Chrome

  • Automatische Logins mit KeePass in Google Chrome

    Passwörter sind trotz aller Veränderungen ein essenzieller Teil des digitalen Lebens. Und immer noch neigen viele Menschen zu Klassikern wie 123456 oder passwort als Passwort. Ein Passwort-Manager hilft, gute Passwörter zu nutzen – weil man sie sich nicht merken und sie nicht manuell eingeben muss. Das erledigt KeePass für Euch. Weiterlesen »

  • Paywalls umgehen: Einfach und legal per Open-Source-Tool

    Paywalls auf Nachrichtenseiten sind ebenso nervig wie nachvollziehbar – Menschen wollen von ihrer Arbeit leben und Journalismus kostet Geld. Seid Ihr Mitglied in einer Stadtbücherei, könnt Ihr viele Artikel aber ganz legal lesen, ohne gleich Dutzende von Abos abzuschließen. Dank einer Open-Source-Erweiterung für den Browser Eurer Wahl ist das ebenso einfach wie günstig.

    BibBot: Per Bibliotheksausweis durch die Bezahlschranke

    Legal an der Paywall vorbei? Jep, geht wirklich. Möglich wird es durch die Mitgliedschaft in einer Stadtbibliothek und dem Open-Source-Addon BibBot. Die von FragDenStaat-Gründer Stefan Wehrmeyer entwickelte Browsererweiterung für Firefox, Chrome und Safari durchforstet für Euch dann automatisch die Pressearchive von Genios und Munzinger, in denen viele Bezahlartikel von großen Zeitungen verfügbar sind. Das gilt unter anderem für den Spiegel, die Zeit, die NZZ oder die Welt.

    Der Clou: Viele Bibliotheken gewähren Euch über Euren Bibliotheksausweis den kostenlosen Zugang zu ebendiesen Archiven. BibBot automatisiert den Vorgang aber auf komfortable Weise und blendet die Inhalte direkt auf den Webseiten ein. Bedeutet: Öffnet Ihr mit aktivierter Erweiterung einen Paywall-Artikel, prüft die Erweiterung, ob der Text bereits in den offiziellen Archiven verfügbar ist.

    Bibbot vs. Paywall
    Ist ein Artikel hinter einer Paywall versteckt, kann BibBot ihn eventuell in einer Pressedatenbank finden.

    Sollte das der Fall sein, könnt Ihr ihn nach wenigen Sekunden in voller Länge lesen, ohne dafür ein kostenpflichtiges Abonnement der Zeitung abzuschließen. Ihr „umgeht“ damit zwar die Paywalls auf den Seiten, da Ihr die Texte über Eure Bib-Zugangsdaten aber auch in den Archiven lesen könntet, erschleicht Ihr Euch keine Dienstleistung. So zumindest meine bescheidene Auffassung – darüber kann man natürlich auch diskutieren ;-)

    BibBot in der Praxis

    Ihr benötigt ein Konto bei einem Bibliotheksverbund, dass Ihr Euch in der Regel zwischen zehn und zwanzig Euro im Jahr kostet und sich so oder so lohnt. Mit diesem Account könnt Ihr nicht nur schmökern, sondern auch Pressearchive durchstöbern. Der BibBot nimmt Euch die dazu benötigte Klick- und Sucharbeit ab.

    Eure lokale Bibliothek öffnet Euch in der Regel nicht nur die Pforten zum gedruckten Wort.

    Solltet Ihr keine unterstützter Bücherei in der Nähe haben, gibt es auch „Hintertürchen“. Einige Stadtbibliotheken erlauben die Anmeldung ohne Wohnsitz in der Stadt oder im Umland, etwa die Stadtbibliothek Stuttgart.

    BibBot arbeitet mehr oder weniger automatisch, sobald Ihr die Daten eingetragen habt.

    Habt Ihr Euren Bibliothekszugang zur Hand, ist die Nutzung von BibBot ein Selbstläufer: Hinterlegt in den Einstellungen der Erweiterung die Zugangsdaten, mit denen Ihr Euch auch in den Online-Diensten Eurer Bibliothek anmeldet. Surft Ihr nun auf einer der unterstützten Nachrichtenseiten und öffnet dort einen Bezahlartikel, übernimmt Bibbot den Rest.

    Die Grenzen von BibBot

    BibBot ist vorwiegend für ältere Texte hinter Paywalls ein Segen, da diese mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Online-Archiven landen. Die Erweiterung hat aber Ihre Grenzen, die schlicht in der Natur der Pressearchive liegen. Außerdem ist sie derzeit nur für Desktop-Browser verfügbar, selbst im Android-Firefox ließ sich BibBot Stand dieses Tutos nicht installieren.

    Klappt es mal nicht, den gewünschten Paywall-Artikel zu finden? Keine Panik! Möglicherweise hat der Artikel online einen anderen Titel. Versucht’s mal mit einer manuellen Suche bei Genios oder Munziger. Vielleicht ist der Text aber auch bislang nur online und nicht gedruckt erschienen. In diesem Fall hilft nur ein Abo beim Verlag, was Ihr bei häufiger Nutzung des Dienstes ohnehin abschließen solltet – Journalismus unterstützen, Ihr wisst schon ;-)

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    Außerdem bekommt Ihr bei der Nutzung der Erweiterung keinen Zugriff auf Funktionen wie die Kommentarspalten von Bezahlartikeln. Ich lese die Kommentare zuweilen sehr gerne, um mir – gerade bei kontroversen Themen – einen Eindruck der Stimmung zu verschaffen. Vielleicht ist das für Euch aber auch eher Segen als Fluch ^^

    So oder so: BibBot ist ein hervorragendes Werkzeug für alle, die nur ab und an mal einen Bezahlartikel lesen möchten. Ich selbst habe derzeit tatsächlich kein Verlagsabonnement, weil ich gerade bei Nachrichten gerne querlese und nicht genug bei einer Quelle bleibe, als dass sich ein Abonnement lohnen würde.

    Diese BibBot-Anleitung steht übrigens seit Jahren auf meiner „Muss ich noch drüber schreiben“-Liste. Nun habe ich kürzlich einerseits unsere Kurze in der Bibliothek in Köln angemeldet und bin parallel dazu im hervorragenden Recherche-Newsletter von Sebastian Meineck erneut darüber gestolpert. Das war dann doch Motivtation genug, das Theme endlich anzugehen ;-)

    Noch mehr Lebenshack findet Ihr bei unseren Lifehacks. Noch weitere, größtenteils sehr feine Open-Source-Projekte stellen wir Euch hier vor.

  • Zu viele Tabs in Chrome und Firefox? So bekommt Ihr sie in Griff!

    278 offene Browser-Tabs und kein Ende in Sicht? Wenn das bei Euch auch regelmäßig so aussieht, grämet Euch nicht! Eine überaus praktische Erweiterung für Chrome und Firefox hilft Euch, nicht mehr benötigte Tabs zu schließen. Der Clou dabei: Ihr müsst Euch keine Sorgen machen, wichtige Seiten zu verlieren. So sorgt Ihr nicht nur für mehr Ordnung im Browser Eurer Wahl, Ihr spart auch Systemressourcen und verlängert die Akkulaufzeit Eures Laptops.

    Tab Wrangler: Schluss mit dem Browser-Tabs-Overkill

    Gaming? Machine Learning? Aufwändige Bildbearbeitung? Pah! Für dnen Großteil der heute eingesetzten PCs dürften wohl die Browser die größte Herausforderung sein. Genau genommen: Zu viele offene Browser-Tabls. Das Öffnen vieler Seiten in Chrome, Firefox und Ca. macht es nicht nur schwierig, den Überblick zu behalten. Es kann auch die Leistung Eures Computers beeinträchtigen und zu einer schnelleren Entladung des Akkus führen. Nicht grundlos arbeiten beispielsweise die Entwickler von Chrome konstant an neuen Funktionen, den Ressourcenverbrauch des Browsers in den Griff zu bekommen.

    Doch die beste Möglichkeit, den Browser zu bändigen ist immer noch, nicht benötigte Tabs zu schließen. Hier kommt Tab Wrangler ins Spiel: Die Erweiterung schließt Browser-Tabs nach bestimmten Zeiten im Hintergrund automatisch.

