Selten war eine Spielzusammenfassung so unterhaltsam: Jemand hat sich die Mühe gemacht, Monkey Island als vierminütigen Trickfilm zu veröffentlichen.

Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht schon einmal den Lucasarts-Klassiker Monkey Island gespielt hat. Das Kultspiel von 1990 um den Piratenazubi Guybrush Threepwood ist nach wie vor eines der besten Point & Click-Adventures aller Zeiten und überzeugte seinerzeit durch hervorragende Grafik, eine witzige Story und logische Rätsel. Damit setzte das Spiel seinerzeit den Standard und ist bis heute Referenz für das leider zu Unrecht nicht mehr sonderlich gepflegte Genre des Grafikadventures. Bereits etwas älter, aber immer noch sehenswert ist die Trickfilm-Zusammenfassung des Spiels, die bereits 2007 von Marius Winter ins Netz gestellt wurde. Inzwischen ebenfalls ein Klassiker.

Und dann gibt es, ebenfalls sehr amüsant, den „Film der keine Urheberrechte verletzt“ von 2008: Offenbar war die immer noch bei Youtube verfügbare Version von 2007 urheberrechtlich bedenklich, weshalb der Macher gleich eine komplett von Urheberrechtsverletzungen „bereinigte“ Version veröffentlichte.

Wir empfehlen, beide Versionen hintereinander anzuschauen, handelt es sich doch um ein sehr lustiges Beispiel absurder Urheberrechtsproblematik im Internet.

Monkeyisland-in-vier-minuten

Stan, der Gebrauchtschiffhändler bequatscht Guybrush Threepwood.

Über den Autor

Christian Rentrop

Christian Rentrop

Freier Journalist, Baujahr 1979. Erste Gehversuche 1986 am Schneider CPC. 1997 ging es online. Seither als Blogger und Journalist in Totholzwäldern, auf digitalen Highways und manchmal in der echten Welt unterwegs.
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