Fotos

  • Firefox Send: Große Dateien verschlüsselt verschicken

    Trotz Cloud-Speichern wie Google Drive oder Dropbox ist das Versenden großer Datenmengen über das Internet mit einigen Hindernissen verbunden. Wer beispielsweise Urlaubsfotos oder Videos mit Freunden teilen will, möchte diese nicht unbedingt in die Hände von Google und Co. geben. Eine Alternative liefert Firefox Send: Der kürzlich aus der Betaphase entlassene Dienst erlaubt es, bis zu 2,5 Gigabyte an Dateien für andere freizugeben – und zwar mit End-to-End-Verschlüsselung. So könnt Ihr sicher und mit wenigen Klicks sensible Inhalte verschicken. Das funktioniert übrigens nicht nur in Firefox!Weiterlesen »

  • Android-Fotos sichern: Drei Wege zum Bilder-Backup

    Es ist mittlerweile keine Erwähnung mehr wert, dass das Smartphone für unzählige Menschen die Standard-Kamera ist. Kein Wunder, bieten Geräte wie das Google Pixel, das Huawei P20 oder das Samsung Galaxy S10 doch Mobil-Knipsen, die selbst bei widrigen Umständen tolle Alltags-Bilder liefern. Umso wichtiger ist es da, die persönlichen Schnappschüsse und Fotos regelmäßig zu sichern. Das könnt Ihr natürlich manuell per Datenkabel machen – oder aber, Ihr setzt auf automatische Apps und Dienste. Wir zeigen Euch drei Wege, Eure wichtigen Smartphone-Fotos automatisch zu sichern. Weiterlesen »

  • Anleitung: Fotos effizient verkleinern (Teil 2: Mehrere Fotos)

    Wir haben Euch bereits gezeigt, wie Ihr mit dem Allzwecktool XNView MP einzelne Fotos unter Windows, macOS oder Linux verkleinern könnt. Wollt Ihr aber beispielsweise ein komplettes Urlaubs-Album schrumpfen, um dieses beispielsweise per Mail zu verschicken, ist die gezeigte Methode umständlich. Doch keine Problem: Ihr könnt beliebig viele Fotos in einem Rutsch optimieren und damit verkleinern. Das Zauberwort heißt Stapelverarbeitung – wir zeigen Euch, wie es funktioniert. Weiterlesen »

  • Anleitung: Fotos effizient verkleinern (Teil 1: Einzelne Bilder)

    Die Fotos vom gemeinsamen Urlaub mit den besten Freunden liegen sortiert und fertig bearbeitet auf der Festplatte – Zeit, sie den Mitreisenden zur Verfügung zu stellen. Wer dazu nicht auf Clouddienste wie Dropbox oder Google Fotos zurückgreifen will, verschickt die Fotos per Mail. Das Problem: Viele Inboxen erlauben nur Dateianhänge mit begrenzten Größen. In Zeiten, in denen selbst Smartphone-Fotos mehrere Megabyte an Speicherplatz belegen, wird der Mailversand zur Qual.Die Lösung: Verkleinert Eure Fotos! Mit den richtigen Einstellungen und Programmen sorgt Ihr im Handumdrehen dafür, dass die Fotosammlung schlanker wird. Wir zeigen Euch, wie es geht!Weiterlesen »

  • Anleitung: Fotos mit dem Mac per E-Mail verschicken

    Mir ist aufgefallen, dass sich Menschen in meinem Bekanntenkreis schwer damit tun, Fotos aus der Fotos-App in MacOS sinnvoll per E-Mail zu verschicken. Leider ist die Bedienung gerade für Anwender, die von Windows-Systemen kommen, alles andere als schlüssig. Aber Bilder mit der Fotos-App an Freunde, Verwandte oder Kollegen zu versenden, ist wirklich keine Hexerei.Weiterlesen »

