AndroidGaming

Nochmal 11 kostenlose Android-Spiele ohne Werbung

Knobeln wie die Maori in Neuseeland? Einmal das Times-Kreuzworträtsel lösen? Schach ohne zu denken? Hereinspaziert ;)

Nach den 11 kostenlosen Android-Spielen ohne Werbung von 2017 wird es Zeit für neue 11 Titel: Allesamt Open Source, ohne Werbung, In-App-Käufe, Zwangskonten und sonstigen Mist. AAA+-Blockbuster gibt es hier nicht zu bewundern, aber handverlesene Titel für den Spielspaß zwischendurch. Alle Spiele sind auch für einen Spieler geeignet und funktionieren offline.

App-Store: F-Droid

Alle Titel findet Ihr im App-Store F-Droid, so einer Art Google Play für Open-Source-Apps. Die F-Droid-App bekommt Ihr direkt auf der Homepage zum Download. Im Store bekommt Ihr mittlerweile einige Tausend Apps, darunter auch derzeit 395 Titel in der Kategorie Spiele. Werbung wird Euch hier äußerst selten begegnen, animierte vermutlich gar nicht. Kontenzwang, Tracking, Malware, für Open Source alles Fremdwörter. Aufwändige Videosequenzen, desktopmäßigen 3D-Zauber und Morgan Freeman als Erzähler aus dem Off bekommt Ihr dafür auch nicht, aber Bombast ist nicht alles.

Ein großer technischer Unterschied zu Google Play: Ihr müsst Euch halb-manuell um die Updates der Apps kümmern. Updates landen zwar automatisch im Bereich Aufgaben der App, müssen aber einzeln aktualisiert werden. Das sind zwar nur zwei Taps, aber bei 50 Apps ist das etwas mühsam. Insofern: Schaut ab und mal nach anstehenden Aufgaben … Und wenn Ihr mehr über F-Droid lesen wollt: hier entlang.

Und nun viel Spaß mit den nicht immer so lässigen Casual Games.

f-droid-ansichten.
F-Droid: Tausende kostenlose Apps ohne Werbung, Tracking, Konten – mit wenigen Ausnahmen.

Minesweeper: Antimine

Neben Solitair ist Minesweeper der zweite Spiele-Megahit, der seit Jahrzehnten mit Windows mitgeliefert wird. Und Antimine ist eben eine Variante davon, da muss man nicht viel erklären. Aber so simpel das Konzept ist, es funktioniert immer noch: Minimaler Schwierigkeitsgrad, keine Hektik, kurze Level, ein wenig Nachdenken, ein bischen Glück – genau wie bei Solitair ;)

antimine
Das Konzept ist nicht tot zu kriegen …

Zahlenrätsel: SudoQ

Ich werden kein großer Sudoku-Fan mehr, das scheint mir eher Casual-Basistraining fürs Hirn als Spielspaß …, aber gut, es hat viele Fans und SudoQ liefert die Zahlenreihenspielerei in einer sauberen App, in der nichts, aber auch gar nichts von den reinen Zahlen ablenkt. Wenn wenigstens animierte Einhörner im Hintergrund tanzen würden, aber nein.

sudoku-felder.
Nett: Man kann den Verlauf der Züge durchgehen.

Hüpf-Scroller: Beat Feet

Noch so ein Spielprinzip, dass mich selten begeistern konnte: Hüpfen im Takt während der Bildschirm dahin scrollt. Beat Feet macht aber erstaunlich viel Spaß, was vor allem am großartigen Zusammenspiel von Musik und zum Beat generierten Leveln liegt. Es hat wohl einfach Charme.

beat feet.
Hüpfen im Takt über Städte aus Takt, eine sehr taktvolle Überraschung.

Freakiges Nicht-Tetris: Block Puzzle

Also im Grunde ist es Tetris ohne Zeitdruck. Das Spielfeld sieht so aus wie bei Tetris, die Steine auch, das Reihenbilden ebenso. Aber Ihr legt die Spielsteine nach und nach an beliebigen Orten ab und es kommen auch immer drei Steine auf einmal. Es gibt also keine Hektik, die Level dauern wesentlich länger, Reihen können nicht bloß horizontal, sondern auch vertikal aufgelöst werden und … nun, dann gibt es noch das Mehr!

Nicht, dass das eigentliche Zocken nicht doch irgendwie nach Tetris riecht, aber die ganze Puzzelei ist eingebettet in ein obskures Planeten-Befreien-Szenario eingebettet. Das beinhaltet auch, von einem wütenden Asiaten angeschrien zu werden. Natürlich. Es sind die kleinen Gimmicks, die die solide Puzzle-Mechanik zu etwas Besonderem machen. Unbedingt ausprobieren!

block puzzle.
Ausprobieren! Allein der Sound …

Für das perfekte Gaming-Erlebnis fehlt dann aber noch das richtige Licht aus natürlich frei platzierbaren Tetris-Bausteinleuchten (ein Stein ist verkabelt, die anderen werden über Induktion versorgt):

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Mu Torere: OPMT

OPMT ist eine Umsetzung des neuseeländischen Maori-Spiels Mu Torere , ein zufallsfreies Strategiespiel – das wesentlich komplexer ist als die supersimple Oberfläche es vermuten lässt. Es spielt Schwarz gegen Weiß, abwechseln kann auf das einzige freie Feld gezogen werden, Ziel ist es, den Gegner zu blockieren. Das ist im Grunde simpel, man muss sich aber zunächst dran gewöhnen, dass die Spielsteine nicht animiert sind: So seht Ihr nach Eurem Zug ohne jede Verzögerung das Ergebnis des gegnerischen Zugs. Das macht aber nur das intuitive Lernen der Spielmechanik etwas schwieriger.

