Tipps fräst. Nicht nur aus diesem Grund solltet Ihr ab und zu nicht mehr genutzte Apps deinstallieren. Dazu könnt Ihr natürlich mit der guten alten „Lange-drücken-Wackel-Methode“ einzeln durch Eure Homescreens arbeiten und die Apps mit mehreren Fingertipps löschen. Doch es gibt eine leicht zu übersehene Methode, mit der Ihr nicht mehr gebrauchte Apps deutlich schneller deinstalliert.

    Apps einfacher deinstallieren

    Apple bietet über den App Store nicht nur die Möglichkeit an, neue Apps zu installieren, sondern auch vorhandene Apps per Fingerstreich zu löschen. Öffnet dazu den App Store und tippt auf Euer Benutzerbild. Im nun geöffneten Menü scrollt Ihr herunter. Hier listet der App Store die verfügbaren App-Updates auf und zeigt die aktuellen Neuerungen.

    Der leicht zu übersehene Clou: Wischt Ihr hier von rechts nach links über einen App-Namen, blendet das System eine Löschen-Schaltfläche ein. Tippt diese an und bestätigt den Vorgang, um die App zu deinstallieren. Auf diese Weise könnt Ihr deutlich schneller einen Haufen Apps loswerden, die Ihr selten oder gar nicht nutzt.

    Im kommenden iOS 16 wird es noch komfortabler. Da baut Apple die gleiche Funktion nämlich in den Bereich iPhone-Speicher bzw. iPad-Speicher ein, die Ihr in den Einstellungen findet. So könnt Ihr auch gleich sehen, welche Apps besonders viel Speicher belegen und diese effizienter löschen.

    Bald könnt Ihr Apps auch in den iOS-Einstellungen per „Wischer“ vom iPhone oder iPad schmeißen.

    Natürlich könnt Ihr auch in iOS 15 bzw. iPadOS 15 schon Apps über das Einstellungen löschen, das Bedarf aber etwas mehr Tipperei.

    Alternative: Apps auslagern und automatisch Speicherplatz sparen

    Sogar noch schneller könnt Ihr Speicherplatz auf Eurem iPhone oder iPad freischaufeln, indem Ihr nicht verwendete Apps auslagert. Apple hat seit längerem eine Methode in iOS und iPadOS integriert, die Apps und Spiele automatisch löscht, sobald Ihr sie lange nicht mehr verwendet habt.

    Apps auslagern ist eine praktische Alternative, wenn Ihr Euch um nichts kümmern wollt.

    Anders als bei der Deinstallation bleiben dabei aber alle App-Daten auf dem Gerät. Bedeutet: Sobald Ihr die App wieder aus dem App Store herunterladet, könnt Ihr so weitermachen wie vorher. Wie das Auslagern funktioniert, erfahrt Ihr hier.

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    Wie räumt Ihr Euer iPhone eigentlich am liebsten auf? Die klassische Wiggle-Methode über den Homescreen? Oder nutzt Ihr eine hier nicht erwähnte Option? Verratet es uns gerne in den Kommentaren! Mehr rund um alles mit einem kleinen „i“ vorne dran findet Ihr in unserer iPhone- und iPad-Ecke.

  • Bluetooth am Mac ohne Maus einschalten

    Tuto-Inspirationen aus dem „echten“ Leben sind mir die liebsten: Kürzlich fragte mich ein Kumpel, wie und ob man man am iMac die Bluetooth-Funktion wieder einschalten kann. Er hatte sie versehentlich deaktiviert und konnte seine per Bluetooth verbundene Maus nicht mehr nutzen. Mit der per Kabel verbundenen Tastatur kam er zwar in die Einstellungen, aber nicht an das magische Häkchen. Tatsächlich gibt es aber einen anderen Weg, Bluetooth am Mac ohne Maus wieder einzuschalten.

    It just works. Aber nicht immer so, wie es soll…

    Der Mac ist ja bekanntlich von vorne bis hinten perfekt und alles läuft immer so, wie es soll. Gelegentlich zeigt der Realtitätscheck aber dann doch, dass dem nicht immer so ist. Etwa dann, wenn Ihr wie im beschriebenen Szenario denkt „tjoa, dann navigiere ich doch einfach über die Tastatur zu den Bluetooth-Einstellungen“. Das funktioniert, etwa über die Spotlight-Suche. Doch nun kommt der Haken: Ohne einen kleinen Umweg kommt Ihr hier nicht weiter.

    So nah und ohne Maus doch so fern…

    Denn: Den Button Bluetooth aktivieren in den Bluetooth-Systemeinstellungen erreicht Ihr mit den Standard-Einstellungen von macOS nicht über die Tastatur. Um das zu ermöglichen, müsst Ihr zuvor woanders einen Haken setzen.

    Wechselt dazu in den Systemeinstellungen in den Bereich Tastatur und dort in den Reiter Kurzbefehle. Hier setzt Ihr einen Haken bei Bewege den Fokus mittels Tastaturnavigation zu Steuerelementen.

    Aktiviert diese Option. Ihr werdet Euch später darüber freuen ;-)

    Ist das erledigt, könnt Ihr mittels Tabulator-Taste auf der Tastatur auch Felder wie die Bluetooth-aktivieren-Schaltfläche oder Häkchen-Optionen in den Mac-Einstellungen ansteuern. So lässt sich Bluetooth via Tastatur einschalten. Die Funktion solltet Ihr so oder so aktivieren.

    Die bittere Ironie des Schicksals: Die im Maus-losen Zustand rettende Option lässt sich nur mit einer Maus einschalten – zumindest ist mir kein anderer Weg bekannt. Für unser ursprüngliches Problem hilft es also nichts.

    So aktiviert Ihr Bluetooth am Mac direkt mit der Tastatur

    Doch grämet Euch nicht, denn auch dafür haben die Götter in Cupertino eine Lösung parat. Neben dem eigentlichen Bluetooth-Menü in den Systemeinstellungen gibt es nämlich noch einen zweiten Weg, den BT-Funk unter macOS einzuschalten. Öffnet dazu über eine Spotlight-Suche mit CMD + Leertaste den so genannten Bluetooth-Datenaustausch.

    Trick 17 m.S. für Bluetooth-Ärger am Mac.

    Die nun öffnende App zu Versand und Empfang von Dateien via BT-Funk prüft beim Start, ob Bluetooth aktiviert ist. Sollte das nicht der Fall sein, könnt Ihr durch einfaches Drücken der Eingabetaste Euren Mac wieder Bluetooth-fit machen. Heureka. So oder so solltet Ihr für solche Fälle aber immer eine kabelgebundene Maus oder Tastatur in der Hinterhand haben. Oder zumindest die Tastatur-Steuerung aktivieren ;-)

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    Noch mehr Problemlösungen für das perfekteste aller perfekten Computersysteme gefällig? Dann schaut mal hier vorbei, speziell um Bluetooth-Probleme kümmert sich Christian hingegen in diesem Tuto.

  • Anleitung: iOS 16 und iPadOS 16 als Beta installieren

    Der Hochsommer kommt und damit auch die neuen iOS- bzw. iPadOS-Betas. In Version 16 lernen iPhone und iPad wieder eine Menge neuer Dinge, etwa den runderneuerten Sperrbildschirm für das iPhone oder das Stage-Manager-Multitasking auf dem iPad – naja, zumindest auf den neueren M1-iPads… Seit Juli 2022 gibt es nun auch die öffentlichen Beta-Versionen von iOS 16 und iPadOS 16, die Ihr bei Bedarf ausprobieren könnt. Wie immer gilt: Wenn Euch ein stabiles System und sauber funktionierende Apps wichtig sind, solltet Ihr bis zur finalen Veröffentlichung im Herbst warten. Wenn Ihr darauf pfeift, bekommt Ihr die Beta aber ratzfatz auf Eure iGeräte.