  • TutoTools: Bilder per Drag&Drop verschmelzen

    Wenn Ihr Bilder verschmelzen wollt, gibt es dafür Dutzende umfangreicher Tools, wie zum Beispiel Gimp. Wenn es aber nicht umfangreich, sondern einfach und schnell gehen soll, können wir Euch mit dem minimalistischen TutoMerger helfen: Damit könnt Ihr Bilder horizontal und vertikal verschmelzen – und sonst gar nichts, das aber schnell. Nun, auf Wunsch könnt Ihr auch nach Belieben personalisieren …Weiterlesen »

  • Anleitung: Apple-Fotos-Gesichtserkennung richtig ausreizen

    Viele von Euch werden es nicht wissen, aber Apples Fotos hat – genau wie schon der Vorgänger iPhoto – eine ausgesprochen leistungsstarke Gesichtserkennung an Bord. Mit dieser ist es problemlos möglich, Fotos nach den abgebildeten Personen zu sortieren, wodurch Ihr Bilder schnell und effektiv finden könnt. Allerdings ist die Fotos-Gesichtserkennung noch lange nicht perfekt: Um optimale Ergebnisse zu erzielen, müsst Ihr ihr ein wenig helfen.

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  • macOS Mojave: 8 tolle Features und wie Ihr sie nutzt

    Mit macOS 10.14 alias Mojave hat Apple sein jährliches Systemupdate für den Mac veröffentlicht. Nach einigen Wochen in der Praxis (inklusive Betatest) kann ich behaupten, dass mir Mojave erstaunlich gut gefällt. Das liegt vor allem in den vielen Detailverbesserungen, die man leicht übersieht. Wir zeigen Euch acht Neuerungen in Mojave, die den Mac-Alltag vereinfachen. Weiterlesen »

  • Anleitung: Apple-ID ohne Datenchaos ändern

    Gestern habe ich die Apple-ID geändert. Schwerer Fehler: Anschließend mackte die Fotos-App auf dem iPad rum, auch der zweite Mac wollte anschließend nicht so recht funktionieren. Der Grund liegt in der iCloud – und Apples Wortkargheit im Bezug auf eigene Anleitungen. Denn Apples Support-Dokument zum Umbenennen der Apple-ID ist alles andere als präzise. Man muss deutlich mehr machen, als beschrieben – und ich bin prompt in die Falle getappt.Weiterlesen »

  • Arduino: Universelles Wenn-Dann mit Sensor und Aktor

    Nach unserem ausführlichen Arduino-Tutorial können wir Euch jetzt mal zeigen, wie Ihr das Ding auch wirklich praktisch nutzen könnt: Wenn ein Sensor etwas bestimmtes meldet, dann soll ein Aktor etwas Bestimmtes tun. Diese Grundaufgabe des Arduinos muss man nur einmal verstehen und schon sollten einfache, eigene Projekte möglich sein. Und das in nicht mal 10 Minuten!Weiterlesen »

  • Arduino-Einstieg: Schritt für Schritt mit Fotos und Erklärungen

    Viele Arduino-Tutorials beschränken sich auf Code und ein Schema für den Schaltkreis – aber reicht das? Klar, das Projekt wird funktionieren. Aber versteht Ihr das auch wirklich? Könnt Ihr danach etwas eigenes basteln? Wir fangen exakt bei Null an, kein Vorwissen nötig, nutzen Fotos statt Grafiken und erklären jeden einzelnen Schritt. Auch für die Software. Ein Einstieg für Menschen, die noch nie mit Bastel-Computern und Platinen zu tun hatten.Weiterlesen »

  • Mac und iOS: Hintergrundbilder aus ALLEN Versionen herunterladen

    Ob macOS oder iOS: Jede neue Version von Apples Betriebssystemen kommt mit einer ganzen Reihe neuer und oft wirklich hübscher Hintergrundbilder. Ein Apple-Fan hat sich nun die Mühe gemacht, diese Hintergrundbilder zu sammeln – und zwar ALLE. In zwei Alben auf Google Fotos könnt Ihr die Apple-Hintergrundbilder aus den vergangenen Jahren herunterladen. Das ist nicht nur für Apple-Geräte interessant!Weiterlesen »