    Das vielleicht beste Feature dabei: Die Erweiterung ermöglicht auch das „Wiederbeleben“ von Tabs, die Ihr vielleicht noch braucht. Alle geschlossenen Seiten landen automatisch in einer Liste, von wo aus Ihr sie mit einem Klick zurückholen könnt.

    Tab Wrangler im Einsatz

    Tab Wrangler gibt es für Firefox und Google Chrome bzw. dessen Derivate. Nach der Installation erscheint die Erweiterung als Button in der Erweiterungsleiste. Ein Klick darauf zeigt die verschiedenen Möglichkeiten. Wechselt zunächst zum Reiter Optionen. Hier legt Ihr bei Schließen von inaktiven Tabs nach: fest, nach wie viel Minuten die Erweiterung nicht mehr aktive Browser-Tabs schließt.

    Browser-Tabs automatisch schließen

    Außerdem könnt Ihr festlegen, wie viele geschlossene Tabs sich die Erweiterung für die Wiederherstellung merken soll, ob die Anzahl an geschlossenen Seiten nach dem Schließen des Browsers gesichert werden soll oder nicht und einiges mehr.

    Im Bereich Tab Schutz seht Ihr nach der Aktivierung alle geöffneten Tabs sowie einen Countdown. Sobald dieser auf Null ist, schließt Tab Wrangler die entsprechende Seite. Wollt Ihr eine bestimmte Seite von der Tabula-Rasa-Behandlung ausnehmen, setzt einen Haken davor. Außerdem könnt Ihr in den Optionen angepinnte Tabs und solche, die Ton ausgeben (etwa YouTube im Hintergrund) auf die Ausnahmeliste setzen.

    Braucht Ihr eine geschlossene Seite doch noch? Dann stellt sie mit einem Klick wieder her!

    Von nun an beginnt Tab Wrangler mit der Arbeit: Sobald ein Tab die von Euch festgelegte Zeit inaktiv war, wird er geschlossen. Im Bereich Tab Liste speichert die Erweiterung alle geschlossenen Seiten. Von hier könnt Ihr sie mit einem Klick wieder öffnen.

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    Alles in allem eine ebenso durchdachte, wie praktische Möglichkeit, dem Tab-Chaos Herr/Frau zu werden. Ich habe Tab Wrangler seit einigen Wochen auf meinem MacBook in Chrome und Firefox im Einsatz mund merke, dass sich das bei einem Browsertab-Messie wie mir durchaus lohnt.

    Ein weiterer großer Vorteil von Tab Wrangler ist, dass die Erweiterung Open Source ist. Ihr könnt jederzeit bei GitHub nachschauen, wie sie funktioniert.

    Noch mehr Tipps rund um Chrome findet Ihr hier, mehr zu Firefox sammeln wir hier für Euch.

    (Einstiegsbild erstellt mithilfe von Midjourney)

  • macOS: Das versteckte Killer-Feature im Hilfe-Menü

    Kennt Ihr das? Da nutzt man ein Programm (oder in diesem Fall ein Betriebssystem) seit vielen, vielen Jahren und entdeckt dann durch Zufall ein quasi Killer-Feature? So erging es mir kürzlich mit macOS. Bei der Tipps-Recherche rund um die Spotlight-Suche bin ich auf eine Funktion von macOS gestoßen, die ich in dieser Form noch nicht kannte. Das Hilfe-Menü der meisten Mac-Programme bietet eine Suchfunktion, die Euch den Mac-Alltag deutlich einfacher machen kann.

    Hilfe in Mac-Apps: Mehr, als es erscheint

    In der Menüleiste von macOS blenden die meisten Programme den Punkt Hilfe ein. Dieser erscheint auf dem ersten Blick oft ähnlich hilfreich, wie die olle Windows-95-Hilfsfunktion. Das große ABER: Häufig beherbergt das Menü auch den Punkt Suche. Damit greift Ihr auf interne Handbücher zu (so die Apps solche Bieten), oder bekommt Links zu Online-Foren und mehr.

    Doch viele Mac-Apps bieten hier auch den unscheinbaren Punkt Suchen. Dieser durchsucht tatsächlich nicht nur die Programm-eigenen Handbücher, sondern auch sämtliche Menüpunkte eines Programms. So könnt Ihr bei Bedarf sehr schnell zur passenden Funktion steuern, wenn Ihr grob wisst, unter welchem Namen sie zu finden ist.

    Die Suche nach einer Funktion zeigt Euch auch direkt, wo sie in der Menüstruktur zu finden ist.

    Wollt Ihr beispielsweise in Chrome eine Webseite neu laden und findet den passenden Menüpunkt nicht? Gebt einfach laden ein und die Suche zeigt Euch die (in diesem Fall zwei) passenden Einträge an. Fahrt Ihr mit der Maus über ein Ergebnis, seht Ihr auch gleich, wo die entsprechenden Menüpunkte auftauchen. So findet Ihr sie in Zukunft schneller wieder. Bei Chrome und Co. durchforstet die Suchfunktion übrigens auch Dinge wie geöffnete Tabs oder auch die Browser-Historie.

    Überblick im Funktions-Dschungel

    Vor allem in Programmen mit absolutem Funktions-Overkill wie Photoshop oder dem menschenfreundlicheren Pixelmator Pro ist die Hilfsfunktion… öhm… hilfreich. Wenn Ihr etwa „irgendwas mit Masken“ machen möchtet, aber nicht wisst, wo genau die entsprechende Funktion untergebracht ist, findet Ihr sie damit deutlich schneller. Leider bieten nicht alle Mac-Apps eine solche Suchfunktion für die Hilfe, ist sie aber vorhanden, kann sie viel Zeit sparen.

    Schneller zum Ziel per Hilfsfunktion.

    Ich für meinen Teil kannte die Nummer mit der Suche noch nicht und finde sie tatsächlich unglaublich hilfreich. Tatsächlich würde ich so weit gehen, die Allround-Suche als Killerfeature zu betrachten, das leicht zu übersehen ist. Zumindest ist mir kein anderes System bekannt, was die Hilfe-Suche so umsetzt – wobei es in der Linux-Welt sicherlich Äquivalente gibt, die mir nicht bekannt sind. Übertreibe ich hier? Oder geht es noch jemanden so? Ich bin gespannt auf Euer Feedback.

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    Noch sehr, sehr viel mehr Tipps und Tricks zu alles mit einem Apfel findet Ihr wahlweise in unserer Mac-Ecke oder im iPhone-Bereich.

  • MacBook: So nutzt Ihr die F-Tasten auf der Tastatur

    Die F-Tasten auf Mac-Tastaturen steuern normalerweise Funktionen wie die Bildschirmhelligkeit oder die Medienwiedergabe. Doch selbstverständlich könnt Ihr sie auch traditionell verwenden. Wollt Ihr beispielsweise in einem Spiel mit F5 die Schnellspeicherfunktion verwenden, schaltet die Tasten einfach um. Wir zeigen Euch, wie es funktioniert. Übrigens: Das funktioniert natürlich nicht nur mit einem MacBook, sondern auch mit dem iMac-Keyboards. Und sogar die berühmt-berüchtigte TouchBar lässt sich mit den F-Tasten belegen.

    F-Tasten auf dem Mac via FN-Taste nutzen

    Ihr braucht die F-Tasten auf dem Mac nur ab und zu? Dann ist es am einfachsten, sie einfach in Kombination mit der Taste FN („Function“) zu verwenden. Wollt Ihr beispielswesie die Entwicklertools von Chrome oder Firefox einblenden? Dann drückt auf FN + F12, um sie schnell aufzurufen. Die FN-Taste schaltet die Funktion der F-Tasten auf den Standardmodus um.

    Entwickleroptionen F12 macOS Chrome
    In Google Chrome oder Firefox öffnet Ihr mit einem Druck auf F12 die Entwicklertools. Auf dem Mac müsst Ihr bei den Standardeinstellungen die FN-Taste dazu bemühen.