    Vor der Beta: Archiviertes Backup anlegen

    Wie immer gilt: Ihr könnt zwar von einer iOS-Beta zurück auf die aktuelle Final-Version wechseln, müsst dabei das komplette Gerät zurücksetzen – mehr dazu erfahrt Ihr hier. Dabei könnt Ihr aber nicht wie gewohnt ein iCloud-Backup aus der Beta-Zeit wiedereinspielen, da diese nicht abwärtskompatibel sind.

    Falls Ihr zu einer früheren iOS-Version zurückkehren wollt, braucht Ihr ein archiviertes Backup oder müsst wieder bei Null anfangen.

    Ihr könnt also entweder bei Null anfangen oder ein hoffentlich archiviertes Backup am Mac oder PC nutzen, um nicht alles zu verlieren. Wie Ihr dieses anlegt und archiviert, zeigen wir Euch in diesem Tuto:

    iOS 14 und iPadOS 14: Beta auf iPhone, iPad und iPod Touch installieren

    iOS 16 und iPadOS 16: Diese iPhones und iPads bekommen das Update

    Um die Beta zu installieren, braucht Ihr natürlich auch ein passendes Gerät. Mit iOS 16 und iPadOS 16 sägt Apple ungewöhnlich viele iPhones und iPads ab, etwa das iPhone 7 oder den Dauerläufer iPad Air 2. Diese iPhones erhalten das Update auf iOS 16:

    • iPhone 13, Mini, Pro, Pro Max
    • iPhone 12, Mini, Pro, Pro Max
    • iPhone 11, Pro, Pro Max
    • iPhone XR
    • iPhone Xs, Xs Max
    • iPhone X
    • iPhone 8, 8 Plus
    • iPhone SE (2. und 3. Generation)

    Und diese iPads bekommen iPadOS 16:

    • iPad Pro – alle Modelle
    • iPad Air: 3. Generation und neuer (2019, 2020, 2022)
    • iPad: 5. Generation und neuer (ab 2017)
    • iPad Mini: 5. Generation und neuer (ab 2019)

    Leider landen nicht alle neuen Funktionen auf den verschiedenen Generationen – Stage Manager ist hier nur das prominenteste Beispiel. Schaut am besten auf der Vorschau-Seite von iOS 16 bzw. iPadOS 16 vorbei und lest im Kleingedruckten, ob Euer Modell alle Funktionen erhält. Davon solltet Ihr natürlich auch abhängig machen, ob sich die Installation der iOS-Beta wirklich lohnt.

    Nicht alle iPhones und iPads erhalten alle Funktionen der neuen Systeme… (Bild: Apple.com)

    So installiert Ihr die iOS-16 bzw. iPadOS-16-Beta auf Eurem Gerät

    Alles vorbereitet und Ihr seid gut informiert? Dann ab dafür! Die Schritte zur Installation der iOS- und iPadOS-Betas haben sich auch mit Version 16 nicht großartig geändert. Wir demonstrieren sie auf einem iPhone, die Schritte für das iPad sind aber die gleichen. So geht Ihr dabei vor:

    1. Besucht auf dem iPhone bzw. iPad mit dem Safari-Browser die Beta-Seite von Apple. Meldet Euch hier mit einem Klick auf Registrieren an und loggt Euch mit Euren Apple-ID-Zugangsdaten ein.
    2. Wechselt auf den entsprechenden Tab für iOS bzw. iPadOS. Scrollt nun herunter und wählt unter Beginnen den Link Registriere dein iOS-Gerät bzw. Registriere dein iPad.
    3. Ihr erhaltet nun noch ein paar Infos zum Anlegen und Archivieren eines Backups – letzte Chance, eben dies zu tun ;-)
    4. Seid Ihr bereit, tippt unter Installiere das Profil auf Profil laden und bestätigt den Warnhinweis.
    5. Wechselt nun in die Einstellungen Eures Geräts. Hier seht Ihr oben den Punkt Profil geladen. Tippt diesen an, um das Beta-Profil von iOS 16 bzw. iPadOS 16 zu sehen.
    6. Wählt nun oben rechts den Punkt Installieren und bestätigt den Schritt mit Eurem Geräte-PIN.
    7. Lest Euch nun noch die kompletten AGBs durch (Stichwort HumancentiPad…). Seid Ihr damit einverstanden, tippt erneut auf installieren, um das Beta-Profil einzurichten.
    8. Damit das Profil aktiviert wird, müsst Ihr Euer iPhone oder iPad nun noch neu starten.
    9. Nach dem Neustart beginnt die eigentliche Beta-Installation. Öffnet wieder die Einstellungen und navigiert zu Allgemein – Softwareupdate. Hier sollte bereits das Update angezeigt werden. Sucht es bei Bedarf manuell
    10. Wartet nun bis, bis das Beta-Update abgeschlossen ist und installiert es durch Eingabe Eures PINs.
    Die Installation der iOS-16-Beta ist schnell durchgeführt.

    Herzlichen Glückwunsch, Ihr seid iOS-Betatester. Wie gesagt: Das solltet Ihr alles nur dann machen, wenn Ihr das Gerät oder die Apps nicht wirklich im Alltag braucht. Gerade sicherheitsrelevante Apps, etwa 2-Faktor-Apps von Banken, neigen dazu, unter iOS-Betas nicht zu funktionieren. Wenn Ihr es durchzieht, solltet Ihr nach dem offiziellen Start von iOS 16 bzw. iPadOS 16 daran denken, das Beta-Profil zu entfernen und zur stabilen Version zu wechseln. Wie das geht, erfahrt Ihr hier

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    Nun die obligatorische Frage: Springt Ihr bereits ins kalte Wasser und installiert die Beta von iOS 16 bzw. iPadOS 16? Oder wartet Ihr angesichts vergangener Erfahrungen lieber, bis die Bugs ausgemerzt sind? Schreibt es gerne in die Kommentare!

    Derweil liefern wir Euch unter diesem Link noch viele, viele, viele weitere Tipps, Tricks und Anleitungen rund um iPhone und iPad.

  • Welches Smartphone nutze ich?

    Smartphones sind mittlerweile so im Alltag verwurzelt, dass viele Menschen gar nicht mehr genau darauf achten, welches Modell sie genau verwenden. „Irgendein Samsung aus einer Vertragsverlängerung“ oder „ein altes iPhone von einem Kumpel“ als Antwort auf die Frage, welches Handy jemand nutzt, ist daher oft nicht die unwahrscheinlichste Antwort. Doch spätestens, wenn Ihr die passende Smartphone-Hülle sucht oder Support vom Hersteller oder auch anderen Menschen benötigt, kann es durchaus hilfreich sein, die genaue Modellbezeichnung zu kennen. Das ist aber leicht herauszufinden – auch dann, wenn der Name weder auf dem Gehäuse steht noch die Verpackung zur Hand ist ;)

    iPhone-Modell herausfinden

    Beim iPhone (und auch dem iPad) ist der Weg zur genauen Modellbezeichnung erfreulich einheitlich geregelt. Zumindest Stand iOS 15 bzw. iPadOS 15 findet Ihr die Modellbezeichnung in den Einstellungen unter Allgemein – Info. Hier listet das System unter Modellname eben diesen auf.

    Unter iOS findet Ihr die Modellbezeichnung im Info-Bereich der Einstellungen.

    Außerdem findet Ihr hier auch die Seriennummer sowie die Modellnummer Eures iPhones oder iPads. Mit letzterer könnt Ihr auf dieser Apple-Webseite weitere Informationen herausbekommen – etwa für ältere iPhones, die das Modell noch nicht in den Einstellungen anzeigen.

    Android-Modell herausfinden

    Bei Android ist es unter Umständen etwas komplizierter, die genaue Modellbezeichnung Eures Smartphones herauszufinden. Nicht nur gibt es eine Myriarden verschiedener Modelle der diversen Hersteller, auch ist die Android-Menüführung je nach Hersteller etwas anders. Grundsätzlich führt Euer Web aber auch hier immer in die Einstellungen des Geräts. Hier findet Ihr im Idealfall (sprich auf einem möglichst unveränderten Android) den Eintrag Über das Telefon. Dort gibt es dann den Unterpunkt System, der Euch die Modellbezeichnung verrät.