Zu gewinnen ist dann wieder ein anderer Punkt ;) Das Spiel einerseits supersimpel, andererseits ist es durchaus komplex, eine Gewinnstellung hinzubekommen – zumindest gegen menschliche Gegener. Es hat ein wenig was von einem komplexeren Tic-Tac-Toe, das gewonnen werden kann.

mu torere.
Nicht so hübsch wie aus Muscheln und Holz am Strand Neuseelands, aber ein faszinierendes Spiel.

Mühle für Mühle-Freaks

Nach OPMT ist Mühle irgendwie naheliegend, auch wenn die Ähnlichkeiten nur sehr oberflächlich sind. Im Original heißt das Spiel Sanmill, ist recht schlicht gehalten, bietet aber reichlich Optionen zum Regelwerk und zur Schwierigkeit. So lassen sich nicht nur Stärke und Bedenkzeit für den Computergegner festlegen, sondern auch der Spielstil, über unterschiedliche Algorithmen, Zufallszüge und so weiter. Mein letztes Mühlespiel war irgendwann in den 80ern, die Regeln sind verblasst, dafür hat die Basis-KI jedenfalls genug drauf, um als Siegerin vom Platz zu gehen.

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Mühle für Mühle-Freaks.

Wort-Sucht: Lexica

Eine Matrix mit Buchstaben und Ihr sucht die Wörter darin, in alle Richtungen, auf Zeit – und los! Ich würde es als äußerst immersiv bezeichnen: Der Ehrgeiz wird schnell geweckt, die Zeitspanne ist kurz und man muss schon ziemlich konzentriert bleiben. Seht es mal so: 16 Buchstaben, 3 Minuten Zeit – und bisweilen weit über 200 Wörter zum Finden! Insofern dürfte das Spiel als undurchspielbar gelten. Ist das noch Casual? Ganz wichtig: Es geht um deutsche Wörter!

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Wortfindung auf Zeit – so geht Immersion ;)

Nicht-Tetris-Brettspiel: Freebloks

Und schon wieder Tetris-Spielsteine: Runde für Runde legt Ihr einen Stein so an einen anderen Eurer Steine, dass lediglich eine Ecke Kontakt hat – wer die meisten Steine los wird, hat gewonnen. Und das ist gegen vier Computergegner gar nicht mal einfach. Partien dauern ein paar Minuten, perfekt für kurze Wartezeiten.

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Auch als echtes Brettspiel auf dem Couchtisch würde Freebloks eine gute Figur abgeben.

Spiel der Bauern: Open Chaos Chess

Sehr geil! Beim Chaos-Schach könnt Ihr nur eine Sache bestimmen: Die Figur. Wohin diese zieht, bleibt dem Zufall überlassen, wobei Schachregeln natürlich intakt bleiben. Gewonnen hat, wer am Ende übrig bleibt! Spiel der Könige? Schachmatt? Wer braucht schon Könige …

chaos schach.
Kein Bock auf die graue Stube? Dann Chaos Chess!

Worträtselkreuz: Forkyz

Forkyz ist ein Client für Kreuzworträtsel – allerdings auf Englisch. Rätsel können direkt in der App heruntergeladen werden, die Bedienung ist sehr gut gelöst, der Schwierigkeitsgrad wankt zwischen schwer und WTF?! Jedenfalls, wenn man nicht wirklich gut in Kreuzwort-Englisch ist. Und es hilft auch, in der US-amerikanischen Alltagskultur verhaftet zu sein. Allein mit diesem „Spiel“ kann man sich vermutlich ein halbes Leben beschäftigen.

kreuzworträtsel.
Englische Kreuzworträtsel sind nicht ganz einfach.

Eighball+:Randomix

Randomix ist eigentlich kein Spiel, sondern ein Spielzeug – ein 8-Ball. Die schwarzen Wahrsagerkugeln kennt mittlerweile vermutlich jeder und auch Randomix bietet eine Reihe (eher ausgefallener) Antworten auf Ja-Nein-Fragen. Dazu kommen noch Münzwurf, Würfel und Roulette mit beliebigen Antworten. Was soll’s heute Abend sein? Netflix, Disney+ oder doch Prime? Statt zu grübeln: Fragt doch einfach Randomix! Der kleine Helfer für Entscheidungsmuffel.

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Die „Welches Schweinderl hättens denn gern?“-App.

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Mirco Lang

Freier Journalist, Exil-Sauerländer, (ziemlich alter) Skateboarder, Dipl.-Inf.-Wirt, Einzelhandelskaufmann, Open-Source-Nerd, Checkmk-Handbuchschreiber. Ex-Saturn'ler, Ex-Data-Becker'ler, Ex-BSI'ler. Computer-Erstkontakt: ca. 1982 - der C64 des großen Bruders eines Freunds. Wenn Ihr hier mehr über Open Source, Linux und Bastelkram lesen und Tutonaut unterstützen möchtet: Über Kaffeesponsoring via Paypal.freue ich mich immer. Schon mal im Voraus: Danke! Nicht verpassen: cli.help

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