    F-Tasten auf dem Mac dauerhaft umbelegen

    Keine Lust, jedes Mal mit FN zu hantieren, um eine F-Tastenfunktion zu nutzen? Dann schaltet die Belegung einfach dauerhaft um. Das könnt Ihr in den Systemeinstellungen von macOS erledigen. Im aktuellen macOS Ventura mit seinen mehr oder minder grausamen neuen Systemeinstellungen geht Ihr dazu folgendermaßen vor:

    1. Öffnet die Systemeinstellungen über das Apfel-Menü oder die Spotlight-Suche.
    2. Wechselt in den Abschnitt Tastaturen.
    3. Klickt hier auf Tastaturkurzbefehle und wechselt dann zum Unterpunkt Funktionstasten.
    4. Aktviert hier nun den Punkt Die Tasten F1, F2 usw. als Standard-Funktionstasten verwenden.

    Ab sofort agieren die Funktionstasten als das, was sie ursprünglich mal waren: Die Reihe von F1 bis F12. Die Medien- und Systemsteuerungsoptionen könnt Ihr nun analog zum vorherigen Schritt verwnden: Drückt einfach FN+ F-Taste-eurer-Wahl, um die Helligkeit und mehr zu regeln.

    F-Tasten umstellen macOS Ventura
    Unter macOS Ventura ist die Umstellung der F-Tasten zwar etwas versteckt, aber immer noch problemlos möglich.

    Nutzt Ihr noch ältere macOS-Versionen? Dann ist die Umstellung der Funktionstasten nicht ganz so versteckt. Öffnet die Systemeinstellungen und klickt auf Tastatur. Hier findet Ihr direkt die Option Die Tasten F1, F2 usw. als Standard-Funktionstasten verwenden. Ich sag ja, die alte Systemeinstellung war besser ;-)

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    Wie ist das bei Euch, werte Mit-Mac-Menschen: Nutzt Ihr die F-Tasten auch gerne auf klassische Art und Weise oder seid Ihr mit dem FN-Umweg zufrieden? Verratet es uns gerne in den Kommentaren. Apropos: Wie ihr die FN-Tasten bei Logitech-Tastaturen verwendet, verraten wir Euch hier. Noch mehr Tipps und Tricks zu macOS und allem was damit zu tun hat, sammeln wir hier für Euch.

  • Google Chrome: So senkt Ihr den Speicherbedarf des Browsers

    Google Chrome ist trotz diverser Vorzüge nicht eben dafür bekannt, sparsam mit Arbeitsspeicher umzugehen. Dessen ist man sich offenbar auch bei Google bewusst und schraubt seit einiger Zeit an Lösungen, den RAM-Bedarf des Browser-Marktführers zu senken. Mit einer derzeit noch versteckten Einstellung könnt Ihr schon heute dafür sorgen, dass Google Chrome sich weniger Arbeitsspeicher gönnt. Wir zeigen Euch, wie Ihr den RAM-Bedarf senken könnt.

    RAM-Bedarf von Chrome senken: Microsoft Edge ebnet den Weg

    Die Chrome-Funktion zur Reduzierung von Speicherlecks basiert auf der Idee, ungenutzte Browser-Tabs im Hintergrund „einzufrieren“. Eine ähnliche Funktion bietet Microsoft bei seinem mittlerweile auf der gleichen Codebasis wie Chrome basierenden Edge-Browser ebenfalls in Form der Sleeping Tabs.

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    Bevorzugt Ihr (wie ich) lieber Chrome, musstet Ihr für eine ähnliche Funktionalität auf Drittanbieter-Lösungen wie The Great Suspender setzten, die aber teils mit etwas fragwürdigen Datenschutzbestimmungen für Unwohlsein sorgten.

    Doch seit dem Update auf Chrome 108 aus dem Dezember 2022 ist weder ein Browser-Umzug noch die Installation von Erweiterungen nötig, um Hintergrund-Aktivitäten in Chrome zu reduzieren und damit den RAM-Bedarf einzudämmen. Google hat in einem Blog-Post bekannt gegeben, dass die Funktionen nun auch nativ in ihren Browser Einzug halten. Davon profitieren vor allem Menschen, die Chrome auf Kisten mit eher kleiner Arbeitsspeicher-Ausstattung nutzen. Oder halt Tab-Messis wie meine Wenigkeit ^^

    Google Chrome: Menü „Leistung“ aktivieren

    Auch, wenn die neuen Funktionen mittlerweile fest in der Code-Basis von Chrome integriert sind, müsst Ihr sie – zumindest Stand dieses Tutos – manuell aktivieren. Kopiert dazu den folgenden Link und öffnet ihn in Google Chrome, um die experimentellen Einstellungen zu öffnen

    chrome://flags/#high-efficiency-mode-available

    Hier setzt Ihr den Menüpunkt Leistung von der Voreinstellung auf Enabled um. Startet Chrome anschließend neu, um die Einstellung zu übernehmen. Dafür klickt Ihr einfach unten rechts auf Relaunch.

    Google Crome Leistungs-Menü aktivieren
    Durch diese Einstellung aktiviert Ihr das Leistungs-Menü von Google Chrome, falls es in den Einstellungen nicht sichtbar ist.

    Speicher-Sparmodus in Google Chrome einschalten

    Nach dem Neustart wechselt Ihr in die Einstellungen von Google Chrome. Hier findet Ihr nun im Menü auf der linken Seite den neuen Eintrag Leistung. Aktiviert hier nun den Schalter bei Arbeitsspeicher-Sparmodus, um den Speicherverbrauch des Browsers zu reduzieren. In meinen (absolut unwissenschaftlichen ;-) ) Tests auf einem MacBook Pro mit 16 GB hatte ich tatsächlich den Eindruck, dass der RAM-Hunger von Chrome nach der Aktivierung deutlich sank. Probiert es einfach mal aus und berichtet gerne in den Kommentaren von Euren Erfahrungen.

    Google Chrome Arbeitsspeicher-Sparmodus aktivieren
    Der Arbeitsspeicher-Sparmodus kann für Chrome-Nutzer eine echte Hilfe sein.

    Einen Nachteil hat der Speicher-Sparmodus allerdings: Er deaktiviert auch Hintergrund-Tabs, die Ihr vielleicht laufen lassen wollt, etwa mit Musik oder Videos. Um das zu verhindern, könnt Ihr Webseiten vom Schlafmodus ausschließen. Fügt sie einfach in der Liste Diese Websites immer aktiv lassen ein.

    Noch mehr Tipps und Tricks zu Google Chrome findet Ihr hier, allgemeine Software-Tipps aller Art sammeln wir laufend aktuell unter diesem Link für Euch.

  • Chrome: Google-Suchergebnisse einfacher aufrufen

    Wenn Ihr im Google-Browser Chrome auch die hauseigene Google-Suche nutzt, könnt Ihr Euch über eine sinnvolle Neuerung freuen. Google hat seinem Browser eine Möglichkeit verpasst, mehrere Suchergebnisse sehr viel einfacher nacheinander durchzugehen. Über ein (leicht zu übersehenes) Icon in der Suchleiste von Chrome blendet Ihr auf Wunsch eine Seitenleiste ein, in der die weiteren Suchergebnisse auftauchen. So könnt Ihr nacheinander die Google-Ergebnisse durchgehen, ohne die Suche zu verlassen oder die Seiten in einem neuen Tab zu öffnen. Für Vielsucher eine echte Hilfe.

    So nutzt Ihr die Seitenleiste-Suche von Google Chrome

    Die neue Funktion ist auf allen Desktop-Versionen von Google Chrome ab Version 107 verfügbar. Solltet Ihr noch nicht auf dem neuesten Stand sein, aktualisiert Chrome über die Einstellungen im Menü Über Google Chrome auf die Version 107 oder höher.

    Google Chrome Update installieren
    Ab Version 107 steht die neue Google-Suche zur Verfügung.

    Sobald Chrome aktuell ist, sucht über die URL-Leiste bei Google nach einem Begriff. Klickt Ihr nun ein Suchergebnis an, erscheint in der URL-Leiste ein „G“-Symbol in Google-Optik.

    Das G-Symbol in der URL-Leiste von Chrome ist leicht zu übersehen.