    Einige Hersteller neigen dazu, die Modellbezeichnung sehr tief in den Android-Einstellungen zu verstecken…

    Nun ist Android aber eben oft nicht „ideal“. Es kann daher sein, dass Ihr an einer anderen Stelle forschen müsst. Ein Negativbeispiel liefern hier die grundsätzlich sehr guten Xiaomi-Smartphones. Unter der Xiaomi-Oberfläche MIUI 13 findet Ihr die Modellbezeichnung unter Über das Telefon – Alle Spezifikationen – Status – Gerätedetails. Jap. Total eingängig…

    In vielen Einstellungsmenüs könnt Ihr eine Suche durchführen. Ist dies der Fall, versucht es einfach mal mit einer Suche nach Modell oder Name, um die entsprechenden Infos zu bekommen. Eine Alternative dazu sind Drittanbieter-Apps, die Hardwareinfos aus Eurem Android-Smartphone auslesen können. Davon gibt es Dutzende im Play Store. Für den Zweck empfehlenswert ist beispielsweise das in der Basisversion kostenlose und werbefrei DevCheck, mit dem Ihr auch jede Menge weiterer Infos aus Eurem Androiden herauskitzeln könnt.

    Tools wie DevCheck verraten Euch neben dem Modellnamen auch deutlich mehr Informationen rund um Euren Androiden.

    Noch mehr Tipps und Tricks rund um Android sammeln wir hier für Euch, mehr zum iPhone findet Ihr unter diesem Link.

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  • Automatische Updates auf Mac, iPhone und iPad aktivieren

    Immer alles aktuell? Mit Apples iOS, iPadOS- und MacOS-Betriebssystem könnt Ihr nicht nur das Betriebssystem selbst, sondern auch Medien und Apps durch automatische Updates immer auf dem neuesten Stand halten. Die selbstständige Aktualisierung von iPad und iPhone spart Euch aber nicht nur viel Arbeit – sondern hilft auch dabei, Euch unterwegs nicht ständig auf die Suche nach WLANs machen zu müssen, falls doch einmal ein Update ansteht oder eine App auf einem anderen Gerät benötigt wird. Und so geht’s:Weiterlesen »

  • Google Maps: Routen und Orte vom PC ans Smartphone schicken

    Google Maps ist und bleibt für mich der Goldstandard wenn es um die Routenplanung, Navigation etcpp geht. Ein kleiner Tipp für alle, die das auch so sehen und ihre Routen lieber am Schreibtisch planen: Ihr könnt Orte und Routen mit wenigen Klicks vom Browser aus an Euer Smartphone oder Tablet schicken.

    Vom PC aufs Smartphone: Per Google-Konto kein Problem

    Wenn Ihr Eure Reisenrouten über https://www.google.de/maps gerne an einem Desktop-PC vorplant, könnt Ihr sie ganz einfach auf verbundene Geräte schicken. Das funktioniert sowohl mit Android-Smartphones und Tablets als auch mit iPhones oder iPads. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Ihr mit dem gleichen Google-Konto auf beiden Geräten angemeldet seid und die Google-Maps-App installiert ist.

    Mit zwei Klicks schickt Ihr Orte an Euer Smartphone oder Tablet.

    Ist das der Fall, erscheint bei der Auswahl einer Zieladresse oder auch einer Sehenswürdigkeit in Google Maps der Punkt An mein Smartphone senden. Klickt Ihr diesen an, blendet Euch Google Maps eine Liste mit allen Geräten an, auf denen das gleiche Konto eingerichtet ist.

    Klickt Ihr einen Eintrag an, erscheint auf dem entsprechenden Smartphone oder Tablet eine Push-Benachrichtigung. Tippt diese an, um den Ort in der Maps-Apps zu öffnen.

    So sieht es aus, wenn Google Maps eine Nachricht an Euch schickt.

    Genauso könnt Ihr auch Fahrtrouten für Auto, ÖPNV oder Fußgängerstrecken vom Desktop an Euer Smartphone schicken. Sucht die entsprechende Route heraus und wählt links den Punkt Wegbeschreibung an mein Smartphone senden. Nun erscheint wieder der Dialog

    Auch Routen könnt Ihr mit wenigen Klicks vom PC ans Smartphone übertragen.

    Alternativ zur Push-Nachricht bietet Maps übrigens auch die Option, die Route bzw. den Zielort via E-Mail-Adresse oder auch per SMS zu teilen. Für letzteres muss allerdings die Handynummer hinterlegt sein.

    Ja, das ist eins dieser „Captain Obvious“-Tutos, die Ihr vielleicht schon kanntet, aber ich finde die Möglichkeit super – und man übersieht es immerhin leicht ;-)

    Noch mehr Lifehacks oder was auch immer wir dafür halten findet Ihr unter diesem Link.

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  • Anleitung: 2-Faktor-Authentifizierung per App einrichten

    Per Zwei-Faktor-Authentifizierung sichert Ihr den Zugang zu einem Konto über die Kombination aus Benutzername und Passwort hinaus ab. Die Idee: Loggt Ihr Euch beispielsweise in Euren Mail-Account ein, müsst Ihr zunächst auf einem weiteren Weg ein einmaliges Passwort generieren. Angreifer, die „nur“ Eure Zugangsdaten erbeuten, kommen damit alleine also nicht rein. Einen guten Kompromiss aus Komfort und Sicherheit bieten so genannte Authentificator-Apps. Nachdem Ihr diese mit einem Konto verknüpft habt, generieren die Apps automatisch einen Code, der bei der jeder Anmeldung abgefragt wird. Immer mehr Online-Dienste unterstützen mittlerweile die 2FA-Einrichtung. Wir zeigen Euch exemplarisch anhand eines Google-Kontos, wie die Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung per App funktioniert.

    1. Passende 2FA-App auswählen

    Die wichtigste Frage, die Ihr Euch bei der Einrichtung von 2FA für Eure Konten stellen solltet, ist die der passenden App. Es gibt eine ganze Reihe so genannter Authenticator-Apps, etwa Twilio Authy, den Google Authenticator, 2FSA oder die Open-Source-Apps Aegis (Android) und Tofu (iOS). Wichtig übrigens: Die Apps generieren „nur“ den Log-in-Code auf Basis einer Verknüpfung, die Ihr bei der Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifzierung vornehmt – es sei denn natürlich, Ihr nutzt einen Passwort-Manager mit 2FA-Funktion. Die „reinen“ 2FA-Apps benötigen also keine Zugangsdaten wie Benutzername und Passwort.

    Die Absicherung von Online-Konten via 2FA-Apps ist ein guter Kompromiss aus Komfort und Sicherheit.

    Für welche Ihr Euch entscheiden sollt? Nun… Das ist gar nicht so leicht. Wollt Ihr die Anmeldung auf ein Gerät beschränken und bei Bedarf Ich persönlich gehe einen bei Sicherheits-Afficionados verpönten Weg und nutze meinen seit Jahren bewährten Passwortmanager 1password als 2FA-App, da ich beruflich mit SEHR vielen unterschiedlichen Geräten arbeite und ich den Synchronisations-Komfort sehr schätze. Auch Authy oder 2FSA bieten eine Synchronisation der 2FA-Daten. Damit einher geht natürlich wieder ein zusätzlicher potenzieller Schwachpunkt in der Sicherheits-Architektur – ob das Euer Ding ist, müsst Ihr selbst entscheiden. Im 2FA-Vergleich des Wirecutters liegt Authy übrigens vorne, damit macht Ihr also im Zweifel auch nichts falsch – mir persönlich gefällt allerdings nicht, dass der Service eine Handynummer für die Anmeldung verlangt.

