Tutonaut

21 günstige Hand-für-ins-Feuer-Spiele zum Zocken und Verschenken

Ein paar Ideen für Spiele gefällig? Eine bunte Mischung von brutalster Party-Metzelei über epische Liebesgeschichten bis zur Pixel-Art-Horror-Büro-Satire.

Es gibt soooo viele Spiele … Es muss aber nicht immer der neueste 60-Euro-AAA-Titel sein. Dank Indie-Szene und äußerst regelmäßigen Steam-Angeboten geht das auch deutlich günstiger. Und das Gaming-Universum ist auch längst erwachsen genug, um alte Titel immer noch, wieder oder auch erstmals zu spielen. Eine Liste mit persönlichen Favoriten, für die ich die Hand ins Feuer lege – für PC.

Inhalt

Statt zu scrollen könnt Ihr auch cheaten …

Gaming-Vorleben und -Präferenzen
Command & Conquer Generals Zero Hour
Peggle Deluxe
Virtual Pool 4
Fifa 12345
South Park: Stick of Truth
Crayon Physics Deluxe
Rocket League
Bastion
Day of the Tentacle Remastered
Titan Quest Anniversary Edition
Torchlight 2
Devil May Cry 4
Mass Effect Andromeda
Party Hard
Trials
Mark of the Ninja
Die Sims 4
Giana Sisters – Rise of the Overloard
Just Cause 3
Worms WMD
Yuppie Psycho

Bis auf Fifa (Origin), C&C Generals und Giana Sisters (GoG) dürften alle Titel bei Steam verfügbar sein. Auf Preisangaben verzichte ich mal, da bei Steam eh ständig was im Angebot ist.

Vorlieben

Da es sich um eine sehr persönliche Liste handelt, zwei Worte zu meinen Gaming-Vorlieben und dem Gaming-Vorleben – damit Ihr das besser einschätzen könnt. Intro überspringen 😉 Mein erstes Videospiel dürfte Galaga gewesen sein, auf einem C64 so ungefähr 1982. Von daher kann ich durchaus etwas mit Pixeln anfangen (im Falle vom C64-ganz-in-Blau-Galaga: 4 Pixel = 1 Raumschiff, 2 Pixel = 1 Schuss). Allerdings habe ich danach, von einem kurzen Amiga-Intermezzo abgesehen, bis 1996 alles an Konsolen und PC-Spielen links liegen gelassen – erst Tennis, dann Skateboards und Partys hatten einfach Vorrang. Daher auch ein gewisser Hang zu Sportspielen. #GoSports

Tendenziell würde ich mich als Hardcore-Casual-Gamer sehen: Ich zocke viel, aber meist so, wie ich fernsehe: Zappend. 1996 habe ich eine Ausbildung in der Computer-Abteilung eines Saturns angefangen und dann ab 97 die Disposition für die Software übernommen. Ausgestattet mit einem Millionenbudget konnte ich bei gut einem Dutzend Händlern nach Herzenslust einkaufen – und da möchte man doch wissen, was man ein- und verkauft. Also fing die große Demo-Zockerei an. Rund zweieinhalb Jahre habe ich allerlei Spiele (an-)gespielt, vor allem aber Demos, Demos, Demos – es dürften Hunderte gewesen sein. Die große Zeit der Heft-DVDs 😉

Was mir zum großen Gaming-Nerd fehlt: Ich habe nie Tausende Stunden in Rollenspiele gesteckt, nie meine Daumen in Beat’em-Ups verknotet, nie gemultiplayert und meine gesamte Konsolengeschichte beschränkt sich auf eine Playstation (eigentlich nur für 1080 Snowboarding) und eine immer noch laufende Xbox 360 – die ausschließlich für und wegen Skate 3 hier rum steht. Skate 3 wäre bei mir übrigens das klare Nummer-1-der-Welt-Spiel, gäbe es das Drecksding für den PC …

Ich hasse: Leseorgien, Multiplayer-only, 10 km Spieltiefe, unübliche und nicht veränderbare Tastenbelegungen, mieses Speichermanagement, zu hohe Schwierigkeitsgrade, Alle-Objekte-und-Dialogoptionen-anklicken-Adventures, das Erlernen von Pseudowissenschaften.