    Klickt Ihr das Google-Symbol an, blendet Chrome nun eine Seitenleiste ein. Hier seht Ihr die weiteren Suchergebnisse zu Eurer Google-Suche. Klickt Ihr sie an, wechselt Ihr nun im gleichen Fenster durch die Seiten, ohne das die Ergebnisse aus dem Blickfeld verschwinden.

    Google Chrome Suche in der Seitenleiste
    Über die Suchergebnisse in der Seitenleiste kommt Ihr einfacher zum nächsten Suchergebnis

    Wie gesagt: Eine kleine, aber feine Verbesserung für Google-Nutzer. Vermutlich auch ein wenig auf Vorlage von Microsoft Edge entstanden, der eine ähnliche Funktion bietet. Aber im Gegensatz zum Kollegen Christian werde ich mit dem Microsoft-Dingen nicht so recht warm ^^

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    Noch mehr Tipps und Tricks zu allem von und mit Google findet Ihr hier.

  • Google Chrome: Gespeicherte Passwörter anzeigen, prüfen und löschen

    Hand aufs Herz: Speichert Ihr Eure Webseiten-Passwörter im Browser oder nutzt Ihr lieber einen richtigen Passwortmanager? Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass nicht sooooo wenige unter Euch auch Firefox, Safari oder eben Google Chrome Eure Passwörter anvertraut. Wenn Ihr Euch irgendwo mit Benutzername und Passwort anmeldet, bedarf es nur eines Klicks, die Zugangsdaten zu speichern. Doch wo genau landen sie eigentlich, wie könnt Ihr sie ändern und wie sind sie vor fremden Zugriff geschützt?

    Google Chrome: Integrierter Passwortmanager

    Google Chrome bietet einen integrierten Passwortmanager, der Eure Zugangsdaten verschlüsselt abspeichert. Anders als bei „echten“ Passwortmanagern wie beispielsweise KeePass oder dem von mir präferierten 1password müsst Ihr aber in der Regel kein Master-Passwort eingeben, damit Chrome die Felder ausfüllt. Aus diesem Grund solltet Ihr die Speichermöglichkeit auch wirklich nur in Anspruch nehmen, wenn Ihr sicher der einzige Mensch mit Zugriff auf den Browser seid.

    Ein Klick auf das Auge und schon blendet Chrome das Kennwort im Klartext ein…

    Der Grund: Nicht nur kann jeder, der sich vor Eurem Chrome-Rechner platziert, munter mit mit den Log-ins hantieren, Chrome verrät sie auf Wunsch auch. Sobald Ihr in einem Feld mit einem automatisch ausgefüllten Kennwort auf das Auge klickt, zeigt Chrome das Passwort in Klartext an. Suboptimal.

    So könnt Ihr die von Chrome gespeicherten Passwörter einsehen

    Nutzt Ihr de internen Passwortmanager dennoch, gibt es natürlich noch einen anderen Weg, die gesicherten Passwörter zu prüfen. Öffnet dazu über die drei Punkte die Einstellungen von Chrome. Hier navigiert Ihr links zum Bereich Automatisches Ausfüllen und klickt dann auf Passwörter.

    Hier seht Ihr nun eine Liste aller gesicherten Zugänge. Wollt Ihr nun ein Passwort einsehen, müsst Ihr auf das Auge klicken. Anders als beim direkten Besuch der Seite werdet Ihr in diesem Fall aber um die Eingabe eines Zugangskennworts gefragt. Chrome verwendet dabei die Kontensicherheit des Betriebssystems, als etwa das Admin-Kennwort von Linux oder macOS oder auch eine PIN-Sperre unter Windows.

    Um alle Passwörter von Chrome einsehen zu können, müsst Ihr Euch mit Systemfunktionen authentifizieren.

    Nun könnt Ihr per Klick auf das Augen-Symbol die Kennwörter im Klartext ansehen. Über die drei Punkte habt Ihr noch weitere Optionen. Beispielsweise könnt Ihr damit ein Passwort aus dem Tresor löschen oder die Zugangsdaten editieren.

    Gehackte Passwörter finden und änden

    Falls Euch Chrome bei der Anzeige der Passwörter mit einer Meldung wie 23 gehackte Passwörter“ begrüßt, solltet Ihr umgehend handeln. Der Browser checkt die gesicherten Kennwörter automatisch bei Sicherheitsdatenbanken wie haveibeenpwned gegen. Sollten Eure Zugangsdaten also auf dubiosen Wegen in irgendwelche Darknet– oder sonstige bösen Quellen gelandet sein, werdet Ihr hier informiert und könnt handeln.

    Chrome prüft über Sicherheitsdatenbanken, ob die Zugangsdaten bei Datenlecks aufgetaucht sind.

    Für die meisten Onlinedienste bietet Chrome in einem solchen Fall gleich die Möglichkeit an, das Passwort schnell über einen Link zu ändern. Klickt dazu auf Passwort ändern und führt die Schritte durch.

    Passwort ändern
    Wenn eines Eurer Passwörter in einer Online-Datenbank auftaucht, solltet Ihr die entsprechenden Konten umgehend absichern – oder sie einfach löschen.

    Nebenbei könnt Ihr auf diese Weise auch ein wenig Kontenhygiene betreiben und nicht mehr verwendete Accounts endgültig löschen. Wollt Ihr das Konto hingegen weiterhin nutzen, prüft auf jeden Fall, ob Ihr neben einem Passwort auch gleich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten könnt – das reduziert die Gefahr von geklauten Passwörtern deutlich.

    Wie ist das bei Euch: Vertraut Ihr Chrome (oder auch Firefox und Co.) Eure Passwörter an? Verratet es uns gerne in den Kommentaren. Noch mehr Tipps und Tricks rund um das Endlosthema Sicherheit findet Ihr unter diesem Link, mehr zu Chrome im speziellen gibt’s hier zu entdecken.

  • Google Lens am Desktop nutzen

    Google Lens ist eine der mächtigsten Suchfunktionen, die Google in den vergangenen Jahren verteilt hat: Über Eure Smartphone-Kamera könnt Ihr damit Dinge per Bildsuche identifizieren, Texte kopieren oder sie direkt in andere Sprachen übersetzen. Leicht zu übersehen ist, dass die mächtige Bildsuche seit einiger Zeit auch auf dem Desktop funktioniert – ganz ohne Kamera. Google Lens ist direkt in den Google-Browser Chrome integriert. Es lohnt sich, die Funktion auszuprobieren.

    Google Lens in Chrome nutzen

    Wenn Ihr auf einer Webseite über ein Foto stolpert, über das Ihr mehr erfahren möchtet, klickt es in Chrome mit der rechten Maustaste an und wählt im Kontextmenü den Eintrag Bild an Google Lens senden. Chrome öffnet nun eine Seitenleiste mit einer Google-Lens-Suche. Hier zeigt Euch der Browser etwa ähnliche Bilder an oder liefert direkt Infos, beispielsweise bei Tier- oder Pflanzenfotos.

    Ihr könnt bei Bedarf auch den Suchfokus mit der Maus verschieben, wenn Ihr (in unserem Beispiel) etwa lieber nach den Fusilli anstatt nach der Biene suchen möchtet.

    Klickt in der Seitenleiste auf den Pfeil, öffnet sich ein neuer Browser-Tab mit der „Vollansicht“ von Google Lens. Das lohnt sich beispielsweise bei Fotos, in denen viel Text zu sehen ist. Diesen könnt Ihr dank der automatischen Texterkennung von Google Lens direkt im Bild markieren, um ihn etwa zu kopieren oder nach weiteren Infos zu suchen.

    Google Lens bietet dank OCR-Funktion die Möglichkeit, Texte aus Fotos zu kopieren.

    Ebenfalls sehr praktisch ist der in Google Lens integrierte Übersetzer. Wechselt Ihr auf den Reiter Übersetzen, versucht Google, die Originalsprache zu erkennen und diese via Google Translate in Eure Sprache zu bringen. Das Ergebnis wird dabei direkt im Bild eingeblendet, was teils erstaunlich gut funktioniert (wenn auch nach wie vor nicht auf DeepL-Niveau...). Wollt Ihr eine andere Sprache oder lag Google mit der Erkennung daneben, stellt die Spracheinstellungen einfach über die entsprechenden Schalter um.