    Unabhängig davon solltet Ihr auf jeden Fall eine 2FA-App nutzen, die ihrerseits mit einem eigenen Passwort, PIN-Code oder biometrisch abgesichert werden kann. So schafft Ihr eine zweite Hürde für Angreifer, die Zugriff auf Euer Smartphone haben. Hier scheidet etwa der Google Authenticator aus, der auf einem entsperrten Gerät fröhlich die 2-Faktor-Codes einblendet… Ebenfalls wichtig sein sollte die Möglichkeit, die generierten 2-Faktor-Anmeldungen in irgendeiner Weise sichern und bei Bedarf auf ein neues Gerät übertragen zu können. Ohne Konto und Synchronisation wie bei Authy oder den diversen kommerziellen Passwort-Managern müsst Ihr das ggf. manuell vornehmen. Prüft auf jeden Fall, ob die App Eurer Wahl entsprechende Optionen bietet – andernfalls steht Ihr beim Verlust Eures Smartphones dauerhaft vor verschlossenen Türen…

    Die Sicherung der 2FA-App per Passwort, Fingerabdruck und Co. sollte Pflicht sein.

    Für unsere Demo-Zwecke zeigen wir Euch, wie Ihr mit der feinen Open-Source-Lösung Aegis ein Konto absichert. Für Android-Nutzer erfüllt sie alle genannten Kriterien, etwa die Absicherung per Fingerabdruck oder die Möglichkeit, die 2FA-Datenbank zu sichern und bei Bedarf wiederherzustellen. Ihr bekommt die App wahlweise bei Google Play oder bei Mircos geliebtem F-Droid; den Quellcode der praktischen und kostenlosen Zwei-Faktor-Authentifizierungs-App könnt Ihr bei Interesse über GitHub einsehen.

    Übrigens: Die meisten der gezeigten Schritte und Grundprinzipien lassen sich aber auf die anderen 2-Faktor-Apps übertragen, da hier in der Regel auf offene Standard gesetzt wird. Leider gibt es zwar immer noch eine Reihe von Diensten, die lieber auf eine eigene 2-Faktor-Implementierung anstelle von Standards setzen, in der Praxis kommt Ihr aber mit Lösungen wie Aegis und Co. weiter.

    2. Zwei-Faktor-Authentifizierung in den Sicherheitsoptionen finden

    Die nächste Herausforderung: Findet heraus, ob und unter welchen Namen die von Euch verwendeten Dienste die Zwei-Faktor-Authentifzierung anmelden. Je nach Anbieter kann die Funktion unterschiedliche Namen haben, etwa Anmeldung in zwei Schritten, zweistufige Überprüfung, Zusätzlicher Sicherheitsschritt oder irgendwas mit „Faktor“ ;) Eine gute Anlaufstelle und Hilfestellung bei der Suche nach den richtigen Sicherheitseinstellungen bietet Euch das 2fa.directory, das wir Euch in diesem Tuto ausführlich vorstellen.

    Eine Idee, viele Namen: Bei Google läuft 2FA beispielsweise unter der Bezeichnung „Bestätigung in zwei Schritten“ (Quelle: Google.com)

    3. Zwei-Faktor-Authentifizierung per QR-Code einrichten

    Habt Ihr den entsprechenden Punkt gefunden und die passende App zur Hand und abgesichert, könnt Ihr endlich mit der Einrichtung des zweiten Faktors loslegen. Wir demonstrieren Euch die Nutzung von 2FA am Beispiel eines Dropbox-Kontos. Hier findet Ihr die Zwei-Faktor-Authentifizierung in den Account-Einstellungen im Reiter Sicherheit – Zweistufige Überprüfung. Aktiviert hier den Schalter und wählt anschließend den Punkt Über eine mobile App, um eine 2FA-App zu verwenden.

    Die meisten Dienste – so auch Dropbox – blenden nun einen QR-Code ein. Alternativ gibt es praktisch immer auch die Möglichkeit, den geheimen Schlüssel, der zur Verifizierung der Anmeldung erzeugt wird, manuell einzugeben. In der Regel ist es aber am einfachsten, den Code einfach mit der App Eurer Wahl zu scannen.

    Im Falle von Aegis tippt Ihr zur Einrichtung eines neuen 2FA-Kontos auf Neu und wählt in diesem Fall QR Code scannen. Anschließend richtet Ihr die Kamera auf den Code und gebt im nächsten Schritt bei Bedarf ein paar Infos ein (etwa den Namen des Dienstes). Ist das erledigt, generiert Eure 2-Faktor-App bereits die Codes, die bei den meisten Implementierungen im 30-Sekunden-Intervall wechseln.

    Die eigentliche Einrichtung und Nutzung der Zwei-Faktor-Authentifizierung ist in wenigen Schritten erledigt.

    Bestätigt nun auf Dropbox (bzw. dem Konto Eurer Wahl) durch Eingabe des Einmal-Passworts die Einrichtung und Ihr habt es geschafft: Ab sofort kommt niemand – inklusive Euch – in das Konto, ohne Zugriff auf den gewählten zweiten Faktor zu haben. Hurrah!

    4. Backup-Methode bei Verlust des 2FA-Tokens einrichten

    Das wohl aaaaaaaaallerwichtigste bei der Nutzung der Zwei-Faktor-Authentifizierung: Sorgt bitte unbedingt für eine Backup-Methode, um im Ernstfall (Verlust des Smartphones etc.) den Zugriff auf Euer Konto wiederherzustellen. Das gilt vor allem dann, wenn Ihr Euch gegen eine Zwei-Faktor-App mit integrierter Synchronisation entscheidet. Das ganze Konzept des zweiten Faktors ist darauf ausgelegt, dass im Ernstfall wirklich niemand mehr reinkommt – auch der Kundensupport kann Euch dann nicht mehr weiterhelfen.

    Um genau diesen 2FA-GAU zu vermeiden, bieten praktisch alle Dienste diverse Backup-Methoden an. Geläufig sind zum Beispiel die so genannten einmaligen Backup-Codes, die etwa Google oder das soeben abgesicherte Dropbox anbieten. Mit diesem Code ist es jeweils exakt einmal möglich, de 2FA-Anmeldung via App zu überspringen und Euer Konto bei Bedarf wiederherzustellen.

    Sichert Euch die Backup-Codes unbedingt, um Euch im Worst Case nicht aus Euren Konten auszusperren.

    Speichert Euch diese unbedingt an einem möglichst maximal-sicheren Ort. Ob das nun ein Tresor sein muss oder auch ein Passwortmanager oder ein verschlüsselter Container mit Lösungen wie VeraCrypt oder Cryptomator, entscheidet Ihr – sorgt nur dafür, dass Ihr es nicht vergesst. Und natürlich, dass kein anderer Mensch Zugriff auf die Codes bekommt – sie dienen gewissermaßen als Zweitschlüssel für Eure Konten und sind entsprechend wertvoll. In der Regel werden die Codes wahlweise direkt bei der ersten Ersteinrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung angezeigt oder lassen sich später nach erfolgreicher Anmeldung irgendwo in Eurem Benutzerkonto abrufen.

    Es gibt noch andere Backup-Methoden, etwa die Wiederherstellung via SMS (die gilt allerdings als nicht allzu sicher und kann zum Bumerang werden, wenn Ihr Eure Rufnummer wechselt und dabei vergesst, die Dienste entsprechend zu aktualisieren) oder über einen Code an Eure E-Mail-Adresse – die solltet Ihr dann aber wiederum ihrerseits per 2-Faktor-Jedöhns gesichert haben.

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    Einige Dienste bieten übrigens auch die Verwendung mehrerer Zwei-Faktor-Lösungen an. So könnt Ihr beispielsweise einen Google-Account zusätzlich mit einem USB-Sicherheitsschlüssel wie dem Yubikey verschließen. Solche Sticks gelten als nochmal eine Nummer sicherer als die diversen App-Lösungen, sind aber leider noch nicht überall verfügbar. Einen Praxistest samt Anleitung zur Einrichtung eines Yubikey für verschiedene Online-Dienste präsentiert Euch Kollege Ben in diesem Tuto.