Ich liebe: Liebevolle Gestaltung, individuelle und abstruse Ideen, flüssiges Gameplay, hoher Wiederspielwert, Easy-to-Learn-Hard-to-Master-Spiele, Ressourcen und Waffen, die ich verstehe (Gold/Schrotflinte vs. Tiberium/XY-Crypto-Blaster mit Puffy-Granaten-Upgrade …), Atmosphäre und last but not least Titel, die sich ausschließlich per Maus spielen lassen – damit die zweite Hand für Snacks und Cocktails frei bleibt :O

Übrigens: Manche Spiele auf der Liste habe ich tatsächlich nur ein, zwei Stunden gespielt, da kommen alte Demo-Zock-Gewohnheiten durch. Aber ich rechne so: Ein Kinobesuch dauert vielleicht zwei Stunden und kostet 20 – 30 Euro – eine Größenordnung, die scheinbar alle OK finden. Wenn ich ein 10-Euro-Spiel nur zwei Stunden zocke, betrachte ich das also schon als gut investiertes Geld.

Command & Conquer Generals Zero Hour

Ich höre Euch schon: „Command & Conquer, und der Idiot kommt ausgerechnet mit Generals …“ Generals ist für mich das perfekte Echtzeitstrategiespiel. Bei dem Genre interessieren mich im Grunde nur Single-Player-Skirmish-Partien, also Matches auf einer Karte gegen einen oder mehrere Computergegner – die Story spiele ich gar nicht erst an. Für Generals gibt es massenhaft Karten und eine recht gute KI: Mit einigen Parteien (Gift-Terroristen) ist es sehr einfach gegen vier KIs zu gewinnen, mit anderen kann man durchaus mal verlieren. Und das gilt auch nur für bestimmte Karten, da die KIs für jede Karte anders sind. Und Gegner können auch zusammenarbeiten, Ihr könnt Superwaffen und Anfangsressourcen begrenzen. Es lässt sich also auch langfristig an der Schwierigkeitsschraube drehen.

Was aber vor allem für Generals spricht: Der Aufbau- und Upgrade-Teil hält sich in Grenzen. Wenn ich 30 Einheiten a 20 Upgrade-Stufen in einem Dutzend Gebäuden verwalte – das fühlt sich eher nach Arbeit als Spiel an. Generals kommt mit einem Minimum aus, ohne beliebig zu werden. Noch ein Pluspunkt: Ihr erkennt alle Upgrades an den Gebäuden oder Einheiten selbst, Ihr braucht keine Stats oder Infofenster. Und zu guter Letzt: Man versteht Einheiten, Upgrades und Ressourcen automatisch. Hier bringen etwa Laster oder Arbeiter Ressourcen ins Lager und daraus wird Geld, nix mit irgendwelchen Harvestern für 20 XYZ-Planetenmaterien, die dann erst umgewandelt, dann gecraftet, dann angemalt werden müssen. Die Einheiten sind Dinge wie Panzer, Buggys oder Infanterie, Upgrades Maschinengewehre, Giftspritzen oder Minen. Dinge aus unserer Welt eben, nicht vom 5. Planeten des 20. Sonnensystems von Orkhausen.

Ich weiß nicht, was Tiberium ist und ich will es nicht wissen 😉 Generals werde ich vermutlich für immer zocken.

Virtual Pool 4

Auch Virtual Pool 4 frisst seit vielen Jahren meine Zeit, allerdings nur Snooker. Außer dem Tisch und den Kugeln sieht alles in VP4 scheisse aus, es gibt keine Atmosphäre, die unteren KIs sind dumm wie Brot (nicht nur unfähig, nein, wirklich dumm) und überhaupt, viel Gutes gibt es kaum zu sagen. Aber: Physik und Bedienung sind perfekt. Gestoßen wird per (kalibrierter) Mausbewegung, die Linke Hand bestimmt per Tastendruck, ob gestoßen, die Queue-Spitze bewegt, die Hand hochgenommen oder die Ansicht bewegt wird.