    Auch die Übersetzungsfunktion von Google Lens ist direkt in Google Chrome eingebaut – inklusive Live-Umsetzung im Bild.

    Alles in allem eine feine Sache, die Google da etwas unscheinbar in Chrome integriert hat. Wie die Smartphone-Suche von Google Lens (oder überhaupt allem von und mit Google im Namen) sollte dabei klar sein, dass Ihr die Infos über die Google-Server jagt und Euch damit auch in die Datenschutz-Untiefen des Unternehmens begebt. Wenn Euch das nicht stört – wovon man bei einer Chrome-Nutzung wohl ausgehen kann ;) – findet Ihr mit Google Lens eine sehr praktische Hilfestellung im Surf-Alltag.

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    Noch mehr Tipps und Tricks rund um und mit Google findet Ihr hier, mehr Internet-Themen aller Art sammeln wir hier für Euch.

  • Chrome: Website-Daten und Berechtigungen gezielt löschen und anpassen

    Viele Webseiten speichern nicht nur die berühmt-berüchtigten Cookies auf Eurem Rechner, sondern auch komplexe Dateien. Das gilt vor allem für Web-Apps wie Spotify, Google Docs, WhatsApp Web und Konsorten. Auch Zugriffe auf Kamera, Mikrofon und andere Hardware-Schnittstellen sind in Zeiten von browserbasierten Videokonferenzen Standard. Im Google-Browser Chrome habt Ihr seit Version 97 mehr Kontrolle darüber, was Webseiten auf Eurem PC speichern dürfen und mehr.

    Webseiten in Chrome gezielt kontrollieren

    Um zu checken, welche Daten und Berechtigungen die von Euch besuchten Webseiten haben, gibt es mehrere Wege. So könnt Ihr während Ihr auf einer Webseite surft auf das Schloss-Symbol neben der URL-Leiste von Chrome klicken. Hier könnt Ihr nun wahlweise über Cookies anzeigen die verräterischen Browserkekse inspizieren und bei Bedarf entfernen. Ein Klick auf Webseiten-Einstellungen führt Euch hingegen in die Übersicht, was

    Per Klick auf das Schloss könnt Ihr nicht nur die gesetzten Cookies einer Website anschauen und löschen, sondern auch erweiterte Einstellungen aufrufen.

    Alternativ dazu könnt Ihr auch direkt die Chrome-Einstellungen aufrufen und zum Bereich Sicherheit und Datenschutz navigieren. Hier findet Ihr unter Website-Einstellungen diverse Übersichten, um beispielsweise Seiten zu kontrollieren, auf denen Ihr den Standort-Zugriff erlaubt habt.

    Chrome merkt sich für alle besuchten Webseiten, was Ihr erlaubt habt und was nicht.

    Klickt Ihr hier nun auf den Link Nach Websites sortierte Berechtigungen und gespeicherte Daten aufrufen könnt Ihr gezielt prüfen, welche Seiten wie viele Daten im Browsercache belegen. Vor allem Offline-fähige Dienste wie SharePoint, Google Docs oder diverse Cloudspeicher gönnen sich gerne mal einen Batzen Speicherplatz auf Eurem Rechner. Ihr könnt die Seiten auf unterschiedliche Weise sortieren, etwa nach meistbesucht oder auch nach dem größten Speicherverbrauch.

    Klickt Ihr nun einen Eintrag an, könnt Ihr über den Button Daten löschen und anschließender Bestätigung die Offline-Dateien gezielt von der Platte schrubben. Dabei werden auch alle Cookies gelöscht. Bei der nächsten Nutzung müsst Ihr Euch also auch wieder anmelden und die bearbeiteten Daten gegebenenfalls erneut öffnen.

    Im gleichen Bereich könnt Ihr auch gleich die angesprochenen Berechtigungen ändern oder komplett zurücksetzen. In diesem Fall fragt Euch Chrome beim nächsten Besuch erneut, ob Ihr Aspekte wie Euren Standort oder Kamera und Mikrofon freigeben wollt.

    Alle in Chrome gespeicherte Offline-Daten löschen

    Mit der gezeigten Methode könnt Ihr Websitedaten gezielt löschen und gegebenenfalls Speicherfresse im Chrome-Offlinespeicher ausfinden. Wenn Euch das zu mühsam ist, könnt Ihr auch einfach komplett Klarschiff machen. Klickt dazu im Übersichtsbereich Alle Websites auf Alle Daten löschen. Bestätigt Ihr nun den Vorgang, werden alle offline gesicherten Dateien aus Chrome entfernt.

    Über die Jahre können sich einen Haufen Offline-Daten ansammeln. Bei Bedarf könnt Ihr diese komplett löschen.

    Das ist übrigens nicht gleichzusetzen mit dem Löschen des Browser-Verlaufs, den Ihr über Weitere Tools – Browserdaten löschen initiieren könnt. Bei der hier gezeigten Methode werden vor allem die Daten von Web-Apps entfernt, die für die schnellere Verwendung offline gesichert werden können.

    Noch mehr Tipps und Tricks rund um Google Chrome findet Ihr hier, allgemeines rund um Software aller Art sammeln wir hier für Euch.

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  • Amazon: Alle Bestellungen als Tabelle anzeigen

    Amazon erlaubt den Abruf und die Einsicht aller Bestellungen, die Ihr jemals getätigt habt – in meinem Fall etwa bis zurück ins Jahr 2000. Leider müsst Ihr Euch dazu abseits von Amazon Business etwas umständlich manuell durch Eure Bestellhistorie klicken. Eine Open-Source-Erweiterung für Chromium-basierte Browser macht es leichter, einen Überblick über Eure Amazon-Ausgaben zu erhalten. Sie listet alle Bestellungen eines Jahres als Tabelle auf, die Ihr nach Lust und Laune sortieren und auswerten könnt.

    Chrome-Erweiterung zeigt alle Amazon-Bestellungen eines Jahres an

    Ihr wollt wissen, wie viel Kohle Ihr im vergangenen Jahr für Klamotten, Technik, Alkohol oder Fingerhände bei Amazon gelassen habt? Oder Ihr braucht einfach einen schnellen Überblick für Eure Steuererklärung relevanten Amazon-Bestellungen (was bei Amazon Business deutlich einfacher ist)? Dann ist Amazon Order History Reporter das Mittel der Wahl.

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    Die Erweiterung für Google Chrome, Edge, Opera und andere Chromium-basierte Browser durchforstet Euer Amazon-Konto und präsentiert nach einigen Minuten eine Übersicht aller getätigten Bestellungen beim Online-Kaufhaus. Wichtig: Die Ergebnisse werden offline aufbereitet und verlassen Euren PC nicht, s. auch die Datenschutzerklärung. Die Erweiterung ist außerdem quelloffen, der Source-Code kann bei github durchforstet werden.

    So listet Ihr Eure Amazon-Bestellungen auf

    Nach der Installation in Chrome und Co. erscheint Amazon Order History Reporter als neuer Button auf der Browserleiste. Damit das Tool funktioniert, müsst Ihr in Eurem Amazon-Konto zunächst die Seite mit Euren Bestellungen aufrufen.

    Klickt nun auf das Symbol von Amazon Order History Reporter und wählt das Jahr auf, für dass Ihr Eure Amazon-Bestellungen abrufen möchtet. Die Erweiterung beginnt anschließend mit der Abfrage der Daten, was ein paar Minuten dauern kann. Anschließend öffnet sich eine Tabelle mit allen getätigten Bestellungen. Diese könnt Ihr (etwas unzuverlässig) nach diversen Kriterien sortieren, indem Ihr auf die Tabellenköpfe klickt. Außerdem habt Ihr die Option, die Tabelle oben rechts auf einfach Daten (plain data) umzuschalten sowie als CSV-Datei zu exportieren.

    Amazon Order History Reporter zeigt Euch alle Amazon-Bestellungen eines Jahres an.