    „Alles absichern“ ist nicht immer komfortabel

    Ihr merkt vielleicht schon: Die Absicherung Eurer wichtigen Online-Konten via Zwei-Faktor-Authentifizierung ist mit nicht eben wenig Eigeninitiative verbunden und verlangt von Euch ein gewisses Maß an Sorgfalt. Doch genau wie eine gute Backup-Strategie oder die konsequente Verwendung sicherer Passwörter könnt Ihr Euch einer Sache gewiss sein: Bei der nächsten großen Passwort-Panne eines von Euch verwendeten Dienstes fühlt Ihr Euch deutlich besser, wenn Ihr vorher den zweiten Sicherheitsfaktor eingerichtet habt.

    Die Kombination aus Passwort-Manager und Zwei-Faktor-Authentifizierung macht sichere Log-ins möglich.

    Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nach einigen Jahren mit 2FA-Praxis sagen: Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, bei der Anmeldung ein Einmal-Passwort zu verwenden. Je nach von Euch gewählter App _kann_ das sogar richtig komfortabel funktionieren. Mich interessiert aber auch Eure Meinung zum Thema: Setzt Ihr die Zwei-Faktor-Authentifizierung ein oder nervt Euch die Nutzung? Falls ja: Bei welchen Diensten und mit welchen Apps bzw. anderen Faktoren? Haut Eure Meinungen und Erfahrungen zum Thema 2FA sehr gerne in die Kommentare unter diesem Text.

    Noch mehr rund um das ebenso leidige wie wichtige Thema Sicherheit findet Ihr laufend aktuell unter diesem Link. Weitere Tutos rund um Apps aller Art sammeln wir wahlweise in unserer Android- oder der iPhone-Ecke.

  • Fotos aus iPhone-Videos erstellen

    Smartphones schießen gestochen scharfe Videos – umso praktischer ist da die Möglichkeit, einzelne Frames aus einem Clip als Foto zu extrahieren. Das iPhone beherrscht diese praktische Funktion zwar nicht mit Bordmitteln, doch eine praktische Open-Source-App springt erfolgreich in die Bresche.

    Fotos aus Videos: Es geht auch ohne Screenshot

    Die Inspiration für dieses Tuto kam mir beim Ausprobieren des sehr netten Android-Smartphones OnePlus 10 Pro. Unter dessen Android-typisch etwas überbordenden Kamerafunktionen findet sich die Möglichkeit, direkt in der Galerie einzelne Video-Frames als Foto zu exportieren. Tatsächlich sieht das Ergebnis vor allem bei 8K-Videos top aus, doch auch aus 4K- und selbst FullHD-Material lässt sich der eine oder andere Schnappschuss ziehen.

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    Auf dem iPhone geht das mit Bordmitteln unter iOS 15.4 nicht, zumindest ist mir kein Weg bekannt. Meine bisherige Behelfslösung, wenn es mal ein Video-Snapshot sein sollte, war ein Screenshot an der richtigen Stelle. Elegant ist anders… Macht aber nichts, denn Open-Source-Software kann nicht nur unter Android, sondern auch in der Apple-Welt die Rettung sein: Die Gratis-App Frame Grabber macht aus Videos ganz einfach Fotos.

    So extrahiert Ihr ein Foto aus einem iPhone-Video

    Die Nutzung von Frame Grabber ist erfreulicherweise komplett unkompliziert. Nach der Installation aus dem App Store müsst Ihr der App naturgemäß Zugriff auf Eure Fotos und Videos gewähren. Wählt anschließend das Video aus, aus dem Ihr ein Foto machen möchtet.

    Navigiert nun über die Leiste unten an die Stelle, die Ihr als Foto extrahieren möchtet. Über die Pfeile könnt Ihr bei Bedarf Frame für Frame vorgehen, außerdem bietet die Uhr auf der rechten Seite die Möglichkeit, das Wiedergabertempo anzupassen. Seid Ihr mit der Auswahl zufrieden, tippt auf das Pfeil-Symbol. Nun öffnet sich der Teilen-Bildschirm von iOS und Ihr könnt das Foto dahin schicken, wo Ihr wollt.

    So simpel, so gut: Frame Grabber macht es zum Kinderspiel, Fotos aus Videos zu ziehen. Das passende Video zum Screenshot findet Ihr übrigens hier ;-)

    In den Optionen könnt Ihr bei Bedarf noch die Ausgabeeinstellungen anpassen oder festlegen, dass Frame Grabber die Video-Bilder direkt in der Fotos-App des iPhones ablegt. Das war es auch schon – funktioniert super und ist im Alltag eine echte Hilfe. Ob Ihr nun das beste Bild Eurer Kleinen, den lustigsten Haustier-Schnappschuss oder ein vorteilhaftes Foto aus einem Selfie-Video sichern wollt, die App macht es möglich. Wie bereits erwähnt ist Frame Grabber Open Source und damit kostenlos, werbefrei und rundherum empfehlenswert. Den Quellcode findet Ihr bei GitHub.

    Noch mehr Tipps und Tricks rund um alles mit einem kleinen „i“ vorne dran findet Ihr unter diesem Link, mehr zur wunderbaren Welt der quelloffenen Software sammeln wir hier für Euch.

  • iPad Pro vs. Macbook Air: Es gibt eigentlich nur eine Antwort

    Ich habe mir ein iPad Pro 12,9″ gekauft. Wenn es um die Kaufentscheidung zwischen Macbook Air und iPad Pro geht, rauchen ja üblicherweise die Köpfe: Das iPad ist technisch weitestgehend mit dem Macbook identisch, hat die gleiche M1-Hardware an Bord. Und nicht nur das: Auch preislich spielen Macbook Air und iPad Pro in einer ähnlichen Liga, auch wenn das iPad tendenziell teurer ist. Dafür hat es einen Touchscreen und Apple-Pencil-Support. Aber sind wir ehrlich: Als Notebook-Ersatz hat das iPad Pro nur bedingt eine Chance – deshalb habe ich es auch zugunsten des Macbook Air schnell wieder zurück gegeben.Weiterlesen »

  • macOS: Bilder per Rechtsklick in anderes Format konvertieren

    Ihr wollt schnell ein PNG-Bild zu JPG konvertieren? Dazu könnt Ihr natürlich zu haufenweise spezialisierten Tools greifen oder komplexe Bordmittel verwenden. Müsst Ihr aber nicht – zumindest mit einem aktuellen macOS. Unter Monterey und Co. könnt Ihr allerlei Bildformate mit wenigen Klicks umwandeln, darunter sogar PSD-Dateien aus Photoshop.

    Bilder per Schnellaktion in andere Formate umwandeln

    Genau wie die Möglichkeit, PDF-Dateien zusammenzufügen, findet Ihr auch die Fotokonvertierung in den Schnellaktionen von macOS 12 und später. Markiert die Bilder, die Ihr umwandeln möchtet, klickt sie mit der rechten Maustaste an und wählt Schnellaktionen – Bild konvertieren. Im nun erscheinenden Menü könnt Ihr zwischen den Zielformaten JPG, PNG und HEIF wählen und die Bildgröße festlegen. Wollt Ihr die Bilder platzsparend speichern oder verschicken, wählt Ihr ein kleineres Format, alternativ dazu nutzt Ihr die Option Originalgröße, um die Pixelmaße beizzbehalten.

    Ihr habt die Wahl zwischen drei Zielformaten und vier unterschiedlichen Bildgrößen

    Auf Wunsch könnt Ihr noch durch Entfernen des Hakens bei Metadaten erhalten dafür sorgen, dass Informationen wie das verwendete Kameramodell oder auch der Urheber aus den konvertierten Dateien entfernt werden. Das spart ein wenig Platz und steigert gegebenenfalls die Privatsphäre. Mit einem Klick auf In …. konvertieren startet Ihr die Umwandlung. Die so erstellten Dateien landen automatisch im gleichen Ordner.