Fifa 12345

Muss ich echt nichts zu sagen, oder? Ich kaufe alle zwei oder drei Jahre eine Vorjahresversion im Angebot – mehr als 20 Euro muss man selten ausgeben. Ich zocke nur den klassischen Karrieremodus, da sind aktuelle Kader eh nur ein, zwei Saisons halbwegs aktuell und rein spielerisch tut sich längst so wenig, dass man mindestens eine Version aussetzen kann. Ich würde den Unterschied zwischen einer Version und direktem Nachfolger im Spiel selbst vermutlich kaum merken. In Fifa 18 habe ich jetzt mindestens 8 Saisons gespielt und mir fällt kein Grund ein, 19 oder 20 zu kaufen.

South Park: Stick of Truth

Selten war ein Spiel so großartig, nie war ein Spiel so nah an der Vorlage – optisch gibt es schlicht keinen Unterschied zur Serie. Gar keinen. Grundsätzlich ist es ein rundenbasiertes RPG, allerdings mindestens genauso sehr eine durchgespielte South-Park-Folge. Die Story ist fesselnd, die Kämpfe sind zwar relativ flach, aber immer amüsant. Auch über Inventar und Charakterentwicklung gibt es nicht viel zu sinnieren, hier geht es um Humor, Story, Kämpfe – in der Reihenfolge. Für mich eines der besten Spiele aller Zeiten, deutlich besser auch als der Nachfolger.

Crayon Physics Deluxe

Crayon Physics ist einfach bezaubernd. Anders lässt sich das kaum ausdrücken. Ihr malt völlig frei in den Rätselbildern herum, um irgendwelche Objekte von A nach B zu bewegen. Die Besonderheit ist wirklich die Freiheit, die es in der Form höchstens in der Open-World-Welt gibt. Ihr dürft auch einfach Smileys malen 🙂

Rocket League

Kurz gesagt: Online-Autoball ohne Realistätsanspruch. Rocket League ist das einzige Online-Spiel, das ich überhaupt je regelmäßig gespielt habe und ein Synonym für Kurzweil. Die Physik hat was von Mond, ist aber leicht genug zu beherrschen, um mit gnadenloser Präzision zuzuschlagen. Und was richtig cool ist: In Standard-Matches spielen 3 gegen 3, zufällig zugelost und viele viele Spieler nehmen das tierisch ernst. Mit Strategien wie Ich such mir einen Gegner und ramme den einfach nur ständig. könnt Ihr Leute zur Weißglut treiben.

Bastion

Bastion hat mich zwar nicht allzu lang gefesselt, konnte es aber nichts für. Vermutlich mal im Sommer angefangen, dann wochenlang nicht gespielt, raus aus der Story … So starb hier schon so manches Spiel. Dennoch bleibt Bastion vor allem wegen zweier Großartigkeiten im Gedächtnis: Zum einen sind Welt und Grafik schlicht und ergreifend wunderhübsch. Vor allem aber gibt es einen adaptiven Erzähler, der ständig aus dem Off kommentiert und dabei auf Eure Handlungen und Bewegungen eingeht. Das Hack’n’Slay hat dadurch eine wirklich einzigartige Atmosphäre! Ach, extrem abwechslungsreich ist es obendrein.

Day of the Tentacle Remastered

Tja, der versinkt man doch in Demut. Day of the Tentacle wird nicht selten als bestes Spiel aller Zeiten genannt, zumindest als bestes Adventure aller Zeiten kann es von mir aus gerne in die Analen eingehen. Die Rätsel sind extrem abgefahren, Zeitreisen für eine zusätzliche Dimension sind genial, Story und Charaktere faszinieren, die Welt ist immer liebevoll gestaltet und sieht in der Remastered-Version auch heute wieder super aus.

Titan Quest Anniversary Edition

Schon das zweite Hack’n’Slay in der Liste – eines meiner Lieblingsgenres. Dank Anniversary Edition sieht Titan Quest auch aktuell wieder super aus, so dass es immer noch/wieder Spaß macht sich durch die Antike zu schlachten. Die Level sind recht Linear und bisweilen zum Verlaufen riesig, das Inventarsystem ist nicht optimal und das Skilling ist heute meist doch etwas komplexer. Aber die Spielmechanik passt, das Belohnungssystem funktioniert. Was TQ einzigartig macht ist aber eindeutig die Spielwelt: Zum einen sind es endlich (ENDLICH) mal keine blöden Hölen, sondern wesentlich abwechslungsreichere Areale – mit Sonnenlicht und so 🙂 Zum anderen sind Story, Welt und Charaktere natürlich bekannt und es macht schon mehr Spaß, auf Hades loszugehen als auf Generischer Endboss XYZ. Zudem hilft es freilich enorm der Story zu folgen.