    Praktisch: Habt Ihr mit dem Tool ein Jahr bereits analysiert, bleiben die Daten auf dem Rechner, bis Ihr mit Clear Cache den Zwischenspeicher leert. Das beschleunigt die Anzeige deutlich. Ihr könnt außerdem mit der Option Show items not orders die gekauften Produkte separat auflisten. In diesem Fall zeigt die Erweiterung aber den Originalpreis an und berücksichtigt nicht eventuelle Rabatte (etwa durch Tagesangebote), die auf den Gesamtpreis angewandt wurden.

    Die Erweiterung bietet eine Reihe von Optionen.

    Theoretisch praktisch: Über die Option Show invoice links inkludiert Amazon Order History Reporter einen Link zur PDF-Rechnung in die Tabelle, die Ihr – abermals theoretisch – direkt abrufen könnt. Theoretisch schön, doch zumindest zum Zeitpunkt dieses Tutos praktisch nicht funktionierend. Die Links führten mich nur auf eine Fehlerseite von Amazon. Immerhin könnt Ihr Alternativ auf den Link zur Bestellung klicken, um die Rechnung dann von dort herunterzuladen. Einmal mehr Wünsche ich mir vom Privatkunden-Amazon den gleichen Komfort wie vom Business-Gegenstück…

    Nervig: Abfrage stellt Amazon-Sprache auf Englisch um

    Die Abfrage der Amazon-Bestellungen per Erweiterung ist insgesamt wirklich praktisch, hat aber eine nervige Nebenwirkung: Durch den Zugriff wird die Amazon-Oberfläche vorübergehend auf Englisch umgestellt, auch wenn Ihr auf Amazon.de unterwegs seid. Ihr müsst also nach der Abfrage die Sprache zurückstellen. Fahrt dazu einfach mit der Maus über die Landesflagge neben der Amazon-Suchleiste und klickt auf Deutsch oder eine andere Sprache Eurer Wahl.

    Mit einem Klick bekommt Ihr die deutsche Amazon-Oberfläche zurück.

    Noch mehr Tipps und Tricks rund um alles von und mit Amazon findet Ihr hier, weitere praktische bis sehr praktische Lifehacks sammeln wir hier für Euch.

  • Chromebooks: So lange gibt es Systemupdates für Chrome OS

    In den vergangenen Wochen hatte ich für einen Tablet-Vergleichstest mit dem erstaunlich guten Lenovo Chromebook Duet nach vielen Jahren mal wieder ein Chromebook in den Fingern. Und halleluja, hat Google in den vergangenen Jahren an Chrome OS gefeilt – das hätte ich als gebranntes Android-Kind so nicht erwartet. Tatsächlich lässt sich selbst auf einem rund 250 Euro teuren Einsteiger-Chromebook zuweilen besser arbeiten, als auf dem viermal so teuren iPad Pro – aber das ist eine Geschichte für einen anderen Blogbeitrag ^^ Wirklich interessant finde ich, wie lange die Dinger mit Updates versorgt werden. Bevor Ihr in ein Chromebook investiert, solltet Ihr das prüfen – Google bietet dazu ein zuverlässige Support-Seite an.

    Chromebook-Updates: Bis zu acht Jahre aktuell

    Google hat bei seinem zweiten Betriebssystem offenbar aus den Fehlern von Android gelernt. Nicht nur sieht Chrome OS auf jedem Chromebook gleich aus und verzichtet auf Hersteller-Anpassungen, die Produzenten der Chromebooks sind auch dazu angehalten, bis zu acht Jahre Updates für die Geräte zu bringen – Zahlen, bei denen so manchem Android-Nutzer schwindelig werden dürfte ;-) Da Google zudem seit kurzem angekündigt hat, Chrome OS einmal pro Monat mit neuen Funktionen zu beliefern, könnt Ihr tatsächlich recht lange Spaß an den Dingern haben.

    Lenovo_Chromebook_Duet
    Günstig, ausdauernd, langlebig: Chromebooks wie das Lenovo Chromebook Duet haben das Zeug zum perfekten Zweitgerät.

    Das gilt erfreulicherweise für günstiger Geräte wie das erwähnte Lenovo Chromebook Duet ebenso wie für teure High-End-Devices. Dennoch solltet Ihr vor dem Kauf unbedingt prüfen, wie lange das mögliche Objekt Eurer Begierde noch aktuell gehalten wird. Da es Chromebooks mittlerweile schon eine Weile gibt UND die Verpflichtung nicht von vornherein galt, fallen einige ältere, aber immer noch erhältliche Geräte bald aus dem Update-Zyklus heraus.

    Chromebook_Update_Zeitraum
    Gut acht Jahre Support für ein 250-Euro-Gerät ist in der heutigen Zeit durchaus respektabel. (Screenshot: Google-Homepage)

    Bevor Ihr Euch also für den Chromebook-Kauf entscheidet, solltet Ihr diese Supportseite von Google aufrufen und nach dem Modell Eurer Wahl suchen. Hier findet Ihr nach Herstellern sortiert alle verfügbaren Chromebook-Modelle sowie die Auskunft darüber, wie lange diese noch aktualisiert werden. Ist hier in absehbarer Zeit Schluss, solltet Ihr den Kauf überdenken.

    Warum nicht gleich so, Google?

    Die Update-Verpflichtung für Chromebooks ist eine gute Sache, gibt sie doch deutlich mehr Planungssicherheit als bei Android-Smartphones (und mittlerweile wohl auch Windows-PCs ;-)) Ein aktuelles, günstiges Chromebook ist mit der Fähigkeit, sowohl Android als auch Linux-Programme ausführen zu können, so ziemlich das ideale Zweitgerät für alle, die nicht (wie meine Wenigkeit) ihre Seele an einen anderen Hersteller verkauft haben. Man muss sich zwar ein wenig umgewöhnen, im Vergleich zu meinem letzten Kontakt mit Chrome OS hat sich das System aber gigantisch verbessert. Jetzt macht doch bitte das gleiche mit Android, Google, drei Jahre Support für 1.000-Euro-Smartphones sind einfach nur ein mieser Witz…

    Wie ist es bei Euch? Habt Ihr ChromeOS oder ein Chromebook schon einmal ausprobiert? Wir freuen uns über Eure Meinungen in den Kommentaren. Mehr um alles von und mit Google findet Ihr hier, allgemeine Hardware-Themen aller Art sammeln wir hier für Euch.

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  • Wayback Machine: Alte Versionen von Webseiten einfacher aufrufen

    Das Internet vergisst bekanntlich nichts. Dass dem so ist, liegt unter anderem an hervorragenden Onlinediensten wie der Wayback Machine von Archive.org, die wir Euch bereits vor einigen Jahren vorgestellt haben. Mit einer neuen Browsererweiterung wird die Nutzung der Wayback Machine ein gutes Stück komfortabler. Das Open-Source-Programm Vandal integriert die Web-Zeitreise direkt in den Browser. Mit einem Klick könnt Ihr Euch dann ansehen, wie sich eine Webseite oder auch ein einzelner Artikel im Laufe der Zeit verändert hat. Weiterlesen »

  • Google Chrome: Links zu Textzitaten erstellen

    Manchmal sind Texte im Internet lang. Sehr, sehr lang. Wir nennen es hier teils Lang-lang ;-) Wollt Ihr nur einen bestimmten, für Euch besonders interessanten Teil mit anderen Menschen teilen, ist das zuweilen etwas kompliziert. Google Chrome bietet seit einiger Zeit aber eine praktische Hilfestellung dazu. Der Google-Browser erlaubt es, Links zu bestimmten Textstellen zu generieren. Klickt ein Empfänger diesen Link an, öffnet sich der Browser direkt an der entsprechenden Textstelle. Wir zeigen Euch, wie Ihr das praktische Feature nutzen könnt.

    Links zu Textstellen in Chrome aktivieren

    Wie so oft bei Chrome wird die neue Funktion zur Verlinkung von Textzeiten nicht in einem Rutsch an alle User verteilt, sondern erreicht Euch nach und nach. Falls Ihr die unten gezeigten Funktionen noch nicht nutzen könnt, müsst Ihr sie gegebenenfalls noch in den chrome-Flags aktivieren.