    Von Photoshop-PSD zu JPG und mehr

    Die Schnellkonvertierung von macOS funktioniert erfreulicherweise nicht nur mit den vorgegebenen Dateiformaten. Tatsächlich verarbeitet die Funktion beispielsweise auch Bilder im TIF-Format. Sogar PSD-Dateien von Photoshop können damit zu JPG, PNG bzw. HEIF konvertiert werden – und zwar auch dann, wenn Ihr Photoshop gar nicht besitzt. Auch das von Google gepushte WebP-Bildformat kann macOS umwandeln – sehr praktisch.

    PSD-Dateien könnt Ihr am Mac auch ohne Photoshop-Installation umwandeln.

    Noch mehr Tipps und Tricks zu macOS gesucht? Dann hier entlang bitte. Allgemeines rund um das Thema Fotos und Bilder sammeln wir hier für Euch.

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  • iPhone: Notfallpass ausfüllen und anzeigen

    Bei einem Unfall oder einem anderen medizinischen Vorfall kann jede noch so kleine Information für die Ersthelfer Leben retten. Das iPhone bietet über den so genannten Notfallpass die Möglichkeit, eben solche Informationen für den Ernstfall zu hinterlegen. So könnt Ihr beispielsweise Vorerkrankungen, benötigte Medikamente sowie Eure Notfallkontakte hinterlegen. Auch auf der Apple Watch sind die Notfalldaten einsehbar. Wir zeigen Euch, wie Ihr den Notfallpass ausfüllt und die Daten abrufen könnt.

    Notfallpass über Apple Health ausfüllen

    Der Notfallpass auf dem iPhone ist Teil der vorinstallierten Health-App. Hier tippt Ihr oben rechts auf Euer Profilbild und anschließend auf Notfallpass. Wählt Ihr hier nun Bearbeiten, könnt Ihr die Daten ausfüllen. Unter anderem könnt Ihr hier eventuell vorhandene Vorerkrankungen hinterlegen, Angaben zu benötigten Medikamenten machen oder auf etwaige Unverträglichkeiten und Allergien hinweisen. Auch Eure Blutgruppe, Eure Einstellung zur Organspende sowie die gesprochenen Sprachen legt Ihr hier fest.

    In der Apple-Health-App könt Ihr medizinisch notwendige Infos für Ernstfälle hinterlegen.

    Wichtig sind auch die Notfallkontakte, die Ihr unten auswählen könnt. Ihr dürfte beliebig viele Kontaktpersonen aus Eurem Kontaktverzeichnis auswählen und dabei auch die jeweilige Beziehung angeben.

    Notfallpass auf iPhone-Sperrbildschirm und Apple Watch anzeigen

    Ganz wichtig ist natürlich, dass Ihr die hier gespeicherten Infos auch für Ersthelfer verfügbar macht. Dazu müsst Ihr unbedingt die Funktion Im Sperrzustand zeigen unter dem Punkt Zugriff im Notfall aktivieren.

    Aktiviert unbedingt diesen Schalter, um andere im Ernstfall auf den Notfallpass zugreifen zu lassen.

    Ist die Option aktiv, können die Daten in einer Notfallsituation von allen Helfern eingesehen werden. Auf dem iPhone öffnet Ihr dazu den Entsperrbildschirm und tippt auf Notfall – Notfallpass. Auf der Apple Watch könnt Ihr die Daten sehen, indem Ihr die Seitentaste gedrückt haltet und anschließend den eingeblendeten Schieberegler Notfallpass nach rechts schiebt.

    Im Idealfall werdet Ihr all diese Dinge niemals brauchen, doch vielleicht können sie Euer Leben retten… Noch mehr Tipps und Tricks rund um das iPhone findet Ihr hier.

  • Anleitung: Xbox Cloud Gaming auf iPad und iPhone spielen

    Der Xbox Game Pass Ultimate umfasst die Option, über 100 Spiele ohne Installation direkt aus der Cloud zu spielen. Nach einer eher holprigen Startphase funktioniert das mittlerweile sogar erfreulich gut – und zwar nicht nur auf der Konsole, sondern auch auf Laptops, Smartphone und Tablets. Doch während Android-Nutzer einfach die Xbox-Game-Pass-App für das Cloud-Gaming nutzen dürfen, ist der Weg zur iPhone-Xbox ungleich komplizierter. Doch die Xbox-Menschen haben einen erstaunlich gut funktionierenden Weg gefunden, das Cloud-Gaming von Blockbustern wie Forza Horizon und Halo Infinite oder Indie-Perlen wie The Outer Wilds und das famose Dead Cells auch auf die Apple-Geräte zu bringen.

    Xbox Cloud Gaming: Apple will das nicht

    Eine Flatrate für das Cloud-Gaming ist aus mehreren Gründen schön: Nicht nur könnt Ihr in eine Reihe von Spielen einfach so reinschnuppern, ohne Euch zunächst x Gigabyte an Daten auf die Festplatte zu schaufeln, Ihr braucht dazu noch nicht einmal die passende Hardware. Xbox Cloud Gaming ist zwar – Stand Anfang 2022 – noch ein Stück davon entfernt, Xbox und Gaming-PC ersetzen zu können, aber als Dreingabe zum ohnehin schon sehr netten Game Pass Ultimate ist das Angebot derzeit eine Wucht. Ich habe probeweise einen guten Teil der Kampagne von Halo Infinite via Streaming durchgespielt und war angenehm überrascht davon, wie gut es funktioniert (Randbemerkung: Google Stadia bringt das Spielgefühl deutlich besser rüber, aber weil Google einfach Google ist, wird das wohl nicht mehr lange der Fall sein..)

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    Blöderweise findet Apple so eine Spiele-Flatrate in seinem App Store aber gar nicht toll und wehrt sich konsequent gegen Spiele-Streaming auf iPhone und iPad. Macht aber nichts: Wie schon Stadia und auch Mitbewerber Nvidia Geforce Now haben die Xbox-Entwickler das Streaming-Angebot kurzerhand Browser-kompatibel gemacht. So könnt Ihr – ein bestehendes Abo des Xbox Game Pass Ultimate – vorausgesetzt – auch auf dem iPad und dem iPhone in die Blockbuster und Indie-Hits eintauchen, die es sonst nur auf der Konsole gibt.

    So nutzt Ihr Xbox Cloud Gaming unter iOS:

    1. Ideal: Controller mit iPad oder iPhone verbinden

    Tatsächlich könnt Ihr viele Spiele im Game Pass auch mit dem Touchscreen zocken, wirklich Spaß macht das aber (von einigen ruhigen Ausnahmen abgesehen) nicht. Glücklicherweise unterstützt iOS mittlerweile eine ganze Reihe von Bluetooth-Gamecontrollern, die dann auch mit dem Game Pass funktionieren.

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    So könnt Ihr neben den Xbox-Controllern auch die Gamepads der PS4 oder PS5 via Bluetooth mit dem iPad oder oder iPhone koppeln und selbst die nischigen, aber sehr guten 8bitDo-Controller funktionieren hervorragend. Verbindet das passende Gamepad einfach unter Einstellungen – Bluetooth mit dem iGerät, um es anschließend zum Zocken zu verwenden.

    Mit einem Controller kommt Konsolen-Feeling auf. Es muss auch nicht das Xbox-Original sein!

    2. Homepage von Xbox Game Pass Cloud Gaming in Safari aufrufen

    Ob mit oder ohne Controller: Um Xbox Cloud Gaming unter iOS zu nutzen, besucht Ihr nun im Safari-Browser die Homepage des Streaming-Abgebots unter:

    https://www.xbox.com/de-de/play

    Meldet Euch hier mit Eurem Microsoft-Konto an. Nun könnt Ihr im Grunde genommen bereits loszocken! Navigiert Euch durch das Game-Pass-Angebot (das funktioniert auch mit dem Controller) und startet das Spiel Eurer Wahl. Die Spielstände werden dabei automatisch zwischen Konsole und Cloud-Angebot synchronisiert.

    Per Safari-Aufruf könnt Ihr das Cloud-Gaming-Angebot auch auf Apple-Geräten nutzen.