Torchlight 2

Das letzte Hack’n’Slay, versprochen. Bastion ist so eigenständig, dass es kaum noch als traditionelles Spiel dieses Genre auffällt und Titan Quest ist ein recht alter AAA-Klassiker mit realistischer Grafik. Torchlight hingegen kam damals von einem kleineren Entwickler, setzt auf Comic-Style und eine bunte und fantasievolle Steampunk-Welt. In Torchlight 2 ist nicht unbedingt die Story der Hauptdarsteller, eher der eigentliche Spielablauf. Die Mechanik sitzt einfach, alles läuft ziemlich rund, Belohnungen sind zahlreich, das Skilling ist ansprechend ohne eine Wissenschaft zu sein, Monster und Dungeons sind zahl- und abwechslungsreich und die Beschäftigung mit Ausrüstung, Crafting und Charakterbildung bietet ruhige Phasen für ein Gläschen Wein.

Uuuund: Torchlight lässt sich auch noch mit diversen Mods spielen, was den Langzeitspaß noch ein wenig weiter hochtreibt. Ich würde Torchlight 2 als mein liebstes Hack’n’Slay bezeichnen. Das Skilling in Path of Exile ist deutlich cooler, die Atmosphäre in van Helsing dichter, die Story von Titan Quest um Längen interessanter, die Grafik von Grim Dawn aufwändiger – aber das Spielen ist mir in Torchlight lieber.

Devil May Cry 4

Devil May Cry 4 ist eine epische Gewaltorgie in wahnwitzig aufwändigen Bildern und mit all dem Kitsch und Pathos, den nur Japaner so stilvoll hinbekommen. Die Steuerung ist präzise, das Spieltempo hoch und der Firlefanz um die Blutbäder herum hält sich in Grenzen, hier und da ein paar Upgrades. Am besten auf der größt möglichen Mattscheibe spielen, Licht aus, Kopfhörer auf und dann viel Spaß.

Mass Effect Andromeda

Mass Effect Andromeda ist episches Weltraumkino und eine langwierige Angelegenheit. Es gibt Kämpfe, Forschung, Erkundung, Ernte, kleinere Rätselaufgaben und massenhaft Dialoge. Und natürlich Entscheidungen, ein Element, das die Serie groß gemacht hat, da sie tatsächlich den Spielverlauf verändern. Andromeda ist nichts für zwischendurch, aber eine gute Alternative zu einem Star-Wars-Marathon. Nun, GameStar spricht im Video unten von 40 bis 80 Stunden, das schafft die Star-Wars-Trilogie-Trilogie noch nicht ganz.

Party Hard

Großartiges Konzept, großartige Level, großartige Musik, großartige Charaktere – und endlich darf man mal wieder böse sein. Ihr legt um, was nicht niet- und nagelfest ist, versteckt die Leichen, geht auf der Tanzfläche ab, ein großer Spaß 🙂 Party Hard ist nichts für Zartbesaitete und nicht der Erfinder des Genres, aber die Partystimmung ist besser als bei jeder Wii-Session, oder Cluedo oder so.

Trials Fusion

Beim Sportspiel Trials Fusion geht es um gaaaaaaanz viel Gefühl. Und zwar im linken Daumen und im rechten Zeigefinger: Gas geben und Neigung ändern, mehr macht man in Trials nicht – aber die Steuerung ist so unglaublich gefühlvoll, dass es für ein paar Stunden Singleplayer genügt und für eine Ewigkeit Multiplayer. Es dürften mehr Level sein und auch die Freischalterei nervt, aber dennoch.

Mark of the Ninja

In eine Spieleliste muss ein Ninja-Kampfspiel und man kann ja nicht für immer The Last Ninja aus dem Hut zaubern. Mark of the Ninja vermittelt aber sogar noch mehr Ninja-Feeling, was vor allem an den extrem geschmeidigen Bewegungen und der düsteren Welt liegen dürfte. Der Schwierigkeitsgrad wird recht schnell knackig, aber wenn Euch das nicht abschreckt macht die 2D-Sneakerei einen Heidenspaß.