  • iTunes- und Fotos-Autostart bei Kamera, iPhone oder SD-Karte verhindern

    Apples Fotos und iTunes sind wunderbare Bild- und Medienverwaltungslösungen. Allerdings haben beide Programme manchmal die blöde Angewohnheit, sich automatisch zu starten, wenn ein iPhone, iPad oder eine Kamera oder Speicherkarte am Mac angeschlossen werden. Oft will man aber nur das Gerät laden oder irgendetwas auf die Speicherkarte kopieren – beide Apps stören dann. Zum Glück lässt sich der iTunes- und Fotos-Autostart mit wenigen Klicks deaktivieren.Weiterlesen »

  • Anleitung: Beweis-Fotos mit Android teilen

    Mit der App ProofMode könnt Ihr Fotos mit so genannten Beweis-Metadaten erstellen und teilen. Das Foto wird mit Metadaten wie Aufnahmeort, Gerätename und Netzwerk angereichert, digital signiert und in ein hübsches ZIP-Archiv verpackt. Damit könnt Ihr später hundertprozentig sicher Manipulationen nachweisen.

    1. ProofMode konfigurieren

    Installiert ProofMode aus Google Play und start es. In der App selbst müsst Ihr lediglich festlegen, welche Metadaten Ihr verwenden wollt.

    proofmode
    Überlegt gut, welche Infos Ihr in das Beweispaket einbauen wollt!

    2. Foto erstellen und teilen

    Nehmt nun wie gewöhnlich ein Foto auf oder wählt eines aus der Galerie, startet dann den Teilen-Dialog und teilt über ProofMode. Im folgenden Dialog könnt Ihr wählen, was genau geteilt werden soll: Notarize Only signiert das Bild und stellt ein paar wenige Infos zum Teilen zusammen, Share Proof Only teilt die Metadatendateien und Share Proof with Media teilt letztlich alles inklusive Bild – wählt die letzte Option. Und wieder poppt der Teilen-Dialog auf – teilt beispielsweise via Email.

    proofmode
    ProofMode nistet sich einfach als Teilen-Ziel ein.

    3. Das finale Archiv

    Ihr teilt dann letztlich ein Archiv, das das Bild selbst enthält, eine CSV-Datei mit den Metadaten und zwei ASC-Dateien. Und genau diese ASC-Dateien sind das eigentlich Spannende: ProofMode jagt Bild und CSV-Datei durch kryptographische Werkzeuge, die jeweils einen so genannten Hash erstellen. Der Hash ist einfach eine wirre Menge von Zeichen, die dieses Bild hundertprozentig eindeutig identifiziert. Wird auch nur ein Bit an Bild oder CSV-Datei geändert, würden dieselben Werkzeuge einen anderen Hash produzieren. Voraussetzung dafür ist ein Schlüssel (wieder eine wirre Menge von Zeichen) – diesen könnt Ihr in der App selbst über das Menü und Export Public Key exportieren.

    Den technischen Hintergrund zu erläutern würde jetzt (viel) zu weit gehen, aber es ist im Grunde das Gleiche Verfahren wie bei verschlüsselten Emails. Schaut sonst einfach mal im Netz nach Stichworten wie Public Key Infrastructure (PKI) oder Pretty Good Privacy (PGP). Spannendes Thema, aber nicht ganz trivial – zum Benutzen von ProofMode müsst Ihr nichts davon wissen.

    proofmode
    Foto, Metadaten und zwei Signaturen – damit ist alles gesagt ;)

