Android

3 Apps fürs Wochenende – KW 15: Mucker-Tools

Komponistin? Gitarrist? Irgenwas mit Musik? Mindestens eine unserer Apps diese Woche sollte jeder kennen. Besser alle ;)

Ihr hört einen Song und wollt ihn sofort nachspielen können? Euch kann geholfen werden. In einer anderen Tonart? Packen wir. Auf einem ordentlich gestimmten Saiteninstrument? Geht klar. Wer Musik macht, kann vermutlich immer Hilfe gebrauchen. Wir haben zwei digitale Varianten von vermutlich fast schon omnipräsenten Werkzeugklassikern aufgetan. Und wer gerne Lieder rein nach Gehör nachspielen können möchte, sollte die Ohren spitzen genau hinhören und ohrdentlich Notizen bei Easy Ear machen …

3 Apps fürs Wochenende: In dieser Serie stellen wir Euch jeden Freitag drei kostenlose und werbefreie Android-Apps vor – zum Ausprobieren und Spielen. Alle Apps stammen aus dem Open-Source-App-Store F-Droid, den wir Euch hier näher vorstellen. Was für Apps? Was auch immer uns tatsächlich gefällt und nichts voraussetzt – also etwa keine Türöffner-App für den Dackelverein Velbert Süd oder so.

F-Droid in Kürze: F-Droid müsst Ihr über die Homepage installieren, sprich die App als APK-Datei herunterladen, diese anklicken und die Installation erlauben. Zudem müsst Ihr unter (standardmäßig) Einstellungen/Apps/Spezieller App-Zugriff/Installieren unbekannter Apps die Berechtigung für F-Droid freigeben, damit die App andere Apps installieren darf.

Heute war doch irgendwas … hmm … ach ja, FROHE OSTERN!

1. Easy Ear

Easy Ear ist ein supersimpler Gehörtrainer: Die App spielt eine Akkordfolge zu einem gegebenen Schlüssel und Ihr sollt die einzelnen Akkorde erkennen. Die Auflösung gibt es dann auf Knopfdruck. Es gibt keinerlei Optionen, Easy Ear macht nur das Eine – und mehr braucht es auch gar nicht, manchmal ist Minimalismus ein Segen. Und nur falls sich jemand fragt: Das Erkennen von Akkordfolgen macht es möglich, Lieder zu hören und direkt begleiten zu können. Beim Nachspielen, Transponieren und Improvisieren helfen dann die nächsten beiden Apps!

gehörtrainerbilder.
Easy Ear: Hören, erkennen, kontrollieren

2. Tunerly

Wer eine Gitarre, eine Ukulele oder sonst ein Saiteninstrument spielt, hat vermutlich auch ein Stimmgerät – und meist liegt es woanders, die Batterie ist leer, der Clip wackelt … Tunerly ist die App-Variante eines Stimmgeräts und funktioniert hervorragend. Man muss auch nicht irgendwie kompliziert direkt vorm Mikro spielen, einfach das Smartphone aufs Bein oder den Tisch legen und normal spielen – reicht. Es gibt Voreinstellungen für die gängigsten Konfigurationen, also etwa Gitarre/6 Saiten, Bass/4 Saiten und so weiter. Aber auch einen rein chromatischen Modus könnt Ihr nutzen. Der hat mir zum Beispiel den Allerwertesten gerettet, weil mein altes Stimmgerät mit der Low-E-Ukulele nichts anfangen konnte.

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Tunerly: Stimm-App ohne Nerverei

3. Tonality

Im Grunde ist Tonality vor allem eine Klaviatur – Ihr könnt halt spielen. Interessant wird Tonality aber durch die vielen verschiedenen Tonleitern, die sich auf den Tasteten abbilden lassen sowie den Quintenzirkel, heute vermutlich bekannter als Circle of Fifths. Allein schon wegen des Zirkels lohnt sich Tonality, wenn man mal einen der Zehntausend I-V-vi-VI-Popsongs in einer anderen Tonart nachspielen will ;)

tonality-bilder.
Tonality: Die etwas andere Klaviatur

Übrigens, auf der Bühne ist dedizierte Hardware vielleicht manchmal auch nicht schlecht ;)

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Titelbild basierend auf Fotos von Anete Lusina von Pexels und Pixabay

Mirco Lang

Freier Journalist, Exil-Sauerländer, (ziemlich alter) Skateboarder, Dipl.-Inf.-Wirt, Einzelhandelskaufmann, Open-Source-Nerd, Checkmk-Handbuchschreiber. Ex-Saturn'ler, Ex-Data-Becker'ler, Ex-BSI'ler. Computer-Erstkontakt: ca. 1982 - der C64 des großen Bruders eines Freunds. Wenn Ihr hier mehr über Open Source, Linux und Bastelkram lesen und Tutonaut unterstützen möchtet: Über Kaffeesponsoring via Paypal.freue ich mich immer. Schon mal im Voraus: Danke! Nicht verpassen: cli.help

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