    3. Xbox-Spiele per Touchscreen steuern

    Habt Ihr keinen passenden Controller zur Hand oder wollt Ihr tasächlich lieber auf dem Touchscreen zocken? Dann solltet Ihr Euch in den Bereich Mit Touch spielen begeben. Hier sammelt Microsoft alle Game-Pass-Titel, die per Bildschirmtasten mit den Fingern gesteuert werden können.

    Microsoft bemüht sich, die hauseigene Spiele-Bibliothek Mobile-freundlich zu machen.

    Nach dem Start blendet der Dienst die entsprechenden Gamepad-Buttons über dem Spielgeschehen ein. Tippt Ihr auf das kleine Controller-Symbol, könnt Ihr die Bedienelemente auch anpassen, um etwa die Position und Größe nach Euren Wünschen auszulegen. Das ist wie gesagt nicht allzu komfortabel, für einige Titel (etwa rundenbasierte Strategie- oder Rollenspiele) ist die Finger-Steuerung aber durchaus okay.

    Hätte man mir als kleines Amiga-Kind Anfang der 90er erzählt, dass ich einmal „The Bard’s Tale II“ via Internet auf einem Touchscreen spielen kann, dann… Tja, keine Ahnung. Aber es ist ziemlich cool.

    4. Komfortabler: Cloud-Gaming über den Home-Bildschirm starten

    Ähnlich wie bei WhatsApp auf dem iPad ist es auch hier dem Komfort sehr zuträglich, eine Startseiten-Verknüpfung für die Cloud-Gaming-Seite zu erstellen. So kommt Ihr schneller in die Spiele, außerdem behandelt iOS die so angelegten Verknüpfungen ähnlich wie installierte Apps. Tippt einfach beim Besuch der Cloud-Gaming-Seite auf den Teilen-Pfeil von Safari und wählt Zum Home-Bildschirm, um eine App-Verknüpfung zu erstellen.

    Wer braucht da schon eine „echte“ App…?

    Auch wenn Apple sich querstellt: Cloud-Gaming per Xbox Game Pass Ultimate auf dem iPad hat durchaus Potenzial. Klar, es gibt eine gewisse Eingabeverzögerung und Euer WLAN entscheidet stark darüber, ob das Ganze überhaupt Spaß macht. Aber man merkt auch, dass die Xbox-Entwickler ständig an der Lösung feilen und das Gameplay optimieren.

    Nein, Cloud-Gaming ist noch lange nicht perfekt. Aber es wird zunehmend brauchbarer.

    Ich wollte bereits vor einigen Monaten ein entsprechendes Tuto schreiben, allerdings war das Gameplay auf dem iPad damals noch extrem hakelig. Auch jetzt ist es noch nicht perfekt, aber auf jeden Fall brauchbar. Wer abseits der heimischen Xbox eine Runde zocken will, sollte es auf jeden Fall einmal ausprobieren!

    Noch mehr rund ums Gaming findet Ihr hier, mehr zu iPad und iPhone sammeln wir hier für Euch.

  • Mit Apple anmelden: Übersicht über alle Anmeldungen anzeigen

    Vor einiger Zeit hat Apple die Funktion Mit Apple anmelden auf iPhone, iPad und dem Mac eingeführt. Dahinter versteckt sich die Möglichkeit, für die Erstellung eines Benutzerkontos bei diversen Apps und Online-Diensten die Apple-ID anstelle von E-Mail und Passwort als Zugang zu verwenden. Wer eh mit iPhone, Mac und Co. unterwegs ist, spart sich damit nicht nur Zeit, sondern muss noch nicht einmal seine echte E-Mail-Adresse verraten – Stichwort Datenschutz und Spamlisten. Wenn Ihr nicht mehr wisst, wo Ihr Euch bereits via Mit Apple anmelden registriert habt, könnt Ihr mit wenigen Klicks eine Übersicht aufrufen.

    Mit Apple anmelden: Übersicht auf dem iPhone oder iPad anzeigen

    Auf einem iPhone, iPad oder auch dem guten, alten iPod Touch holt Ihr die Übersicht über Eure Apple-Anmeldungen folgendermaßen auf den Schirm:

    1. Öffnet die Einstellungen von iOS.
    2. Tippt im Menü auf den Eintrag Passwort und Sicherheit.
    3. Wählt den Eintrag Apps mit deiner Apple-ID aus.
    In den iCloud-Einstellungen findet Ihr alle Infos zu Euren via Apple-ID erstellten Benutzerkonten.

    Hier seht Ihr nun alle Dienste, bei denen Ihr die Schnellanmeldung mit Eurer Apple-ID eingeschaltet habt. Tippt Ihr auf einen Eintrag, bekommt Ihr weitere Infos, etwa, welche „falsche“ E-Mail-Adresse Ihr hinterlegt habt, um Eure eigene vor Spam zu schützen. Ebenfalls hier dürft Ihr bei Bedarf die Anmeldung mit Apple für Apps und Webseiten deaktivieren. In diesem Fall könnt Ihr bei der nächsten Nutzung ein anderes Benutzerkonto anlegen. Laut Apple ist es auch möglich, die

    Mit Apple anmelden: Übersicht auf dem Mac oder im Browser aufrufen

    Auch auf Macs mit aktuellem macOS könnt Ihr leicht einsehen, wo Ihr die Apple-Anmeldung verwendet. Öffnet dazu über das Apfel-Menü die Systemeinstellungen von macOS und klickt oben auf Apple-ID. Hier wechselt Ihr in das Menü Passwort & Sicherheit und tippt bei Apps, die Apple-ID verwenden auf bearbeiten. Wie auf dem iPhone seht Ihr nun die diversen Dienste und könnt diese bei Bedarf bearbeiten oder entfernen.

    Als letzte Möglichkeit ist es auch möglich, die Apple-ID-Anmeldungen direkt im Browser zu prüfen – praktisch, wenn Ihr gerade an einem Nicht-Apfel-Gerät unterwegs seid. Besucht dazu die Seite https://appleid.apple.com und meldet Euch an. Hier klickt Ihr im Abschnitt Anmelden und Sicherheit unten auf den Punkt Mit Apple anmelden.

    Auch im Browser könnt Ihr leicht prüfen, wo Ihr Euch via Apple-ID angemeldet habt.

    Noch mehr Tipps und Tricks für alles mit dem Apfel-Logo findet Ihr hier.

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  • HomePod (Mini) updatet nicht: Das könnt Ihr tun

    Apples HomePod und HomePod Mini sind feine WLAN-Lautsprecher. Ich habe mir zwei HomePod Mini als Ersatz für die alte Stereoanlage gegönnt. Leider haben die als Stereopaar verbundenen Smartspeaker ein Problem: Wann immer ein Update ansteht, mögen sie es einfach nicht einspielen. Zum Glück gibt es Mittel und Wege, den HomePod und HomePod Mini dazu zu zwingen, die Aktualisierung durchzuführen.Weiterlesen »

  • Weniger auf’s Smartphone gucken? Graustufen helfen!

    Ich weiß ja nicht, wie es mit Euch steht, aber ich stamme aus einer Zeit, in der man einfach nicht auf’s Handy gucken musste. Denn auf dem zweizeiligen LCD gab es – außer der Uhrzeit – eigentlich nicht viel zu sehen. Dann kamen die Smartphones und seitdem… tja. Und mit jeder Generation wird es schlimmer, denn die Displays werden immer besser und bunter und es gibt immer mehr zu sehen. Ein wenig Selbstkontrolle ist also angebracht. Zum Glück gibt es da eine einfache Möglichkeit: Graustufen!Weiterlesen »

  • Telegram „verbieten“? Wann lernt ihr es endlich?