  • Anleitung: RAW-Dateien aus Apple Fotos entfernen

    Gehört Ihr auch zu diesen Leuten, die immer ganz ambitioniert die RAW-Funktion der Kamera einschalten, die Bilder dann aber auf der Festplatte nie wirklich bearbeiten? Ich schon: Ich schieße viel zu viele RAW-JPEG-Paare mit meiner Spiegelreflex oder meinem neuesten Spielzeug, der Fujifilm X100F, und schmeiße die Bilder dann in Apple Fotos. Anschließend komme ich partout nicht dazu, sie ordentlich nachzubearbeiten. Die RAW-JPEG-Paare vermüllen derweil die Mac-Festplatte, denn jedes RAW aus der Fuji nimmt rund 50 Megabyte in Anspruch. Dazu kommen die 10 Megabyte für’s JPEG. Um kostbaren Festplattenplatz zu sparen, sollte ich also die RAWs löschen. Einzig: Apple Fotos bietet derzeit keine Funktion dafür.Weiterlesen »

  • WhatsApp: Fotos in Originalqualität verschicken

    WhatApp dürfte auf den meisten Eurer Smartphones einen festen Platz haben. Und vermutlich lehne ich mich nicht allzu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass Ihr mit WhatsApp gerne auch einmal das eine oder andere Foto durch die Weltgeschichte schickt. Um Platz und Datentraffic zu sparen, komprimiert der Messenger die Fotos auf ein Mobil-taugliches Format. In den meisten Fällen dürfte Euch das gar nicht stören. Doch manchmal wollt Ihr ein Foto vielleicht auch einfach so verschicken, wie es auf Eurem Handy lagert – also in voller Originalqualität ohne Komprimierung. Zumindest unter Android ist das problemlos machbar!Weiterlesen »

  • Facebook-Bild im Vollbild anzeigen oder herunterladen

    Kennt Ihr das auch? Ihr findet im Facebook-Stream eines Freundes ein Schauild, das zahlreiche Infos enthält, könnt es aber nicht lesen, weil es einfach zu klein wiedergegeben wird. Leider fehlt bei Facebook bislang ein „im Vollbild öffnen“-Modus und wenn man das Bild anklickt, wird einfach das nächste Facebook-Bild im Album angezeigt. Das ist nervtötend und lästig, zumal es sich – trotz des ganzen dämlichen Facebook-Grundrauschens – auch ab und zu um sinnvolle Informationen handelt, die man archivieren will. Zum Glück gibt es eine einfache Methode, die Bilder im Vollbild zu öffnen – und zwar auf allen Systemen!Weiterlesen »

  • iPhone: Dateiformat für Fotos und Videos festlegen

    Apple arbeitet gerade nicht nur am Ultra-Luxus iPhone 8 für Drölftausend Dollar, sondern mit iOS 11 auch an einen passenden Unterbau. Das neue System bringt entscheidende Änderungen für die Kameras von iPhone und iPad. So werden die Fotos und Videos effizienter codiert und in einem neuen Dateiformat gespeicher. Falls Ihr aus Kompatibilitätsgründen lieber auf klassisch gesicherte Fotos und Videos setzen wollt, ist das aber natürlich ebenfalls kein Problem.
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  • 5 gute Gründe, im Urlaub nur mit dem Smartphone zu fotografieren

    Endlich Urlaub! Und wie jedes Jahr die bange Frage: Welche Kameraa soll mit, soll die „Große“ überhaupt mitkommen? Oder reicht womöglich das Smartphone? Schließlich sind die Kameras aktueller Smartphones erstaunlich gut. Diese Erkenntnis scheint sich jedoch noch nicht durchgesetzt zu haben: Viele Urlaubsfotografen schleppen trotzdem noch kiloweise Ausrüstung mit sich herum, die sich in der Praxis oft als sehr störend entpuppt. Ich spreche da aus Erfahrung. Genießt lieber Euren Urlaub, lasst du Kamera zuhause – und fotografiert mit dem Smartphone! 5 gute Gründe.Weiterlesen »

  • Anleitung: Alte Negative und Dias digitalisieren

    Mein Vater besitzt eine riesige Dia-Sammlung: Er fotografiert seit über 50 Jahren und hat sich bis vor kurzem nie so recht für die Digitalfotografie begeistern können. Lange verwendete er seine alte Canon-Analogkamera und brachte die Filme zur Ausbelichtung wie eh und je den Fotoladen. Immerhin: Inzwischen hat er sich eine digitale Spiegelreflex zugelegt und viel Freude damit, auch das Anlegen einer Fotosammlung auf dem PC ist für ihn kein Problem mehr. Dummerweise bleiben tausende analoger Dias in Plastik- und Holzkästchen, die jetzt ihren Weg in die digitale Welt finden müssen. Ich habe ihm dabei geholfen.