    Gebt dazu den Befehl

    chrome://flags

    in die Adressleiste des Browsers ein und drückt die Eingabetaste. Ihr landet nun auf dem Reiter Experiments. Sucht hier über das Eingabefeld den Eintrag Copy Link to text und stellt diesen über die Schaltfläche auf Enabled um.

    Falls die Textlinkerei nicht direkt funktioniert, müsst Ihr sie in den Chrome-Experimenten einschalten.

    Nach dem Einschalten müsst Ihr den Browser über die Schaltfläche Relaunch einmalig komplett neu starten. Anschließend könnt Ihr die Verlinkerei wie unten beschrieben verwenden.

    So erstellt Ihr einen Link zum Text in Google Chrome

    Sobald die neue Funktion in Chrome aktiviert ist, geht ganz einfach weiter: Markiert einfach auf der Seite, die Ihr verlinken möchtet, die interessante Textpassage. Öffnet nun per Rechtsklick das Kontextmenü von Chrome. Hier wählt Ihr den neuen Punkt Link zum markierten Text kopieren aus. Der entsprechende Link landet nun ohne weitere Rückmeldung in Eurer Zwischenablage.

    Wenn Ihr diesen Link nun per Mail, Messenger oder Brieftaube an andere Nutzer weitergebt, landen diese per Klick direkt an der entsprechenden Textstelle. Das gilt allerdings nur dann, wenn die Empfänger wahlweise ebenfalls Chrome oder den mittlerweile auf Chrome basierenden Microsoft Edge verwenden, der die Funktion ebenfalls erlernt. Firefox oder Safari können mit dem so erstellten Links leider nichts anfangen, bringen Euch aber natürlich immerhin zur entsprechenden Seite.

    Nett: Chrome hebt den markierten Text nach dem Aufrufen auch farbig hervor.

    Ob zur Verteilung spannender Zitate oder für die eigenen Referenzen, diese Neuerung in Chrome finde ich persönlich erfreulich hilfreich. Noch mehr Tipps und Tricks rund um Google Chrome findet Ihr unter diesem Link, allgemeine Softwaretipps aller Formen und Farben sammeln wir hingegen hier für Euch.

    [Als Basis für das Einstiegsbild diente ein Foto von Dominika Roseclay auf Pexels]
  • Links am PC viel komplizierter teilen, mit QR-Codes

    Mit Chrome und Edge könnt Ihr zu Webseiten QR-Codes erzeugen lassen – das ist bestimmt ein super wichtiges Feature für das Aufklebermarketing. Aber Ihr könnt auch die QR-Code-PNGs streamen, in einem Webservice laden und auslesen lassen …Weiterlesen »

  • Unerwünschter Download und Netzwerkfehler unter Windows? Hier ist die Lösung!

    Manchmal ist Windows 10 einfach nur eine blöde Nuss: Da will man mit Chrome oder Edge ein Programm runterladen, und was ist? Der Download wird abgebrochen, Chrome und Edge melden „Konnte nicht heruntergeladen werden“, „Unerwünschter Download“ oder „Netzwerkfehler“. Das passiert scheinbar völlig zufällig: Manche Programme klappen reibungslos, bei anderen will der Download partout nicht klappen. Schuld ist eine Windows-Sicherheitseinstellung.Weiterlesen »

  • iPhone-Passwörter mit Windows synchronisieren

    Zu den praktischsten Funktionen des Apple-Ökosystems gehört der wunderbare Passwort-Manager iCloud-Schlüsselbund: Mit ihm greifen Mac, iPhone und iPad jederzeit auf den gleichen Passwort-Bestand zurück, wodurch sich Logins auch nach dem Zurücksetzen oder der Neuanschaffung sofort vollumfänglich nutzen lassen: Alle Passwörter sind auf allen Systemen synchron, zudem schlägt der Schlüsselbund auch bei Neuanmeldungen besonders sichere Passwörter vor und speichert sie sofort ab. Nun könnt Ihr den iCloud-Schlüsselbund auch unter Windows nutzen.Weiterlesen »

  • Webseiten-Quelltext in Chrome, Firefox, Safari und Edge anzeigen

    Der Quellcode einer Webseite ist nicht nur für Entwickler interessant, erlaubt er doch Einblicke in den Aufbau der Seite. Auch könnt Ihr damit bestimmte Webseiten-Elemente untersuchen oder sogar den Quellcode lokal umschreiben und die Auswirkungen direkt zu sehen. Alle modernen Browser erlauben es, den HTML-Quellcode von Webseiten anzuzeigen. Doch der Weg dahin ist nicht immer der selbe. Wir zeigen Euch, wie Ihr den Quellcode mit den aktuellen.Weiterlesen »

  • Google Chrome: Mehrere Benutzerprofile anlegen und nutzen

    Trotz diverser guter Alternativen ist Google Chrome der meistbenutzte Browser der Welt. Das dürfte unter anderem an den unzähligen Erweiterungen liegen, mit denen Ihr Euer Surferlebnis sowie die Online-Arbeit personalisieren könnt. Leicht zu übersehen, aber selbst als Solist extrem praktisch ist die Möglichkeit, Chrome mit unterschiedlichen Benutzerprofilen zu verwenden. Wie das geht und was Ihr dabei beachten müsst, zeigen wir Euch hier. Weiterlesen »

  • Suchmaschine in Chrome, Edge, Firefox und Safari ändern

    Es muss nicht immer Google sein: Mit einer Suchmaschine wie DuckDuckGo könnt Ihr genauso gut suchen – hinterlasst aber keine so breite Datenspur. Doch auch, wenn Ihr zum Beispiel Bing oder Ecosia nutzen möchtet – oder auf Google umstellen – ist es sinnvoll, zu wissen, wo sich die entsprechenden Optionen befinden. Wir zeigen Euch, wo Ihr sie in den verschiedenen Webbrowsern finden könnt.Weiterlesen »

  • Klickpfade: Video-Streaming/Cast in Edge aktivieren

    Wer Youtube-Videos guckt, wird sie wohl früher oder später auch mal auf einen Fernseher streamen – per Cast-Icon in Youtube-App, Browser oder Tools wie VLC. Und das funktioniert auch ganz wunderbar im Chrome-Browser auf dem Desktop. Wer abr Edge öffnet, schaut zunächst in die Röhre, beziehungsweise eben nicht … Daher hier die Kurzanleitung.

    Über Klickpfade: Keine Bilder, keine langen Erklärungen – in dieser Serie gibt es nur den reinen Klickpfad von einem Ausgangspunkt zu einem bestimmten Ziel. Für alle, die eigentlich wissen, wie es geht und nur eine Erinnerung brauchen, für mehr Übersicht auf kleinen Screens und Puristen vielleicht ;)

    Casting aktivieren

    Ihr müsst ein wenig an die Innereien – mit Klicks ist es leider nicht getan:

    1. In Edge edge://flags aufrufen.
    2. Load Media Router Component Extension suchen und aktivieren.
    3. Global Media Controls for Cast suchen und aktivieren.
    4. Edge neu starten.
    5. Bei Bedarf Youtube-Tabs aktualisieren.

    Fortan könnt Ihr auch aus Edge wie gewohnt im Wohnzimmer herumfunken.

    Weitere Artikel aus der Klickpfade-Serie.