    Gleich vorweg, bevor mir hier jemand vor die Füße kotzt: Gegen Hetze, gegen Verabredung zu Straftaten, gegen Falschinformationen, gegen Verfassungsfeinde – alles Dagegens, die ich voll und ganz unterstütze. Die bloße Idee, Telegram zu verbieten, treibt mir aber kochendes Blut in die Wutadern. Warum? Weil die gemeinten politischen Stellen damit nur eines machen: Ihre Energien und unsere Steuern in etwas vollends Sinnloses zu stecken. Inwiefern und was das mit Ursula „Zensursular“ von der Leyen zu tun hat – hier mal für jedermann verständlich. Sogar für Politiker und Politikerinnen.Weiterlesen »

  • Mac oder Macbook auf Werkseinstellungen zurücksetzen

    Macs sind beliebt, neu sehr teuer und damit selbst gebraucht noch gutes Geld wert. Doch bevor Ihr einen Mac oder ein Macbook zum Verkauf anbietet, solltet Ihr dafür sorgen, dass er auf Werkseinstellungen zurückgesetzt ist. Während dieser Prozess bei älteren Macs recht aufwändig sein, hat Apple das Prozedere unter MacOS 12 überarbeitet: Es gibt jetzt ein handliches Tool, das den Mac-Reset für die Weitergabe so einfach macht wie beim iPhone oder iPad.Weiterlesen »

  • iPhone: Prüfen, ob Originalteile verbaut wurden

    Apple und die Möglichkeit der Reparatur: Seit Jahren nicht unbedingt eine Liebesgeschichte, aber es deutet sich zumindest vorsichtig eine Besserung an. Vor allem Käufern von gebrauchten bzw. im Refurbished-Programm aufbereiteten iPhones dürfte es wichtig sein, dass bei einer vorangegangenen Reparatur Originalteile verbaut worden. Seit dem Update auf iOS 15.2 könnt Ihr eben dies ganz einfach überprüfen, ohne gleich das iPhone aufzuschrauben.

    Original-Akku oder Hinterhof-Batterie?

    Kaum eine größere Stadt, in der unzählige Nebenstraßen nicht von Schildern mit Aufschriften wie „iPhone Akku 29 Euro“ geziert sind. Tatsächlich kann es sich lohnen, dann und wann einen malträtierten iPhone-Akku zu ersetzen. Dabei solltet Ihr aber tunlichst darauf achten, möglichst Originalware von Apple selbst zu erhalten, um nicht vom Ergebnis enttäuscht zu sein.

    Bislang musstet Ihr Euch sowohl bei der Reparatur außerhalb des offiziellen Apple-Supports als auch beim Kauf eines gebrauchten iPhones darauf verlassen, dass alles koscher ist. Seit dem Update auf iOS 15.2 aus dem Winter 2021 ist das aber nicht mehr nötig. Apple hat dem System eine Funktion spendiert, mit denen Ihr nicht erfahrt, ob bestimmte Komponenten bereits ersetzt wurden, sondern auch, ob es sich dabei um Originalteile handelt – keine Chance für den Wurstblinker ;-)

    Ihr findet die entsprechenden Infos in den Einstellungen des iPhones. Navigiert hier in den Bereich Allgmein und tippt auf Info. Falls Apple oder ein Drittanbieter Ersatzteile in das iPhone geschraubt hat, findet Ihr hier das so genannte Teile- und Serviceprotokoll. Dieses listet nicht nur die ausgetauschten Teile auf, sondern verrät auch, ob es sich um Apple-Originale oder solche von unbekannten Drittherstellern handelt. Ist letzteres der Fall, solltet Ihr beim Gebrauchtkauf wahlweise ganz zurückziehen oder ordentlich nachverhandeln ;-) Apropos: Falls noch gar keine Reparaturen vorgenommen wurden, erscheint das Teile- und Serviceprotokoll gar nicht. Auf dem iPad gibt es die praktische Neuerung zumindest Stand dieses Tutos noch nicht.

    „Das ist nicht or’ginooool!“ Vor dem Kauf eines iPhones aus zweiter Hand solltet Ihr das Teile- und Serviceprotokoll überprüfen (Bild: Apple)

    Je neuer das iPhone, desto genauer die Infos

    Die Möglichkeit, sich vor dem Kauf eines iPhones aus zweiter Hand über die möglicherweise verbauten Ersatzteile zu informieren, ist überaus praktisch. Beachtet aber, dass die Funktion je nach Alter des iPhones unterschiedliche Details aufführt. Bei älteren Modellen wie dem iPhone XR, der XS-Serie oder dem iPhone SE der zweiten Generation wird nur angezeigt, ob der Akku ersetzt wurde. Bei der iPhone 11-Reihe erfahrt Ihr zusätzlich, ob das Display ausgetauscht wurde. Bei neueren Geräten wie der iPhone 12- und 13-Serie (und wohl auch künftigen iPhones) erfahrt Ihr hingegen den Austausch-Status aller typischen Ersatzteile, also Akku, die Kamera und iPhone-Display.

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    Noch mehr Tipps zum iPhone findet Ihr hier, allgemeine Hardwarethemen sammeln wir hier für Euch.

    (Einstiegsbild von Tyler Lastovich von Pexels)

  • macOS: Internet-Geschwindigkeit im Terminal testen

    Ob beim Streaming, für große Downloads oder schlicht zur Überprüfung, ob Euer Internetanbieter auch wirklich das liefert, was Ihr bezahlt: Internet-Speedtests sind ein hervorragender Gradmesser dafür, ob Internet bei Euch Spaß macht oder auch nicht. Im aktuellen macOS 12 alias Monterey hat Apple ein nettes Kommandozeilentool integriert, mit der Ihr die Netzwerkaqualität direkt im Mac-Terminal messen könnt. So spart Ihr Euch die Installation von externen Programmen oder den Umweg über die diversen Speedtest-Seiten.

    So testet Ihr die Netzwerkqualität unter macOS Monterey

    Die Nutzung des Mac-internen Netzwerktests ist supersimpeln. Öffnet einfach über den Finder oder die Spotlight-Suche via terminal die Kommandozeile von macOS. Hier startet Ihr den Netzwerktest durch Eingabe des Befehls

    networkQuality

    Das Programm initiiert nun einen Up- und Downloadtest zu einem Apple-Server und misst dabei, wie schnell (oder auch nicht) dieser funktioniert. Nach einigen Sekunden bekommt Ihr die Ergebnisse in Form von Upload capacity und Download capacity präsentiert. Außerdem bekommt Ihr anhand von Responsivess eine schnelle Einschätzung der generellen Netzwerkqualität in den Stufen von Low, Medium oder dem erstrebenswerten High.

    Hilfe bei der WLAN-Optimierung

    Im Gegensatz zu typischen Online-Speedtests wie beispielsweise fast.com (mehr dazu hier) misst networkQuality die Up- und Downloadleitung parallel. Es ist damit tendenziell gut geeignet, Szenarien wie Videochat-Sitzungen zu optimieren, bei denen ja auch in der Regel Netzwerk-Traffic in beide Richtungen läuft.

    Die Infos des Netzwerktests sind minimalistisch und dennoch hilfreich.

    Wenn Ihr den Test im WLAN verwendet, könnt Ihr die Ergebnisse nutzen, um zu checken, ob Ihr den Empfang verbessern könnt oder wo dieser allgemein am besten ist. Klar, noch besser eignet sich dafür eine WLAN-Heatmap, aber für einen unkomplizierten Eindruck ist das Ding schon durchaus geeignet.

    Noch mehr Tipps und Tricks rund um macOS findet Ihr hier, mehr zum spannenden Thema Netzwerk sammeln wir unter diesem Link für Euch.

  • Anleitung: So kannst Du Dich aus dem Internet löschen

    Das Internet ist eine feine Sache. Einzig: Wer sich hier aktiv herumtreibt, hinterlässt eine breite Datenspur. Doch was, wenn wegen eines neuen Jobs, eines neuen Partners oder anderer Aktivitäten alte „Schandtaten“ aus dem Netz entfernt werden sollen? Zum Glück kann man sich in weiten Teilen selbst aus dem Internet löschen. Wir zeigen, wie es geht.Weiterlesen »

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