    Dias digitalisieren ist kein Hexenwerk

    Zum Glück hat die Industrie dieses Problem erkannt – und bietet schon seit geraumer Zeit Hardware an, mit deren Hilfe sich alte Dias problemlos digitalisieren lassen. Kein Wunder, denn die analogen Schätzchen werden mit der Zeit nicht besser. Einer der Gründe, warum die Digitalfotografie sich so schnell durchsetzen konnte, ist die Haltbarkeit der digitalen Bilder: Sie verlieren schlicht keine Qualität und sind ewig haltbar. Zumindest, solange sie nicht aus versehen umgerechnet oder gelöscht werden. Die Digitalisierung ist von daher kein Hexenwerk: Alles, was mein Vater (oder Sie) benötigen, ist ein Dia-Scanner oder ein Flachbett-Scanner mit Durchlicht-Einheit.

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    Dias scannen – aber wie?

    Allerdings gleicht die Suche nach dem richtigen Diascanner der Suche nach der Nadel im Heuhaufen: Für reguläre Fotos reicht ein billiges Scangerät vom Discounter, ja sogar Smartphone-Apps wie Scanner Pro, mit denen das Foto einfach abfotografiert werden kann, sind kein Problem. Bei Dias und Negativen sieht das anders aus: Sie sind winzig – und benötigen viel Licht, um in voller Qualität zu erscheinen. Da sind Billigscanner und Smartphones schnell aus dem Spiel.

    Den richtigen Scanner wählen

    Diascanner gibt es in allen Preisklassen: Vom Luxus-Modell wie dem Reflecta DigitDia 7000 mit automatischen Dia-Einzug und 10.000 DPI Auflösung für rund 2.000 Euro bis zu sehr einfachen Lösungen wie dem Rollei DF-S 100 SE für gerade einmal 75 Euro. Wenn Ihr bereits einen Flachbett-Scanner besitzt, solltet Ihr schauen, ob der eine sogenannte Durchlichteinheit besitzt: Dann könnt Ihr in dieser Dias einspannen und diese ganz bequem scannen. Geräte wie der Epson Perfection V370 sind hier eine gute Alternative. Wichtig ist jedoch: Der Scanner sollte mindestens mit 2.400 DPI scannen können.

    Die richtige Auflösung wählen

    Die relativ hohe Scan-Auflösung hat einen Grund: Ihr wollt die Bilder ja in einer sinnvollen Auflösung ähnlich einer Digitalkamera scannen. Dabei sollten schon mindestens 8 Megapixel erzielt werden. Der DPI-Wert des Scanners steht dabei in direktem Verhältnis zur gewünschten Megapixel-Auflösung des gescannten Dias: Ein Diapositiv, wie Ihr es zuhause habt, hat wahrscheinlich das typische Kleinbildformat von 3,6 x 2,4 Zentimetern. Jetzt ist ein wenig Kopfrechnen angesagt: DPI steht für „Dots per Inch“, also „Punkte pro Zoll“. Ein Zoll entspricht 25,4 Millimetern. Ein Kleinbild-Diapositov im Standardformat 3,6 x 2,4 cm entspricht 1,41 x 0,94 Zoll. Daraus lässt sich die nötige DPI-Zahl für eine bestimmte Megapixel-Auflösung errechnen. Die Formel dazu lautet:

    Pixel lange Seite / Zoll lange Seite = DPI

    Die Wikipedia listet typische Pixelwerte moderner Digitalkameras auf: So hat ein 8-Megapixel-Bild 3.264 Pixel auf der langen Seite. Diesen Wert setzt Ihr in die Formel ein:

    3.264 Pixel / 1,41 Zoll = 2.314 DPI

    Um ein Diapositiv in Standardgröße also mit rund 8 Megapixeln zu scannen, müsst Ihr eine Scanauflösung von rund 2.400 DPI auswählen. Höhere DPI-Werte sorgen damit auch für höhere Megapixel-Auflösungen: Wenn Ihr das Dia als 20-Megapixel-Bild ausgeben wollt (was aber nicht sinnvoll sein dürfte, es sei denn, Ihr wollt einen Ausschnitt benutzen), müsst Ihr zum Beispiel eine Auflösung von rund 3.600 DPI wählen.

    Dias vorher reinigen!

    Bevor Ihr mit dem eigentlichen Scan loslegt, solltet Ihr die Dias allerdings reinigen: Die hohen Scan-Auflösungen sorgen dafür, dass selbst winzigste Stäubchen später auf dem Digitalfoto wie riesige Flecken aussehen. Gleichzeitig dürfte selbst bei bester Lagerung über die Jahrzehnte jede Menge Dreck auf den kleinen Plastikkärtchen gelandet sein. Eine erste Reinigung sollten Sie mit einem Mikrofasertuch oder einem Brillenputztuch durchführen. Damit sollten sich die gröbsten Stäubchen und Fuseln von Dias entfernen lassen. Gibt es größere Probleme – etwa Schimmel oder hartnäckigen Schmutz – könnt Ihr die Dias auch aus dem Rahmen nehmen und in destilliertem Wasser einweichen. Wischt Sie anschließend mit einem fuselfreien Tuch sauber.

    Dias scannen im richtigen Format

    Sind die Dias gereinigt, könnt Ihr Euch sich an den eigentlichen Scan begeben. Die beim Scanner mitgelieferte Software hilft Euch dabei, die Dias richtig zu scannen. Lest am besten das Handbuch Eures Geräts, um herauszufinden, wie es am besten geht.

    Allgemeine Tipps gibt es aber auch hier: Lasst den Scanner nicht automatisch die Bilder korrigieren! Die Software ist oft übergriffig und führt zu kuriosen Ergebnissen. Scannt die Bilder lieber ohne Korrektur ein und entfernt Probleme anschließend mit einem Programm wie Photoshop oder Pixelmator. Außerdem solltet Ihr am besten in ein verlustfreies Format wie BMP oder TIFF scannen, damit Ihr die Bilder später ohne Qualitätsverlust nachbearbeiten können. Für die Archivierung könnt Ihr dann JPG wählen. Je nach Diascanner-Modell könnt Ihr bis zu fünf Dias auf einmal scannen. Luxusgeräte wie der oben genannte Reflecta scannen auch selbstständig ganze Diakästen.

    Bilder nachbearbeiten und archivieren

    Nach dem Scan habt Ihr eine Reihe von Foto-Dateien auf Eurem PC oder Mac. Diese könnt Ihr bequem mit einer Bildbearbeitung wie Photoshop nachbearbeiten. Wenn Ihr kein Photoshop haben oder den Preis für das Abo scheut, könnt Ihr auch zur Gratis-Alternative GIMP greifen. Mit etwas Übung könnt Ihr mit dem Programm sehr effektiv gescannte Dias nachbearbeiten und archivieren.

    Im Fall meines Vaters tat es übrigens ein einfacher 5-Megapixel-Diascanner: Die Geräte reichen für die ersten Gehversuche völlig aus, zumal viele dieser Geräte auch ohne angeschlossenen PC funktionieren und die Bilder auf einer Speicherkarte ablegen. Dank einfacher Bedienung überführt er derzeit seine riesige Dia-Sammlung ins Digitalformat – und macht seine alten Dias damit für die Ewigkeit haltbar.

