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Anleitung: iPad-Apps auf dem Macbook M1 installieren

Mit dem Umstieg auf ARM-Prozessoren ermöglicht Apple auch die Verwendung von iPad- und iPhone-Apps am Mac. Das erschließt ein völlig neues App-Universum.

Apples ARM-Macbooks mit M1-Prozessor sind seit Monaten nur schwer zu bekommen. Was wohl bedeutet, dass Apple hier einen echten Hit gelandet hat. Ich habe mir auch so ein Teil zugelegt, der Unterschied zum Intel-Vorgänger ist gigantisch – ein Test folgt später. Eine der interessantesten Funktionen der neuen ARM-Macs ist, dass auch iPad-Apps auf dem Macbook verwendet werden können. Doch wie bekommt man sie da drauf?

iPad-Apps auf den M1-Mac laden

Zunächst ist natürlich wichtig zu wissen, dass nur solche Apps den Weg vom Macbook auf’s iPad finden, bei denen der Entwickler dazu die Erlaubnis erteilt hat. Das sind inzwischen allerdings relativ viele. Und damit User nicht durcheinander kommen, hat Apple diese direkt in den Mac-App-Store eingepflegt. Und so geht’s:

Ihr findet die iPad- und iPhone-Apps im Mac-AppStore.
Ihr findet die iPad- und iPhone-Apps im Mac-AppStore.
  1. Öffnet die App-Store-App auf dem Mac.
  2. Klickt unten links auf Euren Benutzernamen.
  3. Ihr seht jetzt die Übersicht der bereits gekauften und geladenen Apps.
  4. Oben im Fenster findet Ihr einen Reiter „iPhone- und iPad-Apps“: Klickt ihn an, um die verfügbaren iOS/iPadOS-Apps anzuzeigen.
  5. Um eine neue iPad- oder iPhone-App auf den Mac zu laden, müsst Ihr diese zunächst unter iPS/iPadOS installieren. Anschließend erscheint sie auch in der Übersicht auf dem Mac.

App-Sideloading: Was ist das und wie geht es?

Zusätzlich gab es zunächst die Möglichkeit, nicht vom Entwickler freigegebene Apps mithilfe des sogenannten Sideloadings zu installieren. Dafür brauchtet Ihr eine App als Datei – iOS- und iPadOS-Apps werden als *.ipa-Dateien geliefert. Diese konntet Ihr dann mithilfe eines Programms wie iMazing oder Apple Configurator 2 von Eurem iPhone oder iPad extrahieren und anschließend auf dem Mac einspielen.

Der Apple-Configurator ist nicht nur für das Sideloading interessant.
Der Apple-Configurator ist nicht nur für das Sideloading interessant.

Sideloading könnte noch klappen

Leider hat Apple diese Möglichkeit nun unterbunden, was aber nicht heißen muss, dass es nicht mehr klappt. Die Vorgehensweise war mit Apple Configurator relativ einfach und ist auch praktisch, um zum Beispiel eine App zu sichern, die von einem App-Store-Aus betroffen ist.

  1. Ladet uns installiert Apple Configurator 2 aus dem App-Store.
  2. Startet das Programm und loggt Euch unter „Account“ mit Eurer Apple-ID an.
  3. Schließt danach Euer iPhone oder iPad per Kabel am Mac an. Es taucht daraufhin in im Apple Configurator als iPhone oder in einer Liste auf. Klickt es doppelt an.
  4. In der Übersicht des iPhones findet Ihr jetzt Option „Apps“.
  5. Klickt die App einmal an, wählt oben „Hinzufügen“, gefolgt von „Apps“. Wählt hier noch einmal die App aus und klickt auf „Hinzufügen“.
Vor kurzem konnten Apps noch per Sideloading installiert werden. Das geht derzeit nicht.
Vor kurzem konnten Apps noch per Sideloading installiert werden. Das geht derzeit nicht.
  1. Öffnet jetzt den Ordner ~/Library/Group- Containers/K36BKF7T3D.group.com.apple.configurator/Library/Caches/Assets/TemporaryItems/MobileApps/ – hier wird die App gleich abgelegt, lasst das Fenster am besten offen.
  2. Sobald im Apple-Configurator die Meldung erscheint, die App sei bereits auf dem iPhone oder iPad vorhanden, findet Ihr in dem Ordner einen kryptisch benannten Unterordner, dieser wiederum enthält die App im IPA-Format.
  3. Verschiebt die App irgendwohin. Anschließend wird sie per Doppelklick auf dem M1-Mac installiert.
  4. Aktuell lässt sich die App nicht nutzen und meldet einen Fehler, da Apple das per DRM blockiert. Das kann sich aber jederzeit wieder ändern.
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Christian Rentrop

Freier Journalist, Baujahr 1979. Erste Gehversuche 1986 am Schneider CPC. 1997 ging es online. Seither als Blogger und Journalist in Totholzwäldern, auf digitalen Highways und mit der Vespa GTS 300 oder meinem Hund in der echten Welt unterwegs. Neuerdings Tochtervater. Spendier‘ mir einen Kaffee.

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