Die Sims 4

Mal ein ziemlich passives Spiel gefällig? Bei den Sims wird vor allem zugeguckt, aber seit es Hardcore-Sex und Drogen gibt … Ab auf die Liste! Man kann vermutlich aus zweierlei Sicht Spaß mit den Sims haben: Im Sinne einer selbst gestalteten Soap Opera. So ist es wohl gedacht und bereitet dann vermutlich Tausende Stunden Unterhaltung. Oder man versucht in dieser heilen Welt möglichst viel Unfug zu treiben. Macht dann aber höchstens ein paar Dutzend Stunden Freude. Aber hey, Sims ist Frauenland, also hört lieber auf die.

Giana Sisters – Rise of the Overloard

Apropos Frauen: Ich bin mit den Giana Sisters aufgewachsen, in Farbe auf dem C64. Erst danach kam irgendwann ein Gameboy mit Mario. War auch nett, aber die große Liebe war Giana. Als Giana Sisters vor ein paar Jahren neu aufgelegt wurde war die Freude groß – endlich wieder ein Jump’n’Run. Ich glaube das letzte davor war Jazz Jackrabbit 2, so um 98 rum. Das Coole am Spiel: Ihr könnt flüssig zwischen beiden Schwestern im Spiel, sogar im Sprung umschalten – und damit verändert sich auch die komplette Welt! Hier gibt es kein Gekasper, nur gutes altes Jump’n’Run.

Just Cause 3

Ich liebe das Konzept Open World. Aber ich hasse diesen Aufgabenmist in GTA. Autos abschleppen? Ernsthaft? Man man man … Just Cause ist größer, simpler gestrickt und dafür geschafften um das zu machen, was viele bei GTA sowieso nur tun: Rumfahren und -fliegen und Kram kaputt machen. JC3 gibt’s im Sale bisweilen für 4 Euro – das ist wirklich ein Witz.

Worms WMD

Zum rundenbasierten „Schlachtensimulator“ Worms muss ich wohl kaum etwas sagen, außer: Die Steuerung ist immer noch suboptimal, aber der aktuellste Ableger Worms WMD spielt sich im Grunde genauso wie die allerersten Wurmgeplänkel, keine blöden Experimente dieses Mal. Um zwischendurch ein paar verdammte Wurmfeinde mit der Heiligen Handgranate zu pulverisieren gibt’s nichts Besseres.

Yuppie Psycho

21 Titel sind es geworden, weil mit Yuppie Psycho tatsächlich auch ein aktuelles Spiel in die Liste sollte – meine letzte Errungenschaft. Es ist wohl ein Pixel-Art-Survival-Horror-Adventure, oder so ähnlich. Ihr seid das neueste Rädchen im Bürogetriebe eines Großunternehmens, führt Wasserspendergespräche, wechselt Sicherungen aus, füllt Tinten in den Kopieren nach – und watet knietief in Blut, Leichen, Monstern und einer ziemlich abgefahrenen Story. Das Gameplay ist recht simpel und traditionell: Dinge sammeln, Dinge benutzen, kleine Rätsel lösen, viele Dialoge führen, viel herumlaufen, Dinge finden, Dinge kombinieren. Im Herzen ein simples Point and Click, aber hier stehen Story, Atmosphäre und Humor im Vordergrund. Wobei, das Spiel mit Dunkelheit beherrscht Yuppie Psycho wirklich superb – also kalibriert den Bildschirm beim Erststart sorgfältig!

Tipp: Nicht zu viel Video gucken, Ihr spoilert Euch nur selbst.

Wenn Euch nach noch mehr Spielen ist: Gute Android-Spiele ohne Werbung.

Mirco Lang

Mirco Lang

Freier Journalist, Exil-Sauerländer, (ziemlich alter) Skateboarder, Dipl.-Inf.-Wirt, Einzelhandelskaufmann, Open-Source-Nerd, Checkmk-Handbuchschreiber. Ex-Saturn'ler, Ex-Data-Becker'ler, Ex-BSI'ler.

Computer-Erstkontakt: ca. 1982 - der C64 des großen Bruders eines Freunds.

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