  • Anleitung: Wie man ein Fake-Bild erkennen kann

    Das Thema Fake-News steht ganz oben auf der politischen Agenda. Nicht nur Justizminister Maas, oder wie ich ihn nenne: „der schöne Heiko“, hatte sich die Bekämpfung falscher Nachrichten und Hassrede bei Facebook und Co. auf die Fahnen geschrieben. Auf seine Nachfolger sind sehr auf die Bekämpfung bedacht. Dass das nicht ganz ohne politischen Eigennutz vonstatten geht: Geschenkt. Schließlich (Sarkasmus) ist Zensur voll OK, wenn sie nur die richtigen trifft (/Sarkasmus). Besser als gesetzliche Maßnahmen ist es sowieso, dass leichtgläubige, allesteilende Überschriftenleservolk zu mehr Netz-Aufmerksamkeit zu erziehen. Was wir heute jetzt mal mit Euch machen wollen: Wir zeigen Euch, wie Ihr im Netz ein Fake-Bild erkennen könnt.Weiterlesen »

  • Fotografiert doch mal wieder richtig, Leute!

    Fotografieren war eine Zeitlang die Pest: Jeder hatte immer irgendeine Digitalkamera dabei und nervte damit bei jeder Gelegenheit alle Anwesenden. Lacht mal hier, grinst mal da, stellt Euch mal zusammen, all dieses Zeug. Irgendwann wurden die Leute dann skeptisch, hatten keine Lust mehr auf diese ewig gleichen überblitzten Partyfotos. Dann kamen die Smartphones. Und Facebook und Instagram mit all ihren Nebenwirkungen. Und plötzlich scheint niemand mehr Lust auf Fotos zu haben. Irgendwie schade.Weiterlesen »

  • Fotos von Smartphone und Tablet verschicken – aka Teilen

    Liebe Millennials, jetzt bitte mal Augen zu halten, aber es wurde gefragt und dann ist es auch eine Anleitung wert ;) Egal, ob Foto, Video oder interessante Website, alles möchte geteilt, spricht verschickt werden – und das geht mit Android erfreulicherweise immer sehr einfach und ähnlich. Und sofern Euer Telefon nicht iPhone heißt, dürftet Ihr wohl ein Android-Gerät haben*. Und auf folgende zwei Arten wird dort geteilt:Weiterlesen »

  • Anleitung: HDR-Bild aus einer RAW-Datei erstellen

    Die High-Dynamic-Range-Fotografie, kurz HDR (oder DRI für „Dynamic Range Increase“, sprich „Belichtungsfusion“), ist längt kein einfacher Foto-Trend mehr, sondern gehört längst zum Standardrepertoire fotografischer Techniken. Für eindrucksvolle HDR-Bilder werden eigentlich drei unterschiedlich belichtete Fotos benötigt. Doch dank des Rohdatenformats, das heutzutage eigentlich alle besseren Kameras unterstützen, könnt Ihr HDR-Bilder auch aus nur einer einzigen RAW-Datei erstellen. Wie? Das erkläre ich Euch in der folgenden Anleitung. Alles, was Ihr braucht, ist ein gutes RAW-Foto – und ein wenig Fingerspitzengefühl. Warum RAW? Nun: Hier sind alle Bildinformationen enthalten – das Ergebnis sieht dadurch am besten aus. Zum Üben geht es natürlich auch mit einem JPEG – hier kann das Ergebnis aber unscharf oder verwaschen wirken.Weiterlesen »

  • Simple Foto-Collage unter Android erstellen

    Eine Foto-Collage ist eine interessante Möglichkeit, mehrere Impressionen auf einem Bild zusammenzufassen. Ob die schönsten Anblicke beim Sightseeing oder die durchgeknalltesten Party-Selfies, per Collage fasst Ihr sie schnell zusammen und postet sie bei Facebook, WhatsApp und co. Im Play Store gibt es dementsprechend hunderte von Android-Apps, mit denen Ihr die Bilder zusammensetzen könnt. In der Regel ist Euer Android-Handy aber bereits ab Werk darauf vorbereitet, Foto-Collagen zu erstellen – zumindest, wenn Ihr nicht die größten künstlerischen Ansprüche habt ;) Weiterlesen »

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