  • YouTube: Einfacher Screenshots von Videos erstellen

    Ihr wollt eine besondere Szene in einem YouTube-Video festhalten? Per Screenshot kein Problem: Schaltet das Video in den Vollbild-Modus und nutzt die Standard-Screenshotfunktion von Windows, macOS oder Eurem Smartphone. Wollt Ihr aber – beispielsweise für Dokumentationszwecke – eine ganze Reihe von YouTube-Screenshots erstellen, ist der Umweg über die Druck-Taste und Konsorten recht unpraktisch. Für die Nutzer von Chrome oder Firefox gibt es elegantere Methoden, um Fotos aus YouTube-Videos zu extrahieren. Weiterlesen »

  • Anleitung: Adobe Flash löschen (Mac & Windows)

    Adobes Flash-Player ist tot. Das hat Adobe schon 2017 in einer Pressemitteilung verkündet: Nun ist es amtlich: Am 31.12.2020 wird das Flash-Plugin beerdigt. Und das wurde auch Zeit! Schon lange ist die Flash-Technologie nicht mehr mit allen Endgeräten kompatibel. Das Plugin hat regelmäßig mit schweren Sicherheitslücken zu kämpfen und ist obendrein ein echter Hardware- und damit Akkufresser. Zum Glück ist Flash löschen unter Windows und MacOS mit wenigen Handgriffen erledigt.Weiterlesen »

  • 5 gute Gründe, jetzt doch Microsoft Edge zu benutzen

    Der Browser-Krieg ist lange vorbei. Vermutlich wisst Ihr nicht einmal sicher, mit welchem Web-Surfbrett Ihr gerade unterwegs seid. Ganz unwichtig ist das aber nicht, denn mit dem richtigen Browser könnt Ihr den Akku schonen und Euren Rechner flotter machen. Hier kommt die Neuausgabe von Microsofts Edge-Browser ins Spiel: Der ist nämlich super – und könnte die ollen Ressourcenfresser Chrome und Firefox elegant vom Thron stoßen. Hier sind fünf gute Gründe, künftig den Edge-Browser zu verwenden. Und nein: Der Post ist nicht von Microsoft gesponsert – ich mag nur systemnahe Browser und bin seit geraumer Zeit mit Chrome auf Kriegsfuß.

    1. Edge benutzt jetzt die gleiche Technik wie Chrome und Safari

    Der wohl wichtigste Argument für den neuen Edge ist seine technische Basis: Statt auf dem Internet-Explorer basiert Edge nun auf dem quelloffnen Chromium-Projekt. Und das bedeutet, dass nicht nur der zugrundeliegende Quelltext offen liegt, sondern dass Sicherheitslücken genauso schnell gefixt werden wie bei Chrome und Safari, die ebenfalls auf Chromium basieren. Und auch in Sachen Geschwindigkeit kann Edge dem Mitbewerb jetzt das Wasser reichen. Grund genug, dem neuen Chromium-Edge eine Chance zu geben.

    Edge basiert jetzt auf Chromium – und das ist quelloffen.
    Edge basiert jetzt auf Chromium – und das ist quelloffen.

    2. Edge ist bei Windows dabei

    Für viele Windows-User nicht unerheblich ist auch, dass Edge bei Windows dabei ist. Allerdings wird derzeit seine neue, Chromium-basierte Fassung zwar noch nicht automatisch mitinstalliert: Wenn Ihr Edge unter Windows habt, ist das wahrscheinlich noch die alte Version. Das erkennt Ihr am Icon, das beim alten Edge ein stilisiertes „E“ ist, das an den Internet-Explorer erinnert. Das neue Symbol ist ebenfalls ein „e“, allerdings stark stilisiert, wodurch es an eine Welle erinnert. Mit wenigen Klicks könnt Ihr Edge Chromium herunterladen und installieren. Die neue Version ersetzt dabei den klassischen Edge, der noch auf dem Internet-Explorer basiert. Anschließend müsst Ihr Euch nicht mehr darum kümmern: Der Browser wird bequem über die Windows-Updatefunktion aktuell gehalten.

    Mit wenigen Klicks könnt Ihr Edge Chromium installieren.
    Mit wenigen Klicks könnt Ihr Edge Chromium installieren.

    3. Microsoft Edge gibt es auch für Mac, iPhone und Android

    Wenn Ihr ein einheitliche Browser-Infrastruktur benötigt, ist Edge eine gute Wahl: Anders als bei den Vorgänger-Versionen hat Microsoft nämlich penibel darauf geachtet, dass der Browser für alle wichtigen Systeme verfügbar ist. Zwar gibt es derzeit (noch) keine Linux-Version, so weit wird Microsoft wohl noch nicht gehen. Dafür werden aber neben Windows 7, 8 und 10 auch Versionen für MacOS, iOS und Android angeboten. Praktischerweise wird der Browser nach Anmeldung über ein bei den meisten Nutzern ohnehin vorhandenes Microsoft-Konto synchronisiert. Ihr müsst Euch also keine Gedanken mehr um Lesezeichen oder Passwörter machen.

    Edge gibt es für die wichtigsten Betriebssysteme. Nur Linux ist (noch) nicht dabei.
    Edge gibt es für die wichtigsten Betriebssysteme. Nur Linux ist (noch) nicht dabei.

    4. MS Edge kann Chrome-Erweiterungen nutzen

    Wenn Ihr bislang mit Chrome oder Firefox surft, dürftet Ihr die reiche Auswahl an Add-Ons gewohnt sein, mit der Ihr den Browser um Funktionen erweitern könnt. Neben einer eigenen kuratierten Erweiterungs-Datenbank bietet Microsoft dem Edge-Browser aufgrund der technischen Verwandtschaft auch die Möglichkeit, auf beliebte Chrome-Erweiterungen zuzugreifen und diese zu installieren. Der einzige Unterschied: Erweiterungen aus dem Chrome-Web-Store können zwar installiert werden, Microsoft weist jedoch dediziert darauf hin, dass diese nicht unbedingt reibungslos funktionieren. Mit einem Klick auf „Erweiterungen aus anderen Stores erlauben“ seid Ihr an Bord.

    Edge erlaubt die Nutzung von Chrome-Erweiterungen.
    Edge erlaubt die Nutzung von Chrome-Erweiterungen.

    5. Edge ist ziemlich flott

    Übrigens ist Edge auch noch flotter als so mancher Mitbewerber. Die Kollegen von der PC Welt haben das ausgiebig getestet. Bei unserer Stichprobe mit dem Browser-Benchmark JetStream2 zeigte sich Edge unter MacOS insgesamt deutlich performanter als zum Beispiel Firefox. Nur Apples Safari war schneller. Allerdings wäre es ja auch zu einfach, wenn es für Microsoft nicht noch Optimierungspotential gäbe.

    Edge ist flott, und zwar deutlich flotter als zum Beispiel Firefox.
    Edge ist flott, und zwar deutlich flotter als zum Beispiel Firefox.

    Bei mir ersetzt Microsoft Edge Chrome als Zweit-Browser

    Ganz ehrlich: Auch wenn mir Edge gut gefällt, werde ich weiter auf Safari setzen. Ich nutze im Alltag weder Plugins, noch brauche ich eine engere Vernetzung mit Microsoft-Software, weil ich ohnehin nur unter MacOS und iOS unterwegs bin. Allerdings hat Edge inzwischen Chrome als Zweit-Browser abgelöst: Unter MacOS ist Chrome nach wie vor eine katastrophale Systembremse, die noch dazu Ärger mit der Prozessorlast, dem Schlafmodus und anderen Mac-spezifischen Funktionen verursacht. Ja: Ich hasse Chrome wirklich. Auch Firefox war seit mindestens 10 Jahren keine Alternative mehr für mich, weil das Ding einfach lahm ist und unter MacOS auch sehr lange nicht besonders hübsch aussah. All diese Probleme hat der neue Chromium-Edge augenscheinlich nicht: Er sieht gut aus, läuft rund und ist insgesamt eine ernstzunehmende Alternative. In meinen Windows-VMs und auf meinem Windows-10-Tablet habe ich die anderen Browser deshalb auch schon rausgeschmissen: Edge ist systemnäher und spart dadurch Ressourcen – und das ist heutzutage immer ein Vorteil.

    Bei einer frischen Installation mit nur einem offenen Tab ist Chrome bereits langsamer, wenn auch nicht viel.
    Bei einer frischen Installation mit nur einem offenen Tab ist Chrome bereits langsamer, wenn auch nicht viel.

    Welchen Browser bevorzugt Ihr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

  • Zurück-Taste im Browser geht nicht? Die Lösung.

    Manch Werbetreibende und auch einige Webseitenbetreiber halten sich für super clever und verhindern, dass Ihr per Zurück-Taste tatsächlich wieder zurück zur vorigen Seite kommt. Dieses nervige und armselige Unding lässt sich aber ganz einfach per Rechtsklick umgehen – meistens.Weiterlesen »

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