Die Tage werden kürzer: Es ist Herbstzeit! Das Oktoberfest ist bereits gelaufen und langsam aber sicher müssen die dickeren Klamotten aus dem Schrank. Passend dazu bietet eine kleine deutsche Outdoor-Firma Klamotten aus natürlichem High-Tech-Stoff an: RoughStuffs Outdoor Lodenjacken und –westen. Doch was taugt die Jacke aus dem Schafswollfilz? Im vierten Teil unserer Testserie „Technik für draußen“ wagt unser Gastautor Benjamin Mewes den Selbsttest im Outdoor-Einsatz.

Die Tage werden kürzer: Es ist Herbstzeit! Das Oktoberfest ist bereits gelaufen und langsam aber sicher müssen die dickeren Klamotten aus dem Schrank. Passend dazu bietet eine kleine deutsche Outdoor-Firma Klamotten aus natürlichem High-Tech-Stoff an: RoughStuffs Outdoor Lodenjacken und –westen. Doch was taugt die Jacke aus dem Schafswollfilz? Im vierten Teil unserer Testserie „Technik für draußen“ wagt unser Gastautor Benjamin Mewes den Selbsttest im Outdoor-Einsatz.

Samstagmorgen, 7 Uhr, Nebel liegt über dem Ruhrtal bei Bochum. Zeit um die neue Weste auszuprobieren. Wanderrucksack auf, Kaffeekanne eingepackt und los geht es. In der Ferne dampft ein Sonderzug des Eisenbahnmuseums heran. Die ersten Bäume verlieren ihre Blätter… Die Weste hält sehr warm, sitzt sportlich an und macht im Gegensatz zu meiner Synthetikjacke keinerlei Knistergeräusche wenn ich mich bewege. Vielleicht sollte ich doch noch den Jagdschein machen 😉

Am Hals geht die Weste schön weit hoch, mein Merinohalstuch konnte daher zu Hause bleiben, während sich ein leichter Regen ankündigt. Wasserdicht ist die Weste nicht, aber durch den Fettgehalt der gewalkten Wolle ist sie zumindest wasserabweisend, einigermaßen winddicht und wärmt nach meiner eigenen Erfahrung auch dann, wenn sie nass ist.

RoughStuff-Lodenweste: Vielseitigkeit im altmodischen Stil

Für Technik Fans wie mich gibt es ausreichend viele Taschen, die auch mit Rucksack gut zu erreichen sind. Dass der Stoff anders ist, als der der Urban-Outdoor Jacken von Jack Wolfskin und Co. lässt sich an den verwunderten Blicken ablesen. Wie viele meiner Begegnungen an diesem Tage fragen sich wohl ob ich gerade frisch von der Jagd komme?

Gegen Mittag und zum Ende meiner Tour kehre ich in ein Gasthaus ein. Ein frisches Bier draußen, die Sonne hat den Nebel vertrieben. Nach zwei Monaten mit dieser Weste würde ich sie mir wieder kaufen – trotz des stolzen Preises von über 150 Euro. Nicht nur, weil das RoughStuff-Produkt im Gegensatz zu anderen Outdoormarken komplett „Made in EU“ ist, sondern auch weil mich der Lodenstoff überzeugt hat. Mittelalter High-Tech eben 😉

Warm und funktional: Die Rough Stuff-Weste überzeugt im Outdoor-Einsatz (Bild: Rough Stuff)

Alle Artikel unserer Serie „Technik für draußen“ findet Ihr hier, beispielsweise den ersten Teil:

Kurztest: Stanley Vakuum Kaffee System – Kaffee für die Outdoor-Geeks

Weitere Gastbeiträge von Benjamin Mewes auf tutonaut.de:

Anleitung: Sonos-Player per Knopfdruck zum AirPlay-Empfänger machen

Kurztest: Germanmade Holz-Design-Dock für iPhone 5 und 5S

Kurztest: Philips HUE Lux-System

Test: Sonos Play1 – Preiswertes Audiostreaming mit einfacher Bedienung

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Über den Autor

Boris Hofferbert

Freier Journalist, seit seligen Amiga-Tagen technikbegeistert, schreibt über Windows, Smartphones, Games und eine Menge anderen Kram

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